Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Gemeindeblatt · 1929-04-01 · 1 (1.4.1929) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Gemeindeblatt
Volume
1 (1929)
Issue
1 (1.4.1929)
Date
1929-04-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
76% known words query
IRI
…/4916913-5966047-5966062--019-4916924
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

JÜDISCHES 1 GEMEINDEBLATT MITTEILUNGSBLATT DER ISRAELITISCHEN GEMEINDE AMTLICHES ORGAN DER GEMEINDEVERWALTUNG > Das JUdisdie Gemeindeblatt wird den Mitgliedern der Israelitischen Gemeinde Bremen unentgeltlich zugestellt 1^1 | Nachdruck nur mit Quellenangabe und mit Genehmigung des Verfassers gestattet VerlaaiSTirl Nasse Verantwortlich für den lokalen Teil: M. Markreich Nr.1 Bremen, den 1. April 1929 1. Jahrgang Willkommensgruß unserem jüdischen Hemeinüeblatt. . Po» Max Markrcich, \ . cvftcv Parsteher der 'siviu'litiitöcii t^emeiube Premen. ‘Was fett vielen ,'ialnett ein Pragrammpunkt nuferer ('«o meinbcpolitif mar, öle 3 d»a f f tt n ji e i n e c» i'iniiciuöe Hatto?, ist l)cut?-'>iMvflid)fcit iiciaaiöcii. Mit inniger Jvvenbe begritste» >vir die? hereignis und tvitnschen von Herzen, das; e? dem (gemeindeblatt gelingen möge, sich dald einznbürgern und sich bei Mann nnd Tvrau, bei alt nnd inng Heimatrecht;» erwerben. Phis will das jüdische (gemeindeblatt? Par allem ist es dazu bestimmt, M i 111 e r;n tverden ztvischen dem (gemeindevarstand nnd der Mitgliedschaft: die Pekanntmachnn gen des Parstandes;n veröffentlichen,, .'Insklärnngen;» geben, Auskünfte;n erteilen nnd nicht zuletzt: ein Pindeglied;n tverden unter den Mitgliedern selbst. Las jüdische (gemeindeblatt will den Mitgliedern der (>>e meinde nnd ihren Iramilien van der Organisation nnd de» Pflich ten nnd Ansgaben der (gettteinde erzählen, will sie bekanntmachen mit den Pargängen im (gemeindebe;irk, seiner näheren nnd weite ren Umgebnng nnd den hauptsächlichen Ereignissen in der grasten (gesamtgemeinde: will den Mitgliedern die (beschichte der (ge meinde nahebringen, um bei allen das Interesse an der (gemeinde wachmhalten. Las Wciiteiii&cblatt tvill Anregnngen gebend dlleit Mitglie der» der (gemeinde, ihren Pereinen nnd Organisationen, wünscht aber andererseits: Anregungen;» empjangen nnd Parschläge, die dem Pesten der (Gemeinde dienen,;»»> besten aller;» veriverten. Las Wemeiiibeblatt tvill die alten Mitglieder immer aufs neue daran erinnern, die bestehenden ,'iiiititiitiaiieii;u sardern und ansznbanen und nie;n erlahmen im Lienste der Wahlsahrts pflege; es tvill die ne» ansgenammenen Mitglieder ans die (Sri Iten; der (genteindevereine und ihre Unterstübnngstvürdigkeit ans-/ merksam machen nnd vor allem daraus Hinweisen, das; es in Pre men Pereine gibt, denen sie unbedingt angehvren müssen, bei spielsweise: dem Al. P. «der jüdischen Perdign-igs Pniderschastt, dem (i. P. «der sür Abtvehr gegen antisenMtsche Angrisfe sorgt), - das; keine jvran umhin kann, Plitglied . des Israelitischen ^ranenvereins )» sein nnd das; jeder jüdische junge Plan» nnd jedes jüdische innge Mädchen der jüdischen .Ingendvereittignng angehören mnst. Las jüdische (gemeindeblatt tvill Ansklärnng bringen über die Pottvendigkeit der Pflichtersüllnng, die jedem .Inden nnd-feder 'tiibitt obliegt; über die Pflicht an der engeren (gemeinde.sowohl wie an der grasten jüdischen (gemeinschast. Las (gemeindeblatt tvill sich für alles interessieren: für die svnrsmgeialigkeii des Indischen Ptohlfahrtsainks tvi/ stir die Pöirk samkeit des Hilssvereins der deutschen .Inden: sür' die Petrennng der mittellvsen Lnrchtvanderer tvie snr die t/iebesiätigkeit der ILHetvra kadischa: für die Mitarbeit des jdranenvereins im Pre »ter srranenstadtbnnd, wie für die tätige Mithilfe int Petrieb des .lüdischen Altersheims: sür das streben nach körperlicher Intmli tignng durch den :>i. j. und den jitdischen rnrnveräin tvie stir den Lienst an der jitdischen Engend. Las Indische (gemeindeblatt tvill :>lmttietit nehmen ans alle, welcher Anschauung sie auch huldigen,' tvill es mit keinem ver derben: nicht mit den liberalen nach mit den Hnbadaren, nicht mit den ^lanservativen noch mit den;’,ioniiieit: es tvill tt e tt IraI sein nnJMiber d e tt Par t e i e n liehen. Las .Indische ('•e^neiiibeblatt tvill die graste Plattsorm sein stir alles, was in der (gemeinde vorgeh!: tvt» sich ganz nnd gar dem Liettti an der (gemeinde widmen: nicht allein dem Lienit atn .indetttnm, es tvill auch dem einzelnen Mttgliede zur Petingnng sielten, seiner ,'vautilie und seinem (geschast: es bat datier den berechtigten Ptnnsch, A n; e i g e n zngetvieien °,tt bekammett. die »tut einmal snr eilte :',eiinng das 11 tt e tt I b e lt r I i <ti e v t I f s mittel bedeuten: es tvill verjnchen, '»»> die gesamte Mitglied schasi 'ein Pand der Herzlichkeit zu schlingen, sie leilnebme»;n lassen an den (ivViiTtiiffrn trendiger oder trantiget An. die in den Häusern der Mitgiieder vorkotttmen. Las .indische (gemeindeblatt tvill uns znnärltit alle I I rage besuchen, baldmvglichsl jede Paache. .Ich begrnste 'den netten jüdischen (gast, segne sein 0'(scheinen und wünsche ihm eiti erfolgreiches (gelingen seines Paibabens Mage nnier netter freund fielt in beliebt iitaibeti, das; tlttt (eiltet tvieder missen mag und sein regelmästiges ()n'ilteinen ans nnierer Mitte nicht mehr sangedail^t tverden kann Ein Hemeinüeblatt? Pon :>iechtsantvalt Tr. Hugo Abraham, M i t g I i e d des (g e m e i n d e r a t s d e > >1 s r a e I i t i j tb e tt (g e nt e i n & e P r e m e tt ' Ja? 1. »gereichen treibe t die , hantier va.nntinlt addas Pe.'te bei ll.betiebnil be;> t>1 t> tt P.hts brauch.nt tau b:e >iai.e:t et»>s inkl'.'ii Plattes bet etilgt ba.b .iniiii. ibni aerbaltat:- iiiäi.ia Innen i'mit ittbr? v’lbif die gasten werde t nie!:: getadiltid ie:n, tvenn nur bt>i>t'tg>a Mitglieder, die da;» tt der Hage ititb, atteli b ■ r e t? ieiit traben, bttrel: Herga' e van- Vl tt tt a tt e e tt bte''taiteii aal ei» M'ittttttnm berab’.ttbrii.le.i Par Im ie.t baltee, baii ba-:- n tae.r zejrl e.: tn der Ueaernl .tu tattäeblieli bald aet iil iaiitbeti lau» '.'I! e. attel tm übrigen tverden manche tragen: Pa;» ent ialilib Platt>?te btsbenge t ged;».Iten .(trlttlaee it:tb uns iela'it viel ’.u viel, und;ttr allgemettten .'la-tarael e genngrn die irbäiteit jäbrlirl eit (getteialvertannnlnngett Auch bas bunte' eine Perleannng der A nt gäbe einet ata terren i'\m.ittbeairiualttiiu; bebauen, denn' biete bat »teb nt den leuieit .tabrbiits'it ia vtelientg nnd in nnttattgretel ttt. tatäilt, bau ieliait an - bteietti «'•riMtf*.- bte 2et anuug eine - ('«ettieit’be:*tii11.va» allen reiten tatiaebltel: be.trntu t(> tb> n lallte lyrit bttrelt ein iahte ■ Platt tr nben ia m,titelte .'In ii gnngen ii’irtIie1' ttt bte Prat ts itbeeitil' I tra ben laitiiett P. tC märe eA '.tiiti P timel »ui bet r-tnrt I tnn>; einet e I : „C.iy.'e 3UM n und -teile.i,;etii.1.'" ttt bterat Ptait? ->Ilt ite ateb: nt vielen ,lallen tänt.s iga ien, lännen, «pnab. ttt ier te'nge t;tt, :rb die ' \ i>:et i<;t. tt.;t, it. lten •,» bet «attiiett, ittr itibiieb.' innge rs nt' nab innge '»iabel ei, baaf' lt gt >«: iriebetiieity Ta> mir an Petiate!, d«ts Higen mag, dar. bt «'ientetttde ,dem täe-ttetab. rat nt dt iiati P.n n tu« ,»«>«d n trirb, trenn er b^.n Perin.lt e.nes i"lel ett tnae. rn t« d e ttan dtg»i«>;sttaltels taitaedbel ba'- '.'sart ted-e t :«> itttpi a >te,lanbt da: Und g'atntt: ..>g|«t.l ani* Cmi'iUisUvc 'n Mänteln und Kleidern bringt, zeigt Ihnen Oa QI6 ■ I IJIlJonrS^I^IOQC mein reichsortiertes Lager zu billigsten Preisen! ALEXANDER, Bischofsnadel 1

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.