Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 246 (sequence 87)
- Language
- German
- Belongs to
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- 24« — ä>ijitflHeöer kicmöere oiitereiion bcftcfion und das; für unsere . weiblichen Mitglieder besondere 'Ausgaben erfüllt werden müssen^und iprgaiiisarionsform so eingerichtet sein mutz, daß die-:- möglich jer -gveiie Gesichtspunkt ist meine-:' Erachten-:' der, datz unsere uns gelebrr bat, datz ftdi au-:- einem Zusammenarbeiten beider licken datz für ist- 2 Praris so sckö Iiäbeu geivisie zu geb> statten. niännl liefert: durck d des W dieser ae gerne lieber die Forin der Organisation ist von Anfang an sehr lebhaft bei ui s debattiert; worden. Zwei Gesichtspunkte müssen für uns matzgeu^id sein, der eines ist der, datz unzweifelhaft für unsere weib Geschleäueck in unseren Vrganiiaiionen sehr schöne und sehr freudig zu bcg.-ü '.ende Drückte ergeben haben. Tiefes Zusammenwirken öe^ jungen Mädcken und der jungen Männer in den Vereinen hat wenig' , sukus lbefall dort, nvo unsere Vereine , gut fundiert und gut geleitest waren, däzu gesiibrt, datz die einen die anderen angeregt haben, daH die Medchen gerade den wärmeren Ton. den festeren persönlichen Zusammenhang in die Vereine hineingebracht haben. Tenken Sie doch nur eiuuiat an unsere Freitagabende, die überall in den Vereinen zu acn Fnstirnrioneu geworden' sind, wo wir uns vorgenommen unseren Mitgliedern, speziell unseren ortsfremden Mitgliedern matzen das Elternhaus zu erier-en, ihnen einen Familienabend ■ii! VTieviel weniger 'ckön und traulich würden üe sich gewenn wir bier auf da-:- Züsammcnseiii der weiblicken und von Mitglieder per-gchteu würden. Und cs ist auch in günden Fragen -4 ick will da-:- nur ganz kurz andcuten — es Zuiammonwirsten ein ersteberiickcr Eänflutz im besten Sinne rves ausgeüor ivorden. Fch.will durckaus nickt sagen, daß ^siijisliltz etwa nur,bon den Frauen ansgegangen wäre, er äst t-i t von der einen zur anderen Seite bewirkt worden, n.-tde Gestcklsvuntle smünen beacktei werden. Darum empsehle diä -.weckuiätzigste 'Frganiiaiionssorm für die weiblicke-Fugend ick den geiiiisckreii Verein, ins dem die männlichen und weiblichen Mjt- . glieder gleickberecktsgt ünL. «.Vravo'.i Tatz es etwa noch Vorkommen .sollte, lass man die Mädcken als nickt vollberechtigte Mitglieder aufnebiiien iifolltg. das; darr ick'wobt von vornberein als absolut auSge'ckloi ew betrachte». Fck empieble also den gemischten Verein, in dem di, weiblichen stMuglieder volltommen gleichberechtigt sind, aber einen besonderen Zusammen'chliitz Der weiblichen Mitglieder inner- 'balb dhs Vereins ials Untergruppe desselben. Diese besondere tun ein dienen beit, ib gruppe fanen. gemiick^ tonnen durch ve einen ül was nck Äädckeigrüvve bringt uns ganz wesentliche Vorteile: sie ist nötig, mal liniere Mädcken so zu sckulen, das; sie als Führerinnen tötinen, denn in der Mädchengruppe baden ne die Gelegene Fäibrerschast ariszuvrobicren. Tann gibt uns die Mädchendie Möglichkeit, wirtlich die Mädcken aller .xireife zu er* atb :ijii cc i'it Verein e immer noch Mädcken, die fick scheuen, in einen nzuireien. Wir können hier besser-agitieren, wir oihr per'öniick bester aut die Mitglieder einwirken und sie dan Der «stiie Der Gemeinsamkeitsarbeit in den gemischten Ver* erzeugen, lind schließlich gelingt es uns in der Mädchengruppe, dock überall als io schwierig berausgenelll hat, die Mädchen zu wirklichen Mitarbeiterinnen beranzubildcn. Wir haben es früher so oft erlebt.-datz unsere weiblichen Mitglieder zwar immer in größerer