Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 162 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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16-3 SlkMWliWl Beflißt über die 3. SflPdifrini-Betlfliumliiiiü Oer jiiidiin 3ngen0oetetne SeiiWMr im großen Snnlc der Frailffurt-Logc am Montag, den 12. Mai 1111'.), vormittags Uhr. Mü'djteamualt I»r. Apfel (Berlin): Ich erkläre hierdurch die dritte Telecherientagung des Perbandesf der jüdischen Ingendvcreine Tcurichlands für eröffnet. f! Tic Teilung dcr heutigen Versammlung liegt in meiner Hand. In Stellvertretern find oonj Vorstände bestimmt morden die Herren Aechtsanwalt (,'ichrenberg-Hannover r nü Felix Meyer-Frankfurt a. M. Tie Verhandlungen werden stenographisch ausgenommen; alle Reden müssen voin Rednerpult aus gehalten werden, da andernfalls eine zweckentsprechende stenographische Arsnahme nicht möglich ist. Rur solche Wortmeldungen werden berüisichtigt, die schriftlich an mich gelangen. Ich erkläre ausdrücklich, daß irgendwelche andere Wortmeldungen, Zeichengebungen, Kundgtbungen für mich nicht existieren. Tie Rednerliste wird von unserer Ge chäftsführerin Fräulein Berliner geführt. Es ist ein Protest gegen die Gültigkeit von Delegiertenwghlen eingelaujen. Einige Mitglieder des Eaf'seler Vereins haben dggegen protestiert, daß die hier anwesenden Pertreter ihres Vereins ordnungsmäßig als Delegierte gewählt seien. Sie stellen sich aus den Standpunkt, dag der Vorstand des Easseler Vereins nicht das Recht gehabt hat, selbständig Tclegierte zu ernennen, sondern daß dies Sache der MitglieWversammlung sei. lieber diese Frage bestehen sowohl im Vorstände wie unter unseren Delegierten Meinungsverschiedenheiten; cs werden gewichtige.l^ründe für den feinen, aber auch für den anderen Standpunkt angeführt. Ter Vorstand hat daher beschlossen — und ich glaube, daß Äe diesem Vorschläge einstimmig Ihre Zustimmung geben können —, daß wir für heute die Easseler Delegierten zulassen wollen, daß der neue Vorstand aber von der Delegiertenversammlung ersucht wird, diese Frqge bis zur nächsten Delegiertenversammlung, falls nötig durch Vorschlag einer Satzungsänderung, einer Klärung entgegenzuführen.; Ich habe keinen Widerspruch f gehört und darf als einstimmige Meinung der Telegiertenviersammlung seststellen, daß sie dem Vorschläge des Verbandsvorstandes zustimmt. Ebenso verhält es sich mit Anträgen, die - nur von Vereinsvorständen eingebracht worden sind. Auch da ist der Gesichtspunkt geltend gemacht worden, nur Mitgliederversammlungen dcr Verbandsvereine hätten ein Antragsrecht an die Delegiertenver- D60C