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Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport · 1913-01-01 · 1 (Januar/Februar 1913) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Monatshefte für Turnen und Sport
Volume
14 (1913)
Issue
1 (Januar/Februar 1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 7 (sequence 11)
Language
German
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No. 1 7 Disziplin (bedingungslose Fügung in die Anordnungen der Leitung). Gemeinsame Kasse. R. Bücher. Die Gruppe besitzt 1 Bädeker (Syrien und Palästina): Trietsch (Palästinahandbuch); Kleinen Führer durch das jüdische Palästina (herausgegeben vom Palästina-Informationsbureau Wien): 2 kleine Sziddurim. Als vorbereitende Lektüre wird empfohlen außer den oben genannten Büchern (Sziddur schadet auch nicht!): Höltscher, Palästina (Göschensammlung 80 Pf.: sehr gut!). G u t h e, Palästina (Velhagen & Klasing) 3.50 M. Loehr, Volksleben im Lande der Bibel (Quelle & Meyer) 1.25 M. Vor allem aber —: Die Bibel. F- Letzter Meldetermin 10. Februar 1913. Am 11. Februar zahlt jeder Teilnehmer 100 Mark ein. Sie kommen in den Garantiefonds, wenn aus irgend einem Grunde die Teilnahme abgesagt wird. Wir treffen uns am 12. März auf der Kneipe des Vereins Jüdischer Studenten zu München. Des guten Empfanges sind wir gewiß. Und eines fröhlichen Kommerses! Daß wir in München für Wohnung und Verpflegung Ausgaben haben, werden unsere Turnbrüder in München und die übrigen Freunde nicht dulden. — Und nun an die Arbeit! Unsere Rucksacktour Ist ein Schrittmacherdienst. Die Palästinafahrt wird dann eine Einrichtung im Leben der jüdischen Jugend werden können. Palästina und die Juden. Von Davis Trietsch (Berlin). Wie wirkt Palästina auf die Juden? Die Frage soll sich hier auf das Körperliche beziehen, und demzufolge auf die in Palästina eingewandeiteu und einwandernden Juden. Zunächst spielt hier das Klima eine Rolle. Warm und sonnig, nur bi den Gebirgsgegenden manchmal etwas dem mitteleuropäischen Winter Aehnliches zeigend, erlaubt das Klima leichtere Kleidung, daher bessere Lüftung der Haut, und mehr Aufenthalt im Freien, der gleichfalls diesem Zwecke dient. Der Grund und Boden ist billig und Großstädte gibt es nicht, und so haben wir auch meist die luftigere, weitläufigere Bauart. Auch ist das Bauen nicht teuer, so daß die armseligsten Wohnlöcher, die sich hier und da noch finden, ohne allzugroße Aufwendungen durch ein gesunderes Obdach ersetzt werden können. Schließlich reinigt nichts so gut wie das Sonnenlicht, und Sonne haben wir in Palästina jährlich an 365 Tagen (in Schaltjahren an 3661). Auch das Leben ist billig, oder kann doch mit leichter Muhe billig gestellt werden. Zwar besagt ein kürzlich erschienener Konsularbericht über Jerusalem, daß die Lebensmittel dort in den letzten Jahren ungeheuer Im Preise gestiegen seien. Aber welchen stärkeren Anreiz Könnte man sich denken, die Bevölkerung der heiligen Stadt mehr aufs

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