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Jüdische Turnzeitung · 1905-02-01 · 2/3 (2.1905) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
6 (1905)
Issue
2/3 (2.1905)
Date
1905-02-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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18 dringenden Fällen des Vorstandes bezw. des Vorsitzenden übertragbar. Jeder Vertreter kann mehrere Mandate desselben Vereins auf sich vereinigen, er vertritt so viele Stimmen, wie der Verein ihm überträgt. Im Notfalle können sich mehrere Vereine auf einen Vertreter vereinigen." Es empfiehlt sich, die Wahl der Delegierten so bald wie möglich vorzunehmen. Da zum Beginn des Turntages eine Prüfung der Wahlen zu erfolgen hat, bitten wir Sie, unserem Schriftführer die Zahl Ihrer wahlberechtigten Vereinsmitglieder, sowie die Namen Ihrer gewählten Delegierten nebst der den Letztgenannten zustehenden Stimmenanzahl mitzuteilen. Falls Sie noch irgend einer Aufklärung über den Modus der Wahl bedürfen, wollen Sie sich bitte an unseren Schriftführer wenden. Da nach § 7 des Verbandsstatuts Anträge zur Tagesordnuug dem Ausschusse mindestens zwei Wochen vor Zusammentritt des Turntages mitgeteilt sein müssen, belieben Sie etwaige Anträge rechtzeitig dem Verbandschriftführer zu übersenden. Vorläufig hat der „Ausschuss" nachfolgendes Programm in Aussicht gestellt: Begrüssung der Vereinsdelegierten durch den Vorsitzenden. Berichte: * a) Allgemeiner Bericht — Herr Dr. Ernst Tuch. b) Kassenbericht — Herr Arthur Hirsch. c) Turnbericht — Herr Theobald Scholem. Entlastung des Ausschusses. Prüfung der neuen Mandate. Referate über: Vereinspropaganda und Turnbetrieb in den jüdischen Turnvereinen. Aeussere Propaganda. Finanzen. Jüdische Turnzeitung. Stellung zum Zionismus. Stellung zy anderen Turnverbänden. Statutenänderungen. Neuwahl des Ausschusses. — i Wir rechnen auf die tatkräftige Mitarbeit Ihres lieben Brudervereins und bitten ganz besonders, auf Missstände jeglicher Art — wo solche nach Ihrer Meinung vorliegen — hinzuweisen und einen gangbaren Weg zu ihrer Abstellung anzugeben. Wenn alle Brudervereine in dieser Weise mit Rat und Tat mitwirken, dann steht zu hoffen, dass der Turntag im April in der Geschichte unserer Bewegung den Markstein bildet, von dem

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