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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 11 (1920) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
11 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 33)
Language
German
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33 Generalversammlung der Bar Kodiba, Berlin am 17. Oktober 1920. Die Versammlung stand unter dem Eindruck des starken Wollens einer kleinen Führerschar, die mit Zähigkeit und Selbstverleugnung gewillt ist, die Organisation in diejenigen neuen Bahnen zu drängen, die durch die Turntagsbeschlüsse und noch über dieselben hinausgehend durch die gegenwärtige Lage des Jüdischen Volkes geboten ist. Dies kam durch die gefaßten Beschlüsse zum Ausdruck. So wurde bei der Beitragserhöhung auf Mark 6,— pro Vollmitglied eine Steuer für den Chaluzfonds einkalkuliert als Reichen der organisatorischen Verbundenheit mit der i.u "/jüdischen Bewegung. (Monatl. Beitrag für Jugendabteilung M. 2, für Schüler- und Mädchenabteilungj M. 1,—). Da es an turnerischen Kräften fehlt und die Aufrechterhaltung des Betriebes eine Lebensfrage ist, wird beschlossen, einen jüdischen Turnlehrer anzustellen. Infolge der schlechten finanzielle!! Lage des Vereins werden die B. K. - Blätter eingestellt. Die Vereinsnachrichten erscheinen dafür in der Turnzeitung und möglichst in der Jüd. Kundschau. (Die Abteilungen haben bis zum 15. des laufenden Monats die Veranstaltungen für den nächsten Monat zu melden!) Der Hauptinhalt der Versammlung waren die folgenden Resolutionen: „Vorturnerschaft und erweiterter Hauptvorstand sehen in der intensiven Erziehung den einzigen Weg zur Gesundung der Turnbewegung." „Die Abteilungen turnen wöchentlich nur an einem Abend. Der andere Abend wird für die technische und jüdische Erziehung der Führerschaft verwendet." ' , Die Resolutionen (letztere als Antrag) werden angenommen. In gleichem Rahmen bewegt sich die Annahme des Antrages Dr. Theilhaber, eine „alte •forren-Abteilung" zu gründen, um auch diese enger zu erfassen und ha der Richtung der neuen Beschlüsse zur Arbeit heranzuziehen. Die Resolution der 'II. M. A., sie bei der Durchführung des hebr. Kommandos zu unterstützen, w'rd beifällig angenommen. . Es wurden gewählt als: 1. Vorsitzender: Heinrich Kuhn, zugleich als Erztehungswart. Schriftführer: Heinrich Nathan. Kassierer: Oeorg Jacobsohn. Sportwart: Leo Kaminsky. Turnwart: Leo Wolfermann. Zeugwart: Bruno Neumann. Bfldiersdiau. Leben und Worte det Baal Schein, nach chassidischen Schriften ausgewählt und übertragen von Salomo Birnbaum, Welt-Verlag, Berlin 1920. Geschickt hat der Verfasser das Historische, getrennt vom Ethischen, vorangestellt. Geschickt hat er einen von Hddisch durchsetzten Stil gewähl*, hat den Leser hineingeleitet in die Sphäre chassidischen Lebens, dessen charakteristischen Vertreter er auferstehen läßt in seiner Abgekehrtheit vom Irdisch' Materiellen. Dann der schwierigere Teil des Buches, die Lehren des Baal Schemen, gipfelnd in dem Einssof, dem Göttlichen, Absoluten, Unendlichen, von dem nur ein Schritt ist zu Spinozas großem Allgedanken. Edelstes Ostludentum ist in diesem Bache festgehalten, Menschen sind gezeichnet, für die Sport haus Willy Kohlmey Athletik _ Fussball fflOCKBY _, Turne« Berlin N. 24, Ziegelstr. 3 Lieferant der grössten Verbinde und Vereine ii i. ■ i i , i 'i 11

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