Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 17 (1938)
- Issue
- 1 (7.1.1938)
- Date
- 1938-01-07
- Page
- [Seite] (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/4911661-5448600-5449739--5345-4916480- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Hanau 1× ep/1047937
OCR text
'*«« Minigeiä; er weiß, *rie es ist, wenn man rum ersten Male am Start steht. Dieses Selbst-Erleblhahen gibt ihm die Krfft, als Mensch zum Menschen zu reden, aufzurichten, zu stärken! Und wenn -sie dann kämpfest — steht er nicl^t entsagend am Kande des Geschehens, er ist unter ihnen, kämpft im Geiste mit ihnen. Ih’L Sieg ist sein Sieg, ihre Niederlage, eine Niederlage! Mit ihnen ist er -wieder skt|ver Kämpfer; erlebt er das Gliicksgefiihl des! Erfolges, und der Beifall der Zuschauer ist auch für ihn Lohn, die Meisterschaft auch für ihn: Erfüllung. ' Adi Was heißt tedmisch boxen? Von Rolf Bischofswerder, Boxobmann des Landessj ortverbandes Westdeutschland yotstiuui Sonntag, dan 9, Januar 1938 Berlin Handballspiele aui 2 em Sportplatz Gnmcwald. ,PUU II: 9 Uhr: JSG- 3. Ft.—Kann-1. Fr.; 10 Uhr; JSG- 111—Bzrko 1. «gd.; 11.15 Uhr: JSG. 2. Jgd.—Boxklub 1. Jgd.; 15 Uhr: JSG. Vli-Barko Vl. Platz UL 9 Uhr: JSGj V—JSK. li; 1115 Uhr: JSC. IV—Barko 111. PlaU IV: 11 Uhr: JSG. 4. Mdfch.—Barko 2. Mdch«; 12 Ubr: JSG. 1. Mich. — Barko 4. Mdch.; 14 Uhr: JSG. 4. Jgd.— Barkb -1. Ko. Fußballspiele aoi d«e Sportplatz Marieadori: 9 Uhr: JSG. IV-Hakoah IV; 10.40 Uhr: JSG. V—Halber AH.; 12.20 Uhr: JSG. 11—JSG. AH.;- 14 Uhr: JSG. Ul —Hafcibor HI. Fußballspiele aoi dem Sportplatz Scbälefaee: Platz U: 10.30 Ufcr; JSG. 111. Jgd.—Hakoah Ul. Jgd.. , l3.20|Uhr; JSG. 11. £chl.—Hagibor 1. Schl. Waldiaui Tom Sportplatz Granewald aas. Einzel- und Madnsebaftsläufe io Klaäsen für Männer, Frauän, Alte Herrcki, Jugend A und p. Erster Start: 10..JU uhr. Die besten Leichtathlethen der JSG. 53 una de« i$ar Kocbba-Hakoah am Start. Aachen: Fußball. SG. Schild Äachen/Dürcn — *TV. |02 Köln. AllejEinheiten. Bboa: Fußball. Schild Bonn — Schild Bochum. •1. Mannschaft. -t Dpisburg: TiscUtenois. Schild DuUhurg — JSG. * üortn^und. Düsseldorf: Fußball. Schild Düiseldorf — Schild M.-Gtaubach. Alle Einheiten. Emen; Boxen. Hakoah Essen — £oxer aus allen Schiujverumen des LVW. Frankfurt a. M. Sportplatz Sondershauienst r'a ß e : Pflichtspiele, Fußball: 13.15 Uhr: [Bar. Kochba Frankfurt Jugend Ö 1 gegen JTB. Frankfurt Jugend Ö; 14.30 Uhr: Bar Kothba Frankfurt I 'gegen! JTB. Frankfurt I. Sportplatz Buchrainwe» h.e r : Pflichtspielcf Fußball: 12 Uhr: Schild Frankfurt Schüler gc^cnjJJB. Hanau Schüler; 14.30 Uhr: Schild Frankfurt 11 gcyenljJB. Hanau 11. Handball: 13.15 Ubr: Schild rrtinklurt Herren 1 gegen JJB. Hanau 1. Fußball: 10i30 Ubr: Schild Frankiert Jugend A gqgen Bar Kochba Frankfurt Jugend A. G'SbortpIatz Bornbeimer Hang: PflichtspVlef Fußball: 14.30 Ubr: Hakoah Frankfurt Jugend B gegen Schild Frankfurt Jugend B; 15 Uhr: AJTui. Aschaffetmorg Schüler gegen JTB. Frankfurt Schüler. ■! Eisbahn Tiro er S^t m ß e. 14 Uhr: Eissportliehe Wettkämpfe des TSV. Schild Frankfurt. Fftrth: Ents|cbeidungsspief um die bayr. Jugendfußballmeisterscbaft: JSC. rürth. Jgd. — Jtus München Jgd* 13.15 Uhr, JSC. Fürth Ii Jtus München I. 14.^0 Ubr, Sportplatz Karolinenstraße 148. Tischtennis. Schild Herne —■* Schild Hagen. Kärlsnbc. Pflichtspiel, Fußball: 13.15 Uhr: Hakoah Karlsruhe Jugend gegen JSV. Heidelberg Jugend. Aifswablspiel für das Winterbilfsspie! am 23. Januar in Ber|in, 14.30 Uhr: Repräsentalrvmannscbaft A der südwtstddutscben Schild-Vereine gegen Refräsentativmannschaft (B der südwestdeutsTben Schild*Vereine, vers^rkt durch bpieler der Hakoah Karlsruhe. Krafeld: Fußbüll. TUSPA. Krefeld — Schüd Feuuied. il. Mannschaft. Mannheim. Pflichtspiele, Fußball: 13.15 Uhr: Schild , Mannheim Jugend* gegen Bar Kochba Mannheim Juge'ndj: 14.30 Uhr: Schild Mannheim I gegen Bar Kochba Mannheim. Han dj> all: 10 1 Uhr: Schild Mannheim Herren: 1 gegen Bar Kochba^ Mannheim Herren 1; II. 15 Ohr: Schild Mannheim Damen gegen Bar Kochba Mannheim Damen. OfJphbacb. Pflichtspiele, F n ß b a 11 : 12.15 Ubr: JSpV. pffenbach Jugend B gegen Bar Kochba Frankfurt Jugend: B ll; 14.30 Uhr: JSpV. Offenbach 1 gegen Bar Kochba Offenbach I. «baden. Sportplatz Lahnatraße, Pflichtapiele. Han djb all: 12.45 Uhr: Schild- Wieabaden Jugend Schild Frankfurt Jugend; 14 Uhr: Schild Wies-!>amen gegen Schild Frankfurt Damen f; 15 Uhr: Schild 'Wiesbaden Herren I gegen Schild Frankfurt Herren Bl. Oft hört man . nach Boxveranstaltungen, wie von dem oder jenem Boxer geaagt wird, er habe „technisch1* gut geboxt, er sei ein „guter Techniker Meistens handelt es sich um solche Boxer, die eus der Verteidigung kämpfen, sich mehr auf ihre Beine als Fäuste verlassen, keinen Vernichtungswillen zeigen und den Distanzkampf bevorzugen. Des ist aber kein technisch gutes Bozen, sondern das ist ein Box-StiL Et liegt also eine Verwechslung von Teohnik und Stil vor. Diese beiden Begriffe liegen aber auf ganz verschiedener Ebene. Wir kennen drei Hauptstilarten beim Boxen. Die älteste ist die englische des „1 o n grang e**, den Distanzkampfes. Hochaufgerichlet stehen die Gegner sich, um eine volle Armlänge oder noch mehr entfernt gegenüber. Die schnellere nnd daher weniger wirkungsvolle Faust, meist die linke, schnellt immer und immer wieder vor, „punktet**, sucht eine BlöUe zu schaffen für: den Kerntreffer der „harten** (langsameren) F^ust, die der Vollstrecker des k. o. ist und auf |diese Chance oft rundeulang wartet. Auch hier g$>t es verschiedene Arten, den. Kampf zu gestalien. Das Temperament entscheidet, der Charakter d|es Boxers bestimmt. Abgelöst wurde der long-range in seiner Weltbedeutung Vom „infightin g“ der Amerikaner, dem Nahkampf. Allen Boxliebhabern gegenwärtig! ist noch Jack Dempsey, der „mankiller", der diesen Stil zur höchsten Vollendung führte und: ihm seine größten Triumphe erkämpfte. Djieser Stil ist das genaue Gegenteil des englischen. Zusammengekauert, dem Gegner möglichst Wenig Ziel bietend, so pendelt der Infight-Boxqr hin und her, „taucht** und „rollt**. So sucht eä sich nah an den Gegner beranzuschieben, {kaum je schlägt er einen Geraden, rechte lind! linke Hand schlagen fast gleich schwere Haken, die in prasselnden Serien den Magen „weich** zu machen suchen, dem Gegner die Loft rauben und wenn das Glück — auf das man sich kc^inesfalls verläßt —, es will, auch mit einem Kdrntreffer den Sieg zu erringen. Ein Fachmann zagte einmal, daß zwischen long-range und infightlng ein Unterschied sei wie zwischen Scheibenschießen und Maschinengewehrfeuer. Trotzdem Itann man keineswegs von vornherein den einen Stil über den anderen stellen, sondern es kdmmt immer darauf an, wie der jeweilige Boxer seinen Stil beherrscht. So sind Kämpfe zwischen gleichwertigen Gegnern der verschiedenen Stilarten oft ausgeglichen, dann kann wieder ein guter long-range-Boxer einen mäßigen Iffighler schlagen, wie Farr bei Bär gezeigt hat. ■ Die drijttd. und jetzt vorherrschende Stilart die „kontinentale** die in Frank- H8Hnilllllllllllll1IIIIIIIIlllllITIIIIIIIIII fkäUduufeu Auf Spialerpässe achten! Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß alle Fußballer, Handballer oder Hockeyspieler im I Besitz der vorgeschriebenen Spielerpässe sein müssen, die durch den zuständigen Landessportleiter zu bestätigen sind. Nicht nur Aktive, die zu Spielen ohne Pässe antreten, sondern auch die hierfür verantwortlichen Vereinslind Abteilungsleiter können dafür nach Ermessen des Landessportleiters bzw. des Laudesobnjanns bestraft werden. Bett. sportärztliche Ueberwachung Wir richteten am 19. November 1937 ein dieabezgl.! Rundschreiben an alle Landessportleiter mit {Frist zum 1. Januar 1938. Da einige Landeaapoftleiter hierauf noch nicht geantwortet baba i|, ersuchen wir um schnellste Erledigung. reich entwickelt, in Deutschland und natürlich in US^. zur Vollendung gebracht wurde. Der reinste Vertreter dieserlArt der Kampfführang war de: Exweltmeister Tanney. Sie ist eigentlich nur ein: Zusammenfassung des brauchbaren aus gden anderen Stilarten. Der Kontinentalruhiger all der , des Infighta, aber be- . als der des long-range, er liebt wieder G irade, aber auch aie schwächere Hand ist - geworden. Man boxt nicht zusammenlabeit, mg. ü den bei Stil ist wegter mehr stärker geklapp^ und verkürzt lieh so' die Reichweite, aber für die Man st auch Distanz hinein zurückvjeicheu kann. spielt auch dicht mehr Zielscheibe Fäuste des Gegner*, wie beim long-range. :ht nicht eine Armlänge entfernt und n cht Fuß an Fuß, sondern auf „halber *, aus der man jederzeit in den Gegner gi hen, aber auch vor seinen Schlägen Und was ist nun „technisch** boxen? Technisch k ixen kann man in allen drei Stilarten, denn e ist eigentlich nur ein „überlegt“ boxen, es ist ein Boxen nicht nur mit dem Bizeps, sondern auch mit „Koppchen“. So ist technisches Boxen mit dcO'Wurten eines früheren Chi mpions: „Technikl ist nichts anderes als Können Ein Könner ist aber nur derjenige, der in ehrt ehern, mannhaftem Kampf beherrscht bandelt, Geistesgegenwart! und blitzschnelle Entschlußk aft zeigt, selbstsicher ist und seinen Willen; weckentsprecbencl einsetzt.* Zwei kanweudung für unsere Boxer und ihre Trainey *n unseren Vereinen sei, daß sie an Hand d er kurzen Richtlinien prüfen, welcher Stil ihn :n besonders liegf, diesen Stil sich anzueigne: suchen und auch wirklich zu beherrschen Dann brauchen wir um unseren Sport keine A igst zu haben, denn es fallen zwar keine Meister kann si h jeder ein gutes Können erwerben. Stüdtni pi«l im Zaichan ilar Winterhilfa Wie Statttfort für heia Mannsch: ft Stuttgart« r Während Halbzeit sie toga größere schalt < verlauf Das Schneetr« mit einet i Wo Winterh Anpfiff Ergel gegen bi Frankfurt JTB. F 1:3 (0:3J Die •chusses sprechen« ersten fort kam^fl« ausgelall« furt sah Hanau mann«ch«f f waren di vorzügltci Dortmuk vom Himmel, aber durch eisernen Fleiß hatte du *i jedes Jahr, so wieder einen außer« Winterbiilsspiei aus Kurls ruhe liefe Kombination eine; sich bis in die ers iie bessere Technik d 3:1 führten, setzt« Kampfgeist der Karin ch. Das Enoresultat gerecht, orbergehenoe AH.-Sp ibens sehr eifrig oui)« 4:2-$ieg der Stuttg I Leben die Zuschauer, •l. Ee / sich auch dieses^ Mal Ordentlich starken Gegner gesucht. Die vereinigte i le oer trsatzgeschwacbten I hervorragenoen Kampf, en Minuten oer zweiten er Stuttgarter ourchsetzte, sich gegen Schluß oer ruber ehrgeizigen Mannvoo 4:4 wird aem Kampf- ^1, das trotz andauernden cbgefuhrt wurde, enoigte ijter Kombination, wo ihre Mitarbeit für die J. R. iu don Rundonsplolon in Südwast nisse vom 2. Januar: Schild Frankfurt Jgd. B r Kochba Franklurt )gd. B 1 0:4 (0:1); JTB. Schul, gegen hakoah Frankfurt Schul. 1:2 (0:01; ikfurt Jgd. B gegen fakoah Frankfurt Jgd. B JJB. Hanau 1 gegen Schild .Worms 1 5:1 (o:0). I esultate der ersten Pilichtspiele des ,,Spieiaosjüd. Sportvereine*’ sii d oen Erwartungen enlausgeiallen. Durch das Nichtaatreten der nsebaft des JSpV. Offenbach kam JTB. Frank* los zu seinen ersten zwei Punkteo. Für das SchüUrspiel in Hanau gegen Schild Frank* man ein schönes I reunoschaftstreffen JJB. g£gen AJTuS. Aschaffenburg, das die Gaste* mit 2:0 entschied. A ußergewohnlich spannend Jugendspiele im Ma:nbezirk. Hier wird eine Erziehungsarbeit geleistet. 1. w. ids grofio Laiming ln Frankfurt Der Schild Dortmund besitzt' keinen eigenen Sportplat;. Und trotzdem bringt es dieser Verein auf seinen t ielen Sportreisen imi »er wieoer zu mutter* gültigen .eistungen. ln Frankfurt gastierten am letzten Sonntag; wei Mannschaften aus! )ortmund und verstandet» es, trotz ihrer sehr beschwert eben und langen Reise auf verei iten Straßen, das Frankfurter Publikum durch technisch vorbildliche Kämpfe i u begeistern. Die Erste gewann 1 0, trotz stärksten Widerstand* Frankfurts. Im fc ampf der Reserven eäwiesen sich die Frank* furter als bedeutend überlegen uk»d durchschlagskräftiger, was auch in dem 4.-0-(2*J)|-Ergebcii* zum Ausdruck kommt. MlttaW «Int „unMtochladana Mannschaft** ist Dies« dort geworden. Dreimkl hat es in den mittelrheinisch n Fußballspielen Unentschieden gegeben nnd jedesmal war Düsseldorf daran beteiligt. Gegen Bonn, IPPICHHAUS ZENTRUM llal I « « s - trilaffti I I b f t i r » m i« i ar «I I a < tan Prall