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Jüdisches Gemeindeblatt · 1932-02-24 · 4 (24.2.1932) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt
Volume
4 (1932)
Issue
4 (24.2.1932)
Date
1932-02-24
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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g.achter« Jie iiioi’c Pereilignng aui niiu-nt U-nteu -hniK. aml> um* fi-incr .öiimat, vuiiti’ van ieimr Beliebivett 3i'in l’etn-n n»d teilte Jatou rverden (tat* al* lencl lendes Bvebild ih'V uiiten-iit rti'iftiiUM^ Auge fti’hon und Bsegrv.üer irin iiir niiiar eiaene» tM<eii. 2o u'irö i»iii X'i'lu'it aml midi iainam Hini,l>eide» iirr uns »HV'-tiiiinii imtrtiiiiim't Meiluii.- 60. Stiflungsfest -es Israelitischen Irauenvercins. Eine Menge von fast!iW Teilnehmern batte iid) am Tonnlag, 1U /ctnuiu, zrt einer Biorgenseier i»> E.vldeiieii Taale des Hag hause» an der Böttd,erslratzc eiiigejnnden, um /.enge des denk würdigen sycstakles zu hehre» des airaelitisltie» sdraiienvereiiis z« sein, der sein «10. Ttistnngssest hegehen foimte. Eingeleitet durch eine Auswahl aus den biblt£d)cit (besangen von Tvvrak, von man Hanna Aber wirkungsvoll vorgerragen, begleite! von Herrn Mapellnieister^ R e b n e r, hielt Uran Rabbiner Tr. :>i o - s e ii a k die Festrede und liest den Werdegang des 'Vereins, so weit es bei dem spärlichen Vorhandensein alter Berichte möglich war, am geistigen Auge der /minner vorüberziehen, hierbei des damaligen Borstehers Mosel, Tavid Cuijimt» und der «gründe rinnen gedenkend, in deren Andenken sich die Bersaiumliiiig von ihren Blähe» erhob, insbesondere auch der segensreichen Beirr samkcit von Jviait litcilic Ries, der Aiutsvvrgäiigerin der gegen wärrigen 'Vorsteherin. seinsiiinigcr Art verstand es. dze svest redncri», die, fraulichen Pflichten jeder ^üdin, die hingebende liebe volle Mithilfe an allem sozialen Tun, zur Tarstellnng zn bringen und so ein Bild der Eschelh Ehajil, des jüdischen Biederweibs, zn zcichncii. Herr Rabbiner Tr. Aber dankte dem srranenverein namens all derer, denen der 'Verein Hilfe und Ttüve gewesen war und iit, und appellierte im Hinblick ans den 7. Adar (nach der Uebcrlieserung der «g.'burts und Jokestag unseres h'ehrers Moses) als den Tag der Einkehr und Telbstprüfiing an die /.uhörcr. Als Vertreter der Israelitischen «gemeinde und des jüdischen TVohl sahrtsaiiits, der Ehewra >iadischa und der /entralwohlfahrtsstelle der deutschen Hilden nberbrachte Herr Mar Markreich herzliche «glückwünschc. Historisch betrachtet, fand 1 STJ keine Reugründung des Israelitischen syraueuvereiiis, sondern^ eine Ren Trgauisicrnng der schon seit l.^n.l bestehenden Ehewrath noschint statt. Redner stellte die ^dcc der /edakah, der Triebkraft jedes jüdischen Beohl tütigkeitsvercins in den Blittelpnnkt seiner Aussührungen Bind überreichte znm Lchlusz de» drei dienjialtesten Vorsteherinnen und den zwei dicnstältesten Mitarbeiterinnen der Tahara Abteilung Auszeichnungen des. «geinrindcvoisiandes bis wurden dekoriert: srran Tora »örbdien, die seit ■'>■> ftahrchi im Ehrendienste des Israelitische» srrauenvereins sieht, syran Bertha Mchrgut (-'7 /nihrei, serau Therese Tdiragenheim s-'o Wahres, und aus der Ta hara Abteilung: Tvvau Adele Citra und man Rosa .Mbibdicit, beide jahrzehntelang tätig. Als Voriipend.' des bremischen^srranenjt.idlbnndes sprach ,vian 2 che pp Merkel warmherzige Begrnsznngs.vor.e und hob hervor, da>; der im Israelitische» ,vranenverein gepflegte «geist d.r Rachsienliebe vorbildlich sei jnr die andern Vereine der 2tadi. sviir den ,Htdi scheu ierauenbnnd, den Provinzialverband Hannvoer nnd den Prts verein Oldenburg gra.nlierte Tran handrabbiner Tr. de Haas Tldenbnra. wahrend Tran Martha .»lein die «grnfte dev Lchivesternbnndes »nt Herr Apotheker Tiäraner den «gliickivnnsch der .«lauer .Friedrich Voge U. T. B. B überbracliten. Herr :>iechts anw.rl: Tr. Abraham sprach namens der Bremer Ortsgruppe des Een.ralver.'ins dem.wer Staatsbürger indischen «glaubens, der un «gegeniah zum Tran »verein dauernd zur, A lnvehr und »ampt stell»ng gezwungen sei und dennoch der Mitarbeit der Tranen nicht entbehren könne. i\tu die /,ionijiitd:e T rtsarnppe^entbot Herr Mnx l',acharias die «gratulation, jnr die Israelitischen Tranenvereine d.r Rachbargebieie heglüctwüiischte» die Jeleg:.'eien ans Brenierhaven nnd Telmenhorst den jubmereiide» Verein. , '.«lach kurzem Tankesivor: der Vorsteherin, Tr in .«lorb.tte», trug re-rl. Hilde Mayser eine Anzahl Tranenn'one jüdischer Person.»,' keilen vor. Mil dem Andante cantabile ans denn!. Violinkonzert von Mozart, von Herrn Tr. Vpalter «rohen uteisterhait z.t «gehör gebracht, fand dzese Morgenfeier, ihren würdiget, Abchlnsz Bremer Nackrichten.! llebcrivcise deinen «geineindcbcilrag! Trr Monaisbritrag jedes «geineindeinitglicdes bildet die materielle Basis Ser «ge nieinde. Ui» den Vcrivaltungsbeirieb ohne Behinderung dura: fuhren zn können, ist es »nerläszlich, dasz jedes Mitglied seinen si nahzielle» Verpslichtungen pünktlich und ordnnngsmgszlg nach komme und seinen Beitrag bis/,um U>. d. M. auf Postscheckkonto stisti Hamburg, ans Mimte Tarmnadter nnd Rationälbank oder an die Sparkasse überweist. Toweit der Mitte" Tezentber zngestellte Beitragsbescheid nicht durch Beschlusz der Tlenerkotninisjtvn oder des «gemeinderät» abgeändert wurde, ist der Bettrag einjchabungs «ieniäsz zn zahle». B)eiiere «Eingaben an die Ttenerkommiilion sind völlig zwecklos, weil diese .«lvminijjio» ihre Arbeiten inr das lausende Verivaltnngsjahr beendet ha. und ihr nur eine einmalige Behandlung von Einsprüchen ^tsieht «gleiclieriveise ztr^cklos find erneute Einsprnchserhebnngen an.den «gemeinderat, sofern er »her einen «Einspruch l>ereits «tentscheidnng getrosten hat: geniasz d >, deS Gemeindestatiits steht jedem Mitglied bei ^»nehallnrig der bc kanntgegeberreu Einspruchssrist nur eine einmalige Beschwerde an den «genreinderal im srall einer Beitragserhöhung zu. JTU' Blog lichkeit einer vorherigen Einlprnchserhebnng bei der c enerkom miiiton bedeut.! e:n betonderes Entgegenkommen in, d:e «ge »teindemttglieder. Wohltätigkciiskonzcr« zugunsten der ,Tfsaclilischen B>ohlsahrlS' lasse. Anträgen ans .Nrettett der Mitglied,tJ; nnd d.ilnn.zn ve antworten, dasz es tt,b letnesialls »m eure o't:z:elle oder in ots:;:elle Veranstaltung der .Vaaelitlichen 'Gemeinde oder des >7» dachen Vöobltahrtsani e-.- oder irgend einer anderen .tun Bgolmahrtslane" handelt. Jas .«ionzer: .ü ganz pr , von ,v>I Rnth Benjamin arrangiert worder:. Ter Reinertrag ü'Il dem ,'ui d. .den Bgoliliahrtsani: znilieszen v'»t Haghans iviird.' nach dem Tuttungstest des .chraeUtr'che» seraiienVereins ein Ring gesunden. .Ra.hz»srag.'>:.;m .tndischen ,'te.n.indevaio. t'‘ai:.a.iuatt' 7. vormn.ags Herrcn Anzüge, Mäntel, -«irscl uni» Lchnhe nerder: oon d.r. .«tlerderkaininer des ,",nd:>chen 'loohlsalirisamis dringend benötigt, tinier düngen ervdten an den Hans.var: der Tönagoge A»> g, erfolgt AVIiolnng nach lelevlioniirtiem Anrni unier Tomsbe.de Das Heiin^bcs jüdischen Frauenbundes in Acht auf Jvöhr hat de» Bit ege iah inr solche »rüder, die durch T^ohljahrtsainter ver ichick. werden, an« Marl pro Tag ae .nli R»t>. ansge ckii nien ist ,s. das; ili der Vor und Rachiaiion »indei. die eine .'In, driiigend netrg habe», znm ernriszigte» Tag von Mark aut genommen werde». J:e »nvite .«inr beginnt Mitte M,.r; studisch^r Arbejlsnachlveis. Es liegt d:e MogliMei. vor. Ta inen oder Henen ans der »leiderliosf'. Teidentlois oder Bann ivollbranche Ttellnng;» mrübasten. ,T-nr Bewerbungen komme» nur ,darl!t>.s,:e :n Be.rack». Meldung Montag oder Jenner--tag vormittag ig.ir enitraü? 7 «ücuieintliche Beranstall„ttg>ii im März: Ton».istag.:!. M>,i; „Moderne Protneine int geicknckiitichen nie» ande": .! Vortrag im l'.hltns »tnir „Ter religiöse und iv>>lick>at.!l»be Antiteinliismns. Tie »aiatiropche d r .tiiben in Tpanten" . /• i tu Hin, V.ltuaal, . «v.arteniirgtte 7 ckiednei: Rabbiner Tr Ab r Tonners ag, 17.^Rar;: I. Vortrag ,.,\m »ami't nni d:e onr gerlickt'N Rechte. Tas ^',ei alter der Eina»z:paiie» der den'.cken ,V»d'N -\r. nnd T>: nne oori'teliend. To:in:..g. , M.rz: ig->.titete:e>. Ablüsungs-Lpendrn. Um dem ,z»d:ichen Beoliitalir:>a»ii neue Mittel zrizninhre», werden von je«» an Tpenden zn dem ansdrnck lickren lstvccke angen.oninien, «hlnckn'nn'che, Taiikiagnngen niiv „b znlösen. Ter Anregung eines i^enieindeniitglieds entsprechend, ist eine solche Ab.ö>»ngs Tpende, die der Beailitnng aller' tke>e» emvtrhleii >ei, znm erste» Male a»tge»o»ii»en toorden. (»eistig eingestellte Menschen, dre sickr gern b:bl:ophi, betätigen, können ihr .znieresse durch Eintritt i» die „Tonc:i:o igeiellicliatt der serennde des jüdischen Buches" zur aktiven Eiiiiiltiing gelangen lassen. Tie «»escllschati zahlt zur;*,e:t an 2teile der ianniigsgeinasz vorgesehen.'» sihi Blitglieder nur tl.'Ki. Teninach fmu:n: m'rtt 1.70 offene Blitgliedsitelle» beieh: loerden. Es bat iirl, bem.ilnbeitet, dasz die Beschäftigung mit bibliophilen Tinge» fn.r den .«iiiliin »U'itiilH'i! eine innere Rotwendigleii und das; ilnn die ,v>e»de am schönen und guten Bnckie a.s das nnbeding: eriorder.iche'«»egen geivickit tnr die Roie Und 2orgen der -seit dient. . Ansttinst: Berlin < ", Maifer B«ilhel»isi>asze 12. st« der Litzung der Arbeitsgemeinjchast der jirdischen Landesverbände de» Deutschen Reiches am aitu.ir m Berlin war die?>srael:l>sche «v.erneinde Bremen dnrcki Herrn 2itnd!kns Tr. .Rath.i», Hamburg, vertreten. Als bemerkensioelier 'Beickilns; iit zn regiiiiie reit: '!»»> ",wecke der Berlretung der jndi'ckie» allgeineiiien .fnter essen bei den öffentlichen Ttellen im illeiilie ivird als 'elnsicknijz der Reiilisarbeilsgemeinsckiaft eine Reiclisvertretiing 'ge'rha''en. Hiervon stellt der Preiiszii'ckie tkandesverband lndiicher >he>neinden i'>, die ttiddeniickie Arbeitsgeineinichaft l. der 'mlüiutK «.'andesver band: l.^bie Haii'ejtädte genteinichastticki I, die »brigkn vandesver bände l Vertreter. Ten Voriiv bzw. irellver'.retcnden Vor'iv über nehnien die beiderr eritgenannteit Verbände Moderne Probleme im geschichtlichen lNelvande. An, Tonners tag, den > ssebruar, begann Herr i>i,ibbi!:er Tr. A b e > .uien Por^ tragsznkiiis „Moderne Probleme im geültnliiligien i'u-in.iitbe". Ein leiiend tnhrie er ans. das; die veniesie Behandliing der akinellP Probleme iiienials »»> nnier dem 'Nelickiispiinli der Tagestragen zu er io.gen habe, ü'iid.'ii: dasz man au.h die «»enbickite betragen muffe, in der die Prob.eure, die >rns beroegen, ihre :>iolle mehr als einmal gespielt haiiei'. Tez Abstand vom Ereignis und die ge fchickitlickie .«ienntttis de.> '..riiachlickien Verlants' ln'denie beim 2:n dinru den r»egeuivartsprobl>nne das gleiche, was das Erperiiiient in de>i '.«lalurivliietts.battett fei. > T er Redner'wählte zur Behandlung der svrage „Amiuilatio» oder 2elhnbel>,rnpt»ng" das ,",ei!.iller des babnlpni'chen E'rils »nd der Reiiauratioi: des ,z>id:!cheii 2t.rates unter E'r.r und zeigte, wie das bal'vlonitckie Etil ni>l:i;r> der von ,Reb>lk.rdne;ar beabürliiigien Atsiniilatioit snhrte. 'ondern im «s*e genieil zn, Hintvendiing zn heivusztein .Hideiii»-)», toie ankererieits der von ,n>s»>> und 2er»h>ibel gegründete 2tr.it keineswegs eine» 2chnh vor der Assimilation der Hilden bedentete, vielmehr Tgnk der J.rligkeii Esras diele nur diirch kre- Besinnnng aus das geistigreligiöse Erbe, aus die Thora, verhindert werde» lonnt«. Eine wahrend des 'Vortrages skizzierte Parallele zwischen den 2a>naritanern z. z>. Eiras nnd den Arabern der «Gegenwart bildele das Hanplihema der sich anschliefzenden Ansipr.rche, an der tich be!vn> ders Herr Bnchharrdler '.«leiszer nnd Herr Tckiragenheim beleiliglen.

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