Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 21 (1920)
- Issue
- 2 (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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24 wir GelegenheitRabbiner Dr. Unna über „Das gesetzestreue Judentum", ur. reux Uoldmann, Leipzig, über das „Liberale Judentum", Dr. Fritz -? "«!" uber ..Zioni'smus" zu vernehmen, Im ganzen sind1 es 15 Aufsatze. Man kann zugeben, dass die Broschüre die Aufgabe erfüllt, eine erste Uebersicht zu bieten, und trotzdem der Meinung sein, dass dieser Zweck w fuf b^seri. A* und Weise hätte erreicht werden können. Zunächst scheint uns die Einteilung des Buches grundsätzlich falsch zu sein: man kann nicht in dieser Weise zwisenen „Parteien" und „Organisationen" scheiden; jedenfalls erscheint es durchaus wulkürlich, wenn die nationat-?£. d- J"Sendbewe8run8T (Alfred Marcus) zu den Parteien, die neutrale (ur. Kieger) zu den Organisationen zähih. Dasselbe gilt für die Aufsätze „Zionismus und „Zentralerem". Ausserdem finden wir, dass: die nationalrudische Jugendbewegung in diesem Sammelwerk etwas zu kurz kommt. Der schon erwähnte, durchaus mittelmässige Artikel referiert auf 3 Seiten (!) über Turnerschaft, Blau-Weiss, K. J. V, Herzl-Bund usw. Das genügt wohl doch nicht ganz. b Der geistig bedeutsamste Aufsatz der Schrift stammt von unserem entschiedenen Gegner, Dr. Goldmann. Seiner geistreichen, wenn auch unzutreffenden Ausführungen wegen tohnt sich trotz alledem der Ankaut der Broschüre. £ g „Erde"-Erzählung von Schalom Asch. — Orplid-Bücheri ctAx?.1 Junker-Verlag, Berlin. fcine Erzählung aus dem russischen Bauernleben, die in ihrer gedrängten >SLuVO!^r-riDr^matlk ls,t- Eine emzi«e k,eine Episode zeigt blitzartig die »S. ,t Kluft' d,e zw,schen diesen Menschen ist und den Juden, die in ihrer Mitte leben. '__ Mcaus Zur. Ein Chanukkabuch, Jüdischer Verlag. n P^8^ Sannnerwerk jst «las zweite Buch einer Reihe, als deren erstes für Pessach „Chad Gadja" herauskam. Das Chanukkabuch ist schon vor längerer Z*it erschienen, es bemüht sich mit Erfolg, tfas nationale, künstlerische und historische Out zusammenzutragen und dadurch jene religiösnationale Zeit ^■e«" »ebendig zu machen, das vielleicht rtfehr afe irgend em anderes geeig««* ist, die judische Jugend der Vergangenheft ihres Volkes zu verbinden und sie so für seine Zukunft zu begeistern. Man vermisst die „Menorah" von Theodor Meizl Im ganzen sehr empfehlenswert. Dr. S. Bernstein. Der Zionismus. Sein Wesen und seine Organisation. Verlag des Kbpenhagener Zionistischen Büros. Zweite und dritte (Volks-) Auflage im Jüdischen Verlag - Berlin. - gut€S 'nfonnationswerk — historisch, pofitisch, sozial luid religiös vorzüglich orientierentf. Für diejenigen, die den Zionismus kennen) lernen wollen, sehr geeignet. Protokolle* Vom Vorstand des Deutschen Kreises. Protokoll der Sitzung am 21. Januar in der Wohnung von Dr. Arthur Stein, Waitzstraase 20. Anwesend Arthur Stein, Walter Katschke, Ernst Simon, Fritz Enget, Heinz Lewinsohn, Werner Schwarz, Henry Unna, Herbert Hirsch. I. Auf Antrag von Herbert Hirsch und Schwarz wird beschlossen vorbehaltlich der Genehmigung des K. J. V. und de» Bar Kochba das Büro nach der KurfDrsterwtrasse zu verlegen. Falls erforderlich, soll dort für die Turnerscnalt ein besonderer Nebenanschhiss abgeschlossen werden.