Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 52 (25.12.1936)
- Date
- 1936-12-25
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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DtrScbild HERAUSGEBER! REICHS BUND JÜDISCHER FR N‘ I IW Wt. 52 — S«ttt 7 1 SOLDATEN E. V. unfere Kameradinnen Si:atf Ärztin - Schneiderin Eta Interview“ mit der T Dchter eines Käme raden.. (Hw von vielen. Lin jung*5! städchen. Fünf Jahr« lang hat sie das Ober'ycetm der Kleist. lichM. besucht. Sie will Med ijin studieren; sie ]*nb i >re Eltern zweifeln »ich ei len Augenblick daran, dah diese Absicht aus. «Jfl >rt und guten Erfolg bringen wird. Sie hat g< rad Untersekundareif«. ia kommt der Umbruch. Jenere Umschichtung. Sie g ht noch «in Jahr In b« ikittelschule bi» zum „l imsährlgen", besucht dort aul «r den Pflicht, die ka ifmännischen Klassen, wo st Buchführung, Stenox eaphie. Schreibmaschine ,nd Korrespindenz lernt, koch ist sie unschiaEIz, w e» >u» ihr werden soll, b gibt dt« Berufsberatung di« Lnt» schelduig. Frl. Türk sieht ihr« Zeugnisse, ihre Zeichne ngen, Nadelarbeiien und rät ihr. als Lehrling er ein Modealelier «inzütreteo. Einige Tag« spül» hat sie «inen dreijährigen Lehrvertrag in der To che. Sie lvird also Schneiderin werden. Line etwa» nüchler« Rea ität gegenüber dem Wunschtraum, bild einer berühmten Aerztin! Un > doch, es ist schön iil dem kleinen Modeatalier, man lernt etwa», von den geschickten Fingern iu» strdmt ein Glücksgesühl durch die See'« wenn . in« neue Tech, nik «rl'rnt, wenn der Stoff sich zur geplanten Gestalt formt. Die Fachschule muh besn. ht 1 nerden, einmal »öchent ich nur, dann aber gleich 7 € tunden hinterelnande 1. Da» wird ja wohl ei, e langweilige Plackeri i werden, ein Wieder!, uen von Vielem, wa» min schon gelernt hat! Ater nie staunt das Mädchcr, als schon die ersten Str »den fesselnd« Anregu ig bringen. In der F< chll iss« wird da» Mo-de zeichnen nach lebende, Podesten geübt. In d r Trachtenkunde und -Gefsichle zeichnet man nach V »rloge z. B. «ine Steins gur vom Magd«, burger Dom, eine ed!« Gestalt im Gewand« der Minnes, ngerzeit. eine Lvelfrau >u« dem zwSlften Jahrhu idert. Es ist kein bloß m< nuelles Nachjciu/.Kn sondern regt zum Nack den en an. wobei man leriglich in dien Trachlen de, Spuren der Ge'chich e nachwandelt. Natüriick si nd die Zeichnunqen farbig; denn die FarO« irst gibt den Ztosfch, ratter zpieder und neb«, ler Linie da» Zei.bolc „I. Was wäre auch ei, e! kodekünstlerin, wenn l e nicht verstünde, mit «sarl en als Bausteinen kr Werk zu gestalten. Deshalb ist die Färb lehr« »in besonderes Fach. 3 ie Schülerin zeigt mir chn Blatt, woraus ein grozer Kreis fliehender Fairbeu gebildet ist. Von N >t über Orange, gelb geht es allmählich zum sa ten, tiefen Indigo. Geht chan aber von irgend«, er Farbe quer durch deck Kreismittelpunlt c uf die andere Seite der Peripherie, so slöht - m m genau auf di: Komplemelntärfarb«. So lernt mdie Harmonie der Farben kennen und im wcll rcn Forlschreilen die warmen und kalten Farben, ihr Zusammenklingen und ihre Bedeutung Eine Kinderwelt lebe E. V. Besuch heim Jüdischen Kindcrheijn Berlin > 54, Fehrbellmer Str. 92. ctfipn auf dem Hof geraten wir ir ein lustiges Ki> d rgr ü nmel. Der trüb« Nooemb irtag verliert seine b!« erne Schwere unter dem »eilen Klang der Kin irrstimmen. Kreisspiele und Lieder begleiten uin» Haus. Hier spüren «iir bei einem aemülstch n Teestündchen im Büro bei' Vorsitzenden bald die warme Atmosphäre des Hauses. Die Lei erin st ebenfalls zugegen, und neide Damen erzählen iiel Interessantes über das!>«>>», das »or ca. iS Jahr«, in einer Vieriiu «ermohuuug gegründet wurde, dann im Laufe der Jahre immer m«dr wuhs, bis jetzt auch di« werke de: Hause; umgebaut und, trieb de; Heime; zu unterbrechen, geichniackv.st umgeslaltet wurden. Auf «in ,n obersten Stock, ol ne den Betz! »gienisch und Gang durch da« Ha I« Jltoilt: sich dem Brschauer Bild f^r Bstd. Es m, als ,b da; Schicksal sein Luck aufschlägt, die Trag k und freundlichen © lehnisse zeigt, ÖIuTlrictl durch di« Erlebnisse de: igrohen und kleinen »i'der. " Hier in dem geräumigen Spielraal sitzen die' Kiemen wi aufgtreih:« Spatzen nebeneinander und blicken aueine winzig« Bühne, wol das Kasperle dnmer nru: Spähe macht. Wohl vrcht ein Teil der Kind«, die Köpfchen nach dem Besuch um, di« andtren v. ,'olqen eifrig, wa» sich s vorn begibt, erede die Ereignisse mit ganztr iSeele. Und nt « bi! asten Kindern, die wir hier anlreffen. «a; dcm Auhenstehenden vielleicht zunächst al» Illuftranon rrlcheint, für di« Kinder »st es (kr- Erlebnis, , , da« Leben selber. Und wenn sir näher betrachten und tiefer schauen, t'4i »>s dank der Bemühungen der Leiterin die Türen öffnen, fangeck wir an, da» Wesen nind rwelt zu begreifen. Ob «dir, in der »Kmdeiftubrs' die Kleinsten, die _ Ein- Itj« Dreijährig, . Ultkck 5 ampelmänckern besuchen Wer Zusehen, *'■’ die Dre in bi» Sechsjährigen im f#r d i: ge'amte Komposition. Dazu muh allerdings ^toch die Flächeneinteilung durch Linien und Farben gelernt werden, worin die Mädchen durch eigne Entwürfe geübt werden. Ein Ausflug in da > Gebiet „Träqenn und Farbe" führt bereit» ins iminent Praktische. Da präsentiert sich eine Blonl in« In einem blauen Jackett, da» ihr zu einem gulen Gesamteindruck oerhi.ft, während da, gleiche Blau bei einer Trägerin mit rötlichem Haar einen Schre des En.setzen» ausftöht. Jel e Hausfrau, di« selbst gelegentlich etwa» schnrit ert, weih, zu welcher Plag« die Nähmaschin: werde,: kann, wenn der Faden beständig reiht oder >it Stich« den Stofs zusammen'iehen. In der Fachsi iul« lernen di« Mädchen da» Maschinen, w e l f n soweit es in da» Fach schlägt, gründlich. Die; Nähma'chine, dir Spindel, den Webstuhl lernen sie so, nicht nur durch Zeichnungen, sondern auch >urch betriebsfähige Vertreter der jeweiligrn Gattu ig kennen. Ble bt noch der Werkstoff übrig. Das Fach heiht Warenkunde. Das muh nun doch wohl langw ilig fein. Ein geschickter Pädagog« weih aber, in jede» Fach Reize hineinzulegen. Werst nur e nen Blick in da; saubere Hrftchen, da; die Schülirilnen anlegen .mÜ sen! Eine kleine Tabelle gibt lei! flüchtigem Hinblicken Auskunft über den Ehara ler der Ware, ob sie pflanzlichen oder tii schen Ursprungs ist, über Erzeugungsland Hand« sbezeichnung. In der letzten Spalte eine klriue Prob« der Ware eingck ebt. «ine F ofe der Rohbaumwolle, wie sie dei in Ae, yvten von der Staude gepflückt man diese Spalt« in vertikaler Richtung so sch lui man die verschiedenen Vcrar und '; a irikalionsftadien des gleichen also z.!tz. Baumwollgarn, Zwirn, Gi Dana gibt e» noch zwei, mehr theoi terrichlsgibiete. In der Gemeinschaftskun dem L hiflin^ die gesetzlichen Grundlagen d werk» j beigebracht: schliehlich wird noch ki nische» Rechnen gelehrt. Ein« strebsame Schülerin wird auch noch etwa; S p r a ch! ft u d i e n treiben, damit sle die auslän. bischen Modezeitschristen mit Nutzen für ihren Be ruf vei folgen kann, Die jwige Dame, die uns das al'e; erklärt, und mit warmer Lieb« zu dem Geleisteten und Erwart enen gezeigt hat. bedauert heute kaum noch, dah sie auf das Studium der Medizin hat ver zichten müssten. Sie erkennt schon jetzt, dah der Beruf einer einfachen Schneiderin sie befriedigen, dah ei ihr genug Raum zur Entfaltung der geistige 1 Fähigkeiten bieten wird, chit denen die Natur ne ausgestattet hat und dah sie allmählich ein fest,» Fundament gewinnt, von dem au; sie Vollkor inten«; in ihrer Lebensarbeit wird bilden können. Kam. A. fl räume entbr ten auher den weihen Betten für jedes Kind ein if eigenen, gut ein geteilten Schrank und einen Fe, iterschrank für Schuhe. Ein Schlafraum ist dur,» moderne Klappbetten mit Vorhängen zu «in, m Tagesraum oüsgestaltet worden. Hi.r bat. jede Kind 'noch rin besondere» Regal für Bücher u id eigene Spielsachen. Für den Sommer steht den Kindern «in groher Dachgarten mit zwei Lau len zur Versa zung. Vergessen wir nicht über den neuen Errungenschaften den grohen Speis,soal un! n, sowie die geräumige Küche zu beslch igen, von der au» mit umfangreichen. Nirosta. E s n räqern d r» Es «n nach oben gebracht wird. Auher d'r era ähn e, Lehrtüch« ist oben noch rin« kleine Teeküche vorhanden. __ Da» Heim «nthä t eine Kinderstube für die Em- bis Drei Shric rn, Kindergarten und Kinderhort, wo die Kinder arbrilen, M tlag esten und Vesper Hallen. Befand ir» betont werden muh, dah es irnver'orgten Ki'dern für kürzer« oder länger« Zeit Un «rkunft bie et, deren Mütter auher dem Haufe arbeiten, oder de en Eltern auswandern und vorläuiig keine! Möglichkeit haben, die Kinder mitzunehmen. Auh auf der DurchreH befindliche Kindcr finden hier ei 1« gute Ausnahme. ‘ Di« Kinder fühlen sich. ge ivigen, versorgt und vor allem verstanlen. Schiiierig« Fälle, bei denen schon Heilpädo rogik an, «wandt wurde, ordnen sich hier gern u,d selbftversi ändlich in di« Gemeinschaft ein. Das Tag »heim unfaht ra. 150 Kinder. Di« Unler'u -ft konte durch den . Erweiterungsbau auf 24 Kinder ai »gedehnt werden. Au» -der Unter Haltung mit »er Leiterin >s,ng hervor, dah sie jed:» Kind kasint« und um seine Eizinhciten und ht«. Ges Hütte pädagogisch« Kräfte Ji dividuell und fördern sie! iür dg; körperliche Wohl likgemahe Ernährung. Sauberkeit und b l Kleidur g gesorgt. Junge Mädchen, ^atch,, di« zi»ischen Schule und Beruf hatb ähzliche Kurie in Hauswirt Ki iderpfleg, Abteilu igen ist so groh, dah sie zu des, iedigen i t. Um den vielen neuen und tfmän »nsordeiung«» ' wei er erhalten Spenden, neue liesuch I»bim Israelit Ein sonniget späten Tonne Haukes in Vif) geben: es ist rinnenhein 26 ehemalig bedürsiige, die angenehmen ge erzleherinnen, f Haushaltungen, Lebens, lind hie .erfetde Pest. Wir wällen hineinba» „Israelitische Lehre- Jndianckr! und Trapper zwischen kleicken Papierzelten ostde Abenteuer erleben lasen. In der Puppen cke wird unter Leitung einer Kinderpflegerii «ben ein Liedchen mit Bewegungen emgcübt. kebenan sitzen di« etwa» gröhcren Mädrichen u n «inen Tisch und' verfertigen Papierfiquren zu einer selbst ausgedachten Geschichte. Dort winken Bücher, eine richtig« Leihbibliothek. W« stutz die Kren;«n zwlshen Spiel und Arbeit? Ob K uckstgewerbliche Tier« au» Draht und Bast Das Heim ist iinen.wir lich zum Heim geworden.. Ein geniütlicher mit Blattpflanzi n gefchmi ckter Speisesaal, Veranden und Garten, Ausenthaltsmögl findet Anschluh Rommespielchen: Haltungen fehlen schiedenen Einzel, bieten. dfn chkejten. Möbeln ausgestl ltete Z> Lebensgeschichle. indergarten , Perle: fädeln, kneten oder 3 ii ster legen, »b wir den Jung» über dl. Achsel *«< Eisenba in in Betrieb setzen ol f zucken, die blecherne entstehen ob die Jungen im Werkraum eifrig mit Ha nmer, Säg« und Bohrer arbeiten, um Ehanulk, h-Geschenke anzuser.i ien oder zu tischlern, oder in der freundlichen Küche, die auch den Hau» uktschüleriunen für ihr« Kochübungen dient, k kin« Mädchen Kartoffeln schälen oder grohe P uppenwä^che haben. Was es auch s?i, überall s lüren wir da; Verständnis für die Psqch« des Kin ies. Dah die Schularbeiten der Hortkind, c Nicht zu kurz kommen, versteht sich. Werden die Map »en nicht mehr gebraucht, verschwinden sie in prak.i chen selbstoerkertigten Ständern. Bi» in da» Kl« nske durchdacht ist di« praktische Ausrüstung »er Räume, auch der Korridore, die Schubpuh lästen, Wäschekörbe und Garderobenständer intl alten. Zwei Isolier,immer für die Tageskinler und die „Durchreisenden" verhüten Ausbrei 0 ag von Krankheiten. Vorbildlich sind die hygiccki'chi n kiirich'ungen: Waschbecken und Gurgelvorrich.un ie« für die Kleinen und der Stolz de» Hause», d:r 1 Duschruum in dem: robernen Erck>ei:erunq»bau. Die Wände sind gekaä elh der Roden ist mit Fliesen ausgelegt, sodah die Kinder nach Herzenslust beim Duschen und Was he, in den 6 Beckq, mit fliehendem kalten un > warmen Master plantschen können. Dieser Du chraum ist auch wirklich so beliebt, dah genau eil »eieilt weiden muh: diese Woche erst die Mädel,, dann die Jungen, und nächste Woche erst -die Jung«», dann die Mädel. Sämtliche Räume in den oberen neu umgebauten und reno vicrlen S ockwerken erfreuen sowohl durch ihre Zweckmähii fett wie ihren Geschmack. Jetzt betreten wir den Helle» Speistseul. in dem die Hortkinder gerade an blauen, mit Linoleum ein ge Tassen triiti zählen, seine Do Jubiläum im Hi zubereiteten von Kost sehr wohl Feiertagen gibt Gute». hier nehmen. Die Nachgerecht;u w:rden, um da» Heim zu könne », sind neue Beiträge. :neue Mitglied:r eine Notwendigkeit. S£tta (^ohn-Kichter. - Der Oberin merkt man' bei allem, war si« tut, die Befriedigung ihrer se zensreichen -Tätigkeit an. - - Als ui.- ihr hübsch«; Zimmer verliehen, sagte sie: „Ich möch.e «s; ni:, beii«: haben". Bedeplen wir^ was diese Wort» in "sich schliche,. Nicht Resignation — sondern Abgeklärtheit eines Menschen, desstn Dasein voll |ausgtfüllt ist. In einem anderen Zimmer, da» mit seinen alten, blankpolierlen Möbeln, mit der freundlich geblümte» Couch charatterislisch für sein« Bewohnerin ist, weilt jetzt zu den Feiertagen, wie sonst bei vi.-len G« egenheiten, ,-diz Gründerin de; Heims, Fräulein Paulin« Münchhausen. In. einen Gespräch mit der 81jährigen, geistig üheraus frischeq und regen Dame erfuhr ich allerlei über die Goschichte de, Hauses. Fräulein Münchhausen erkannte schon in ihrer Jugend die Notwrndiakeit eines solchen Heime;. Nach 13 jährigen ' Dorarbeiten gelang es ihr im Jahr« 1^93 das „Israelitische Le hL« rinnenheim" zu grrrnden, zunächst In einer 6 Zimmerwohnung in der Steglitzer Ärahe. Im Jahre 1933 hatte si« die Freud«, durch Wohltäter soviel Mittel zu erhallen, dah diese» Hau» in Lichterselde eröffnet werden konnte, das sich schuldenfrei erhalten hat. Ein zweite», jetzt allerdings zu anderen Zwecken vermietete; Haus, konnte aus eigenen Mitteln erarbeitet werden. Fräulein Münchhausen scheute kein« Mühe, und aus unzähligen Sitzungen und männi^ faltigen Reisen verschafft« sie dem von ihr gegründeten—Verein, desien ordentllche Mitglieder, au» Lehrerinnen bestehen, zahlreiche oüherordentliche Mitglieder, Gönner und Legate. Früher wurden die Interessen de» Hei n«; gefördert, durch Wohltäter in den verschiedensten Orten: so in Nizza, in. Brüssel, Pari», in Amerika,' durch d«n"^Joint. Sehr viel hat Frau Senator Fischer in Hannover dazu beigetragen. Die Zeit brachte es mit sich, dah von 13 Ortsgruppen in arerschirdegen Städten nur noch 3 bestehen. die Zahl der Mitgl «der von 4—500 aus ta. 200 heruntergegangen.ist Wenn wir bedenken, wie wenig manche der Penlionärinnen zahlen können und wie segensreich gerade jetzt e:n derartige. Heim ist, begreifen wir de, intige» Wun-ch von Fräulein Münchhausen für die Erhaltung hu->- Hauies. Die Gründerin, de:en Lebensaufgabe die fes Hcim war und ist, sucht nru.- Moglichleilen. damit die Pforten frichl geschlossen zu wervrli brauchen. | Wie eine Quelle unzähligen winzigen Tropfen^ bcstehs, deren einzelner jede.- klein und un'cheinbar, io doch zum Wachstum der Ouelle nötig ist. so dient -der flein't; retesmühsg« oder auch bei Gelegeubeil einmalige .BWrag ' dazu, eine Ouelle zu spei-en, die sich mit dein Str« vereinigt, denen Nächstenliebe ist. Ziel »Ich mochte es wie besser haben** ischcn Lehrerimienheim I.ichterl L-ldc^Ves't. Winter; achmittag. Der Schein der sendet , olden« Lichter durch da; Geäst der Bä, ine in di: freund.ichen Raume eine; .da; unendliche Meer der >eli.i 1 olm-Ru-htcr. ü M.Üntermayer-Augsburg lEINFNHAUSj UND WASGHff ABRIK BRAUTAUSSTATTUNGEN Lehrer, :nen und «ine Erholung»- noch lä ig .ist, finden hier eine» uli-.en lufenlhalt. Auch Privatüher of «ingereiht in fremde umherge rieben vom Sturm des in eine: 1 ruhigen- Hafen gelandet. Gefelksch > Damen abwechselnde Wer Ge'elligkeit liebt, zum P andern oder zu einem Radio nicht. 2 l [immer! und muiitalische Ilnieri« traulich' sind di« oerstede; dieser mit eigenen Die Be, nmer erzählt ein Stück ubneiinnen, von denen die jüngsten Ans mg 60, I je ältesten ca. 93 Jahre ne feiert use> fühl n sich bei der sorgfältig der Ob« in überwachten rituellen An Freitag Abensitn sowie an es ngtür ich immer etwas ertra Untfer toi stet. Lederet. Re« >c Je». stt, I Westdoui schti xnd Grupp« Scheu»bürg. Di- Anschri't betr Kriegsopferabteilung ist Bäckerstr. 48 Nordwest dbuti ichland verständlich« Kain« wohl eingehender d der sein letz.«» S'!e^t«n ''Tischen "ihren Ka?ao aus bIauen Kameraden' teilte, ioder der enige der mj, dem Bdonders äl't der lange, schön. letztes Trunk Wastsr aus. je.ner F.,dsla,ch. d^ ,iL‘n kch ank auf' ebenfalls bäug- Lippen de. verwu.delen S Idaten benetzte". - niedere G^schirrsch.ank auf, «benfaUs^ ge Meeaentbeim gedacht« der 12003 ge,allen.» stri^n, uni mit Linoleum eingr!rgt- Di. S ch. a f. «am, Mergenlheim Kam fksraum und en Heller Freu Iba, Allmenu, Bautzen, die weil über Sachieip. hinaus geschätzt« FördfTTst' jüt-jicho.- ckbahlsahrtswerke starb im 71. Leben-jahre. 'Wahrend de» Kriege; wurde si« Lurch ck>crlei!|uug de.. EHr-entreuzes für freiuzillige Wo:-, l fahrlspstleg« ausgfzejchne:. L^ei der Traaev seier hielt Schuldirektor^ Alfred Schaler,' Dicsden. ein langjähriger Freund der Faiin'!:e, deren Hiu-. dank der umfassenden, sozialen und tulturellen Arbeit der Berstorde-ie!l einen Mistrelpünlt de; : Bautzner jüdischen Leben; bildete, die iüedenlrcde Schriftleiterin Eoe Büttner, die iüatlin der Komponisten Pros. Paul Bijllner, begin ihre» 50. Geburtstag. Die Ehrungen, die Eva Büttner aus vielem AntaH zuteil ^wurden, bewi,-'tn. u e.chcu Ansehens sie sich in weilen Kreisen, erfrciii. G. I. kürzlich ihr 30jähriges Der Verein zer Förderung ntud'tr Speiieheuser e V„ Hamburg sein bekannte; Verzeichn! und Verlaufsstellen im Inland und.Au fand erneut bcrausgebracht. - f3 >. Jahrgang stak. 203,- Dezcmber 1936). 13, Beueckestr. 1' bat ritueller Restaurants und. w R mni U«e, ge<mtf»n t Ü«»l»^»rp Pr jüdischen Helden. In uneigennüittzier Weist hatte sich die Hamburger.Sängerin Frau.ci:: Edi:tr St»:n und Frab^Dr. Goldschmidl'Emdcu, iKIooiertz, tür den Abend zur Verfügung gestellt. Niederschlesien Jakob Asch, Rinteln, ch« Ä'ikerhikf«: radscha tsp'Iicht. I Dezember wurde ein musikalischer der Jüdischen Winlerhuse oerheiide Ko m. L. C 0 h« n - Hars- Gäste, unke»- ihnen den Be» SSdi " Kamf Emde». Am 6 Abend zu Gunsten ansteltet. Der Vor weg, begrützte di zir.soorsitzendrn Ka ». -M « r - e n I h e i in - £«fr und die Vorstände der Ortsgrup»«; Leer urd Aurich. „Da, Winierhi f;w rk ist f«- ur» Mitglieder des Reichsbundes jüdisc er Fton soidaten «ine selbst . :r idschaflsp acht: denn wer hat d» Not k nnengelernt, als der!t ick trocke, es Brot mit seinem Brest«». Die zugunsten unserer Krieg; opferabteifzing adgehaltene ChauuNah Beianstaltung ist sehr schön verlaufen. Der Saal war bi; jum Tetz:,» Platz gefüllt. Den religiösen-Seil bestritt Kam. Rabbiner Dr. Sänger, da; Lichterzünden nahm Herr Kantor Rosbasch, vor. Im tünstlerischen Teil wirkten auster unserer ^portgruppe noch namhafte Breslauer Künstler Ruth Hennig, Litti Licbrecht und Günter Brienitzcr mit. Au» Kamrraden- und Familienkreisen. Oplude». Am 27. November 1936 vettchied im Alter von nahezu 84 Jahren die Kriegermotler Julie Benjumiu geb. Motes. Ihre Södne^- und Schwiegersöhne standen im Weltlrieg an.der Front und trage» alle da; Ehrentreuz für gronttämpser. If Arofix Das flUeeige K« trrigungs-80 h BveMB ecke »er 12 003 gefallenen «■ch rum Mlicbta ml, 8ee»»pA»-» trrlfout Tmn h*rrnm#«adflr Q«AlltAt muaslidi LesU Sckrinntr, o—6 K»aii*brütker Str. 43 Pabfü dMBittdHidiniTtwf Prodoitt» oagrainar 1M7