Jüdisches Gemeindeblatt
- Journal
- Jüdisches Gemeindeblatt
- Volume
- 1 (1929)
- Issue
- 11 (1.9.1929)
- Date
- 1929-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Isrealitische Gemeinde Bremen. fln unserr Mitglieder: flu» flnlafi des 200. Geburtstage» von Moses Mendelssohn findet am Sonnabend, den 7. September 1920, in der Spnagoge eine Gedenkfeier statt, von allen bremischen ^uden wird erwartet, daß sie sich zu dieser Feierstunde frei macken. Beginn ca. O.ZO Uhr. Bremen, den 30. August, 1929. der Vorstand. Zamilien-Nachrichten. Geboren. 2«!. Aug»sti,Ernst Eohn und Iran Edith, geh. Tvrcitbeit. bevg, eine Tochter. BarmizwaH: Tavid W i e u e r. Scbaldsbrückcr Hccrsn. 2'.*, am 27. oiilt lnachträglich gemelöcti. Eheschließung: Else 2 a I a m o n , Tochter der Eheleute '.'Udert Salynton und ,'\öa, geh. Salotnon, mit Hermann H irsch seid ans Branuschi^eig. Wohnsitz: Herne i22cstsalcn>,?lma Iicnftr. .*> I, am s. September. Silberhochzeit: Isidor 22c iRb vatin und Tvrau Sabine, geh. WrüRmaitn, Ellhornstr. :47>, am 2S. '.'lugnst. llcbcrtritt in das Judentum: eine Uran. Gestorben. 2t> August: Tr. nied. vet. Joseph Wall, Jahre alt, Mo,artstraßc 2. Jahrzeit, am Vorabend des angegebenen Tages beginnend: :l September: Joseph von Gelder», s. September: Tr. I. Roscnak. 14. September: Sllfreb Marens Eohe». l.">. September: Gottfried Jsaac. lti. .September: Bernhard Landcsdors. 22er;n Hause lein Jahrzeitlicht an zündet, hat Gelegenheit, gegen geringes Entgelt die Gedächtnis Licht-Einrichtung in der Synagoge zu betutbe». — '.'Inmeldnng beim Gemeindediener. — 22er Jtahrzeil hat, pflege den schonen alten Brauch, sich im Ge denken an seine Lieben durch Spenden an unsere Gemeindevereine sozial zu betätigen. Bremer Nachrichten. Hoscher-Restauration. Ter Verein zur Jördernng ritueller Speisehäuser, Siy Hamburg, weist in den größeren jüdischen ,',ei tnngen darauf hin, daß die baldige Errichtung eines neuzeitlichen Restaurants in Bremen dringend erwünscht ist, und bittet am Meldung solcher :Rcjlcftaittcit, die über einiges .Kapital verfügen und die den 'Nachweis erbringen können, daß sie befähigt sind, eine solche Restauration zu führen. Gemeinde-Steuern. '.'Illen Mitgliedern ist die Zahlung da dnrch wesentlich erleichtert, daß ihnen die Möglichkeit geboten ist, die Stenern in Monatsraten einznzahlen. Leider wird viel zu wenig von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. Tie Gemeinde Verwaltung bittet dringend, die monatlichen Rate» jetveils bis znm IN. jeden Monats auf Bostscheckkonto sos:i Hamburg oder aus das.Konto bei der Tarmstädter und Rationalbank zu überweisen. * Glückwunsch-Ablösung. Tie Mitglieder werden gebeten, Glück wünsche anläßlich des bevorstehenden Jahreswechsels in erster Linie z n g n n st e n u n s e r e r b r e m isch - jndisch e n C r g a ii i i a t i o it e » ab zu lösen. '.'Inf die diesbezügliche Bekanntinachnng sei hiermit hingewiesen. Jüdische Junggruppen. Rin Sonntag, 2.',. -lugnst, fand eine Trefsahn;>»n Tüminer See statt, wo sich die Gruppe» Breme» und Bremerhaven mit Osnabrück trafen: die Teilnehmerzahl be lief sich ans über :>". Tas Ergebnis der anregend verlansenen Jahn war recht besriedigend. Reue Berufsgenossenschast. Born Reiche ist die Berufs genosjenschast sür Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege gegründet worden. Jede 22ohlfabrtsitelle und jede 22ohlsahrtsi»slttution ist verpslickitei, sick, snr die Berussgenossenschast anzumelden und die Beantwonung aller gestellten Jragen peinlichsl genau vor zu nehmen. Jragebogen sind bei der -'.entral 22oblsabrts»elte d<r den Uwe» Inden, Berlin Eharlonenbnrg. .Kanlstr. >7,-. umgebend anznsordern und bis zum 1» September d. I. ansgefnllt zurück zusenden. Mendelssohn-Jeier. '.'tußer der gottesdienstlichen Gedenlteter, die am Sonnabend: 7. September, vormittags, in der Snnagoge slansiudet, ivird eine große .'lbendveranslaltttng mit einem Jeslvonrag über „Moses Mendelssohn" arrangiert werden, wozu besondere Einladungen ergeben. Tie größte Mizwah. Böen» beim Eintrilt eines Slerbetalls die Ebetvra kadischa in Tätigkeit treten muß, isl der Ehetvravor stand aus die Miiivirknng der Ehewrantitgliedet angewiesen. Lei der wird dem Ersuche» des Ehewravorsipenden nm Beteiligung an der Tahara eine starke Gleichgültigkeit entgegeiigekbt, sodaß die traditionelle '.’lrt der Eitisargung und Nebersnbrung durchaus gefährdet in: sür die drei Borjivenden ist es unmöglich den ub lichen Tienst bei Todesfällen allein, d. b ohne Beihilfe einiger, hilssbereiter Mitglieder zu erledigen. Tas -von, daß der lebte Liebesdienst an den Toten die-größte Mizwab ist, die jedem Inden obliegt, sollte nick» nur int Munde gesubrt, sondern regelmäßig praktisch in die Tat tttttgeiebt werden. Clitte den gute» 22i»en der Ehetvramitglieder zur Mithilfe kann der Ebewravorstand den .schweren Tiensl nicht voll ert’tilleit: darum sei jeder, der zur Mit bilse bei der Tabara ausgesordert ivird, widersprucktslos bete», solchem Rufe Jolge zu leinen und in dem Betvußkjei» tniizn wirken, böchsle Pslichtersnllung geübt zu haben. " Jüdisches Wohlfahrtsamt Bremen. Sprechstunden des '22oHlfaHrtspflegers jeden Montag und Tonikerstag!>. 12 Uhr int 22ohlsabrtsbitrean. Gartenstraße (>. Jernruf: Tönisheide 2*W. Bostscheck Mama: .VitKis Hamburg. Bank Maitta: Tarmstädter und Rationalbank. Braut-Ausstattung. 'Beer sein Minb nutet de» erauhimmel fuhrt, gedenke unserer B t a tt t .'l u s it a 11 n n g s Stift u n g und jordere sie durch eine seinen Berbaltnijjen eutiprecktende »Mibe. «Größere Beihilsen, als -lnsstattnngs i-egensiande oder als Mittel zur -Inschaffung gegeben, haben schon vielen jungen 'ivtckren den 22eg zu geineiusametn Leben erleichtert Tet Indische Italien bund hat die Einrichlnng getrosten, in das Hans glücklicher Braute eine 22 ä i ch e t r n h e zu schicken, und immer fallt von dem selbst angesammelten Linnenvortat etwas tut die Unbemittelten ab. i"Jiad) Tr. Elfe Rabin int Breslauer Indischen tMenieindeblati.i Anmeldepflicht für Alohlsahrtsstellen bei der nengegründeten Berussgenossenschast sür Wohlsahrtspslege. Alle jüdische» 'Ttgani jationen, die sich mit Böohlsalutsvtlege bejaiiett, »»erbe» hiermit' ans die .'lussnhrungen unter ..'Bremer Racknickiten" int Indischen Genteindeblati Rr.'ll hingetviejen. Reujahrs-Gratulationen. Int lernen Jahrzehnt und viele Bereinigungen dazu nbergegangeit. anstelle der srultet »blickten jchrijtlickten Glucktvttnsche deren Ablösung durch Spenden zu . gnnslen sozialer Einricktlungen eiuzusulnen. -lackt Erticktiung de» Jüdische» i-emeindebla.ites bietet anclt der 'Boritand der Israelitischen Gemeinde -Menten tMelegenlteii zu Ablosungs Spenden, deren Weber namentlich anfgeiitbu werden sollen. Mlcibcrlammcr. Es ipirh ein teil» kalter B.-imer ptopbezeit. 22er brauchbare Mleidungsttncke abzugeben bat. schicke sie tunter 2<etfiignttg einer Meinen -lnsnellting» zum Han.-tv.in. t-arle» strasze t>. Jeder gütige SpenOei dars de-.- T.tnles Unbemiltelter getviß sein. Geschäftliches. > Tic uuiiui Hubert Martin Heile, 'Breinett, SihlicKiaih 2»l, vet sendet nickt! nur billige 'Barlten und -iestpoiien in eetnl waren, sondern auch reguläre Han-.-waickte, wie 'Bettbezüge, Taniait Tischdecken njtv., in hocknvettiget! 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