Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 16 (1937)
- Issue
- 29 (16.7.1937)
- Date
- 1937-07-16
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 29 / 16. 7. 37 FFIZIELLES ORGAN DES „SCHILD", PSPORTBÜND )ES REICHSBUNDES JÜDISCHER FRONTSOLDA' *EN JSG. 33 zum 3. j|4al| Handball-Reichsmeister Berlin ist eine Klasse besser / Gladbach-Rheydt 12.-6 (8/2) geschlagen Zum ersten Male wdrde das Endsp el unserer Handballer um die Reichsmeisterschaft auflerhalb Berlins ausgetragen, aber auch auf fremdem Boden setzte siqh die JSG. 32 Berlin in imponierender Weise I durch und ei rang zum dritten Male den Tijel eines Reicäsmcistfers. Der JTV. Köln hatte das Spiel in bester Weise vorbereitet, und da es im Rahmeh der |Bezirksmeisterschaften der mittelrheinischen Leichtathleten stattfind, gab es auf dem schönen Platz am F :>rt Decjestein eine feine sportliche Veranstaltung. Das unsichere Wetter ließ es leider nicht zu großem Besuch komrten, aber glücklicherweise konnte das Spiel größtenteils im Sonnenschein ausgetragen werten. Gegner der Berliner war die Gladbach/Rheydt, die durc n e r Spieler verstärkt war. Diese der Mannschaft war aber kaum denn es dauerte eine ganze Halb Verständigung hergestellt und ei maßen ausgeglichen: Mannschaf mögticht werden ko inte. In spiel sonders aber taktischer Beziehung Berliner glatt ine Klass mm Dennoch wäre dar nicht zustandegeko; Torwart nicht mehile gelassen hätte, Imm 90, daß die Verteic i; weitmaschige und > Berliner schnell gei hieß es nach nocl iportgrUppe Aache- Auffülhutg ■on Vorteil, leit, bis die ic einjgereistung erischer,! bewaren die besser. Halbzeitergel en, wenn dei re haltbare erhin war igung sich ni Verwirrende S[ ug einstellen nicht ganz mis vott 8:2 Gladbächer lalle dirchaber cht au ielweisc konnte 3 Minuten auch die der So schon 2:0 für die JSG. und wenn auch in der 7. und 8. Minute die Rheinländer der Ausgleich schafften, so begann doch voi der 10. Minute ab ein einseitiger Torreigi n, da nun die Berliner Mannschaft zu einer bewundernswerten Form auflief. Insbesond :re der Sturm und darin wieder Dorfmann, We nstock und Pförtner zeigten vorbildliches Zusammenspiel. Als es 8:2 stand, kam die Pause, und der riesige Beifall zeigte den Berlinert, wie sehr sie mit ihrer Spielweise gefallen hatten. Als nach dem Seitenwechsel die Rheiitländer sich um eine Verbesserung des Resultits bemühten und innerhalb 10 Minuten das Spiel auf 8:4 stellten, da brauchten sie allerdings auch nicht über mangelnde Anfeuerung za klagen. Aber die Berliner wußten dem Anstu m die richtige Taktik entgegenzustellen und als sie das Ergebnis in der 15. und 18. Min ite auf 10:4 gestellt hatten, da waren alle ihre Besorgnisse geschwunden. Zum Schluß hatten sie 12:6 gewonnen. Beiden Mannschaften gebührt Dank für die vollendet ritterliche Durchführung diese; Kampfes, der große Werbewirkung hatte tnd den Bonner Schiedsrichter Marx vor I ^einerlei Aufgaben stellte. Der neue, alte Reich ifneister. wurde gebührend gefeiert. Jeder Spieler erhielt einen Wimpel, sodann gab es Diplom und Pokal, schließlich noch Blume i vom JTV. 02-Köln und dann konnte Reichst andball- Obmann Brinnitzer-Breslau, den Sch ußstrich unter die Handballspielzeit 1936/37 setzen. go- Hechtsprung Batavias im Berliner 7or Aus dem Handball-Endspiel JSG. 53 Berlin — M.-Gladbach/Aachen Bi 14: Drubas II. IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIlfl Offizielle Mitteilungen Leichtathletische Jugend-Wettkämpfe Um unseren besten Jugendlichen Kampf- Möglichkeit zu geben, werden anläßlich unserer Leichtathletik-Reichsmeistetschaften fol- .gende Jugend-Konkurrenzen durchgeführt: 100 Meter-Lauf, 1000 Meter-Lauf, 4 x 100 Meter Staffel, Hochsprung, Weitsprung und Kugelstoßen. Teilnahmeberechtigt sind männl. Jugendliche des, Jahrganges 1919 und jünger, soweit diese besonders gute Leistungen aufzuweisen haben. Die Staffel wird von einer Mannschaft der Landesverbände gelaufen. Innerhalb der Jugend- Wettbewerbe wird ein Drefc-Verbandskampf der Landessportverbände West-, Südwest und Berlin ausgetragen. Hierfür muß jeder Landesverband für jeden Wettbewerb 2 Teilnehmer stellen. -Die endgültige Auswahl der Teilnehmer auf Grund ihrer anzugebenden diesjährigen Bestleistung bleibt Vorbehalten. Die Meldungen sind gleichzeitig mit den Meldungen für unsere Reichsmeisterschaften abzugeben. Sportunfall-Versicherung . Aus gegebener Veranlassung weisen wir nochmals darauf hin, daß regelmäßig bis spätestens 10. eines jeden laufenden Monats die An- und Abmeldungen der Versicherten der . Versicherung aufgegeben und die Prämien ebenfalls bis zum obigen Termin gezahlt * werden müssen. Bei späterer Zahlung oder Anmeldung ist die Versicherung nicht verpflichtet, Schadensfälle zu vergüten. Verregnete Meisterschaften in Süd, Ost und W Nieder- und Ob^rschlesische ’ Leichtathletik-Me isterschaften j Die Niederunq Oberschlesisthen Leichtathletik-Meisterschaften, die in Breslau äüsgetragen wurden, standen unter einem ungünstigen Stern. Durch den am Sonnabend niedergehenden Regen mußten die Vorbereitungen auf Sonntag früh verlegt werden, und die Kämpfe begannen mit Verspätung. Auß :rdem unterbrachen Regenschauer ab [und zi die Wettkämpfe. Daztf kam eine fünfsti indige Verspätung der oberschlesischen Sportler, die durch eine Autobus-Panne am rechtzeitigen Eintreffen verhindert wurden, und einen Teil der Kämpfe allein durchführen mußten. Trotz allem befand sich die Mehrzahl der 1 Wettkämpfer bereits inj guter Form. Breslau, stellte sämtliche Sieger. Bei den Jugehdwettbewlerben fehlten, infolge der Ferien, einige Könner. Im Allgemeinen gab es die erwarteten Siege. - Bei den Senior en siegte Oschinski, über 100 m in 11,9 Sek. fVorlaufszeit 11,6) über 200 Meter und im Weitsprung. Die 1500 m krachte David an sich, und über 5000 m gab ts einen überlegenen Sieg von Schein. In den technischen Hebungen war P r e i ß am erfolgreichsten. Er erzielte im Kugelstoßen 11,32 m, im Speerwerfen 49,48 m. Ferner holte er sich das Diskuswerfen und überraschenderweise den Hochsprung mit 1,58 m, vor den technisch besseren Stock, der durch eine N uskelverletzung seine sonstiest gen Leistungen nicht erreichte und kam im Sechskampf mit 3129,9 Pinkten der Sportbundbestleistung bedenklich nahe. Auch die 800 m wurden von ihm glatt gewonnen. Lieber 4x100 m war die Ireslauer Staffel vor Oberschlesien und einer Neißer- Neustädter Kombination erfolgreich. Bei den Frauen wurde Edith Lölischen durch Siege im 100 m-Lauf, Hot hsprung, Kugelstoßen, Diskuswerfen und L reikampf fünffache Meisterin. Den Weitsprung »ölte siih Minni Kosiowski. Leider war das Wetter am Nacht littag zu kühl und wirkte sich auch auf die Leistungen nachteilig aus. Die schlechten Bai inveifhältnisse, es wurde auf einer ca. 255 m langen Grasbahnrunde gelaufen, ließ rtatüruch keine besonderen Zeiten zu. Der Besuch der Veranstaltung ließ zu wünschen übrig. E. P. '■'.eii Badische- und Württembergbcli e ”"r Leichtathletik-Meisterschaften Sie wurden ein Opfer des Regen; und des Platzes, um so bedauerlicher, als auch, außer den beteiligten Landesverbänden, Süd-West daran teilt»ahm. Vom frühen Morgei an jagte eine Regenbö die andere. Die dm ch Lieben und Kahn aus Pforzheim mit viel Eifer und Fleiß durchgeführten Vorbereitungei i hatten so wenig Erfolg. Die für Pforzheim» r Verhältnisse zahlreichen Zuschauer, teil» 'eise weit hergekommen, mußten immer wieder fluchtartig den Platz verlassen und in 1er Schutz- Neuer Tennis-Obmafm des L.V. West Der um den Tennissport sehr verdiente Kam. Dr- Wallach, Köln, hat infolge Verlegung seines Wohnsitzes sein Amt als Tennisobmann niederlegen müssen. An seiner Stelle ist Kam. K E. Schanzer, Köln, Mauritiussteinweg 36 ernannt worden. hütte mit dem größten Teil der Aktiven Zuflucht suchen. Aber auch abgesehen davon fragt es sich, ob es nicht dienlicher wäre, „Meisterschaften“ nur an solchen Orten auszutragen, wo einwandfreie Anlagen eine einigermaßen Vergleichsmöglichkeiten bietende Wertung ermöglichen. Eine mit dem besten Willen und größten Fleiß hergerichtete, aber hügelige Grasbahn ist für Wettkämpfe ungeeignet. Das gleiche gilt von Sprunganlagen, wenn sie keine fest grundierte Absprungsaelle gewährleisten. Nicht allein, daß keine Ergebnisse erzielt werden, die Gefahr der Verletzung unserer Aktiven ist zu groß. Die beiden im- Endkampf befindlichen Hochspringer Bendorf I-Frankfurt und Klaber-F^irth verzichteten bei 1,55 m auf weitere Sprünge. Einigermaßen wertbar »sind die Wurfkonloirrenzen. Doch beeinträchtigten auch hier starker Regen und heftige Winde die Leistungen. Rawitscher- Freiburg legte einen schönen 44 m-Speerwurf hin, wänrend bei den Frauen diesmal Seeligmann-Frankfurt den Speerwurf gewann. Am erfolgreichsten waren die Stuttgarter Leichtathleten. Bei den Frauenkonkurrenzen gaben sie nur einen Sieg ab. Gisela Schneider konnte von 7 zu vergebenden I. Preisen 5 mit nach