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Jüdische Turn- und Sportzeitung · 1920-01-01 · 5 (1920) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Turn- und Sportzeitung
Volume
21 (1920)
Issue
5 (1920)
Date
1920-01-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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4 „Unsere Bahn ist frei." „Die Konferenz von San Remo hat die Einverleibung ilL6?"?1"" Deklaration in den Friedensvertrag mit der Türkei beschlossen, die vorsieht, daß Palästina das nationale Heim der Juden werden soll, unbeschadet der Rechte der arabischen Bevölkerung." (Reuter-Telegramm vom 24. April.) Nach langen und bangen Jahren, die erfüllt waren von unsäglichem Leid, schlägt endlich dem jüdischen Volke die große und so heißersehnte Stunde, in der die Völker mit aller Feierlichkeit und, was mehr ist, mit aller Verbindlichkeit eines staatsmännischen, internationalen Aktes die Wahrheit dessen anerkennen, was wir selbst immer und immer wieder proklamiert haben: daß wir ein Volk sind und daß wir berechtigten Anspruch erheben auf eine nationale Heimstätte im Lande unserer Väter. Wir stehen im hellen Morgen eines neuen Tages. Was noch vor wenigen Jahren uns ein Ziel schien, zu dessen Erreichung die Arbeit von Generationen gehören würde, ist heute ein Anfang, von dem aus wir mit neuer Kraft und Freude» in die Zukunft streben, in eine Zukunft, die zum ersten Male seit fast zwei Jahrtausenden wieder unsere Zukunft sein wird. In diesem erhebenden und tief ergreifenden Augenblick fühlen wir uns in besonders inniger Weise all denen verbunden, die gleich uns die Liebe zu der uns heiligen Dreieinigkeit des jüdischen Volkes, des jüdischen Landes und, der jüdischen Sprache im Herzen tragen und denen gleich uns die Schicksalsstunde unserer Gemeinschaft das Gelöbnis auf die Lippen drängt, noch rückhaltloser, ausschließlicher, freudiger unserer Kräfte dem Aufbau des neuen jüdischen Lebens in der alten jüdischen Heimat zu weihen. Wir grüßen die jüdisch e Jugend in aller Welt, die stets und überall die Bannerträgeriii unseres Volksgedankens gewesen ist und aus deren Reihen die Scharen jener ersten Pioniere uns kommen werden, ja, zum Teil uns schon gekommen sind, die als „chaluze zawa" als gerüsteter Vortrupp, liebe* heute als morgen den Weg in das Land ziehen werden. Wir grüßen in herzlicher und verehrungsvoller Liebe den neuen 'Jischuw in Erez Israel, all jene, die nicht erst auf die Gunst der Zeit gewartet haben, auf Deklarationen und Friedenskonferenzen, um ihr Leben mit Erez Israel zu verknüpfen, und die heute den Dank dafür in Anspruch nehmen dürfen, daß auf Orund dessen, was sie geschaffen , haben, wirtschaftlich und kulturell, das jüdische Volk seine Forderung wirksam unterstützen konnte mit dem Hinweis darauf, daß in Palästina der Beweis bereits erbracht sei, daß ihm die Kräfte'für das, was es

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