Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5696 (1935-1936)
- Date
- 1936-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/4919024-4919797--0584-4919806- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Freitag (27. IX.) abends im Kaddisch (so bis Jomkippurausgang): leelo uleelo. — Samstag (28. IX.) 1. Tag Neujahr. Kein Schofarblasen. Abends zum Kiddusch eine in dem Jahr noch nicht genossene Frucht. — Sonntag (29. IX.) 2. Tag Neujahr. Nach Waisenkaddisch 30 (in manchen Gemeinden 58) Schofartöne. Bei Mincha owinu malkenu (so früh und nachm. bis Freitag früh). Taschlich. Hawdalah ohne Kerze und Gewürze. — Montag (30. IX.) Fasten Gedaljah. Vor dem Morgengebet (so bis Jomkippur) Selichoth. Thoravorlesung wajchal (II. B. M. 32 11—14 u. 34 1—10) für 3 Personen, ebenso bei 10 Fastenden nachmittags (in diesem Fall sagt der 3. als Haftara Jes. 55). — Samstag (5. X.) Sabbat der Bulle. Haftara: schuwoh jisroel bis jikoschlu bom und tikeu schaufor. Man sagt zidkoscho zedek, nicht aber wijhi nauam. — Sonntag (6. X.) Erew Jomkippur. Kein tachanun, mismaur lesaudo, lamnazeach, schir mismaur leosof. Nachmittags Machsor. Abends Kol Nidre. — Montag (7. X.) Jomkippur. Hawdalah mit Kerze ohne Gewürze. — An den folgenden 4 Tagen kein tachanun, bei Thoravorlesung kein jehi rozaun, wohl aber el erech apajim, lamnazeach, schir mismaur leosof. — Samstag (12. X.) 1. Tag Sukkoth. Keine Lulah-Zeremonie. 2 Sforim. Hoschana ohne Herausheben eines Sefers, bei offener Bundeslade. Abends: Maarowos des 1. Abends; Kiddust h mit Schehechejonu. — Sonntag (13. X.) 2. Tag Sukkoth. Lulah-Zeremonie. Hoschaanos mit Ausheben eines Sefers. Abends Hawdalah nur über Wein. — An den Halbf c i e r t a gc n Tefilin vor llallcl ablegen. I Sefer für 4 Personell ( I. B. M. Kap. 29): dem 1. uwaj iiim haschen!, dem 2. uwajaum haschlischi, dem 3. uwajaum horwii, dem 4. wie dem 1. und 2. An (Irn folgenden Tilgen immer um einen Tag weiter. Hosehaannth. — Freitag (18. X.) Hoschana rabba; früh wie Sabbath, aber ohne nischmas. Fn komaucho. Ausheben wie am Sabbath. Dem 1. uwajaum baehamisehi, dem 2. uwajaum haschischi, dem 3. uwajaum haschewii, dem 4. wie dem 2. und 3. Hosclinanos mit 7 Umzügen um alle Sforim. Abends kein hisuaari. —• Samstag (19. X.) Schemimi Azcrcth. Seelengedächtnis. Geschembenschen. Abends 7 Umzüge mit den Sforim. — Sonntag (20. X.) Simchath Thora. Abends Hawdalah ohne Licht und Gewürze. — Montag (21. X.) Kein tachanun. — Samstag (26. X.) Haftara: wajauiner lau jchainioson (Sam. I, 20, 18 42). Neumondverk. Kein aw horachamim. Kein zidkoscho zedek. — Sonntag (27. X.) Roseh chodesch. Halh-Hallel; kein tachaniln, Thoravorlesung (für 4 Personen, IV. B. M. 28, 1—3, 3—5, 6—10, 11—15). Kein lamnazeach; Tefillin vor Mussaf ablegen. Statt schir tnlstnaur leosof sagt mau borchi uafsehi. * 3. Tisehri (ca. 582) Ermordung von Gedalja, dem legten jüdischen Statthalter Palästinas. 9. Tisehri 2936 Salomo weiht den ersten Tempel ein. 9. Oktober 1909 N. Imber, Textdichter der Hatikwah, gestorben. 16. Oktober 1867 Salomon Rappoport, Mitbegründer der jüdischen Literaturgeschichte, in Prag gestorben. 18. Oktober 1859 Henri Bergson, der berühmte Philosoph, Nobelpreisträger, in Paris geboren. 23. Oktober 1874 Abraham Geiger, Führer der jüd. Reform, gest. 24. Oktober 1784 Moses Monteliore in Livomo gehören. 27. Oktober 1839 Isaak Reines, Rabbiner in L|da, Gründer de? Misrarhi, geboren.