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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-09-01 · 9 (1.9.1913) · p. Seite 297

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
9 (1.9.1913)
Date
1913-09-01
Page
Seite 297 (sequence 19)
Language
German
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297 Ist der Betreffende nid t praktisch turnerisch vorgebildet, so wird seine Aufgabe besser darin bf suche zu sein. Tie technische abteilung lassen sich wohl iin lasse irgendwo nicht kräftig zu bezahlen =•— wir wenden bleibt meines Erachtens bei übrig, einige hochherzige Gö ersten Jahre — aufmerksam stehen, der geistige Impuls für die Tairn- Leitung sollte er dann zweckmäßiger einem als Vorturner in einem allgemeinen Turnverein ausgebildeten ..J'achmann übertragen. Tie nicht allzu erheblicien kosten des'Betriebes einer Turn ner aufbringen. Ist wirklich die Vereins genug, um einen angestellten Turnkeiter . B. hierfür 250 Mark jährlich auf —; so etwas gutem Willen stets die Möglickseii ,ncr des Vereins auf die außerordentliche Wichtigkeit der fachmännisch« n Leitung — wenigstens während der gl machen. sind dann im Laufe der Zeit einige tüchtige Vorturner beiangcbildet worden, so wird diese Ausgabe iid> einschränken lassen oder zar völlig Wegfällen: die Turnabteilung wird dann meist vom ersten Porturncr im alten (steifte sortgesührt wer., den können. Andere, nennenswerte (lösten, kommen nickt in Jrage. M.m must ück nämlich Erinnern, das; ui sere Jugendvereine, wenn sie jugendliche Turnabteilungen gründen, bi für die in dem bekannten Jugendpflege erlas; des preutziscken Kultu nninisters vom 18. Januar 1**11 vorge seltenen Vergünstigungen beanspruchen können. Tazn gehört außer finaiiZieller Unterstützung in :rster Linie die Zurverfügungstellung gr eignerer Turnhallen und Tu »spielplätze. In manchen Städten. wie z. B. bei uns jn Aachen, sin > Dieselben neuerdings unentgeltlich von >er Stadtverwaltung zu babcn.l in anderen gegen geringes Entgelt, ik’i einem entsprechenden We nck ist anzufiiliren. das; es sich in der öauvtsacl>e um Jugendliche, im Alter von 11 bis 20 Jahren teliende jungt Leute handelt, Nachdem der Erlast vom 80. 1. 1918 eine 'esondere Berücksichtigung bei Pflege der schulentlassenen weibliclien fugend fordert, werden diese Vergünstigungen auch den' Turnabteilungen f^ir Mädclien gew ilirt werden. " ." ' stig sein, liier einmäl kur; i uns in Teurickland über Es dürft«? nun. wie ick glaube, zweckmg > useinanderzüsetren, was man heutzutage b Haupt unter Turnen zu bei stellen hat. Vor allens vergegenwärtig e man sich E qas von Vatep Jahn e r s o n i e n und vo »deren a u sg e b a u t wurde, ist auch Heu pflege, die dem deutsckzenVolke eigentümlich ahre andauexnd sortentwickel l. Ich erwähl nes: Tas deutsche Turnen, n Gntsmutlis. spiest und e noch die Art der Körper ist. Es hat ück im Lause der e nur die Ausdehnung des 3 urnbetriebeslguf das weiblich: (licschleckt vor etwa zwanzig Jchlren. Tic Teulscke Tuinerschafl" — öit heilte mit ü iu 10 000 Vereinen das deutscie Turnen re ais ihre Aufglfbe, jenes alte d>utscke Turner dem deutschen. Vvlkslc'l'gli zu erhalten iuiö weiter auszugestalten. Zu ihrem Turnvrogrgmm gelt irt alles, was zur harmonischen Leibesausbildung beitragen kann/ a so neben deiil rein Tnrncriscl en das Wanteru. spielen, schmipimen. Deckten u. a. inchr. Jede Einseitigkeit, luic sie z. B. die Pflege einer einzigen Sportart immer zur iiolge bat, wil d ängstlich vermieden. Tas „Teutschc Turnen", wie ich ku z das in der Tcut'chen Turne^ckaft ge> ü lte nennen » öckte, begreift a w in sich eine llkeille.von ganz verschicler einer Million Turnern lräsentiert — betrachtet es

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