Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 2 (1930)
- Issue
- 16 (3.9.1930)
- Date
- 1930-09-03
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
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Züöische Nachrichten. Mastlkun-gebung -es N.T.Z. - xvc i I i ii. Tov :Hc;d:«b;tn£i juDiiitia aii’ii; jolDatc», m.anibbe 4'fvliu, i'cviinitiilit't iim Bl in.noch, D<» icptombcv, s ülu abniD*. ciiuiiri'fu' ossrnilichc!“iil)lf;:n.' flcbitu.i in Den 2pu1;ciu|Y.lcu, 3p:du'vit)iv. :!. Ir* sprechen O.Kanu •öiiiiit omi Der leutidien £taat*;\uu'i, Der 'JiinDM..iviibtieiHDue:e Isvidi Muttttei' von Der TozialDoniokralischcn Partei TentüblanD:-. frlir >!eller»>inin vom -seiurnm, T r? AlfroD wiener vom Rjf Ter verbreite: einen .’liifnij „;5»i Reichsla zs.vahl". tu welchem es trcijft: „2övhi>n Tn lommsi, in Teiner ,v.imil:e. bei freunden nnD Pckannieni in b,eiel!ich>isi niiD Bernsslreisen per breite Anfklarnng über Die I^esolnen nnD Trohnngeil- Der Llnio nalsozialistischen Arbeiterpartei. T» bin beranlwvrtlich. Dos; am 1!. September jeder wo IN berechn nie ,'miDc, jeDe woIN berechn o:e 'uiD’.it Die 3iimme abgibt g e § e n Den Anriseiniltsmusl sür Parteien, Die ihn nneingeschrartki befampjen." Was kosten Kitters Z4SSS Wahlversammlungen? Frankfurt a. M. (ITAI Die „frankfurter Zcitnng" schreibt: „Der „Völkische Beobachter" eröffnet seine» Lesern,-daß bis znm 11. Lepleinber noch :i4 000 Wahlversammlungen statt finden wurden, »in die nationalsozialistische Idcc znm Liege zn führen. Durch Indiskretion erfährt man, daß die Redner iit diesen Vcrsammlnnge» recht erhebliche Honorare beziehen. Die ganz großen .Näpfe wie Hitler, (Gregor Straffer, Epp bekommen „Tpibcnlöhnc" von 150 bis 200 Mark für eine Versammlung, im Durchschnitt kann mit einem niedrigsten Tab von 50 Mark gerechnet werde», für diese Wahlkampagne allein rverden also abgerundet etwa 2 Millionen Mark für die Redner benötigt, dazu kommen Plakate und flngschrsfte» in größerem Ausmaß als bei irgendeiner anderen Partei. Ans eigene» Mitteln der Partei dürften kaum derartige Summen Zusammenkommen, zumal da über die mangelnde Liquidität der Mitglieder immer wieder Kla geiz laut werden, wie man aus gelegentlichen Gesprächen der Parteigenossen entnehmen konnte. Die vielgerühmten Eintritts gelber tun es nicht. Hjiler hat es verstanden, seine eigenen Leute zu düpieren, er scheint nicht zu wissen, daß die Eteheiinhaltnng von Eleldqnellen nicht möglich ist, wen» man so plump kaschiert. Zumal, wen» man Etroßindnstrielle wie Herrn .Ziirdors, in dessen Aufsichtsrat übrigens auch Hilgenberg übt. als Ehrengäste auf Parteitage niiininnni. lntlcr-^cllcn bei -er „Mitropa"? Berlin. iITAI Tos iozialdeniokratische Hanpioriia» „Vorwärts" schreibt: „Vor »ns liegt ein flngblatt au-Dte M: iropa Angestellten, in dem diese zn einer ..r^rnndnngsversamni lnng einer RT Betriebszeile" eingeladen werden. Borgearbeilet ist ja in Der Mitropa schon fleißig. Tas leitende Personal und auch das Ansiichlspersonal ist zweifellos unter tätiger Mithilfe des Personalchess von Nationalsozialisle» drirchsebl. . . . Im übrigen ist die Haltung der ('Seneialbheftii'ti der Mitropa derart, daß das leitende Personal annekinen kann, die fördernng der Raiionalsözialisten ist erwünscht. Vielleicht hängt demnächst am Eingang der Speise und Schlafwagen der Mitropa ein Zettel mit der Inschrift: „Inden,. Ausländer und Republikaner haben hier keinen Zutritt." ' Rituelle Kleistiilicfcrung nach LVivcrn. Wenn das Schächtverbot in Rrast treten sollte. . . Ta am I. Oktober mit dem Inkrasiireten des Tchäch:vcrh.>:.- in Bauern z» rechnen ist, sind bisher schon alle Voib.'reilnngen geirossen, um die bäurischen Juden auch nach diesem rag in Den Besib ko'cher geschächtelen fleisches zn bringen. So liegen bereits für den fall Des Eintretens Der Süiäünjperre mit i^roßichlach'.eri' in franksnrl a. M. entsprechende Verträge vor. Daß Diele Mebger ausschließlich für Bauern bestimmtes Vieh für die Dortigen jnDi scheu Mebger im frankfurter Schlachihof 'chächten lassen, und Daß Da* fleisch mittels Lastkraftwagen in wenigen SlnnDen »ach Bauern gebracht ivird. Teils werden auch indische Mebger das Lebendvieh nach franksnrl "schicken, es dort schächren lassen, und es wieder nach Bauer» znm Verkauf schicken. Ter Leidtragende ist bei allem das bäurische ('lemeibe, sind Die bäurischen Mamm» neu, die Die jüDischen Mebger als gute >tn»De» verliere» rverden. Druno Wcils Berliner RanMatur ouofiditercidi, fr a n k s » r I a. M. lATA.i Tie „franksurier;',eilnng" nennt Die üandidatur Tr. Bruno Weils, De» ans Der Pine der Teutschen Staatspartei im Wahlkreis Berlin an Dritter Stelle steht, aussichtsreich. Da Reichsfinaiilininisier Dietrich, Der Die Liste sühn, Die Wahl in seinem badischen Wahlkreis annehnren dürste. Verein ]i Hotelbesitzer und 1 Wo esse ich? idischer Restaurateure e.V. Wo wohne ich? 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