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Jüdische Turnzeitung · 1904-03-01 · 3 (3.1904) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turnzeitung
Volume
5 (1904)
Issue
3 (3.1904)
Date
1904-03-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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56 No.3 Dank aus. — Meine Herren! Ich werde mich kurz fassen und Ihnen eine Übersicht aber das im Jahre 1903 im Bereiche unseres Vereins Vorgefallene vor Augen fahren. — 1. Mitglieder. Die Zahl unserer Mitglieder betrug zu Beginn des Jahres 1903 . 94, neu hinzugekommen........... 27, Zusammen: 121, ausgetreten sind.........23 verreist „.........8 expediert „........ 2__33, Stand unserer heutigen Mitgliederzahl: 88, sodass sich ein Minus von 6 Mitgliedern gegen den vorjährigen Stand ergiebt; dieses Minus hat uns absolut nicht abzuschrecken, da es nur solche Mitglieder betrifft, die ihren Verpflichtungen dem Vereine gegenüber in keiner Weise nachgekommen sind. — 2. Inkasso: Mit Freude kann ich konstatieren, dass die Inkassi der Betrage sich gebessert haben und die Zahlungen pünktlicher stattfinden, d. h. dass wir heuer P. 1700 mehr einkassiert haben als im Vorjahre. — 8. Am 15. Februar und 15. März v. J. hat unser Verein zu Gunsten der Deutsch-Israelitischen Vereinsschule 2 Nachmittagsunterhaltungen in der Turnhalle abgehalten, die ein Reinerträgnis von a) P. 724Va, b) P. 7901/«, Total P. 1515 ergaben, wovon wir der Schule P. 760 abführten. — 4. Unser Inventar ist im Jahre 1908 durch einen neuen Barren vermehrt worden, für welchen P. 10167* ausgegeben wurden. — 5. Und nun, meine Herren, kommen wir zu unserem heurigen Kränzchen, welches am 9. Januar a. c. in der Teutonia mit üblichem Glänze, aber auch gutem materiellen Erfolge stattfand. — Mein« Pflicht ist es daher, den Damen und Herren, die sich um das Gelingen dieses Festes bemüht haben, Öffentlich meinen Dank auszusprechen. — In erster Reihe sind es natürlich die Herren Turner mit ihrem wackeren Turnwart, Herrn Leon Schoenmann, an der Spitze, denen das erste Lob gebahrt, ferner muss ich den Damen Marie Chignoli und Mathilde Molinari, die zu den Proben den weiten Weg von Cbichli bieher während der Nachtzeit im schlechtesten Wetter nicht scheuten und sich in aufopferndster Weise bemühten, dem Feste die Krone aufzusetzen, meinen innigsten Dank aussprechen. — Auch die Herren Samy Schwartz, Karl Rosenthal, Heinrich Sparrer und Jaqües Cornfeld, die sich im deutschen, und die Herren Behar, Fresco uod Chignoli, die sich im französischen Theaterstacke meisterhaft hervorgetan haben, — verdienen öffentlich gelobt zu werden. — Die undankbarste.Charge ist den Herren Marco Schoenmann und PaulMoulia zugeteilt worden, die bis um 2 Uhr morgens bei der Kasse sauen und nicht eher wichen, als bis alles in Ordnung abgerechnet und das eingelaufene Geld dem Kassierer tibergeben wurde. — Meine Herren! Dieses schön gelungene Fest brachte uns ein Reinerträgnis von ca. Ltrques. 30.— und können wir uns selbst von ganzem Herzen gratulieren und stolz sein, dass wir die besten Kräfte, ein schuldenfreies Inventar — das ein kleines Vermögen

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