Korrespondenzblatt des Centralbüros für Jüdische Auswanderungsangelegenheiten des Hilfsvereins der Deutschen Juden
- Journal
- Korrespondenzblatt des Centralbüros für Jüdische Auswanderungsangelegenheiten des Hilfsvereins der Deutschen Juden
- Volume
- 1922
- Issue
- August/September (1922)
- Date
- 1922-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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AUgUBt; Einleitende Bemerkungen. fege.-und Ziele hwierii ing brachte, sem Gebiete Die Informationen über di<fc Reisekosten .wie^ in früheren en zu geben, ist heute nitht möglich, da,die üebührenr?ur e,-Visa, die Kosten der Bahn- und Schiffskarten dauernd :eu. Veränderungen unterliegen und infolge fnrtwährenitursschwankungen stabile Umeechiuingsmaustäbc nicht eben sind* Auch die Eirtwanderungsbestimmuiii^en. Y'M" Landungsvorschriften sind weit rascherem Wechsel als x-unterworferi. , . ir beschränken uns daher in der vorliegenden Publikation * eine Anzahl" Einwanderungsgesetie und Reisevor- ■ schritten, Angaben über Konsulate nsw. zusammenzustellen, und Jier klimatische und wirtschaftliche Verhältnisse einzelner Länder Sowie'über die "vYanderbewegung einige Bemerkungen — jfügen. Die Auswanderung aus Europa,'die während des Krieges sils ganz hatte ruhen-müssen, teils außerordentlich nachgelassen hatte, hat) nach Abschluß desselben wieder eingesetzt, sie vollzieht sich^unter höchst erschwerten Bedingungen. - Dies gilt insbesondere von der jüdischen Auswanderung Osteuropa'.' /. ' — . Dar Antrieb zur Emigration ist außerordentlich gesteigert infolge von Pogromen von nie gesehener Aus- ' dehnuhg und -Furchtbarkeit!? politischen .Verfolgungen und »Rechtsverkürzung und der trostlosen, wirtschaftlichen Verhältnisse im Ost#n Europas. Dagegen sind die- Eiirwanderungsmöglichkeiten sehr erschwert nnd verringert durch rigorose Paßvorschriften;-die Abschlußpolitik ■ einzelner Länder, insbesondere der Vereinigten Staaten von Amerika, und. schließlich' durch di« Valutadif ferenze« zwischen -den''Aus-, Durchwid 1wnwa~nderungsländeTi), die_ die Fahrt - kosten zu Lande und »über . See in* ungenkssene steigern und infolge t der jShen Schwanklingen der Kurse ein verhängnisvolles Element ider Unsicherheit in die Reisedispositionen der Auswanderer bringen. Das Deutsche Reich hat in früheren fahren vermöge seiner geographischen Lage als Grenzland Rußlands und ".Österreichs, als. Ausgangspunkt für Überseereisen von Hamburg und, Bremen aus und als Durchgar^gsgebiet nach Skandinavien.' Holland. Belgien« Frankreich und England für den Durchwandererverkehr stets eine Hauptrolle gespielt. Diese Bedeutung ist bestehen geblieben, ungeachtet der Grenzvrrs. hjebungan und' der^verändeften Schiffahrtsycrhältnisse nach •dem Kriege. tschtand. 2. Jüdi . watrt Hamburg:' Zerrt Bremern ' ■ i Zmtralbürn für iüdiscr "■ Abteilung firetnen, Le Allee 15/17. itentsch ^deutsch-polnische, ( durch Herrn Kantor Lcv Osnabrück: * Frau Sara Frank, Krahm Bentheim (Wcstgrenze): . •* . Iwan & Egon Neter, Adt In allen größeren Städt verein Ix>kalkomitees, die i 11c Innen. , . Die jiirlisvhe Aus« ander 1113, 1921. 17^5 Personen. Über H a m b u r i wand< wandererhallen 6184 Einigra bis 900 Personen zuzurechn sem gewohnLjhaben: r. Der größte Teil der At Deutschland passieren, geht t e 11 von Warschau über Stei ■ hof) nach den französi&chei Hafenstädten—BiuL.myewis Bremen. Die Zahl der Durchwan Berlin berührt haben, wo discher Bahnhofsdienst .tätig steht,, betrug im }ahre 13000 Emigranten (zum ,Tei •enthalten) gingen „ über (> s- Vertretung^tles Hilfsvereins" /T \ dTe Sowjet-Rußland i Die Eim-etse.il in Sowjetrepublik (R. S. F; S. R.) \ derer Genehmigungen "der bevoi [ands im Auslände gestattet.« ' " Personen, die auf dem T"r Sowjet-Republik tintar Beachtung tcri eingetroffen sincT und von. i