Jüdischer Almanach
- Journal
- Jüdischer Almanach
- Volume
- 5686 (1925-1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- Seite 259 (sequence 261)
- Language
- German
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zuführen; und wir sind nicht imstande, haben nicht das Recht, Steuern zu erzwingen. Der Nationalfonds sammelt und sammelt — Spenden: sein Alltagsgerät und sein Symbol — die Büchse. Der Keren Hajessod sucht nicht die Spende, die nie in Beziehung zu Besitz, Einkommen oder Lebenshaltung des Einzelnen steht; er sucht den Gedanken der Steuerpflichtigkeit durchzusetzen und Opferleistung zu erreichen. Er fordert viel — und er erhält? Das Gesamtergebnis seiner bisherigen Tätigkeit, die am 1. April 1921 begonnen hat, nähert sich jedenfalls der Höhe von 2,000.000 Pfund Sterling. Das bisherige Jahresbudget von etwa einer halben Million Pfund genügt aber trotzdem gerade bloß dazu, ungefähr 10.000 Menschen *u arbeitenden, werkfreudigen Palästinern zu machen und das, was in Palästina schon vorhanden ist, notdürftig *u stützen. Wir wollen natürlich mehr. Wir, die Menschen, haben das Recht auf Ungeduld. Wenn fünf Millionen Juden jährlich je ein Pfund für Palästina hätten, wäre das „Nationalheim innerhalb Palästina" zehnmal so rasch „Erez Israel". „Erez Israel" ist das Ziel. „Erez Israel" als „Judenstaat" oder als britisches dominium wie Australien, Irland oder Kanada, all diese Vorstellungen umtasten nur die Gestalt, nicht den Gehalt dessen, was sich in der zionistischen Bewegung versichtbart. „Erez Israel" ist das letzte Ziel der Assimilation, der richtig verstandenen, der Assimilation ans Wesentliche, an den Lebensstil Europas, die ruhige Sicherheit "es Wissens um Volk und Volkstum, Nur zwischen Kraft und Kraft ist Bündnis möglich, tischen Würde und Würde, Volk und Volk. _. Dr. Leop. J u s t h. 237