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Jüdischer Almanach · 1931-01-01 · 5691 (1930-1931) · p. Seite 205

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Journal
Jüdischer Almanach
Volume
5691 (1930-1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 205 (sequence 207)
Language
German
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205 den Matadoren Nurmi und Ritola im 3 km-Steeplechase-Rennen als Dritter ankam und dadurch die olympische Bronzemedaille erwarb. Katz, der früher dem jüdischen Sportverein „Sjernen" (Helsingfors) angehörte, lebt bereits seit einigen Jahren in Berlin und ist eine der Hauptstützen des dortigen Bar-Koch- Leucht (Deutschland) Olympiasieger im Ringen griech.-röm. Stil. ba. Ein ehemaliges Bar-Kochba-Mitglied ist auch die deutsche Meisterin und Rekordhalterin im Speerwerfen, Frl. Martel Jakob-Haymann, die in Berlin an der deutschen Hochschule £ Leibesübungen studiert, um sich vollkommen dem Sporte zu widmen. In Deutschland haben in der letzten Zeit wiederholt jüdische Athleten Spitzenleistungen vollbracht, so gehören Nathan (S. C. C), Kurz (B.K.) und Gerber (Dzt. B. S. C.) zur besten Berliner Sprinterklasse (Kurzstrecke). — Vor einigen Jahren gewann Dr. E. Simon die Meisterschaft von Berlin im 800 m-Lauf und wurde als erster Jude in die Berliner Auswahlmannschaft nominiert. Dr. Simon ist heute Turnprofessor an der Realschule in Haifa und

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