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Der Schild · 1937-11-05 · 45 (5.11.1937) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
16 (1937)
Issue
45 (5.11.1937)
Date
1937-11-05
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Nr. 45 / 5. 11 LES OR< DES REIC HSBUND „Endlich ein Schwimm-Kampf ( egen Mik- 4 111^ m 14 /lianAa» t - - 1 t . . .. L DES „SCHILD", PSPORTBI JÜDISCHER FRONTSOLDATEN Schild war Hakoah^Wiens einziger Gegner iren unsere d i s c h e n a u, unter an die$er Und wenn kabi“, mit diesem Losungswort fu Besten zum Schwimmfest des J i Schwimmvereins in Bresl diesem Gesichtspunkt hatten wir Steile die Vorschau vorgenommen._ es nun nicht so kam, wenn leidtr aus dim erwarteten Dreiverbändekampf: Wien, Deutscher Makkabikreis und Sportbui d „Schild“ lediglich ein Schwimmfest wurde, das ein Makkabiverein veranstaltete und j.yf dem Jim § roßen Ganzen nur Wiener und Schildchwimmer starteten, dann ist dam t aber auch andererseits die Frage nach c en besten Schwimmern im jüdischen Sport in Deutschland entschieden: einen Schwimmsport des Makkabi scheint es in Deutschlan I überhaupt nicht mehr zu geben, ein Kräfte' ergleich i ist daher auch in Breslau unmöglich geworden. Denn auch für den JSV. Bresl; u starteten meist Sportbund-Mitglieder. Da m ihrere Makkabivereine ihre Meldungen nii ht erfüllen konnten, wurden zahlreiche Läufe zusammen gelegt. Trotzdem sahen über schauer viereinhalb Stunden (an j spannende Rennen, großes Können dei wiener, tapferes Kämpfen unsere Schwimmer. i Hakoah-Wien ist österreichischer Jugend-Mannscl aftsmeist er, seine Aktiven internationale Klasse. Wir sind stolz, gegen einen solchen Gegner Jgekämpft zu haben, dessen Leistungen wir nicht allein „bewunderten“, wie Spor kam. Bjeck abends bei der Preisverteilung im Namen ajller Aktiven sagte, sondern auch dessen Ritterlichkeit, Disziplin und Kameradschaft Wir danken den Wiener Sportkameraden für las, was sie unseren Jungen und Mädels zeigen, und wir sind mit den Leistungen unserer Schwimmer, auch wenn sie meist hinter den Wienern anschlugen, zufrieden. Acht Monate Wettkampfpause gingen diesem Start voraus. Teilweise mußten unsere Aktiven auch ohne jedes Training an den Start gehen. Mangelnde Rennerfahrung brachtej oft vorzeitig eine Niederlage. > 500 Zu untrainiert an leisten m Eldamit die relativ T i c h a u e r war beste Leistung des stark erkältet, fie Tages. durch Auch Frankfurt erhält nun wie deutschen Sportgruppen seine „Kleinring“. D. h. man will au. suchen, durch ständige Veranst il Publikum für den Boxsport zu besonders den jüdischen Jugen cnli u ch Luftmangel bald zurück und blieb auch weit Unter seiner sonstigen Zeit. Eine Ueberraschung brachte hier Mayer-Breslau, der als Dritter in 2,21.7 Min. anschlug, t aber- Wien gewann die 100 m Herrenkrawl in 1,04.9 Min. Die beiden anderen Wiener ließen isich etwas mehr Zeit, so daß beinahe 4 e r n i k Nun audi in Frankfurt ein ständiger „Kleinrinj III in den westständigen hier ver- Itungen das Gewinnen und c boxern neue Kampfmöglichkeiten zu erscnlief ien. Die Veranstaltung am 30. Oktober erschien: uns als verheißungsvoller Anfaig. Mit Ausnahme des Kampfes zwischen Reichsmeister Eisenberg (Schild Frankfurt) und Hirschberg (B. K. Frankfurt) sah man auss :hließlich Jugendboxer und unter ihnen vi :le, die zum csten Male öffentlich kämpf en. Beteiligt varen Boxer des Schild Frankfurt, des ichild Darmstadt, . Sch ild Wiesbaden, Philanthropiif, Bar Kochba und Hakoah Frankfurt Man sah 12 Kämpfe, den spannendsten und technisch am hochstehendsten zuletzt zwischen Es ist unmöglich den Verlauf jedes F ennen zu schildern. Die Staffeln wurden überlegen von den Wienern gewonnen, me st belegte die JSO. 33 den zweiten Platz, wenn nicht gerade, wie in der 4x50 m Krawl Staffel ■ der Herren, die Kölner oder der Ji dische Schwimm-Verein Breslau überraschte, dessen Aktive aber fast alle in den Einzel' vettbew erben für „Schild“-Breslau starteten. So freuen wir uns besonders über die beiden Lagenstaffel-Siege der Breslauer bei cer Jugend und den Damen, denn sie zeigten, daß. wir mit Schild-Breslau eine Schwimm gruppe gefunden haben, die jetzt schon zu den stärksten im Sportbund gehört. ■ Eine Ueberraschung brachte T r a p o v s k i - lJSG. 33 Berlin, dem es im . 100 m •. ugend- Krawlschwimmen gelang, hinter dem österreichischen jugendmeister Kulka (1,06 2 Min.) in 1,09,2 Min. als Zweiter vor Steiir T-Wien anzuschlagen, der nur um 4/10 schnei er war als Kaufmann, Köln (1,14.7 Min.). Im ,200 m Damen-Brustschwimmen traf L o I o B a e r auf die österreichische Rekordhalterin Frau Wertheimer. Frau Wertheimer gewann auch auf der ersten Bahn durch Schmlt erlingsstil einige Meter, aber bei 50 m ist L jIo nur wenig zurück. Dann aber verliert sie den Anschluß, vermag später aber den Abstarld überraschend gut zu halten und 10 Sekunden nach der herrlich schwimmcuUva w... 3,29.7 Min. anzuschlagen, einer Zeit, die heute’ noch niemand außer ihr im Spartbund schwimmt. Winter-Wien kam in 3,40 Min. kurz vor Steffi Buch, Breslau |an, die durch Krankheit leider völlig den Start ging, also weitaus mehr kann. In 2,57 Min. durchschwam bogen-Wien 200 m im Bruststil und schuf Eisenberg und H i r s c h b e r g. Dpr Darmstädter wurde verdient Punktsieger über den Makkabiboxer. Der technisch reifste Bpxer war der Philanthropiner Czener. Von dein Ringrichter Langmann sind wir von früher eine ruhigere und weniger redselige Art der Kampfleitung gewohnt gewesen. i \ Die einzelnen Kämpfe: r GrOnebaum (Hakoah Frankfurt) wegen allku groBer Urfcerlegenheit »I« Sieger über Weiter (Schild Wiesbaden) erklirt. Heinemann (Sch Id Frankfurt) Sieger flbtr Nataaudr (Sduld Wiesbaden) durch techn. k. o. Tretet (Phil.; Frankfurt) wegen allzu großer Ueberlegenheit als Sieger über Frühling (Schild Wiesbaden) erklärt. Bri ad (Schild Frankfurt) und Ellinger (Sch.ld Wiesbaden) kl npften uni entschieden. Czemer (Ph>L Frankfurt) besiegt: Friedner I (Schild Frankfurt) durch k. o. Auch Eckttiin (Schild Frankfurt) unterlag durch k. o. gegen Wekibei f (Philanthropin). Still (Schild Wicabaden) wurde Punkt neger .über Reit (Sch.ld Frankhirt) Oppeohelmer (Hakoah Frankfurt) wurde wegen allzu grofler Ueberlegenheit z im Sieger über Keh (Schild Wiesbaden) erkürt Eaenber (er (Schild Frankfurt) wurde Punktsieger über Hirschbi rg (B. K. Frankfurt). L ’ ‘ Zwei Meisterinnen Lob Ban. ehemalige akademische Weltmeisterin (Schild- Wiesbaden) und Frau Wenhetmer, österreichische Meisterin und Rekordhatferiu ( Hakoah - Wien J. iiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiMiiiiiiiiiiimiiiHiiiniiiM ihnen hätte gefährlich werden können, der einen sehr tapferen Kampf dem Jugend-Meister Kulka über 400 m Krawl lieferte. Wasserballspiele beschlossen dieses größte Schwimmfest des Jüdischen Sports in Deutschland. Einer Mannschaft, die österreichische Bestklasse ist, eine Anfänger-Sieben entgegenzustellen, :ist ein aussichtsloses Beginnen, dazu, wenn diese Mannschaft noch nie zusammen, die meisten seit vielen Monaten kein Wasserball mehr gespielt haben. 18:1 war der zahlenmäßige Ausdruck zwischen Meister- und Anfängerleistungen, und doch sind wir froh, daß unsere Jungen trotzdem den Kampf autgenommen hatten. Das zweite Spiel der Wiener gegen den Deutschen Makkabikreis kam aus den eingangs erwähnten Gründen nicht zustande. Eine 2. Mannschaft des JSV. genügte, um gegen eine durch Wien verstärkte Einheit 4:2 zu siegen, i Die Veranstaltung war gut vorbereitet, die o1k_.ii und reibungslos, der Tag ein neuer Aufschwung für die Arbeit des JSV.-Breslau, aber auch für den Sportbilnd „Schild“. Als die Omnibusse dann wieder am anderen Tag Wien entgegenfuhren, da werden die Wiener Jungens und Mädels hoffentlich ein Bild von der schweren 1 Arbeit mitgenonimen haben, die wir -hier Jm jüdischen Sport zu_ leisten haben, sodann' aber neben dem Gefühl der Dankbarkeit für die Breslauer Gastgeber sicherlich auch sportliche Achtung für; unsere Jungens und Mädels. Das durften \^ir aus ihren herzlichen Abschiedsworten entnehmen. Ergehnissei der Wettbewerbe: Herren! It0 m Jugend Brustschwimmen: 1. Selinko, Hakoah- Wien 1,21.6 Mm.; 2. Richter, Schild-Fraedrturt 1,30.6 Min.; 3. Kaufmann, JTV). 02 Köln 1,31 Min. 3 mal IM m Lagerntaleli 1. Hakoah-Wien 3,62.6 Mm.; 2 JSO. 33 Benin 4.10.6 Min.; 1 JSV. Breslau 4.26.4 Min. 100 m Jugend-Crawl i 1. Kulka, Hakoah-Wien 1,06.2 Mm.; 2 Trapowski, ISO.- 33 Berlin 1,00.2 Min.; 3. Steiner, Hakoah- Wien 1,14.3 Min.; 4. Kaufmann, JTV. 02 Köln 1,14.7 Min. 3 mal SO m jugehd Lagenstaffel: L Hakoah-Wien 1.4S.4 Min.; Z JSV. Breslau 2.00.8 Mm.; 1 JSO. 33 Berlin Z04 Min. 230 m Brustschw.mmen: I. Elbogen, Hakoah- Wien 25" Mm.; 2 Tichsuer, JSO. 33 Berlin 3,11.6 Min.; 3. L. Meyer, Schild-Breslau 3.23.7 Mm. 100 m Crawt- Schwlmmen: 1. Haber 1,04.0 Mm.; Z Fischer 1,08.4 Min. 3. Wien 1,00.2 Min. (alle Hakoah-Wien). IM m Herren- Rückenschwimmen: 1. -Blutstein. Hakoah-Wien 1,21.7 Min.; Z Klug, Hakoah-Wien 1,26.4 Mm.; 1 Meisel, JSO. 33 Berlin 1,33 Mm. 4 mal 50 m Crawl-Staffel: 1. Hakoah-_ Wien 201-8 Mm.;jZ JTV. 02 Köln 210.3 Min.; 3. JSO. 33 Berlin 220.2 Min. 400 m Crawl-Schwimmen: 1. Kulka 5,32 Min.; 2 Feingold 5.41.5 Min. 3. Steiner 5,45.8 Min. (alle Hakoah-Wien); 4. Zernik, Schild-Frankfurt 6,07.2 Min. Frauen: 100 m Crawl-Schwimmen: 1. Pick 1.20.4 Min.; 2 Back 1,226 Min.; 2 Lichlner 1,25.3 Min. (alle Hakoah-Wien); 4. Ucko, Schild-Breslau 1.28.2. 100 m Jgd.-Brust-Schwhnmen: 1. Lustig, Hakoah-Wien 1.35.6 Min.; 2 PreBburg, Hakoah- Wien 1,40.2 Min.;! 2 Robinsohn JSO 33 Berlin 1.47 Min.; 200 m Bnistschwmtmen: 1. Wertheimer. Hakoah-Wien 210.8 Min. 2 Baer, Schild-Wiesbaden 2»-? Min.; 2 Winter, Hakoah-Wien 3,40 Min.; 4. Buch JSV. Breslau 3,46.8 Min. 3 mal 50 m Crawl-Stalfel: 1. Hakoah-Wien 1.50.7 Min.; 2 JSV. Breilau 2.07.1 M.n.; 2 JSO. 33 Berlin 2122 Min. Damen-Lagentaffel: (50-100-100 m) I. Hakoah-Wien 3.37.1 Min.; 2 JSV. Breelau 4.10.06 Mi*.; 2 JSO. 33 Berlin. 3 mal 100 m BiustsUffel: I. Hakoah-Wien 4,58.9 Mia.; i

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