Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 3 (1931)
- Issue
- 14 (15.7.1931)
- Date
- 1931-07-15
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Schwirrisscr und gefährlicher ist die imieiipolilische rititiitioii, inöbcfniibcn’ fitv »ns als uiiben. Wir boboit mit irfircrfon eine t^ojäbvbniiii ber :>iofltvrititj.i Briiiiing durch bic „iKiliint.ilc Cf'Pt’ iitiini" bcmcrfcn fbiinen, und selbst ei» Regierniig-^organ ivie bie Berliner „(Germania" kan» eine .Noalilioii mit den '.Wiiü'iuliPii.i liste» als „Mo»ii'»nii!in»?rC(iii'nnnV' empsehle», bie« be 'sonders im Auslände bebcnte» wirb, branchi hier nicht ansge tiitnt i» werbe», 'Man tun» nur davor bringeiib warne», bie verwickelte finanzielle 2agc >n Husarenstreiche» »i mißbrauche», Uub nicht um wir »1* Tuben sehen hier ben größeren Schabe», Ter Ansrus zur 'Besinnung schließt die Mahnung in sich, ben Weg ^n verlassen, ber bis an ben 'Abgrund führte. Tie nationale Rcaklion muß ans dem Spiele bleiben, wenn nicht bas Chaos vollkommen sei» soll! e Bremer Nachrichten. Gewarnt wirb vor bei» ans Ungarn slaininenben Beigei, ber sich auch-Tiegsrieb Hermann nennt, Ter Tchwinbler I>ai iin Büro des Leipziger Gemeinberabbiiiais Briefbogen gestohlen, be all,r Wahrscheinliebkei. nach;nr .xxrsiellnng getalchi.r gaip sehlnngsschreiben bennhi werben. Wenn solche schreiben, br auch ans andere als die erwähnten Namen lauten tonnen, vor gezeigt werden, wirb bringend ersnchi, sie an sich zn nehmen nnb an Herrn Rabbiner Tr, Golbmann in Leipzig znriickznjenben, btt. Geburtstag. Herr Rabbiner Bamberger in Wanbs^ bek begeht am It>. b, 'M, die Tvctev seines tat, (Geburtstages, '.'Inch uns re (g-uteiirbe enlbie.et Herrn Rabbiner Bamberger ihre > u lichstrn Ctlnekwünsche. (Gehört doch der Wanbsbeker Raiv schon seil ber Amtszeit von Herr» Rabbiner Tr, Rosenak j. 'A znm Bes Tin unserer (Gemeinde. Bekanntlich gibt es eine Anzahl rabbi nischer Amtshanblnngen. wie Ausnahme von Broselnten, Tätei bnngen u, a,, die nur durch ein Rabbinatskolleginm von drei Rabbinern vollzogen werben können, Tag ein solches »olleginm in Bremen znsammeutreien kann, ist neben Herrn 'Tanbrabbiner Tr, de Haas in 'Tidenburg der großen kollegialen Bereitwillig keil bes Rabbiners Bamberger zu banken, der stets zur Tteile jst, wenn ber Ruf unseres Rabbiners an ihn ergeht. Wir wünschen dem verdienten Manne »och viele Tahre erfolgreicher Wirksamkeit! Besucht die Synagogen in den Stätten eures Tommerauscnthalts! Unter diesem Titel wirb i>z> Berliner jüdischen (Gemeinde blau ein Appell an alle indischen Crltolnnasuchenben eericht i die in Bäder, Rurortr nnb Lrnbstäble fahren, „Ter in der Groß stabt lebende T»be kann kaum ermessen, welche äusmunternbe Trenbe, welchen Trost es für die in kleineren Trtcn lebenden, in hartem .dampf stehenben tglanlr-ensgenosse» bedeutet, wenn sich rm Freitag abend;» ihrer »winzigen schar Glaubeiisbriiber von fernher gesellen nnb so im kleinen ber große Strom fühlbar wirb, ber alle umspannt. Möge keiner von denen, die hinansfahren. die Gelegenheit versänmcn. durch den Besuch des Gotteshauses in seinem >Inr ober Erholungsort ben Glaubensgenossen i 11 der Provinz diese Tvieitbe zn bereiten, ,u'ba, der diesem Rnf der Pietät folgt, wird einer kleinen, bebrängien jüdischen (üemeinbe da draußen einen dankbaren Gruß jüdischen Gemei»schoslssiii»s und jüdischer Gesühlswärmc bringen, Er wirb damit zngl'ich die Synagoge ehren, die auch im kleinsten und einsamsten Tlecken eine Botschaft ist von der 2shre Israels," Möge niemand es versäumen, diesem beherzigenswerten Ausrufe zn entsprechen, Der Portalschluß des sfrirdshofs an der Teichbrnchslraße er folgt während der Monate ^itli nnb August »nt IO Uhr, an den Freitagen um Uhr, T u g k n d»T ii r s o r ge. Die infolge der Ivirtschastlichen Urisis brdinatc außerordentlich stattke Inanspruchnahme des bübischen Wohlfahrtsamtes macht es unmöglich, Anträge betreffs Aufnahme in .ttin-rr-Irrrienkolonien in diesem Tahrc weiter zu berücksichtigen. Das Wohlfahrtsamt hat die .ilinder-ErholnngSfürsorae bereits weit über seine finanziellen .dreiste dnrchgesiihrt und gibt der Erwartung Ausdruck, von wohlmeinenden Gemeinde- Mitgliedern durch spezielle Spenden zugunsten der Tugend-Tnrsorgc gefördert zu werden. Alle Helfer, die mit antem Beispiele vorangeqangcn sind, dürfen des aufrichtigen Tankes unserer erholungsbedürftigen Mädel und TungcnS gewiß fein. Bei Nebertvcisnngen bediene man sich deS PostkontoS ä.ät>9tt Hamburg oder des RontoS deS jüdischen Wohlfahrtsamts bei der Sparkasse in Bremen. \ Bremische Bürgerschaft. ,'» ber Sitmng vom 27 ,>nni würbe beim Etat des Städtischen Schlachhoi« wieder»», rie Tor bernng nach Erlaß eines Schächiverkwts gestellt, Ter da.ans Bezug nehmrnbe Antrag des Alnz, Rohbenbnrg Mazii, unlerstnin vom Abg, Bagts (Ttn.i, tvnrbe .an die Schlachthof Tepniaiion überwiesen, nm diese zn-einer sehr beschlcntttglcn 'Berichterstattung zu veranlassen. Den verarmten zu helfen ist Pflicht jrdro SemeinSlmitglikdco, das unter,,örr Not der Zeit noch nicht persönlich -u leiben hat. Spenden schnellsten erbeten at>?üöischeo Wohlfahrtsamt Vremen, Sank: Sparkasse, post: 55o?S stamdurg Zur Gesundhaltung \ Der Gipfel des Antisemitismus.;'>» Stoitei«;’,eititt ton, den tit Beilin mit b.'i StXaße .jettet ve>teilt, Sie ans Anlaß bei Reptajentantenivablen znt inbiigien tgenieinbe bte 'Malmniig ent breiten: „Wählt keinen Tuben'" Die jüdische Tngeiibvereinigniig Bremen beitchtei »bei bte Tienrhu be« G.rnes llnteiwe'ei vom 21. ,'uuti: Tte Bet etne Berben. Weieimunb.'. Tlbenbntg, Btemen. Wttltelm-Iiaven be teiligten ii>1i an dieser 'Beianiiaünng, ,'Man ii,h tn Telmeii hoi st nnb »itternaliin etne Tain,: mtt, bei» Antolm, ii.iili Stenu-n. antchlteßenb eine schone Wandernng binch ba« Ttennmei iüebol', bis zn itinein r'rgeiplan ettiilv 'bTettkamp',, eine 211be:: gemeinjchist »bei Tentilbtaiib Anienla. sowie lee'.-Ilübai:«iptele ha.se» ben Tag verbringen Tte Talrit »almr einen gute» 'Ber laus, bow war bte Beteiligung mäßig Am 2t Tun, hielt Herr Rechtsanwalt Tr Rwenal einen 'Bortrag über 'etne 'Ameitka reite: besonders interessant war bte Tchtlbernng seiner ilebeiralrit aus der» Llonddampter „Europa" Er verstand e«. b:. ,'>ulw et g ntiickt mit beut Tnp „Atuerilaner" bekannt zn machen Ter 'Abenb verlief recht amegenb bei großer Betetltattng, be'onber-terfrenlieli >oar die Teilualime veriättebener alteret Ttennbe Hol senil ich hat bet Ttiaenbvetetn in ber netten T.tf'on vtele gleteb ettolgreielie BetatlNaltungen ankzntve'ischi. Am I nnb 7> niiietitahmen bie Bereute H.rnnovet, Btele'eld. Telmenliorii nttb 'Berben eine Aach: Trettrliti znm Tteinlmbet Meer ' getlwei'e träte» sich die Mttglieber am Tonnabenb abe.i'b nnb die 'Rag, zngler am Tonntaa motgen :n 'lörntiioti, 'Bon bott an« wnibe eilte schone Waiibetnng na>h T'Tnlmbe »iitetnoinment bte Beleg Ugnng toai ieln rege, .Tpottlirlie Betanttaltnitg.'n nnb »teiell >tbrttsipiete Italien ben Tag verßltonen, Vi'tbvt magite ba« lrßltei einen Ttrtch bntät bie Rechnung, ba es in bet Ragt: votn Tonn abenb ans Tottniag slaik regnete. DenM an die Ptundsainmiung des isr.Frauenverems Albert 'Wall, bee einzige I>rei»!iele vltolnz toetli reit ,tntgen Tagen bei seiner in 'Bremen Rennabt, '"iaintttan' wolmenden 'Mnllee, nm liier einen ziveimonatigen Urlaub zn vet bring, u Herr Wall tu teil vier .uilttrii ni bet!». nnonint ail >>'ai ,'lvlonie „Tä'iller" l>e, Nleelebai!' laii^n'iriich.i'itiil' lang nnb >>ti iirb ben vabrntneiisiiel eli rl-'erlt.i 11iniiett oollnanbig ang>,n rna Trukscher Berkehe-rverein Bre»en, II,ber gieren l>eeiä'Iet die E B Aennitg >>rtt er mit dem 'i>,i'>t>> rt-tn nnt'i bas geringste zn tun lut anreb nnenb betet-tri,ge mb der >. tn nur mit dem ,.'Br. tatib t»>(lii,! i Tel ritten" nnb titlrt e nut rein-> Brovaganba ttir 2nl>e»öorii ben 'i.t»tt>i ,,g gen ,\tib t titib Ram« Wie mau in Holland W-'hltätigkeit übt, Ta« giott, inot tele Hoipitat in 'Amneebam >> hielt linzttet' einen n.oen ee-.baiib,, tlügel. ber ,‘t'u 2'»tteit eott'ali TV 'Aninttt tonet. (-*,.*m.« «gt >''nlbe» Te> inbitebe 'l-tntanirov Vont« i t« ntrtete b, »> ara ii'li'ii 21 r in, n rat bei beV vtonnnog«reiei ■•'tmi >«nt>> n '' •- Eotueni, ber untätig» vernarb, traue bei» Artnenrai .«•'.<> u, t'tiilbi'ii iiir Poeele ber nibtig en '0olNr,,tn, .»'teg, t■ *ti Wie otan in .'tmeraita jüdisch o»ganiii >I. T > r eine« bee größten liibtieren erben in b rr . uiigiri, i :i: Imi eine vielverrvlechenbe beinrnl'inna gu r »r.n >>,„ bn "tu glt,berzalil zn vermebreii nno ent. v'a»b!>an. zn g.ionrn.n u 'Branel barleii b,r 'Nuiglr.be' nir inbu.'e -'l-t-eri zrr » -g rn in ein te.eiieralbii'o lämlliä er ameritann.! er » -,i :b u toorben, mir bie 'Be> ioenbbar leu b> r--'",'iig't r ui, on l' ober inlerne ,iibt,ilv 'Ane-e'ege,,li> ti it >,»•;;•» ll.'r ' : v »m des neneli- 'Büro« h » bie 'Aiitg.ilre zttüiirl'tt ltM'i<"i! t'tu- ■ jnrl iiiigen iil'r > be-- ge>!iii'e-i ''".'Iiglteber r--, n'ar'b II'.! '.!'>>!i. Briliiind bee T>ib Gemeinden Lchl--'>wig'HoIn->„ - »i>d der Hrrnü'nödte. 'lnt Toniu.u -12 ,»»'• t i-it > > > -- -or Ausichnt: tm ^mmbtirg.- an uiR'-ni>. «r ,«, >,'-» e!> ('li.rnrree, nm bi, Be-r.l-ie bei o i-ga a.n a no-nnar-oe ,. g> geiizanelimen, ineael! nt. i bt Roili, u i rt » '-» tn m Denkt tm Sommer daran getragene Maniierkleibniig, wolleneo Amergcng nnb Stiefel an imseee Kleiüerkammer abziifiihreii. T u ö i sch e e W o KI fa h r I o c> in I, Sartenstraste S, Vomokeiöe 2S5S8