Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 11 (1910)
- Issue
- 5/6 (5.1910)
- Date
- 1910-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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84 No. 5 6 A. Private Gesundheitspflege, i. Ernährung. Massigkeit im Gebrauch von Genussmitteln, Einschränkung des Weingenusses, Vegetarier, Abstinenten, jüdische Vegetarier-Vereine, a. Kleidung u. Wasche: Fussbekleidung, Kopfbedeckung. 3. Reinhaltung der Haut: Bader, Waschungen, Dämpfbäder. 4. Behausung: Ghetto, Wohnungselend (in Krakau usw.), Erziehung zur Hygiene durch den Volksglauben. 5. Sammlung und Zerstreuung vom zarten Alter an: Unterrichtsmittel, Spiele usw. 6. Körperliche Arbeit. 7. Zurückhaltung von Berührung mit kranken oder verdächtigen Tieren. 8. Regelung des Geschlechtsverkehrs: ZDchtigkeitsVorschriften. 9. Berufsschädlichkeiten: Kleidertrödel, Matratzenzapfen, Maschinennahen, Sweatboz usw. B. Oeffentliches Gesundheitswesen. I. Soziale Hygiene: I. Allgemeine Ernährung, Kinderernährung, Pflegekinder, Kostsätze, a. Nabrungs- und Genussmittel. 3. Beschaffung gesunden Wassers, Beaufsichtigung der Brunnen. 4. Turnwesen, Fechten im M. A., Sport, Juden als Athleten, Sieger in olympi«**" Spielen, Meisterringer und Fechter im M. A., Meisterschwimmer, Ferienkolonien, Kinderhorte, Waisenhäuser. 5. Badeanstalten (aus dem Mittelalter). 6. Milchbesorgung. 7. Armenwesen. _ II. Sorge für die Beseitigung der Gesundheitsgefährdungen aus bestimmten Quellen. 1. Das Schlachtwesen (Vorrichtungen, Messer usw.). a. Beerdigungswesen, Leichenwaschen, Leichenhäuser, Beerdigungsvereine. 3. Schulhygiene. 4. Berufskrankheiten, Frauen- und Kinderarbeit. 5. Verhütung der Uebertragung von Tierkrankheiten auf den Menschen. III. Das Heilwesen. 1. Aerzte, Bekämpfung des Kurpfuschertums durch jadische Aerzte schon im Mittelalter. a. Krankenanstalten. . 3. Medizinalstatistik, Krankheiten und Sterblichkeit der Juden, Statistiken aer grossen Epidemien. 4. Hervorragende hygienische Leistungen einzelner Juden. Mitteilungen des Bureaus. Berlin C, Alexanderstr. 39 (Auf*. B III Tr.) Tel. VII, 10 260. Das Bureau der Jüdischen Turnerschaft ist bis auf weitere« wochentäglich (ausser Sonnabend) von 9—J Uhr geöffnet. Durch das Engagement einer Dame ist es jetzt in der Lage allen seinen Obligenheiten nachzukommen. Die Beamten des Bar-Kocbba und des J. T. V. Charlottenburg werden besonders darauf hingewiesen, von der Erleichterung der Arbeit, die ihnen das Bureau bietet, Gebrauch zu machen. Es können sämtliche Bureauarbeiten dort erledigt werden. Mahnungen, Propagandamaterial, sämtliche Schreibformulare sind vorhanden.