Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 4 (1932)
- Issue
- 11 (18.7.1932)
- Date
- 1932-07-18
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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jcnigen O'.citiciiiBciiiiiglicbcr, beiten ber Beitrug ans Ivirtschastlichen Griindcn crmör>ip> Ivorden iit, gcnieficn an Hand der bekannt g.gcbrncn Jinfscliing anioinaiisch eine (xrmiis;ignng der Piatztarlcn »ebiilir. /,»:» Beiipiel beträgt die Olebuhr jetzt 7>.— Marl ler Ainnc. Nrnn der i*cr«ahri«jc Bionaisbcitrag von 7.7,(1 Marl aus Marl hcrabqeietzl irurde, gegenüber einer Plätzkarten-Gcbiihr von Mart >»i 'Borjahre. Tie A » c g a b c der neuen AI a r > c n erfolgt ab I. Jepicinbrr 1 * VlotAfortcn^cbuhrcn 10?2. "7 ».:• . UH, r.K'b* mch; »f (Milet bcr XU,. ’t.un r'l rf.ti.u-: >itnber fcbulc .'». A '». >, //. /, .u 1. ». . 2 rM»; :i. . ' >_ 1. (I.Äll i ü ul 0 . 1. '0.50 III V *1 bis I '> IC. IC rs. :i.— 1. 0.7)0 ' l.v •J.i. \r>. rs. :i. 0 »50 \ . l'I fü" VI. ■»). ■ JO - 5. :J. .0.50 \ 1 lUVi ÜU l'ü. 7.:SO 0. 0.50 II . I -■ il; I:*:■ Ter Borsland. Zamilien - Nackrickten. m. Geburtstag: aaui V.ui '^.'iij.iiiiin ‘^nv, 'uMitnU', geb. (Lohn, 1 ..,» »il a»> T. ,\iüi. Goldene voditcit: v.t» Mi'U’.Ihii itiif. amu Juni iiel'. Arends, ‘.‘»v:i•^.llmlnn '.'ii. i’l, ai» »I ,'uili. Gestorben: aiuii 7>iai'Kn ■Jn'u'b:. :Ki'U)», ged. Bnin», Uibnimi .Vi Zalne ul:, um r '»iili. Aiihr;eit (um Bombend des angegebenen Tages beginnend^ .eiili x'">. Hud. Bl (»dt. Beult. J teinberg £ :>it'U'iil'.iuni. MlII'II 'Bö.iiiieich V C-ii’ul? ■ v II Heu». Ai»! .’iuuuu . '.Uiuniiilu'-y .'i, >?,' Veii nlioii, Ai >i > I V.iii'i, uc. 'blunt 7 Hei» I". V11' Ab: M »i’ui »nd Aii» C.ulliel.h, .’H». :Kii'v, Vii'U 'J;o11 lumi» '■is.M»».' in. Hugo »e>>», A-eid. .o.enei , in?,-> Jch.uli'.el ' Böei;» Hanse lei» .uilnlidit anzündcl, hat Gelegenheit, gegen geringes (Lingelt die (Aledächtnis-Licht-Einrichtnng in der Lynagoge z» be»»»ei:. Anmeldung beim Gemeindediener. - - 4öer Zahr^eit Ka:, pflege de» schonen alten Brauch, sich im Gedenken an seine sieben durch Jpendcn a» unsere Gemeindevereine sozial zn bc- :>i:iae»?3rcircr Niies'r'cktcn. Gemeinde Beiträge. binige Gemeindeiniiglieder bube» Um'» B.i:iaa fni du.- bei.i:s ubgelunsene eriie Hulbjulir noch »ich! oder;>,» »'iit:' »Uli euiiiilnei. Bei dieiei» 'Berfahren bleib! völlig uubei»il»ili:iu!, du» die n',> nieindeveiivultnng de» Zahlnngsvei »iii.l'nina.» »»bedingt »»»lilich e»:i»ieUie» >»»»,: üe in ioinil \;i n.b:;. lügen tuIiiguiiu ullei Gemeinde Beillage uiigeivieie». Bäei mit 'eine» Zahlungen »o.b i>» ü.ii.kslund iii, nage im 'o'oiüue e iir.ulihuiu odei »ebeiineUnng uns Giro Aionio i'HI7 der ennl.iiie i» Bieine» odei u» die Bieiner Bunt, A-iliule der 7 ..-dnei 'Bant. Lome 'Blatzgeld Olebühren. Zuoe.l.- 0 rleichieinng der Gebnhrenzuh 7:».: 1», de» Gouesdienn u» de» Hobe» Aeieriägen besteht >l»ch >» die'.», A.'lue die Möglich!.»:, das Plungeld schon je»> rgie» »»:'. ub'.nlnich» 7eil:ul>l,»nge» tonnen bei sanblicheN gemeind ü.l'e» d!il':'lille» .»folge». ITie Ausgabe der Plublurten geichiel» »ui di»», wen» die nutUen i» voll e r Hobe entrichiet lind: lemei eenni» i» der II. 7ev:ei»be> vorgeielien. Ali «der Bettstelle iviid^ im linderreiche» Hune-buli geinchl: nb i»i uioneie Beuiielle ui Bein>e»dn»,s vorbuiide». r>.iield»» ge» u»,iiidii.be ^eoliliulirie-uini. n'iuu.'iiin. U 7, erbeien. r'liialiindiiche Lioateangeliörige iveide» duruns aiisiiierkiai» ueiii.'ch:, d.ii; ,edei :'l»->la»der :>» Bei,» eines gültigen Buiieeodei Bu»eiiu»es iein >»»>;. i.'"7liegi int eigene» nnierene solcher ineineindeiniiglieder, d.ii; ibre Baiie in J rdining Und. llicise-Lbenden. Jus Aiidiiche Böolilluliile-unil binel jeden, Ule::: odei >»:: ieine» r'lngeboiigen eine Cnliolnngsieiie u» Denkt im Sommer daran getragene Maiinerklcidiing, wollenes Unterzeug und Stiefel an unsere Kleiderkammer abzufuhrcn. jüdisches wob!fabrisamt, Bartenflrafte t, Domeheide 2858$ Irin, sich derjenigen;n erinnern, die sich keine :>ieise erlauben können» Ueberinittlung von spenden erbeten ans Postscheckkonto Ä.7»'»' Hainbnrg oder Aionio bei der Bremer Bank. ,,-iatibnalgcbält" in Jvunit von Hakenkreuze» liefert &k Backerei B o l > s i A-edelboi eni. Bus diese neueste Lrrltngenjchasl werden wir von besrenndeter Jeiie bingeiviesen und niöchte» nicht verseblen, unsere "eser;n insoriniere». Gartcnbanschulk Alilrin in Rot. Jie Berivaltiing veröfsent lichr solgenden Bl'pell: „in 'uilnt im Tiensle und;»>» Jegeii des A»de»ltinis wirke» lind dann »Nlcrgcbe»: das wird das s.'vs der nsraelilijchen Gartenbunschnle Bbleni sein, wenn es nicht ge lingi, neue Arennde und Helfer;» finden. Biele Bdenig »lachen ei» Biel, ö» Pfg. pro Monat — n Mark im ^ahr »ndj jeder, auch Jie, haben geholfen, eine jüdische Aliillurslätte zu erhalten! Helft!" Beil» -lkokalkomitee Breine» gingen im I. 'Halbjahr I»!2 Beiträge von folgenden Förderern ein: Rechtsanwalt Tr. Hugo 'Xbrahani, Rabbiner Tr. Aber, Aiilins Bainberger, Albert Bloch, Ludwig Brandt, Alfred Marcus (lohen, (rinil (Lohen, A-ranenarzt Tr. Böaliher (Lohen, Tr. »icd. (Lijenslädt, 'Hugo Tveift i C iu'ilu'lJcharmbecki, nleorg 7vifciilu*iii, .livun Goldschmidi B'lve., Böilheli» lUoldschmidt, .losepH Grünberet Böive., Rathan- Griinberg n. Johne, Tr. med. P. -Hes, (Linil Hirjchfeld, Jimon 'Horwih, Herben Israel, Avieph Llehniann, Max Markreich, Norbert Ra ih.in, L'eo '.lienmann, Albert Rosenthal, M. Jchragenheiin Beive., A»I. Jiern, Max Jleinberg, Apotheker (Lrnst Tichauer, Paul Boa II he im er. Hedwig Böeinberg. Jiegberl Zacharias. (Line Reihe l'-emeiisdemilglieder hat die Beteiligung an der Jainnilnng ver weigert, weil.es sich um ein ansterhalb Bremens bejindliches 7in ni^nt handelt . Tiefe Begründung ist nicht slichhalrig. Tic Gar tenbanschnle Ahlem ist ein allgemein jüdisches Ainltiirinsiilnl und f»r die indische A»gend aller deutschen l'lemeinde» da. 2öcr nur ein wenig .Interesse für »njere Aiigend hat, darf mit seinem Aorderbeiirag tinininial I Markt nicht zilrückslehen: er dient da mit der noln'endigen Berilfsninschichlnng, die von Handel und Geiverbe '.nm Handwerk und zur öandwirlsch.rst führen will. Zuwcndnngcn. 'Herr (Lrich Aienihal schenkte eine Awelim Bank fitv die Aiiedhosshalle. Herr Tr. (Lrnst Buchhol', slisteie s»r die X'ehrbiblioihek drei Aahrgänge „Menorah" und für das Altersheim eine beträchtliche Anzahi Unierhalinngsschristen. -Herr Rechisainvali Tr. Tauziger stellte dnrch Bermittlung von Herrn Gemeinderal Tr. Abraliani zwei alle jüdisch hannoversche Aialender ans den Zähre» lsr>| .Vi »nd 1 s71 7Ü zur Berfiignng. Tcnkt auch an die jüdischen Handwerker und Gewerbetreibenden bei Bcrgcbiing von Aufträgen! Pslcgeftcllcnwcsen. (Ls hat sich heransgestellt, dasz jüdische Aiindei häufig in nichijüdijUie» Pflegesiellen nniergebracht wor den Und »nd so dem Aiidentnin verloren gehen, (üemeindeange hörige, denen derartige A-alle bekannt sind, werden »in sofortige '.ii.eldnng an das A»diicl>e Böohlsahkisami Bremen gebeten. AÜr die Pfnndsprnde des TAsrarlitischrn ^ranrnvereins wer den X'ebensmiitel in der lebten Znli Böoche an alle Janimelsiellen eibeien. Tie Rot der Z,eil Hai rs erforderlich gemacht, das; die Berieilung der Psnndspenden auch in den Joinmerinonalen durch gesnhrl »'erden mnsz. X'eider hat noch nicht jede 'Hanssran siir die Bestrebungen des .Israelitischen A-ranenvereins das »ölige Bei siaiidnis ansgebrachn sonst würde» es nicht irniner ein und die selben Aireise sein, die der Psilndiainniliing die Treue hallen. Böillfonimen sind alle Jorle» Alonserven: ferner Mehl, Z,ucker, n-ranpen, Reis, Atakao »jiv. Man verjänrne nicht, auf jeder Tüte »ilv. den Anhalt anzngebe» »nd einen Begleiizettel beiz» sngen. Annahmesiellen sind bei: Jchlachlerei Alexander, A.illen siras;e 'Bäckerei Rothschild, Tsierslr. üi>, Jchnhgeschäsl Plaber, '.i.ordstr. B>7 Bäckeiri Gröger, Tslertorsleiinveg 77, a-mh (Linil Posiiunsl». 'Ttto Gnldemeisierjir. bl, (Lingang -Hartivigstrasze, und beim Hunstvart der Jhnagoge, Gartensir. i>. Hansfranen, dics sich der Annuhmestellen nicht bedienen ivollen, beauftragen ihren Airänier. die Jpende regelinäszig direkt mit Begleiizellel, nach Gar le»s>ras;e n;» liefern. Ter israelitische Aranenverein bittet drin gend durnm. das kleine Tpjer nicht;» scheuen, und erwartet von jeder jüdischen Hanssran angemessene Beteiligung. Meldet dem Zndischcn Btohksahrtsamt »nverzügtich, wenn eine Jielle neu zu beieben ist' Rur so ist es möglich, der Rot »nier den jüdischen Angesiellten wirksam zu begegne».