Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 3 (1931)
- Issue
- 16 (15.8.1931)
- Date
- 1931-08-15
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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Ausgabe von Platzkarten für den «oticpfticnjl ' nn den hohen Feiertagen Tie Ausgabe der Platzkarte» für den. bwitesdienst au s.n hohe» Feiertagen sindct in der z'.e,! vom 211. Angnjt bis ein l(!;licßli(h -I. Lcptcniber im bieinrindebüro, Wml.'tiitv. 7, ..rFch.»!> >'»d IL IIHr statt. Tic Einlösung der borbejtcUten platzlart-., hat aus t-'rnnl d - wiederholt vcrössentlichten Te.riss vorn 7. :il »i e,so>»en. 7 e Listen sind in der üblich:» Reit,...folge der Mtigt.edivostt „nges.. tigt; Versuche «m Bevorzug ,„g bei der Platz-,i,e,iia j jircdlo-r. Brc m r ». I-'. August I!»:!!. Tee Volsiand. Zamiticn-Nachrichten. Geburtstag: Earoline L.iii-d.rs ab k.,rg. ui': ■.!■>.: i.,*hr::ii. ,i ii i’f. .’lii ’.iiii Cinhrifil Inm Vorabend des angcgebeuen Tages bcginnendt. .7.1/!.III l-I.. a,. /> Au.'!. i; t ■ August Alt red Marens Eoh.n. L'.ean. :',kx . . .1 ä V c ■ - .tngnn I ■ ‘Ivkv Hause kein .'uilniiclit aiizitttde:. ha: i^Aegeuhe::. reg.'» geringes Entgelt die hledächtiiii-Licht-Einrichtung :u de, Tnnagoge zn benutze». - Anuieiduug beim b>,-nleinded:ene, Wer .7,l>,zei: hat, pflege de» schönen alten 'Brancli. iid» im «-4-denk, n au seine *** . ..ta. . «' — *-° ' .* IJUUCK, }KD |0 Shaio »al)>» mit Fnleresje von dem schreiben nenninis. das Ttali» vor einiger Feit au die Fiidiielie Tetegravben Ageutui gerichtet hat und in dem er den Autiseiuiiismus als ein „lieber bleibsel der für die Aera des Aauuibalisuius eliaralterisiiielieu uniuenschlichen Lilien" bezeichne, und daraus himvein. das: uarli den Ewsetze» der 2,'wjetiinivn militanter Auliiemitismus unter Todesstrafe stel>e. Ter Eliarallerisieruug des Achiiemiiismus durch Llalin stiuiuie Thaiv rüelhaltlos bei. Er ertliine, die von den Sowjets gegenüber :>tassevornrteile» verfolgte Politik sei die einzig vernünftige. Es fei nicht ein',»sehe», ivarnm -,iv>> Men scheu, tvenn sie miteinander sprechen, i» Aajsebegriüen deuten solle». Ei» normaler Mensch brauche sich solcher Tinge nicht bewuszt zn sein. Wenn ich. erllärle Ttiaiv. ein Mitglied der tväre und zivei Proletarier jähe, die miteinander über Ratte tragen debattieren, sch ivürde sie beide eiuiperreu. Mir scheint, das; das kouimunisiisclie Regime in Runlaud in riilitiger Aaene an die Losung der Fndensrage lierangehl. Hier selialteie Thaiv die Bemerkung ein, das, der Fude sür die Well nicht minder ein Problem ist, als die Welt für den Fnden Fell habe, sagte er. »ieinals die verbreitete Ansicht' geteilt, das; die .'viilum unter einein Mindenve, tigteitstvmpler leiden. Fm n>ege»t'd>l7 inle, den unter einem lleberwertigteiistoinpler. Tas ist sein nlnid lich für sie und verursacht anderen viel Aerger. Tie Böeti »ai schon lange ihren Frieden mit de» sin den gemacht. Aber der Fnde tvill nicht seinen Frieden mit der Welt maelie». Als fürchtete er, seine Worte tonnten mis;ve>slande» iverden, erläuterte 2l>chv diese Aensiernng. indem er ans seine irische Abnammnng Bezug nahm: sich verstelle es, das-, die Fnde» sielt als besser fühlen als so viele andere, den» ieli bin ein Fre und die .7reu sind vielleicht nofh rassesiolzer und arroganter als die ,'uuvii. Die deutschen Juden in der Wirtschaftskrise. ,7» der ,.E B. tilg." nimmt der Verfasser des Buches „Tie wirtt'chaitüche vife des deutschen Fnde»", Alfred Marens, zn derFrage, ivie sich die gcgenwärtiac Krise ans das geistige und knltnrelle Tasei» und auf die physische Forteziste»; des deutschen Fndennims ans wirkt. Stellung. Marens fiiyrt i» seinem Artikel ». a. ans: „Tie starke und Plötzliche Beschleunigung, tvelche die Entwirk liing der deutschen Wirtschaft auf ihren, Wege znm Kollektivismus hin in den letzten Wochen erfahren hat. stellt gerade uns vor Entscheidunsien von ganz absoluter Wesentlichkeit für unsere ei» füchstc Physische Forkeristenz, nicht nur für unser weiteres gcisti ges und kulturelles Tasei». Tenn die . Tatsache, dhsz sich das Hlros der deutschen Juden in Bernsen betätigt, deren t^rnndlagen die freie Unternehmerrätigkeil. die Sclbsiveriniwortnng des wirtschaftlichen Tuns sind, stellt »ns zn rinenz »»endlich viel höheren Prozentsatz vor neue Ausgaben, als die l'seiamlhei: de, drntsll>en Staatsbürger. Es handelt sich hierbei aber nicht iinr um die eigentlichen Unternehmer. Aitch die Mehrzahl der jüdischen Angestellten ist in Betrieben von dem Typus tätig, für den sich der Bewegungsranin jetzt noch viel stärker verengert hat, als dies in de» letzte» Fahre» ohnehin schon der Fall war. . . . stn einer Den verarmten zu helfen ist psticht jedes Bemeindemitgliedes, das unter der Not der ^eit noch nicht persönlich zu leiden had. Spenden schnellstens erbeten an jüdisches Wohlfahrtsamt Postkonto: SSd9s stamburg cherlich nicht kjii',eii. Ibalir-.lieiiitich üb.-,-, eine Reih.- von ,7ah10ti ä>, eiiliechenden. aber do>1> in ieln inblbAnu ,7i::eini!ä: ver »senden Eniionttiina ivird e:n re : X. llu:eniehme> ategoi:en beinlnvuiden. Xe n - aug' ge-. iXi.-.si'ä-en .7nhib>in nd Angestellten d:e oko::oni:'che E-.u'ien-, aeti.l'ei: haben ns Ei.'enntiüne»'dreier 'Ar: eigeben ü,I> i»v in::- n»n::--.eA'.:-.e nd biakln'che >loirst-g»e::;en. Emni-, jede-/ ,in-,eine von uns - eine ganz strenge nnd niichreine Pni'nng de: F» ige ein --teil ob leine wirt'chastl-.che Tä::ake:: ..vo!t-w:::-g>ii:l:>b be chlie.:" ist oder nicht. Eine i.idikate Uninellnna ivi-.d Iie:i:e '»> e B ein zahl »ich: möglich >e-n -köoh! aber ist in allen Falten -ne weitgehende Anpaiinng der .w:i:->bai:i-e!-en ^aziakei: an e v länderte n>e'ai»:taae »iögl.i>b, nnd zivai 'oivob! in ae-ll'ä'! be, als glich in privater Beziehung Für viele heute m-ch ändiae tan» hieidiirch' eine ive'enAig'e Berlängeinng de-. >danei ihre, ll»:ernehmiingen he,b.ige>nln! werden und it in jede, Beziehung nnaeliene, wichtig Be-'ond.-,. abe: anuer: Te> jndintie^A'achwnch-- in Ten:-',l-!and könnte so >ve jiens in geipineil Teilen die MöaÜchke:: dazu erbrüe». die d ihn tlnnnigängliche radikal.- Umstellung - .niste, einiaeim.nzenrstige» Bedingüngenzu vollziehe» Wir »innen mrendliäi - den E'iedanken geivöhnen, daiz die jen: Ina inioa.lo'ende i'°, >:on unter ganz.anderen Bedinanngen. abe, aneb in aa-z ,ire» Bernsen leben nnrd als ivi, und die a>enei.i::on v,>: nnne st'h, >,'.-i:gehende ..heriiiliün- Wände:img" in nnnma.in.i.uli enu wir mit solche» Eitennlninei: und Abiiüne». d., nnd dunklen ,-stitnni: entaegengelien. h,aml'.-n mi, ■!n!-: v. —",-ileIn. E - lolni: auch in, iiiki:,hIi zu leben, im den A.nlnvneli... firr die Alien und In, eine t'n!fih,:Ih- :. Xe üü> in snutiib.n stlnveieni Ringe» de» W,a in eine b.-iie,.- /.uknnfball»,-»' N'ill Tann v>-,lie»en anüi Begri'se ivie ..B.'ielei-.d-.ina" nnd ..-stioletariiiernttg" ihre Tch,e,ken Wenn >vi, leben »vH«»,, uv,De» ivi, leben können " jüdische Nachrichten. Jfarl Melchior von der )xcichorcgicn»ig mit öcr ^cr,itimg der auslänöischon Mirtschaftscrpcrtcn stckraut. Berlin. >>7TA > T:e üieuhsiegieinng ha:, den H.unbniae! Bankier und Wl,:üh,i:spoli:i'.e, E.nl ,7o!epl> a.y»i>Ii:>>>, de> b> lannilich einer der ieüi-.- berw»niä.I--::g:eii de.nahen Te!>a:ei:,n lau den F-riedensveihandlntlgen in Be>-.iille--- ivä, und ,7ahie uls Be,:,e e, e en:>,b.- e. >, 1 .. ,\ i ■ ichttstes des 'Bö!kerb»»des >vn,de, neben >e>ebe:n,i -: Tüiniib dann: beaustiagt! Beihaiidliingeii >ni: den Henen £iu.iS,.unnd -kö ilteu berg, die zur Beg»:a»h:ung oe» de»Winstl-ait -rv.l,., in'Berlin iveilen, zn snlne» und ihnen be. ihn-, Aibeu lnbtli'.nlzu sein. Bankier Melchiv, ist Teilhaber de-. Hauses B> B>!öa> barg n Eo in Haii-.b.-.i - r.- ’.' u.-.lnu >. -:>t>o .>. . vvllmaeluigier des Ten:stl>e» Re-abes an den Rep.n.ition -,v;l> n:. lungen i» Paris teil. Julius KofemoaUN stiftet eine Million Dollar für cinc Kinöer-^almklinik in L'crlin. Be , 11 ii i >7TA i Te> beko.»vre i«di-.'.-- P!:-: >7- ,7.-.-.,:- tvald ans Ehic.rgo ha-, dem BeU-.ue, -7 b. »bniae-.ni. nie, T> l -hm -Sulch B.-,»»-.!l»ng des alnentani'che-.: Boi'ch.ii:,-.. Tale::?:> Ab sich! mizgeidU:, der Z:ad: Be,,:>: .:ne T:ii:a::a :n -Hob, vo.: •.Uiillimi Tolla, zn, Einchinna eine, .>>-ud,. ,a-a z.i i: .t-.-ö Te, B>aa:iua: ha: iuli in:: de, A:!U..'.»ne T:->:.n:g jävlich einverstand,-» e.rtla,: ÖieEinwanörrung noch fimerikncnis ci»Mmiiiiii»i gesliiisc». W>>' h in»,: o ». < .7TA Te, T. .. lveie'n, W:ll-.>,->tt A. Ta-.l. ba: a»de!>:-.-^-d i» die Bereinigten T:aa:.u :n di.-' m 1,:. Ei invalide, er u »ulr. »b. lii.^g.^n :;i,'' de, l,tz:e» hunder: Fah-.e b>:s, ,v.,d> F. in, Lapse die>'es ,7atn>-- -'i>»-»> B.-:' n Iiaalen ansaeivieien iveiden. .7m . i. geschlvis.-iien Fuianziatn b. :i na d:e .1,. de: duder Ans.ien':e'eneu 1" •»Ü*. i'»,.:. i um: :: Einivandeie, inni Au-iv.uauaei- Tani:: ü i.ben Einivandeliing:- und An.-»>ei>'nn,i-ü'- der i'Vi-ühnh;.- Arne,ita - nniaetetn: m.nX;: Tiefe Abnalnne d. : E unv -.adeinng -n - :e» ist znrn Te:> „ni d:e T>bnoe>.-.a!.-,-e . - : an -I.t -iv .-.-d . .n a 1). van i»!»1.1 ■ . e. . I. ...0 v,..NU!Nl!- d.:- Bl .ui:.::,,' nn l ,7an ä .7 E na:... i :i,!an'!iN- '.:T |. X ' : ' : V;. lian,l. zio- .. .um >, ii. >- >- N n -n Beio-!-->,-eii\. ■ a.tz.-ailb. u. .n>- d. Denkt im Sommer üaran getragene lNannerklerönng. wollenk» Unirrzeng »nd Stiesel an »nserc Kleiöerkammer abziifiihrcna 1ü di sch es Wohlfahrtsamt. Baktenstraste o, Vomshride 2S5SS