Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 2 (1930)
- Issue
- 15 (15.8.1930)
- Date
- 1930-08-15
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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- Emden 1× ep/1044505
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Ms -er Gemeinde Bremen Tic liiidmc Ausgabe bc* I »bischen oViurinbi'blatU'* er schein i am :J. Zcvucmbcv. '.Kcbaftiouvidriuj; 20. :Hintuu l'.Oi. ' Beiträge für beit lofalcn 5eil iiiib „an bie idniftlctimui bt» oübifcticu ('icmoiiiboblaitC', '•lucmcii, ('iai u'iiitvaiic 7",;n fcnbcit. Gevetzetten. Wochentags morgens .... 7 Uhr aheuds .10 Uhr Neumoiidstagc Ellul: Somiiag, Den 24. und Montag, de» 25 August Sabbat Srciiaii r> 'A»g. I'.'"llhr Fieitag, 22. .'ln ,. 19 "Uhr Treiiaa. 20. Aug li»1"1 ill>r comnilifnD morn. H Uhr Predigt ob. SchristerKlär. 0 llljr O.Hinriia: 10. 20 Uhr 2.1 Aug 10*" Uhr 30 Am,. I9-"Ui,r Oladit: 11». Aug 20*' Mir 23.Aug.20'"Uhr 30. 2l;ig. 20"' llljr Sabbat Thora-Dorlesiinq Itl. August.. .Ekeb <^. '.Oioses 7>- I1-0 22 Am. Hasiara: 2elal» 49" öl* Perek 4 23. Anglist... A'ei (5. Moses 11-" 16", Re»mo»dsiveihr,Predigt 20. Am. $)aftarn:l cainiicl 20" 20*- Perek5 30 Anglist.. -Schoslim 5 Maies 16" 21") \ 6 Eilig Hapara: Jesaja 5l'-—52*-> Perek 6 Amtliche öekanntmachungen des Vorstandes der Israelitischen Gemeinde öremen. Gottesdienst an den Hohen Feiertagen 5691. e Der Zutritt zur Synagoge und zum Betsaal in der „Union" ist wie bisher nur gegen Lösung einer Eintrittskarte zulässig. Laut Beschluß des Poritands und Gemeinderats wird der Platz kartentarif endstehcnd bckanntgcgebcn. Es bleibt Minderbemittelten anhcinigestcllt, Anträge ans Herabsetzung oder Erlaß der Gebühren einzureichcn; dir Einreichung hat unter Beifügung einer ausführlichen Begründung bis zui» 1. August an den Gcmcindevorsland;u erfolgen. Spater eintreffende oder ungenügend begründete Gesuche sind zwecklos. Um Geineindeimtglicdcrn eine Erleichterung der Zahlung zu crinöglichen, ist das Genieindcbüro angewiesen, ratenweise Barauszahlungen auf Platzkarlcngebühre» anzunchmen. Die Aushändigung der Karten geschieht nach Entrichtung der.vollen thcbühr. " Borbedinaung für dic Ausfertigung von Eintrittskarten ist die Mitgliedschaft zur Gemeinde. Sofern keine Stundiingsgcncbmigung vorlicgt, musz das Stcuerkonto geordnet sein. Eine Kartcnausgabe an in Bremen wohnende Nichtmitglieder oder deren Angehörige ist ausgeschlossen. Breme», 15. Juli 1030. Der Borstand der Israelitischen Gemeiade. plahkarten-Gebühren 1YZS. Monatliche Eeineindesteuer Gemeinde- Mitglied :R.H Ehefrau 3f.H Mlndnlübr. nlchl mehr IchuivlUckl. ttlnbtr :r.h Schüler der Religionsschule ■RU I bis 31K 2.50 3. ' 3. \.~ 0.50 II 31« K 3 — bis 5.— 5. 5. 1.- 0.50 III JLK 6.- bis 15 — 10.- 10. 1. 0.50 IV 3tA 20. bis 25.- 15.— 15. 2.- 050 V 3i,tt 30— biä50 — 20. 20.- 3.- 0.50 VI über 31.K 50.- ^5. 25.— 5. - 0.50 Die Frist zur Einreichung von Anträgen betr. Gebühren- Ermähigung für Platzkarten an den Hohen Feiertagen wird bis zum 15. August 1930 verlängert. B r«in e n, 30. Juli 1930. Der Vorstand. Sprechzeiten in den BerwaltungSbüroS. Fernruf: Domsheide 2 85 88. Semelndevorstand «(Konferenzzimmer Gartenstratze 7): werktags 10—11 Uhr. Wohlfahrtspflege (Gartenstraße 6, Part.): Montag und Donnerstag 9—12 Uhr. JahrzSit (am Vorabend d«S angegebenen Tages beginnend). 17. August: Carl Neumark. 19. August: I. Fischhof. 22. Anglist: >4. v. Geldern. 27: August: Tr. >4. Noienak 2". August: Heini Spreu. 2. September: Alsied Marcus Eoben Wer zu Hause kein Jahrzeillicht anzniidet, hat Gelegenheit, gegen geringes Entgelt die GedächlnisLichi-Eiiirichllliig in der Synagoge zu benutzen. Anmcldniig beim Gcnicindcdiencr. - — Wer Jahrrcil hat, pflege den schönen alte» Brauck, sich im Gedenken au seine Lieben durch Spenden an unsere Gemeindevereinc sozial zu betätigen. Familirn-Naäiriäitcn. Bevorstehende Eheschließung: Fl«»lei» Manila LOeißbraun. Tuch, ter des Herrn Leon 'Weißbraun und Frau, Luci, geb. Torczyner, Noßslraße Ol, mit Herr» Joseph Tregier aus Eurbaven, am 21. Angim. Gebocc»' Ein Sohn: Saiomon Spiel lind F> :a rvum-. o>o. iOiasbei..er. Parliir «>.«: ,,»> :> :'lugu>i. Geboren: ei» Sohn: 'Willy Stein und Frau, Loll», ged. Blank, SchleijmnHle 27, am l. Llugusl- Berlobtc: Edith Schocken, Bremerhaven, mit Tr. 'Waller Elkeles, Berlin. örcmcr VUichnditcn. Jahrzeit. T.r .Kraulen 2LoI>!ia:igleit:- Beiern ha:" das Bestreben, jedem Geineiudemiiglird zur' Eruiöglichuua der sunago-. galeu Jalirzeitieier zu verheilen. Turcki Z.usielluua schriitlicher Benachlichiigungen mit Angabe der aottesdieniilickien Zeiten wird auf jede Jahrzeil ausmerkian, gemach:. 'Wenn diese Milteiluiigen nicht jeden erreichen, so lieg! dies daran, das; nur ein Sei! der Mitgliedschaft die Jahrzeillage gemeldet Hai. Porausietznug ist, das; die Mitglieder duich Z,ahlnng des Jalikesbeiirags von >2 Mk auch tatsächlich der Ebewra aladischa augeliöieu. Neligionsschnle. Aach Beendigung der großen Ferien beginnt der Unterricht in der Acligionsichule.au, Montag, |s. Augüsl. Haushalt und Handwerk benennt sich die hausivirischastliche Ausstellung, die seitens des Bremer Hanssraueuvercins vom 30. August bis zum 7. September in den Zenlralhallen veranstaltet wird. Tie Aussiellung ist täglich von 10 bis 22 Uhr geviluet. Ta sie in ihrer Biclseitigkeit sehr interessant und sehenswert ist, sollte es keine Familie versäumen, die Ausstellung zu besuchen: cS wird °>. B. eine Porzcllanfabrik, eine Baunnvolliveberei. eine Teppichknüpser.'i »sw. in voller Tätigkeit gezeigt werden. Z»m Bcsieu Ser Erhvliingshilse des Haussranenpereius ivird eine Ber» losnng mit der Anssteilnug verbunden sei». Ucbcrnachtungskartcn fnv Turchivauderer sind während der Tienskstunden im Gemeindebiiro. sonst beim Hausivan der Synagoge erhältlich. Berpslegnng erfolgt gegen 'Wohlsalntsscheck. Lynagogeu-Spenden. Beim Einkassieren von Sjwndcngeldern stoßen die Jnkassodraniten häufig aus Schivierigkeilen. 22er Spenden gelobt hat, in auch vcrpflichicl, sie zu bezahlen. Tic Beamten sind angeiviesen, Spenden nlindesiens allwöchentlich einmal cinzukassieren: findet durch 'Berschulden des Jnkassobeamien eine Ansammlllng der Spenden L.uiltungen stall', so lvird um sofortige Mitteilung an den 'Porsland gebeten. Tischo be-aw. Tie Feier zur Erinnerung an die Zerstörung des Tempels begann in diesem Jahre am Ausgang des Sabbats. Es ivar von jeher Sine, die Synagoge am Tisckio be-aw slillschiveigend und ohne 'Begrüßung zu betreten und zu verlassen. Bedauerlicheriveise schien vielen der zahlreicher als sonst anwe» senden Frauen diese Sille unbekaniii zu sein. Tiefer Hinweis möge indes genügen, damit in kommenden Jahren die Tradition besser gewahrt werde. Tos Israelitische Waisenhaus „Esrath Jessomim" in Emden bzingl seinen für dis kommende Jahr giiltigen Kalender zur Berseudnl'g. Tas vorbildlich geleitete 22aiseuha>w verdient die 'Anerkennung aller jüdischen Kreise des »ordivendeutscheu 'Bezirks. Spenden beliebe mau aus Ponscheckkonlo 10 703 Hannover -atz Herrn Moriv v d. 'Berg i» Emden zu überweisen, der auch gern bereit ist, über die Errichtung von „Jahvzeil Stiftungen" Anskunfi zu erteilen. \ Für dic Hohe» Feiertage, die am 'Porabcnddes 23 September beginnen, werden in den nächsten Tagen die zur Anmeldung von Platzkarten ersorderlicheu Formulare an sämtliche >>n-,„eindcmitglieder verteil: Tie «'lemeindeverwaltung crinneri daran, daß nur bei iosoriiger Ausjullung und Nückieizdung eine geordnete Platzverteilung möglich üt. Jedes t^emeindevlitglied möge cs sich daher angelegen sein lasse», snr postweudende Erledigung Sorge zu tragen. Lehrstelle». Es iii nicht allgemein bekannt, daß bei der Israelitischen «üarlenban''ch»se in Ahlem Lrhrabicilungrn sur Elärliierei, Schuhmacherei und Schneiderei bestehen. In den beiden 'erstgenannten 'Betrieben sind die Lehrstellen für den Herbst bereits bcietzt, ivährend in der Schneiderwerkstatt noch zwei Plätze frei sind. Interessenten ivird 'Auskunft im Jüdischen 'Wohlfahrtsamt erteilt. Austritt aus dem ^udcnTlmw. Adolf N ie s, geboren 1. Mär; 1000 z„ Bremens wohnhaft ln Augustnsbnrg.