Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 13 (1912)
- Issue
- 2/3 (2.1912)
- Date
- 1912-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 2/3 47 Fürs praktische Turnen. Am Barren. Der gereifte Turner sucht, wenn er die Halle betritt, den Barren. Seine eschenen Holme sind Turnierplatz der vollen Manneskraft. Wie alle Stützgeräte stellt er an die Struktur des Knochengerüstes, die Spannung der Sehnen und die Festigkeit der Bänder, hohe Ansprüche. Muskulös zugleich und geschmeidig ist der Körper des rechten Barrenturners, leicht schwingt er hinauf zum Handstehen, dessen Ausführung in vollkommener Haltung schon das Ziel des strebsamen jugendlichen Kür- A / i * ff _..... " . t*~ ... - V-' ' j 3 * f. m ----- i '' - . - - l............ •________............ _____........._ . m *™ L "^^^^^^IlSf^r Aua dem Handsteheu: Ueberschlag: in den Oberarmhang. turners ist. Bringt er es zu einer gewissen Sicherheit im „Handstand", der auch dem Auge des Beschauer Uberaus gefällig ist, so geht er unermüdlich an jene schwierigen Uebungsfolgen, die der Stolz des Riegenturners sind und deren Erlernung mit Recht ein Studium genannt wird. Die beiden Bilder, die wir heute unseren Lesern bringen, sind Darstellungen von typischen Verbindungen des Handstehens. Sinnfällig zeigen sie den gut durchgebildeten und entwickelten Körper in dem Augenblick, da er den reinen Handstand aufgegeben hat. Mit hohlem Kreuz, bis in die Zehen gestreckt, neigt er sich auf dem ersten Bilde zum Ueberschlag. Wir