Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 21 (1920)
- Issue
- 2 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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.30 ori/ntUrfc «r.i e,fcre"thcllen Turnen we"ig gemeinsames hat, die aber ausserrw wuä ' ' Uud *g* wir eine senr «drtige erste Riege haben. Diese bildete noch mit ihrem Barrenturnen den Glanzpunkt des Abends, der tafdrti 11!,^ KrdSen?eka2I? ""to und uns ™*h neue Mitglieder ™ L Bilder aus der biblischen Geschichte, Lieder vorgetragen treten für 2^1°'A'"?,e!" Und ^ensoU des Turnbruders Sterner iK! Abwe^hlun^ und vier sehr schön ausgeführte Massenpyramden beschtossen den Vorfahrungsteil. Der grösste Saal von Kattowttz nltaiiiVu * Fm,eiet auch ^verkauft, obwohl wir offiziell natürlich wieder boykottiert waren. - Für den 21. Dezember waren wir zu einer Festauffuhrung des J. T. V Breslau, die dfe r^^e^aHSt'ütWOche abschk>ss. eingeladen. Wir sandten unsere erste Herren- ■inT.HW Hochbarren unsere erste Damenriege am Stützbarren und die schon und avtt°wl^;°^ef7hrte'Akrobatikriege hm. Wir wurden sehr nett aufgenommen w?r w n^h Bres,a"er Turnbrudern wirklich brüderlich untergebracnt, wofür rm VrrLlLT^Un5eoren, Dailk aussP«*hen möchten. Leider fehlte uns IZ £&g?be"wda^Rec^ sodass unsere ParterreakrobatiJc nicht so wirkte, Dam^nr^L °n df\BlresIauer'1 imponierte uns besonders die erste üJtMnl JL8- ' w'rkhch hervorragendes leistete. In einer nachher abge- 7,lt™£ JT,E e'nsamen Stowig beschlossen wir, für die Zukunft ein sehr enges ßSTrtt, TO" B-TS aU und, Kattowitz, das, eingeleitet durch unseren Besuch in Breslau, am 3. Januar 1920 schon durch einen Vortrag von Dr. diV FniuBretlaU.' uber die -Bedeutung des Frauenturnens für Wir t£«lJ«elung; des weiblichen Körpers" fortgesetzt wurde, soll uf* £'J»% 68 re'che FrÜdlte tra«en wirtf- ~ Der Dezember 1Q1Q aber L«rf,.f? ]17 ™ ,er"euter Arbeit anspornen im Dienste der jüdischen Turnerschaft und der jüdischen Allgemeinheit. Königsberg. Am Clianukka-Abend fand das Schauturnen unseres hiesigen jüdischen p™™ und ,sP«rt^reins statt. Den Saal füllten fast 500 Personen. Unser lrogramm bestand aus zwei Teilen: einer kleinen palästinensischen Szene, n der junges Volk Chamikkalichter benschte, sich eine Chanukkarede haften K«« wm,e ,mh tarml;; l,,,d dann dem eigentlichen Schauturnen. SS^r -r"3, l ei"*l fcle'nen Pausedic Jeni Abendessen diente, den wesentlichen Teil des Abends. Die Lieblingen begannen mit einer Pyramide SIL. "nd...p'amen-Abteilung, die sich bei offener Bühne aufbaute, daraut »igten die Freiübungen der ersten Herrenriege, die mit Hechtsprüngen und Beinkreisen eine ausgesuchte Leistung darstellten. Dann turnte eine Damennege am Hoch- und Niederbarren und, nach kurzer Unterbrechung durch lustighpmHCil» e,ubungeJn ,d,eru A't-Herrenriege, Sprungübungen am Hochpferd, wobei Hechtsprung und Ueberschlag besonderen Beifall fanden Hieran schtoss mthV'1 yust.eS!"[ne" der ersten Herrenriege am Hochbarren mit drei Kflicht- und zwei Kürübungen, die mit Schneid und Eleganz durchgeführt wurden. Besonders zeichneten sich die beiden Brüder Mischkowski, Jsser «nd Leo, Benno Hirsch und Turnbmder Kratter aus; Handstände wechselten mit Arrnwellen und Fallkippen und besonders erfreuten einige gut gelungene Abgange, wie die/der beiden Mischkowski: Handstand auf beiden Holmen, l/ebergreifen auf einen Holm, und Grätsche oder Hocke ab. D*s Herrenturiien wurde durch die S t a b ü b u n ge n der Damen unterbrochen, die, wenn auch durch den geringen Raum der Bühne beschränkt, exakt nacfi Musik ausgeführt wurden. Den Schluss machte eine Herrenriege am Hochreck. Hier hatten unsere Turner zum ersten Male Gelegenheit, unseren Gästen aus der und der Provinz zu zeigen, dass unser Turnverein, was die Leistungen seiner Musterriege betrifft, auf dem besten Wege ist, die Konkurrenz mit den besten Turnvereinen aufzunehmen. Riesenwelle und Sturzwelle gehörten zu den Pflichtübungen, und wenn wir auch wissen, dass vvir noch viel an uns arbeiten müssen, so haben wir doch die Gewisslieit, dases die ersten wichtigsten Stufen der Turnerei schon hinter uns liegen. Besonders