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Der Schild · 1937-11-19 · 47 (19.11.1937) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
47 (19.11.1937)
Date
1937-11-19
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Hamburger Schilder Buchstaben Llohtrnklnmn SW, Prlnzonitr. 77 TnLi «7 07 90 E Fliesen Lehr & Co., SK. IFi i esen.Ba u Stoffe irftntraBn 11 SS IS IS [ NO 43, [ Kam. an,, Juwelen Ankauf liW Das Ergebnis der Mannheimer Tagung; Die Hauptversammlung der „ A r b e i t|s gern e i n s c h a ft j ü d is c h e r Turn-:und Sportvereine Südwestdeufschlands“ hatte weit über ihren eigentlichen Rahmen hinaus Bedeutung. Ueber 4 000 jüdische Sportler in 16 Vereinen aus Frankfurt, Darmstadt, Offenbach, Mainz, Wiesbaden, Worms, Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Heilbronn, Stuttgart, Göppingen,' Ulm < ilasereien MAX GERBER deodel.loknltrabe 9, TeL 83M7S Repa raturglaserei IE J iweüere ] C Paul Marx, Juwelier _,aSa SO. TM. S7 41 4t Goldim SUburwurua. Uhrtä («. i. n/99980) Verkauf Klempner JOS. t! Aotfßhi «nlafen. •Acnüld» n nf v. Oa -Um Oi E RNOT, Kl ] Radio ] RodiaRolfFedecTt' Kadatla MST/X — Oelngenkeltea l. Aatonnonhaa — Klkiadlriake i Kafeiaa ka^ntinrerkiUU Telefon I Telliaklng - (»afeodlaut S7 37M! InrtSulindiimlSO gingugHaatorttrato) •rep uai Klempsermetater Str. 23, TeL 972SM ,Wuhtu. dektr. Licht itnren. Kontc.ton. bei and Eiektr1itt4t>werken Ki awatten ] Krovatt« n Wlederrerkittfer and Verbraac vor fl« tn Immer gAoetlge An* gt bot« ln allen Qualitäten. Sllicrntai, * * «tr. it W M. E rgetfkygeretr. 11 »4 lg TI fl Kumtuifd Bauschlogger | 1 LLOEVY *sar am '■ImtL Pai NOM. Mi Anruf BPONZEOIBSSERPI and I AUBESCHLAOFABRDt I W 68, Neuenbnrger Sw2 I FÜRSPRECHER 177166 orü 2E Sack Ku intu ad Baunahionsam« Repart turnt i Inder Art S03e,$kalltk«r Str. 9 / SIS# SS Maler ) früher M. Anker. Melermeiete' ic »erheften ln bekannter QoilHI 14 TeL 44 3349 9 od*r ab tß Uhr erbeten.) unsch Teilzahlung KASSNER .§-7 (am NoOendorfpL) aschinen oe«i« wenig g ibno bi •hlong. Fat rfligai am bomtren-Ios ihtao -*en. Zuvork nax verbindlidi t etacb: t*t« Stngerv irtr. AlexiAderttri SrsHU. l tunasdUnen ite billiger, kl. Ans-, Ah« ntie. grObte« Entgegen' tnabmc «I terNAhmaedift- < oder Knndendlenat. 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Der wichtigste Punkt der Tagesordnung, die Gestaltung der künftigen Pflichtspiele und das Schicksal der „Arbeitsgemeinschaft“ selbst, wurde nach langen •ebatten in befriedigender Weise erledigt. Die . Versammlung billigte einstimmig den Vorschlag des Vorstandes, nach dein sich die Arbeitsgemeinschaft unter Verzicht auf die Durchführung eirter eigenen Spielrunde während dieser Zeit an den Pflichtspielen des „Spielausschusses“ beteiligt, unter der Voraussetzung, daß auch der andere Kontrahent des „Spielausschusses“, der Südwestdeutsche Makkabikreis, keine eigene Spielrunde veranstaltet. Die Arbeitsgemeinschaft wurde auf ausdrücklichen Wunsch der Versammlung weiter . erhalten, ihre Tätigkeit wird aber auf die Regelung der Paßangelegenheiten beschränkt und die drei Landesverbände des Sportbundes haben sich zur Uebernahme der Organisationskosten bereit erklärt. Die neuen Pflichtspiele werden vom „Spielausschuß“ im Dezember fii|i Fußball und Handball angesetzt. Die Meldungen der Verejpe sind noch nicht eingegangen; wie aber schon mitgeteilt werden konnte, stellen die Vereine der Arbeitsgemeinschaft voraussichtlich im Fußball : 6 erste, 3 zweite, 8 Schüler- und 6 Jugendmannschaften. Im Handball: 3 erste Herrenmannschaften, 1 zweite und 4 Jugendmannschaftcn, 5 erste Damen, 2 zweite Damen- und 2 Schüler-Einheiten. Die .Pflichtspiele des „Spielausschusses“ sind zugleich auch Ausscheidungskämpfe für die Reichsmeisterschaften des „Schild“. Eingehende Debatten gab es zur Frage der Altersgrenzen für die einzelnen Jugendklassen. Lösung bleibt weiterhin der Einzelfall. Die Nöte der kleinen und leistungsschwachen Vereine kamen sehr ausführlich zur Sprache. Vereine ohne eigenen Sportplatz erhalten bei Erfüllung des Rückspiels am selben Platz eine Fahrtentschädigung. Die Frage des Hospitidrens einzelner Sportler in Nachbarvereinen soll durch Abkommen von Verein zu Verein gelöst werden. \ Ueber die Finanzierung der neuen Pflicht- Spiele wurde sehr ausgiebig debattiert. Die Organisation des $pielausschusses belastet die Vereine nur sehr unwesentlich. Der Vorsitzende des Spielausschusses, Walter Hirschmann (Frankfurt) gab interessante Abschlüsse über die Aufbringung der Mittel. Es ist gelungen, von der Gemeinde Frankfurt eine "größere Subvention zu erhalten; allerdings geschieht dies in der Erwartung, daß auch die anderen Großgemeinden von Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim usw. in ähnlicher Weise erfahren. Auch der Reichsausschuß hat eine Subvention zugesichert, ebenso wie er notleidende Sportvereine, die sich an ihn wenden, bezuschussen wird. ’ Zwei Vorträge: Dr. Kurt Fränkel (Frankfurt) „Schiedsrichter und Sportarzt“ and „die Förderung des! Jugendsports und ■ die Erfassung der jüdischen Schuljugend“’ von Bernhard k a h n , der einstimmig als geschäftsführender Vorsitzender und einziger Funktionär der Arbeitsgemeinschaft gewählt wurde, beschlossen die Tagung, die bis zum späten Nachmittag andauecte. Sie brachte viele gute und wertvolle Anlegungen. Die Vereine werden sie bei ihrer jetzt neu einsetzenden Aktivität zu nutzen wissen. 1 I. w. . Redaktionsschluß wegen des Feiertags Vorverlegt. 7

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