Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 2 (1930)
- Issue
- 9 (15.5.1930)
- Date
- 1930-05-15
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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in bio ,'uUHil) c’lgomi) oinaeloiio: worbe». Tic 3ierhaiidliingskoiniiii’iji»:: boii.b: ’ouoiiv bot ,'uU'i'l) '.'Igencn au* den öcrrcn iHabbinor I: Von JI 'JIumi 'n,u:h, ,">arbiic;u, I> vertei, Von 'JUiiH'fin. I'< '.'UnM" ,'iiiti’w wrtb obonuUv ctnC sunigliebrige Verband ■•ii -Ii’ninr iu'ii eiitcititett. •Tagung der jüöifcMibcralcn Tugend.;l; .; . i :• , ,7 3'.'l -'Im II und l.'i. ,'nuil tritt in 3u’*bcn „■.’ltbc:: •aomo:i'\ii.;n I*i mbud) itboialon ,7ugeitbl'en'iue .'ligo" ,n iIn c t b:e>ialn'.gou 3agttng zu in m »ton ,7in ^T-::..i’Nf: ca 3 »ittng neben Ainaeu geistiger und organiiatvri i'lit 'owto ein Oioicia: von 'Bnnio 33.nl Berlin »bor „Lebens :*iihv b.a :'ui:.i:oi:" 3a-> Jnanir.VH'n'iuninni erwähnt ferner lu’it' an::.- -:0:en»te -; 3 von Cot ,7ngenb i'eibii veranstalten nnb gesell .innttchc 'B-oraniialinngen 13*ei mit bov 'äugu'iio .'lnsstelliing :utd 'l.:>!lnn. ::: b:e 2ni1)iu\tc iili.moivi. Ir* liegen bereite Anmelbnn non jitv .lllon 3-ilcn 3onnütlattbs von zusammen mehr als bnnbcrl eotlnebmor» vor 3:o eägnng wirb znm 3oiI niiontlirt, fein. Tio ..’l:l>o:;-g. m» ü'- itini:" labe; alle ointonMiilicn »iijb alle an bov ,7:tncnbnib.':: ■,\n:ou;iioi:on zur 3oiinalimo ein. r.'lnniclbnngon;i’.ibor. in b;o ,'lbioiio des 3:avjinonbon, öonu äi.'chisanwali 3'v. '.Man \\'iti»4tt», ivigufntt: a '.Ui., Untoniiainanlago 7, erboten.» flus üer Gemeinüe Bremen Tio nächste 'Ausgabe des ^lidifche» Eietiteindeblalles erscheint am i’T. '.Uini. Bedakiionsschlns; -7. '.Uiai I'.i.'JO, . Beitrage iuv de» Inkalen 3oil sind „an die Schrisileiliing des Indische» l'ieineindeblaiis, 3'reinen, ('nivtenftvoRe 7",;u senden. 2 ■ 5 ü f Äebetzeiten der Israelitischen 'tz' Gemeinde Bremen. S ft L Fi ' OincrlütK Mal 1930 | 3iar 5690; ll >2 15 De. 17; IM r au t> omet :ia 10 •^r. IS ran b'Omor ' s 2! )4 17 ca 1(J vmor. >3. Rol. 21' 24 ", 14' -". lOuktl i V* .15 18 CO 20 IM ■ 10 l'to. 21 7 l'l )7 2« Dt. 22 i!M 21 DU 23 7 r» , :«i 22!>o. 24 m 40 23 25 S lü 21 M .24 ca. 20 irmir-D Outtoilut ,3. Mol. 25' -27". Ohm des 3. Molcs Luch,. Neumonds, weil»', vri d ol. öoft. CWt. 16"-17“ l'frct 5 I!« . 42 25 co. 27 IM 4! Me. 28 y m 44 *27 D> 29 ,7om ViDPurtjUii. , 2" Uhr, m 45 •:s .Mt 1 Molch (f hobelet, Sjltom m ftimim'hdluistiia 40 .0 F»o 2 IM' 47 3(1 •’t'r. 3 >0’ 21" 3utvnb (S ItcnM 4S 31 ca. 4 U-jimbtHit. ,4. Metes 1' 4-' i 10 Um ,')oil Slofea 2'—--. Vecef 8 Die uu>tcacd>u>u e'mennno u^iden ebendi eeikec ar.toblt. Amtliche Sekanntmachung. Es wird biormil zur ässentlichen .Menntnis gebracht, daß laut M'cidilun bor biomcinbcDcrjammlnng vom iMi. April lil.'IO Herr '.Ui a x iUi arkrcich zum c r fl c » Borstehcr fiit den Turnus :Il* und die •'I'ctrcn Bechtsanwalt mit» Notar Tr. Hugo Ulbrabom, Beutner Hugo Lcvy, Mansmann Ernst Melier »nd Bechtsanwalt Tr. Ignatz ltlosenak zu Mitglied er » des G e m c i n d c r a t s fiir de» Turnus llt.ill :il ge» mahlt worden sind. i'rcmtn, 12. Mai Ter orsta >id. Zamilien-Nachrichten. l'iotuuen: ent iohu vovVit 'Ivalther 3wo» nnb ,7van omtlto, geb. cnvinav. Ciioiboiib 171: am I '.Uiai. , Meboren: ottt iohn vaui van-j '.Uiener nnb 7vvau '.Viariainte, aob 35aib. 'Uailitr. ant 2. '.Uiai. 2'crlnbio: £eu;a :>i:o>, 21 »i bon \vnon 7a mit Mim '.'Inert, lttn, 7cl|ncnlunü, am 27 Mai. ai^or lobte: ■.Ulmin £iibnmann. Ulnrbin >'•:! mit 21 ln ob £pio), 'Ivtml'oig Woitorbon: .'lliiob •.'i'i'onMotn, 2lrtnnb bei 2lmiioib.ini. 22 ,7aIno a:t. ant v •.Uiai. Weilorbon; am '•>. '.Uiai: 7man (anbon, äl 7aIno alt, nbovfitbit \ nadi 'JUitimtinb. Kath. Privat-Schwesternheim Röhmersfrafje 8 ♦ Telephon Hansa 1317 empfiehlt sich den jüdischen Familien für Kranken*, Wochenu. Kinderpflege. Eheschließung: 2lbnlf Vnnbncv mit Esihoi 2dieinöcl Noilonborg, nlioboiiu fl I: am lä. Ulpril. Jahrzcit. am Borabend des angegebenen Tages beginnend: 21. Mai: Elias £cl)tage,tbeim, M. Bialnilvk, 3. Boiadl. 22. Mai: Hartwig Trios, ','lrnn .Map. 21. Mai: 211fr. Marens Enhon. 2'. .Uiai: '.Uiai •'•Ttinor. 2.i. '.Uiai: :Habbiitor Tr. 21 bor. Der zn Hause kein Jahrzeillichl anzündek, hat Gelegenheit, gegen geringes Entgelt die Gedächtnis-Licht-Einrichtung in der Llinagogc zu benuhen. — Anmeldung beim Gemeindediener. — Vor Fahrzeit hat, pflege den schöneb alten Brauch, sich im Gedenken an seine Lieben durch Spenden an unsere Gemeindevereine ozial zu betätigen. Bedenktag der Fahrzeit-Stiftung. >> Mai ll>. «Lag b'Omert 1916 srrau Adolf Stern gestorben. Vromer ^Nachrichten. sriir die jüdische Nationalbibliothck in Jerusalem stellte Hon Erich svronibal ein im ,7ahro I7i>:-!. in Hamburg gobruckios '33ork I.Tio alten jnbischon Heiligiiiincr" von .Tobannes Vnnbins ',»r 3iorfi>gnng. Tas Buch iiammt ans dom Besip dos Baro» v. Mnobelsdors, Erbauers von Sansjonei, und i|> später »ach Tailosion gebracht worben, bis es im ,7»»i l!>2l von Herr» syreu ihal erworben wurde. y Alle uns Böhmen stammenden o»den, die in Teutschlanb leben, werbe» >nm 'swecke einer saini.liengeschichtlichen Tarstellnng in dem in 'Borbereilnng besinblichen Werke „Tie >7nbcn nnb ' ,’iiibengemeinbe» Belimens in 2{orgaitgonboit und Gegenwart" ersucht, Talen, Bilder, Stammbäume, Abschristen und Photos von historischen Toknmenien leihweise dem Bebaktionskomitee zu »berlajie» 2llle 2>ttiri)vtfteu sind zu richte» an: Indischer 3^nch nnb Mnnsiverlag in Briinu, Bennergasje 2». Tie 2irntralstclle ^ugenddienst inachgehcNbe srursorgei des \ jnbische» ,'vranonbnnbi'v Tvranffurt a. '.Ui. will allen allcinsiehen bon >>tige»bliäien eine beratende Helserin zur Seite stellen. 2ln sragen nnb Milteilnngen an die Geschasasslelle (Jrrattffurt a. '.Ui., Vangesir. :!> tragen zum Erreichen des Zieles bei. jüdische Bolksstimmc Bremens Tie in Ar. s des Gemeinde blaues erwähnte 2l»gelegenhei> hat sich laut Bericht des 'Bei lages erledigt. Mieter von Mleinwohnnngcn, die sur ei» Wohnhaus Himer der^Balge .Interesse haben, können sich im Ulemeindcbiirch melden. Tie Bannte werde» voraussichtlich am September frei jüdisches Wohlfahrtsamt. Iriir eine» 2:<jährigen gewaudieu junge» Mann, der spanisch und englisch spricht und Menninisse der sranwiischen Sprache besiht, wird ein geeigneter Posten ge sucht. 'Betreffender war sechs >7ahre lang in 2lfrika »nd Spanien nnb Hai gute Branchenkenninisse in Maifee, Makao, Baumwolle nnb Molonialwaren. 2>"lä>risien »ach Gartensir. 6 'erbeten. Als christliches Zpezialgrschäst bezeichnet sich eine bremische svirma in gnont»nen 2>bik"ng'Si»seralen. Zweifellos ist damit eine Schädigung derjenige» Geschäste beabsichtigt die sich in jii bischen Händen besinbe» oder von ,7»be» geleitee werden. Tiefe »ir.itre Handlungsweise ist nicht dazu angetan, „ehrliche Leute", wie es in den .fnseraten heiszt, zu veranlassen, ihren Bedarf in •»»arbinen, 3eppichen usiv. bei dieser Tvirnta zu decken. Bach >7» sormiiionen des Eenlral 'Bereins deutscher Staatsbürger jüdischen •»ilanbens, 'Tnsgrnppe 'Bremen, handelt es sich um die Tvivma Beermann n. .Mrauz. Ei» Zeichen gröszier ,7nkonsegne»; wäre es allerdings, wenn sich die von anderer Seite erhaltene Mitteil uini bewahrheiiei, dasz das „christliche Spezialgeschest" sich bei „jüdischen sxabrikanien", z. B. der 3eppichfabrik G. Weibisch 2l. G., 'Berlin, einzndetken pflegt. Gemeinbebeiträge zu entrichten, ist eine niibedimzie '.tiotiven dialeii. Tie. 'Beiträge für das [. Halbjahr waren bereits am I. 2lpril fällig. Wer seinen 'Berpflichiungen gegen die Gemeinde noch nicht entsprochen hat, sei hiermit daran erinnert, noch rück ständige 'Beiträge unverzüglich ans Monio siis:*, Hamburg oder an die Tarmswdier und '.>igiionalbank zu überweisen. Auswanderer und Arbeitsuchende, die Erkundigungen bei deutschen Mmtinlate» im, .'lnslände iiber die Landes , Lebens und 2lrbeiisverhalinisse einholen, erhalten keine direkte 2ln»vori, weil solche 2lniragen zivecks sachgemäßer Beaniivortung an die zustä» bige 2l»swanderer 'Beraiungsnelle weiter geleitet werden. Es ist daher zweckrnäszig, daß '.'lnsknnfijnchenbe, die in den 'Bezirken 'Bremen, 'Tldetchurg »nd Hannover wohnen, in allen '.'lnslands frage» direkt mit der 2l»skn»sii>elle sur '.'lnsivanderer und 2lus l.inbreisenbe in 'Bremen, Mariinisir. I >, in 'Berbindnng treten. Aus ein siinsjähriges Bestehen konnte das jüdische 2lliersi>ei,n 'Bremen am 7. 'Mai znrnctblicken. Seil dieser;iett hat das Heim ' insgesamt 2a indische 2llie betreut, denen die wirljchasiliche Bot es unmöglich machte, einen ei tenen Haushalt weiterzniüären. Tan'k der opferwillige» Hilfe vieler l'iemeindemilglieder, vor allem aber danl der laikrafiigeu Leitung von sei au 2lngnsie Michel und ihrer Helserinne» ist ein 33erk geschossen worden, ans das die israelitische •'»emeinde 'Bremen jederzeit mit Stolz zeigen darf. ,7» der •'>oneralveriammlnng vom 29. 2lpril konnte milgeteilt werden,