Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 3 (1.3.1913)
- Date
- 1913-03-01
- Page
- Seite 71 (sequence 8)
- Language
- German
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rl r. öabi'&l ßiefier. Tie wichtigsten t'vnbricl Riester wurde um 2. immune einer Gclcbricnfamilic. D Interesse und leitete die Erziehung übersiedetien die Eltern nuch Lübecks 1S1T—lit das (Mmmmiium. Durch > - itrN a^iS seiiiem Leben. April 1806 in Hamburg geboren. Er enteiste Mutter war die Tockter eines berühmten Gelehrten, des Hamburt-Altonaer Rabbiners Raphael Eohn, sein Vater, auch Rabbincrsobn, lvar zuncchjt Sikretär beim jüdischen Gericht in Hamburg. späterhin Kaufmann, bwahrte sich aber stets ein reges geistiges einer Kinder auf das Sorgfältigste. 1813 Hier besuchte Gabriel in den Jahren die fürchterliche Katastrophe, die. für die Juden Lübecks cinbrach, die' nach Befreiung der Stadt von der französischen Fremdherrschaft mittelalterlicher Untirdrückung anheimfielen,, sah sich die Familie R. gezwungen, Lübeck zu verlesslen und kehrte nach Hamburg zurück. R. besuchte jcvi das Jobanncum. 1824 iwzog er die Universität. Trotzdem sich bei der damaligen Lage der Juden keinerlei Aussichten zur Ausübung eines praktischen Berufes boten, wählte Riester das juristische Studium. Er ging zunächst nach Miel, dann nach Heidelberg, wo er 1826 zum'Doktor beider Rechte promovierte. Ein weiteres Jahr verbrachte er in München, wo er vornehmlich philosophische Studien trieb. | Es war Riesters sehnlichster W tusch, sich an der Universität Heidelberg als Privaidozcnl nicdcrzulasscn. Er fiojfte, dast in Baden ihm sein Glauben kein Hindernis sein würde. Aber Sie Hohilitqtion wurde ihm verweigert, ebenso in Jena, wohin, er sich gctvandt batte/ ^luch ein Antrag, in Hamburg zur.Advokatur zugelassen zu welche^ wurde ehschlägig chcschieoen. Nur Bürger konnten als Advokaten fungieren und den Jude» mar das Bürgerrecht nock versagt, /ieie' persönlichen Erlebnisse zusamiren mit den Eindrücken, die die Julirevobatte, drängte jRiester auf eine bestimmte üneS Lebens widmete er ausscklicstlich dem lution von^I830 in ihm hintcrkassen Bahn. Die ganzen nächsten Jahre s .Kamps für . die bürgerliche Gleich berccht^gstiig seiner Glaubensgenossen in Deutschland. 183t erschien die erste des mosaischen Glaubens in Deut chland. An die Deutschen aller Konfessionen'. Nock in demselben Jahre widerung auf die Angriffe des Kirck * i Dicj e.n i g e n L c s er, d n ä h e r un! e r r i ch j e u iv o l l e «G a l» viel R i c st c r S L c b c n i i Alle, die Riester aus s e > t e n n e n I c r n e n mH ch I c n , w reck: e ».Zeit e r.s cjt i e n c » e : d i s ch e n G e i si e s „Gabriel s e r -n e n Schrif l>e ,, u n d B r i B. "M a i> u n d I. B. L e v n , auf f ü r u n s e r e M i t g l i e d e r de i st a t i. 00 Pf.) p r o E^ c nrp l a für selb st v e r sr ä n d 1 i ck . das die B i b l i o i b e k a n s ch a f f e u einzelne M i l g l i e d c t es l e r - o t g e n d u r ck un s c r e G e schrift „lieber die Stellung der Bekenner Iierüffentlichte; er eine ausführliche Erenrai^ Paulus.in Heidelberg unter dem e sich über Riesters Bedeutung . verweisen wir auf das Buch n d ^8 i r k c li" von Josef Feiner. ich eigenen Schriften »aber n di e ii mir auf das gcradezur Bändckew der T e u k ni ä l e r s ü - Riester", Eine Auswahl aus h e r ach s g c g c b e n von Dr.' icr <iIam. (f s i st uns gelungen, erriästigtcn Preis von 70 Pf. e r >v i r ' e li. 28 i r halten e s B e r e i n e d a s Büchlein für bo^sfen a b e r , dast a u di viele den. Bestell u n g e n c. ZU iille u r c c.i ä.i |t st! e iv e r l l .1 ‘