Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 2 (1.2.1913)
- Date
- 1913-02-01
- Page
- Seite 60 (sequence 29)
- Language
- German
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60 — '1 Tie Geschäftsstelle des Verbandes ist in der Loge, einigen fingen j ii b i ■ 'di an Ärzten gute Niederlassungsmöglichkeilen (an kleineren Plätzen) nachiuweisen. Iniercssenten wollen sich direkt an uns wenden. Unser P e r c i n s.v e r z e i ch n i sist wie folgt zu berichfgen: . Breslau. Vorsitzender und Briesadresse: Hcinr. Margulies, ' sitloriasir. 66: Ranzig. Vorsitzender und Briefadresse: Apothökenbesitzcr Hei trist', Danzig- Nnirahrwasscr. Llivaerstr. 80. - ' OUicrfclit. Vorsitzender und Briefadresse: R. Ä. 21 rau st. A fer Marli 18. stnslerburg. jüdischer ^ugendvcrein ..Hallikivoh". Bricsadrj: W. Fabian, 'taiernenstraße iL. - M.-Olladlnidi. Briesadresse: Hugo Feldman». Lessingstrastc; .otai-: Bismarüstrastc 68. Tag der Veranstaltungen: Mittwosti stind Montag. Nürnberg. Vorsitzender und Briesadresse: Pr, H.inr. tnrütfbauin, Reab ..eurer am Technikum, Aürlherstr. 8d. 1 Tilüt. Br eiadrcü'e: Leo Tclaeniyki, bei Lauteriteiu, Ilebertiicm i i. I. VcreinSrorporanonen er Leie statt - er' E.nladung eilen inneres r— ' Erklärung. Tdb Vcreni jüdisdrer «ludenten, Bonn, im Bunde sridi>ch.er äar:e dein irn:er;eichncien Vorstand zu dem am 2S. Tez. l'.uä in 'indenr.'n sdcst Koniistereeingeladen. -Ter Vorstand leistete die -rolge. irr ging dgbci von. der Erwägung aus, daß bisber im il Vaterlandes das Verbälillis des B. st. E. zur neutralen stugeitdorganisalion wiedlist' war. ilaur Vorstandsbesd'lust sollte - nnsererseiis eine! Begrüstnngsansprad'. :: : di! ersolgen. Tcmcnlsprechend unterblieb auel' eine döortmeldung, die nast' dem Programm bei dem Präsidium anderenfalls Kälte gesiieücn müssen. Nidnsdcstoiveni.ier erteüle das Präsid'::m unserem Vorsitzenden, der erst in kpäier. Abendstunde, ersch en, das Wort, unmittelbar, nad'dcm >r bei seinem 'choii 'eit Beginn des -Kommerses anwesenden Vorstandstollcgen Platz 'genommen Kau..'. Um die festliche Veranstaltung »idll durcn einen Misttonizu stören, - erklärte'unser'Vorsitzender, erbabc zivar nidit uni das Wort gebe""' al^cr. .stier betonen lenf freue sich a l p Stätten zu können, daß die zsugendvercine tt e ule, :es gs r : e k e n s'sein. sollten, in denen sich sämtlictie Schattierungen der innert>alb der ^udcn-bcil befindlichen Strömungen — eine jede unter v, llcr Wahrung hres prinzipiellen Standpunktes — zusainmenfändcn. Ti: sc n uiralc Platt- ''ortn.-gestalte es uns nidit, zu irgend e'ner Partei im Judentum Stellung zu nehmen, vielmehr solle in den Jugendvereincn unter Ausschaltung des Trennenden die Jugend zu einem gegenseitigen s f ch v e r stw k> e n l c r n c n erzogen werdest.. Mil dem Wunsche für einen schönen Verlauf de^ festes schloß unser Vstrsitzender seine kurze Ansprache. .! " ' Ter Präside des Kommerses fayd für dw unerwünschte Worterteilung keine Entsd'lridigung. — Erst am folgenden Tage erhielten wir cjne ErklärungTx die das Vorgehen des Präsidiums apf einen noch nickt aufgeklärten Jtzriuin zurücksübrie. ' : 1 -Kurz., nachd m,mnser Vorsitzender gesprochen hatte, erhicdt Herr Eurt Blumcnfeld pamcnS der zionistischen Partei für Deutschland dds Wopt. Er polemisierte in agitatorisch-scharfmacherischer Weise gegen die (Grundtendenzen unserer, keine ernst'zu nehmenden Resultate zeitigenden Bewegung und stellte 1 :tt bewußtem Gegensatz zu uns den K a m p f als das alleinige ipeilmittct hin.