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Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport · 1913-05-01 · 4 (Mai 1913) · p. Seite 136

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Journal
Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
Volume
14 (1913)
Issue
4 (Mai 1913)
Date
1913-05-01
Page
Seite 136 (sequence 30)
Language
German
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136 No. 4 Können zu stören. Und doch! Wie war das bei der Generalprobe ganz anders,! — Eine Entschädigung in gewisser Linie boten dafür die Uebungen der Damenriege am Barren (breit). Die Leichtigkeit und Anmut (Herstein), sichere Haltung (Infeld), und graziöse Durchführung (Rosenzweig) fanden allgemeinen Beifall. Den Höhepunkt erreichte das Interesse des zahlreichen Publikums bei den Uebungen der Musterriege am Hochbarren. Die elegante und ruhige Form (Gänger) der schwierigen Uebungen zeigte am deutlichsten den großen Aufschwung, den unser turnerisches Können in der letzten Zeit genommen hat. Den Abschluß der turnerischen Vorführungen bildete ein vier Bilder umfassender Pyramidenbau, der trotz der großen Zahl der Teilnehmer (23) mit von stürmischem Applaus begleiteter Leichtigkeit und Eleganz (Rose) ausgeführt wurde. — Das Schauturnen war hierorts das gelungenste jüdische Fest, nicht nur des originellen Inhaltes halber, wie vielmehr durch das stramme Auftreten und die mustergültige Ordnung. — Ein Kommers hielt Mitglieder und Gäste bis spät nach Mitternacht in fröhlicher Stimmung zusammen. — Nun heißt es: Auf zur Sommerarbeit! Tur iiliteratur. Einrichtung und Betrieb von Sportabteilungen In Turnvereinen von Otto Bäur 1 e, München. In der Sammlung: „Die Uebungen des Deutschen Turnens“. Verlag Gustav Hohns, Crefeld. Preis 30 Pf.’) Der sportliche Betrieb innerhalb unseres Verbandes wird sich auf lange Zeit hinaus in der Hauptsache in den Sportabteilungen abspielen, die unseren Turnvereinen angegliedert sind, denn die Entwicklung, die uns zum Sport geführt hat, ist derjenigen innerhalb der Deutschen Turnerschaft ganz ähnlich. — Deshalb wird auch das obige Heft vielen von uns recht nützlich werden können. Otto B ä u r 1 e, der Begründer und langjährige verdienstvolle Leiter der ersten turnerischen Sportabteilung in Deutschland, der des „Münchener Turnvereins von 1860", als Turner und Sportsmann gleich erfolgreich, war gewiß berufen, dieses zeitgemäße Heft abzufassen. Zwei praktisch erprobte Pläne zur Anlage von Sportplätzen werden vielen besonders willkommen sein. Der eine mit vier Kurven in der Laufbahn hat den Fußballplatz in der Mitte, bei den anderen befindet sich die Anlage für das Fußballspiel seitwärts und man konnte die Laufbahn deshalb mit zwei Kurven anlegen, was vom leichtathletischen Standpunkt stets vorzuziehen ist. In einem Rundschreiben, das der Vorstand unseres „Deutschen Kreises“ jüngst an seine Vereine gerichtet hat, wurde auf diese Schrift mit besonderem Nachdruck verwiesen und wir hatten die Genugtuung, daß eine ganze Reihe von Vereinen ihr Interesse an dieser Sache zum Ausdrück brachten, indem sie mehrere Exemplare des Heftes durch unsere Geschäftsstelle bezogen haben. F. A. *) Diese Besprechug erschien bereits im Aprilheft. Bedauerlicherweise hat sich damals eine ganze Reihe von sinnentstellenden Druckfehlern eingeschlichen, die uns nötigen, den Text hier noch einmal wiederzugeben. Der Verfasser des „Olympischen Trainierbuches“, das gleichfalte in der vorigen Nummer besprochen ist, heißt Martin Brustmann. D. Red. Verspätet aufgenommen Meta Segal Ziv.-Ing. Isidor Wolff Verlobte Charlottenburo_J (- Berlin

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