Jüdische Turnzeitung
- Journal
- Jüdische Turnzeitung
- Volume
- 3 (1902)
- Issue
- 4 (4.1902)
- Date
- 1902-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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No. 4. 71. Donnerstag, den 22. Mai. Prinzess Ilse, Plesseburg, Steinerne Renne, Wernigerode, Chausseehaus Bolmke, Forsthaus Hardenberg, Eggeröder Forsthaus, Uber Ziegenkopf nach Blankenburg; auf der Bahn Uber Halberstadt, Magdeburg nach Berlin. Ankunft in Berlin 2-35 bezw. Freitag, den 23. früh 8 Uhr. — Die ungefähren Kosten der Tour inkl. Eisenbahnfahrt belaufen sich auf 35—40 Mk., von denen 20 Mk. für Fahrt, Quartier und Morgenkaffee vorher einzuzahlen sind. Änderungen im einzelnen bleiben vorbehalten. Näheres zu erfahren von den Herren Zirker und Soldin. c) Männer- und Lehrlingsabteilung. Zweitägige Pfingstl turnfahrt nach der märkischen Schweiz, dem Blumenthal und Strausberg (eventuell kann die Tour auf drei Tage erweitert werden, indem sie auf Kalkberge Rüdersdorf, Woltersdorfer Schleuse, Erkner ausgedehnt wird). 1. Tag. Sonntag, den 18. Mai. Treffpunkt und -Zeit: 5-35 Uhr morgens am Uhrkandelaber vor dem Stettiner Bhf.; um pünktliches Erscheinen wird dringend ersucht, da sonst infolge des voraussichtlichen grossen Andranges an den Schaltern die Besorgung der Billets leicht unmöglich ist. Abfahrt 6.«> Uhr, Ankunft in Falkenberg 7-25 Uhr. Karlsburg, Schweizerhaus, Waldschenke, Freienwalde, Ruinenberg, Gesundbrunnen, Baasee, Steinbeck, Leuenberg (hier Quartier). — 2. Tag. Montag, 19. Mai. Langen-, Mittel-, Gamensee, Gamengrund, Heidekrug, Forsthaus Blumenthal, Blumenthalsee, Piche, Latt- und Ihlandsee, Stadt Strausberg, Ostbahn Strausberg. Ab Bhf. Strausberg 9«, an Berlin Bhf. Alexanderpl. 10-« Uhr. Die Kosten dieser Fahrt belaufen sich inkl. Eisenbahnfahrt etc. auf 6—7 Mk., wovon 3 Mk. für Fahrt, Quartier und Morgenkaffee im voraus einzuzahlen sind. Es wird auf der Hinfahrt der „Salonwagen" benutzt! Anmeldungen rechtzeitig an Blum oder Katzky. Gäste wollen sich bei dem Turn wart vorher vorstellen. Alles Nähere auf dem Turnsaal. , Hamburg. Jüdische Turnerschaft von 190a zu Hamburg, uoter diesem Namen konstituierte sich am 19. März die frühere Turnabteilung des Vereins ehemaliger Schüler der Talmud-Tora-Schule zu Hamburg sowie des Israelitischen Jugendbundes als selbstständiger Verein. Die Kommission der früheren Turnerschaft hatte einen Statutentwurf gemacht und wurde derselbe in den Versammlungen vom 19. und 27. März beraten. Nachdem die Statuten sowie die Turnordnung festgesetzt waren, wurde ein aus 7 Herren bestehender Turnrat gewählt: Herr I. Frankenthal als erster Vorsitzender und 1. Turnwart, Herr P. Mark als 2. Vorsitzender, Herr A. Jakob als 2. Turnwart, Herr H. Seligmann als Schriftwart, Herr G. Rosenberg als Kassenwart, die Herren Dr. Max Levy und A. Jakoby als Beisitzer. Die Turnabende finden jeden Montag Abend v. 9—10V2 Uhr inderTurnhallederTalmud-Tora-Realschule,Kohlhofen20, statt. H. S. Aus Hamburg wird uns geschrieben: Die Iraelitische Töchterschule in Hamburg (Direktion Frl. Marcus), deren Turnhalle vor zwei Jahren eingeweiht worden ist, veranstaltete am 30. März ein grösseres Schauturnen, an dem sich alle Klassen beteiligten. Das Turnen, dessen Leitung in den Händen der Turnlehrerin Frl. Aron lag, zerfiel in zwei Teile. Zunächst führten die 8.—5. Kiasse einen Einmarsch, Gerätturnen und einen