Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Journal
- Jüdische Turn- und Sportzeitung
- Volume
- 20 (1919)
- Issue
- 11 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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29 Vereins - Berichte. . .Wir sind infolge Raummangels diesmal nur in der Lage die Berichte d j Jxgendabtl. zum Abdruck zu bringen. Die ausserdem noch bei der Redaktion eingelaufenen Berichte des I.T. V. Cöln, des Ifftus Berlin Ptr Hockey- sowie der Fechtabtl. des Berliner Bar Kochba werden in der Dezembernummer erscheinen. Etwaige Ergänzungen sind auf dem *cnnellsten Wege einzusenden. Aus denselben Gründen können wir die Protokolle der Vorstandssitzungen des Deutschen Kreises dieses Mal nicht ■ringen, sondern müssen sie für das nächste Heft aufsparen. Die Arbeit der Sdrälerabteilungen. v Bar-Kochba, Berlin. von Walter Lindenstrauss, Jugend-Abteilung, Bar Kochba, Berlin. Bera ^u^r haben jetzt 3 Schüler-Abteilungen mit ungefähr 160 Turnern. Der SpH .. der Turnabende, die zweimal in der Woche stattfinden, ist ziemlich ein» i SSI%" ein'ßen Turnabenden finden auch Wettspiele zwischen den Turn ^^crabteiiujigen statt, bei denen man den grossen Eifer vieler nid?Jer sen€n ka«n. Doch können wir an den Turnabenden allein die Schüler Hilf a° er^assen> Wl€ wir 68 wollen. Dieses Ziel 'können wir nur mit r^f Wanderungen urtd" besonders der Heimabende erreichen, dur h Rem'cen w'r zunächst an die grossen mehrtägigen Wanderungen, auf denen Sem ■ s dauernde Beisammensein einer Meinen Gruppe, durch das brid?tI1^?me Erleben von Freud und Leid, sich leicht die Erkenntnis Bahn dass ^e Teilnehmer nicht zufällig zusammengewürfelt sind, sondern FühuIe a"e e'n zunächst unerklärliches Gemeinsames im Denken, dieatf1 ^nd Wl°,Ien haben, es entsteht das Gemeinschaftsgefühl und tätrfo wl"* scnnef zum Volksgefühl. Fast ebensoviel wie die grosse melir- Wa?rf. anderung> kann aber auch die Tages- oder Halbtagswanderung schaffen, restlrv *fe ^sien fcann. — vorausgesetzt, dass sie von einem für seine Aufgabe felow * beS«isterten Führer, der auch seine Wanderer mlit sich) fortreissen kann, chönh -TM ~ ist> dass 8i* 'Lliebe und Gefühl für die Natur, ihre ^ierf un** Wunder bei der jüdischen Jugend wieder erweckt. Um ein Lanj*1 e[€rwecfcen handelt es sich nur; denn unsere Väter, die im heiligen •nitrf vein Volk vo" Bauern und Hirten in inniger Verbindung; (Buch Natur lebten, besassen jenes Naturgefühl, was unsi die Bibel beweist da un nK>°> Psalmen). Dieses Naturgefühl ist dann freilich verloren gegangen, Ghetto fe ,Väter jahrhundertelang ohne Licht und Luft in den Kerkern des zur m *,zubr!nÄ«i mussten. Das beste Mittel, um diese verlorene Liebe I h w'rfera«rwiecfeen, ist das Wandern. Wand«. w m't (^sen Worten nur noch einmal auf die Bedeutung einer gewesenng. "'"g6*1'«8«*1 haben. Bisher ist der gute Wille jedesmal da- PunfctH Ä 'st nac'1 e >n' g e r Zeit wieder eingeschlafen. Ate den zweiten '°h den HUn-S m dem führen kann, die Schüler feste? zu erfassen.bezeichnete mehr unH, e*!n abend. Es ist mit Freuden zu begrüssen, dass sich endlich für ejj,"!: m?hr die Meinung bahngebrodhen hat, dass Heimabende, Kurse usw. tuneen «• iU «jS c n e n Turnverein, wünschenswerte und notwendige Einrichnächsten m" Ho^eitßch ist mit unserem Heim, welches voraussichtlich Mitte abende« ^°nats eröffnet wird1, ein fester Grundstein zu den Heims« h a f t P Sil wf€,cn'e mr allem auf dem Boden herzIichsterKameradwerden mfi0 Und in einem €cnt jüdischen Rahmen aufgebaut v«n m, Unser erster Beimnadimlttag. DerS^ Be.rIow«tz, Jugend-Abteilung, Bar Kochba, Berlin. Grün ist dav"1"1^ mit seinen sonnigen Tagen, mit seiner Pracht an Blumen und in die freie n' x erinn€rn wir uns der frohen Turnabende und der Ausflüge Wettlaufe« p£a~tr' Nicht weniger gern der so gut gelungenen Sportfeste, des r-otsdam—Berlin, an dem Jung und Alt lebhaftes fnteresse nahm. 1 1