Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 33 (13.8.1937)
- Date
- 1937-08-13
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 33/13. 8. OFFIZIELLES ES REICHSBUtf Favoritens Makabbi In der Spitze, Sch Als mit der einbrcjc) sich der Tag etwas i die Meisterschaft Tennisspieler in zweieinhalbtägigen Kälte breitete sich über die des Veranstalters, d|es „Schwarz-Rot' Sportbund „Schild“ jede keit aus, die gerade nj i großen sportlichen Span fühl der Freude und Die Meisterschaften spieler in Deutschland tennissportliche jüdische Sport in Deu<s hatte. Drei Tage lang platze dicht gefüllt, während des Finals un, schauer —, drei Tage Sonne über den roten Fe; lang leiteten O e z a B < Fuchs, und Franz •los, immer wieder auch erkannt, das Turnier: henden Därnmerun »kühlte, fanden auc n der Jüdische Deutschland nacfi pfen ihr Ende. Ba gepflegte Anlage Te n n is - C 1 u Qrunewald im herzliche Fröhlicl - ,ch diesen Tagen d< nung aus einem (j - les Stolzes entstand, 11er jüdischen Tenni!- waren das größte Ereignis das dir chland bisher erle! »t waren die Zuschauer- Sonntag zählte m< n tausend Zilang lag eine hei e Idem, und drei Tage hrend, Manfred ’l“ Mayer reibung s von Fachleuten a i- 00 Teilnehmer am gefähr IltlMMMIMMMMMMlMIMIIMIIIMIMimilMtlMIIMtllll 140 wurden Trotz sorgfältigster Aktive und Jugendliche jährigen Leistungen zu Reichsmeisterschaften arte auf dem Sportplatz Ausgeglichene Leistungejn versprechen spannende Vorschau folgt in der „Kraft“. IIMIMMMIIMMIMdlHIMMIMIIIMMMIHMIIMMMM iS spielten in zweieinhalb mit 384 ausgetrag vom Sportbund „Schild von Stolz erfüllt, daß raden waren, die diesje stände gebracht harter durchführten. Unser C Tennnis-Club Qrunewald herzlichen Dank verbünd; c ei Diesem äußeren Ra schäften entsprach auch Spiele. Buc hw alte, Breslau,) war nicht nur d auch sportlich die bed dieses Turniers. Frau f mann, TSV. Schild ihm aber keineswegs legenheit dürfte sogar fewesen sein. Beide istem-Tennis, dar zweieinhalb Tage werden ließ. Bei allefi nicht spielerische Uei Turniererfahrung, Tagesjf; meist sehr ausgeglichen Es ergab sich das Bild Deutschen Makabbikreis des Schild in der Breite unter den letzten Vier waren 6 Makabbi- und ein Beweis, daß einerseits legenheit einmalig ist, GAN DES „SCHILD", PSPORTBUND DES JÜDISCHER FRONTSOLDAT ege im Weißen Sport Vorzügliche Tournlerleltang. — Hervorragender Bist Id In der Breite besser. tHtlMMMMMHIHmmUlHIIIIIIIIHIIIIIM II zugelassen Prüfung wurden 1 auf Grund ihrer dite den leichtathletisch;n 22. August in Ber in Orunewald zugelassi n gut besetzte FeUer Kämpfe. Ausführliche lächsten Nummer HHIIHIHIIMIHHIIMHHIHIIIIUmltlllMHH IIMI Tagen 2 07 Spie nen Sätzen. V& waren immer wied >r unsere Sportkamp Meisterschaften und so vorbildlich lückwunsch an den sei so mit eine en. der n imen der Meiste rrsportliche Wert cer Bar Kochbi, e eleganteste, sondern utenste Erscheinui g ichter-Weihe Frankfurt, stand ja, ihre Uebf rnoch etwas groß :r spielten ein Rangsie während di« er Sonderklas > e anderen entschi;d Verlegenheit, sondi m ‘orm und Glück < ie verlaufenden Kämp e. daß die Spieler des s in der Spitze, < ie besser sind, d. h. in den vier Klass:n 10 Sportbundspiel :r, Buchwalters Ueb :rdaß zum anderen es tuch Jt n Sportbund gelungen ist, durch die Arbc t der letzten Jahre eine ausgeglic tene Spitzengruppe zu schaffen. So können leide Verbände mit dem sportlichen Ergebnis cieser Meisterschaften vollauf zufrieden sein. Bemerkenswert war aber sodann jeher Cienerationenwechsel, der sich nun auch allmä dich im Tennis vollzieht. Schon vermochten jene sechszehn- und siebzehnjährigen Junioren sich einer halben Stunde siegte sie im Ohmen* Einzel 6:0, 6:0 über ihre Clubkameradin Frau Manko, die durch ihr zweckmäßiges Spiel einen Ueberraschungssieg über Frau Uemp, BK.-Frankfurt mit 6:4, 6:1 buchen k»nnte, nachdem sie schon vorher Frl. Joel, BK - Jerlin, r bis zu den letzten Sechszehn, ja, zu den letzten Acht durchzukämpfen, wo es z. B. -der kleinen Lichter gelang gegen die jährige- Makabbimeisterin Frau Hemd ein 3:6, 6:2, 1:6 zu erspielen. Beachtet man aber die geringe Turniererfahrung eines Lieber, Jauch, Smoschewer, um einige Namen zu nennen, vergleicht man ihre jetzige spielstarke mit der vorjährigen, so muß man auch in ihnen noch einen versprechenden Nachwuchs erblicken. Im Herren-EInzel standen in der < rsten Runde 64 Spieler am Netz. Erwartungsgemäß gelang es den 8 Gesetzten auch sich durchzuspielen, so daß sie bis auf Dr. 5laut, BK.-Berlin, den Smoschewer, Sportg nippe Breslau, ausschaltete, um den Eintritt 11 die fünfte Runde kämpften. Im ersten Mertel siegte W o 1 f f, Qrunewald über Smosc lewer 6:3 6:1; Jauch, TK.-Grunewald bewies mit seinem Sieg über Lieber, Tennis BK. I erlin, 7:5, 6:4, daß allgemein die Ergebnissi des Klubkampfes der vergangenen Woche doch etwas irregulär waren. Lieber spielte z u! chön, zeigte menr, als er durfte, war im entscheidenden Schlag zu unsicher, um gegen der sehr klug kämpfenden Jauch sich durchzus rtzen. Mann, Schild-Mannheim, schaltet im 3. \ iertel Brück, Tennis-BK. Berlin, 6:2, 6:4 aus. und Buchwalter konnte in seinem schw :rsten Kampf des Turniers Dr. Bill Fuchs, 6:!, 6:4 besiegen. Vergeblich versuchten hier T iktik, Erfahrung und Kampfgeist zwölf fahre Altersunterschied auszugleichen. Es wa ein herrliches Spiel das immer wieder die Zuschauer zu begeistertem Beifall hinriß. Vergeblich versuchten nun die drei Sport >undspieler Wolff, Jauch und Mann Buchwalter den Sieg zu nehmen. Auch der Verzicht V olffs, der sich so einerseits für das Doppel, seinen* Clubkameraden Jauch für den Endl ampf schonte, vermochten das Ergebnis nid t zu beeinflussen. Kopfschüttelnd verlor der :twas untrainiert erscheinende Mann 6:1, 6:0, i odaß sich im Endspiel 'dann B u c h w a 11 e i und Jauch gegenüber standen. Jauch, der e st in diesem Jahr durch den Wechsel von JS 3. zu Grunewald größere Spielmöglichkeiten e hielt, ging in einen aussichtslosen Kampf. Der gi naue, Harte Aufschlag Buchwalters, seine Schnetterbälle am Netz, die Sauberkeit seines C rundlinienspiels zeigten sich noch einmal in jener Deutlichkeit, die ihn uns als eine Sonder dasse erscheinen ließ. Gewinnt Buchwalter noch jene letzte Härte dann darf man ihn wirklich zur Weltklasse zählen. Frau Richter-Weihermann whr es einmal und scheint es noch immer zu sein. In Eine Klasse für sich war Frau Richter- Weihermann 7SV -Schild Frankfurt M. bei den Meisterschaften der jüd. Tennisspleler Bild: Dzubu 6:1, 6:2 und Frau Rosenzweig, Rot-Weiß Leipzig, 6:2, 6:4 ausgeschaltet hatte, ln der oberen Hälfte hatte Frl. Guttmann, München, Frau Katzenstein, Schild-Hamburg, 6:2, 6:3 geschlagen, zog dann im Semifinale nach dem ersten Satz mit 3:6 gegen Frau Richter-Weihermanrt zurück. So wurde das Endspiel zu einer reinen Schild-Angelegenheit. Frau Richter- Weihermann gewann mühelos. Im Herren-Doppel traten 32 Paare an, bei denen Fuchs-Wolff, Orunewald, gegen Sander-Lieber Tennis-BK. Berlin, um den Eintritt in die Schlußrunde kämpften, außerordentlich knapp mit 6:3, 6:8, 5:7 verloren. Huppert-Schnitzer, Sportgruppe Breslau, schlugen überraschend die gesetzten Jauch-Mann 5:7, zgz., verloren dann aber gegen Buch w alter-Kahn 3:6, 3:6, die im Endspiel Sander-Lieber mit 6:3, 6:3 besiegten. So wurde Buchwalter verdient -zwei- . facher Jüdischer Tennismeister in Deutschland. Im Damen-Doppel hatte Frau Richter- Weihermann das Pech ihre Partnerin Frau Peyser durch Krankheit zu verlieren. Frau Wolff konnte die Spiele nicht ganz durchstehen, so daß nach gewonnenem ersten Satz 6:1, die beiden anderen 2:6, und 4;6 verloren gingen. Frl. Gutmann/Frau Hemp bezwangen die Breslau-Leipziger Kombination Frau Juliusburger/Rosenzweig -7:5, 6:3 und trafen dann im Endspiel auf die Hamburger Schild-Spielerinnen Frau Friedländer/ Katzenstein, wo es einen erbitterten Dreisatzkampf gab, der ihnen mit 6:2, 2:6, 6:1 den Titel brachte. Hier hätte der Sportbund mit etwas mehr Glück nicht nur drei der letzten vier Paare stellen, sondern auch die Meisterschaft mit Frau Richter-Wejhermann/Frau Peyser gewinnen sollen. , Die Trostrunden sahen im Herren-Einzel Adalbert Meyer, TK.-Grunewald^ mit 6:1, 6:3 über den Hamburger Peter Hartig , siegreich, für den der zweite Platz ein großer 'Erfolg bedeutet. Frl. Poisson gewann die Trostrunde der Damen, die zu einer internen Clubangelegenheit des TK.-Grunewald wurde, gegen Frau Steinberg 6:1, 7:5. Und nun treten sich die Spieler des Deutschen Makabbikreises und des Sportbundes Schild bei dem Internationalen Turnier des Tennis-Club Bar Kochba Berlin am 19. bis 22. August erneut gegenüber, um zu überprüfen, ob der Verlauf der Meisterschaften dem wirklichen Können entspricht. Gerade im Doppel der Herren sollte es dem TK -Grunewald bei etwas mehr PI ege dieser Spielform möglich sein, weitaus besseres zu leisten. Pym.