Mannheim
Compact Memory

Der Schild · 1936-10-16 · 42 (16.10.1936) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
42 (16.10.1936)
Date
1936-10-16
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
81% known words query
IRI
…/4911661-5448578-5449645--403-4916056
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

1*3* ggtkr 1936 kU 1:1 b film «ejtt Wo»'. 31 ch* f>w. 1» \ Btt0cU15 ^jEBAUBQEBE»! BEICH8BUNO jQOISCHER FRONTSOLDA 1EN EV. DDt „Skllilü niflDtifdies Atd|io |«on Kam. Dr. Egon Flatow, Berlin. r,r Best»IIee, dem bee „Schijb - mehstach weer»oll« und Stilrill« oerbanrte, fibfrgab UN» bi» n»ch*>b»nb» Zulchrift. bi« in bani»n»n»n»r weit« für »in wichli»»» Bufgabtngibl»! un|ti<» Bui.bn« or(an» «Intrttt. Di» Schrift«»«!»»,. oirb Jdjon manchem Kameraden begegnet dak man ihm h;i« besonders interessante M unterer Zeitschrift, die er im Freunde»- sürumgad, zu:ückr«ichl«. ach'elzuckend, r«rstandz und mit einem müden: Warum'/ Warum M Ihr vom Kriege, von besonderen Leistungen einer Juden"? Warum wühlt Ihr in allen risten, ck e» nicht völlig gleichgültig, ob dieser jener Jude in den Freiheitskriegen mit dabei ob ein anderer 1870 das Eiserne Kreuz er». a? Was nutze e», wenn von Juden berichtK rt«, die Kompagnien an den Feind geführt hält«,, der Medizin zum Beispiel Hütten Juden mehr .Kompagnien geführt". Obwohl es unbestritten [etnetale" unter ihnen gegeben hätte, deren Taten M, Arzte belannt seien, beurteile man, wie jur Genüge lesen könne, den jüdischen Amt -*t nach die>en, sondern nach den bei ihn« fit überall oorlommenden Geschäftemachern, den .K-ipren'chweinen" und „Kriegsgewinnlern" «er Ikledizin. : I ii wäre in der lat naiv, wenn mit den in ki'tf Zeillchrikl erscheinenden Berichten, Zusammen- I«!I»ngtn und Zitaten etwa» derartiges bezweckt leite Es ist di« gleiche bekannt« Frag«, hie hiifig an te.i Fainilienforscher gestellt wird: Was Istgorcken 2;e damit, wollen <2ie «in Gesuch «in. hri^n? - Zwecklos, dem Frager das We'en der ^kechichtsforichung als Antwort erklären zu wosien. .Denn Ihr'» nicht fühlt, Ihr werdel's nie erjageni!" „Der Schild" hat neben seinen sonstigen Auf- Lkn als Bundeslchrifl, neben den für sein« Leier Irrigen' aktuellen Dingen der Gegenwart, als lirchiv zu dienen. Er sammelt und bewahrt allfs, Irr; ibm über die Leistungen der Juden dU löoldalen zugeleilel wird, er soll die Chronik relp. IntFor'chungsquell« für das Gebiet „D e r Ijidische Frontsoldat" sein. > I De leicht geizen Tatsachen für die Allgemeui- [icl verloren, weil sie der Einzelne nicht bewahren [ns dauüg nicht verwerten kann! Für die For- L»ng Und Behauptungen, deren Unterlagen v^rjxi gingen, wertlos. Was mit Angabe der Ouel'.e n „3dniS'' veröfsentllchl ist, kann jederzeit nach, .-eprui! werden und '«rieichlert späteren Forschern p Arbeit. Wenn unter« Zeiischrift, die ja nicht i: ei.i Archiv ist, daoei auch einer gewisen jour- -riiiincke., Ausmachung bedarf, um nicht trocken p Wille : liie wird, da» darf wohl au-gesprockzen reiben, gerade in dieser Beziehung vorbildlich beubtiiel-, io so.Iie doch der bleibende Wert und lenihhaste Zweck daiüber nicht verge'srn werden, lii ist tal er notwendig, daß alle A Igaben möglichst je.wu be.egt werden, falls di« Quellen nicht aus -'en Ter! ersichtlich sind. Bestehen Zweifel, so »ll man lie ruhig au-spreche,i und der Zeit oder Unteren überlaisen, sie zu beheben. Aalolule Objeklioität 'ei oberstes Gebot. Auch wir bestehen nickst nur aus Helden. Di« Masse der Juden hat ihre Pjiuli: xelan, wie die Masse der deutschen Armee, in allen Kriegen. Wird ein Jude irgendwo als -olbal nicht gelobt, ja getadeit, so muh auch bie» im Rahmen der betreffenden Mitteilung selbst» rerstandlich nntgeteilt werden. Bei historiichen Mit- - Eigen sprechen Tatsachen am besten für sich elbst. Kommentar« seien sachlich und sch.icht. Dürslige» Material soll man nicht mit unwesentlichem oeiwerl lünstlich „aufpolstern". Wer historische Angaben mach/, soll möglichst bi» an di« Urquell« PNAckgehen, damit nicht einer die Fehler der antnen abschreib«. Es gibt kein Gebiet, und sei es "»ch io klein, dar nicht eine gewisse Sachkenntnis Morderi, die nur der besitzt, der sich de» öfteren mt der Materie besaht. E» wirkt störend und »nnirächiigl den Wert einer Mitteilung, wenn I i *■ bei historischen Berichten Rangbezeichnungen, »dzeichen, Orden, Kommando» usw. unrichtig angegeben werden. Wer, ohne da» Gebiet zu be» «rrirf^en, glaubt, etwa» mitteilen zu können, sollte kec -christleilung die blohen Tatsachen oder Hinanne elnsenden, di« sie emem geeigneten Sachbdaroeiter zur Verwendung weitergeben wird. Dagegen sollen persönliche Erlebnisse und Bericht« twiinerständlich ihre Ursprünglichkeit, in der ja r* Hssuptwert beruht, unangetastet bewahren dürlen. Wer Material liefert, hilft der guten Sache genau so, wie der, der e» bearbeitet und druckreif mackt. Dre spätere Benutzung der gesammelten Jahrgänge wird von jetzt an wesentlich erleichtert werden, nachdem di« Schristleikuna dankenswerteres/ den laufenden Jahrgang mit durchlaufender -eilknnunierlerung versehen hat. Dazu erschien be- ,., sur Jahrgang 1935 ein genaues Inhalts» bt^en Fortsetzung zu erwarten ist. Die «eglichkeit de» mühelosen Nachschlagens wird nun mnh manch, unnötig« Wiederholung überflüssig «®n ^tioterial wird kein Mangel fein, isher fehlt die systematische Durcharbeitung der i»c?""^^?Eschichten und anderer Quellen seit 1613 «> . ^"kilch und dürfte noch viel unbekannte» «ater al zu Tage fördern. Auch an anderer Stell« dereitsl Veröffentlichte», das der Vergessenheit an» hnden^H«" hier seinen endgültigen Platz i, Kietze sind nichf nur Markstein« in der Geqichlei einer Lande», sie sind auch Stichproben!!>r,.di« Einsatzbereitschaft de. Einzelnen. Der per» ldiilichel Einsatz de» Lebens im Dienst« eines Höhe- «» ist ,u all« Seilen hoch bewertet worden. Kri«g»a»1«S der Juden ist der sichtbare Aus» BerMschast zur höchsten Pflichterfüllung Dienst, h« Heimat. Wer sich hierbei besonder» führte, ft,ht un» ebenso hoch wie der Wissen- Wtl«*, Künstler oder Kaufmann, der in Frie- "wiszeiten groh« Leistung« vollbringt. Leistungen einzeln« Persönlichkeit sind unabhängig von, Tagesgeschehen. Ihr Wert ist bleibend. >hn« soll di« Jug«d ihr Eelbstbewuhtseln Jud« stärk«, st« soll« ihnen Borbild sein. Der einfach« Jude Ludwig Rawicz au, Gleuvitz, der sich im «Zeg« 1870/71 al, Unteroffizier beim &1' bie damals sehr hohe Auszeichnung. Vas E. I. erwarb, war ein jüdischer Soldat, der vorbildlich se.ne Pflicht tat. Unter anderen Voraus «tzungen hält« er genau so vorbildlich den Tempel ln Je.u a'e:n gegen die Römer verteidigt wie er gleich einem Emin Paicha ein furchtloser F°rschungsrei,end«r häkle sein können. Der Begriff res soldatischen umsatzt mehr, al» gemcinl'.in darunter verstanden wird. Das Mstilär ist nur der sichtbarste Ausdruck dafür und die beste Schule. Man kann auch im schlichten Rock der Eioilistei, soldat lein: sauber und gerade: auhen und in der Gesinnung, furchtlos und tapfer, bereit zum höchsten Einsatz und zur tadellosen Ersüllung der Pflichten, diedas Leben von einem verlangt. Das soll unsere Jugend von den jüdischen Frontsolda!«, von 1813 dis ISIS lernen. Und wie der Begriff des Soldaten weiler gefatzt wird und demgemäß in die'er Ziiischrift auch von anderen „Kämpfern" belichtet wird, so sollte auch der Begriff Jud« hier nicht allzu eng genommen weiden. Man sollte hier nicht Neinlich sein. Auch 'die Umwelt machte keinen Unterschied zwischen Lauen und Frommen, arisch Verheirateten und Geläuf e». Auch Hcine und Börne, um nur zwei Beispiele zi nennen, die bekanntlich beide gelaust waren, werden von den jüdischen Historikern den Juten zugkzahlt. In unserem Falle liefern getauft« Juten häufig den Beweis, daß Männer jüdischen S am,ne; fähig waren, als aktiver Offizier ii bei bis in die höchsten Soldaten. zu lein. D Kavallerie v. Mahner und Ritler des schwa, > ein Beispiel. Au» un, auch hohe C,,.. eisirre», in denen Jud. rnandojlellen aufgerüil t Lterkommandierende John Monash'. Auch tec Umwelt als 3lt_. ^vnlichkeit hervorgehob r Unter denen, die Herv > ge'.cistel haben, defir d te'ien jüdische Borsoßi! te.n Weiden keiner ist die Ermittlung djkchen Religionsge. denllich schwierig, es immerhin Rtöglii > Familiensorschung, d' Ziele führen können. Gewiß sollen,wir die Zukunft schauen der Vergangenheit l,. die unlerer Gemeinsä a tewußtsein stärken l richten. Sie verdient! und wir verdienten rergäßen! l-! konnnandoftell« vorbildlich« kr' verstorbene General der vom letzten Kaiser geadelt ,en Aalerordens, ist hierfür m gleichen Grunde müssen ere fremder Armeen interii bi» in die höchsten Komsind, wir" der australische m Weltkriege, General Sir di« jüdischi Abstammung, in gmä mancher korrupten Pern, hat uns zu interessieren, rragentes für ihr Vaterland 'ich mancher Vlilchling, ren auch ihren Anteil an Persönlichkeit haben. Leide, n Juden, die nicht der jünlchasl angehörren, außerorsast unmöglich: doch gibt '.eiten an! dem Wege der in einzelnen Fällen zum »er Gegenwart leben und in Wir sollen aber auch au». rnen ' und an den Beste n, fl angehör'.en, unser Selbstunseren Eigenwert aus- .»daß wir sie nicht vergesse», sie nicht, wenn wir ihrer je per toftescitf der 1. Lorde-priMner bei Mars la tout 16. August. 1870 bei Mars lä Tour. Es ist Ungeheuer waren die Rachmitkagd 5 Uhr. Seit dem frühen Morgen wogt der Kampf hin und her. Mil klingendem Spiel geht die Brigade des Generals von Wedels zu beiden Seiten des brennenden- Ortes vor. Ans tiur 5 Ba aillonen des '57. und 16. Infanterie Regiments besteht bire Angrijfssäule, al» sie a»i hi« breit »twickelte Front des IV. französischen Korps stößl. Dies« halt eine Hohe, die zu nehmen den westjälischen Regimentern trotz rücksichtslo'er Energie ni>>t gelingen kann. Die Verlust« sind un tzeheuer. 1'a wirst sich der Gegner mit voller Muck t auf die erschütterte Brigade. Die. Trümmer der deutsch'» Regimenter weichen zurück. Gelingt es den Franzi sen. da» kurz vor ihnen liegende Mars fa Tour ii Besitz zu nehmen, so steht ihnen die traße Metz-Verdun, um die seit dem Morgen erungen n'ird, zum Abzug offen. Es ist 5>_. Uhr. Incufhalt! im drängen die Franzosen vor, die euticken i>or sich hertreibend. In diesem Intimen - Augenblick erteilt der Kommandierende Genpral es X. Arineekorps dem Kommandeur der 3. Gardear alserie Brigade, Generalmajor Graf Brunhenl„ 3., st. und 5. EKadron fvie V e r I u i> e. 3. Esladron Mars la Tour zu M t el ernen L I. Garde Drägonei erüifnen, Ilern ' steht bei Mar- Zesten in der Krie zsgelchichte ifurg, den! t t a ck i c Bejehl, die r e ». Dieser Garde ss>ragon«r zur feindliche Infanterie zu meldet, daß er nur . die Verfügung habe und! «rsiche, den Moment der Attacke selbst bestimmen dürfen, da er sich nur dann einen Erfolg bei der großen Masse intakter feindlicher Jnsgnterie v rsprechen könne. General o. Boijglskhetz erwidert: „Das Regiment soll auch cht reüssieren, aber wenn es den eind nur 10 Minuten aufhält und fjällt bis auf den letzten Mann, dann hat es seinen Auftrag und seinen Be ruf ersrsllt!" Daraus galoppierte Gras Brandenburg zum 1. Garde Dragoner-Regiment, j um dessen Kojnmandeur, Oberst v. Auerswald, persynlich den Befehl zur Attacke zu überbringen und selbst mitzureiten. Das Regiment bricht vom linken Flügel ad, die 5f Eskadron an der Tete.- Im Trabe wird die Chaussee Kassiert, dann geht es an Mars la Tour vorbei über Hecken amd Koppelricke, teilweise bereits i» feindlichem Feuer. Zwei französische Infanterie-Regimenter marschieren ausgeschwärmt aus dtn Ort zu. Hinter ihnen halten überhöht lange Reihen feindlicher Infanterie mit einer Mitrailleu- I«datterie am rechten Flügel. Die zurückliegende» Höhe» sinh mit Artillerie besetzt. Als die Spitze desj Regiments aus dem Hecken-Terrain heraus ist, läßt der Kommandeur das Signal „Galopp" ge> den. und die Dragoner reiten nun an der Front des feuernden Feindes entlang. Roch aber ist das Ende der Reiterschlange, nicht im freien Gelinde angelangt, als das Signal „Front" und unmittelbar darauf wieder „G q l o p p" ertönt. In breiter Front, der Oberst mit dem Stabe w«it voraus, die Rittmeister vor ihr« Eskadron», so reit« die ^Dragoner mit geschwungenem Säbel auf d«! Feind. Die französischen Bataillon« stutzen. Schütz« cherfen sich zu Boden, da» Schnellfeuer wird immer heftiger, da» Gerastei der Mitrailleusen immer unhieimlicher, der Eeschohhagel immer dichter. In« Wunsche, möglichst rasch an den Feind zu komm«, wird der Galopp stärker und stärker, bi» der Oberst — 80 Schritt vor dem Feinde „M a r s ch — Marsch" kommandiert. „Fa »» faro" ertönt über da» Schlachtfeld und mit „H f» r r a h" geht er auf den in Staub und Puloefdampf gehüllten Feind, wa, nicht fällt, jagt hiisgin und verschwindet im Kampfgetümmel. Rur lopzr Zeit währt der ungleiche Kampf, dann bedecken Tot« und Berwundete da» Feld und die. zurllckkehrenden Dragoner sammeln sich erschöpft mm ihre! Hochgehalt«« Standarte. — Vorbild sold.'.tische! Jugend der Verg! An der Attacke Juden ermittelt l. Eskadron Eins Albert l. Esladron Dragorer Meyer, Adolf st. Esladron Einj.-j reiw.. Gefreite/ S a l o m o n, Gustav er Rosenthfil, Louis er R o s e n b a tz m, Herrmann. Unterlägest konnien folgende Dragoner nicht, sich r .als Juden festgestellt werden, deren Name auf jüdische Abkunft deutet: I. Eskadron Dragorer Hiob, Jonas. M o r i tz s o h n, aus Danzig. st. Esladron Gefre, 5. Esladron Gefrei < Wegen fehlende 3. Eskadron Gesre: Gefreiter Alber! fiel auf dem Sc stachtfelde, wurde dort beerdigt, später von den 4 ngehörrgen geholt und in Lerlm beigesetzt. Dragoner Adolf Ost-Priegnih), am Halse, gest. M « y e r, qu» Meiendorf (Kreis chuß in die Brust, Streifschuß 17. g.,. 70 im Lazarett zu Nauheim, dort lleerdigt. Gefreiter Gustav Salomon blieb unoerwundet. Gefreiter Herrrlann Rosenbaum, aus Pörschlen kKrei- Heiligenbeil), fiel auf dem wurde dort beerdigt. Gefreiter Loui» Aosenthal, au» Gesecke, blieb' unverwundet, wu de zum Unteroffizier befördert E. K. 2. sicher als. Juden festzuftellenden r Dragoner Hiob leicht verite Jonas erhielt das E. K. 2. Auf der Gedäcchnistafel in der Earnisonkirche zu Berlin stehe» u ter den Namen der Gefallenen 12 Offiziere und 59 Unteroffiziere' und Mannschaft« des 1. <j ärde-Dragoner-Regimentr auch die Namen unserer drei.gefallenen jüdischen Kamerad« Moritzso in, Meyer und Rosenbäum. Auch für sie, wie für die ander« jüdischen Teilnehmer , eiten di« Worte, di« der greise »nläßliih einer Besichtigung im l l« Attacke der l. Sarde-Dra- Tour sagte: . Da» Regi» und erhielt das Don den nicht -leitern wurde wundet, der Eefr Kaiser Wilhelm I Jahre 1872 über goner bei Mar» la Filrther Bergbräu I j überall beliebt | Herren, wenn macht wäre, » hier ständen". er als Ermtz.Eskadron in der Garnison veroüebeni, die mit 18 C:iijier n, Poriepe. -Fabulisten uni 436 Unterojsiziere» voigeg'.'-.g«, waren ou-idetei reiloren: 15 Ofkiziele und Mämeschaite» zur Attacke hatten an Tote» und Der 2 Pokleree-Fih.:riche, 121 Unleros i>:«re u. Ma n/.Na.en. Bon 426 P,'«rb , lehrte» 216 .nickt zurück. Oberst'u. Auerswäl> wurde tödlich verwuaeel. lein Ad-udai't verlor :n Pkekd. utter jdem Lei'.'.', der Stabs Trompeter yurde von einer Ciranate;e: risten. Ein stiller erniiei Biioack folgte Doch da. Re giment bat!« iich nicht vergebens geopfert. T. Feind hatte die Vrr.olgung' der Brigade Wedelt auj,',e,,«'.'en und per [Ultet; sich die Marschlinie ul er die Attacke o.r la! Tour für alle Tie tapferen Dragoner, di« sie mitckeritten haben, werden nament lich in der Regimen lsgeichicbte verzejchnel. als l. u hlende .Vorbilder st r spätere Generationen. So ,ist es mö, lich, den ' jüditchen Anteil >:n dieser hervorragend n Reitertal festzuitellen und als Pflichlen'üllung tür untere enheil zu entreißen, nahi'nen teil und ko inten als rden: reiw. Gefreiter M o r i tz s o h n, Re. «st — Seil« Der Sfoafsmann als Dichter Beijemi» Disrae l: „Iiucred od.r der neue KerU t»g"^ Roman. Jüdische Buchvereinigung. Brrltzr, 1936. Eelchichte der Juden weist viele glänzende - Raren bedeutender Männer aus.^ Abey bei fast allen: diesen Männern iund Frauen»,'' ders wäb,r,nd des vergangenen Jahrhunderts. r> e dir Tat'ache, daß sie Juden waren, von Mitwelt kautzr bemerlt.„ D>e!e Frage war ch nebem'ächlich. Ilinko mehr mü'ien wir in' dicck: Richtung eine PerlünlichleR wie D Israeli bew mdein. Als Kind getauttst bekannte er sich als Mann offen iund rückhaltlosi zunr Judcnluni. llnq trotzdem war er ei» kol guter Engländer rs wohl kaum einen gab. Einer, deifen < Deikke» und Tun nichts anderes bestimmte, als sein m Vaterlande zu dienen und »eisen Ruhm Macht zu erhöhen u:N> ju beseitigen. So wu/de er d.r Begründer des priti'chen Empires, j lands indviben Kailertraum' hat er verwirl Mit 76 Jahren, '1831, starb er als Earl pearonsiield, Ritter der Ho'enbandorde,,-- und nt ärger Londons. ' lls so'cber ist seine geschichtliche i9citall weit nnt. Hier aber lerne» wir den anderen T Israeli, Di? 1er und Schrinsteller kennen. Der Ron-an a n c r - d ", Disraelis Lieblingswerl, zu . e--m selbst immer wieder .gi'ii. dokumentiert seine ientierung nach dem Osten, in deil-n politi'cher eutung >ür England er die größten M.-gU-b en erkannte./ Seine '.iebevö'!« Darsteckün« ntaliicher Stall- , orier la!i'ckur La » ■>:, nlali'bcr Zrachl und Lestennre^-' Tieie des Geiylil.-. da; er sie di '-i piänd. Und-er belannt okfe'.r. rß e:!e„ 'peö er judGden Sta >6jerade räru n, >g.rade /.»eil er i, e np-rid, derjenige, dfm. es .gelingen- -ollle. En.- Hjerr'cka'l im roU: re i a oai aanil' stell gu-zurch'-n. dar: nickst nur - en werden. Jein llterari'cher l -- ii plnstistbe» i'o'phure au eichi.un,. der 4 utoi -lanen ecke Bri cke a eikäe.ku" :!>. m I-er Figuren. Die an a L, Z'k. Nit .der ' W-st ’tf i'.u.lt i-i siner E!st i^' -5 :rr vU g'schrie! 'i ist', es ist ee* ' i!. n* nsti orte l s->' -:'l'chen Kc ii d'.ri her Juö,';I wi'se-i u ■ A eern. \\ e \ - - un; d--'es it rgrill'.- Z'- r \\'?. jrrv- 'i; sl--'-t r-- kN'ch^oß -in Bu.b . 'ii- ' UN. uns hier w.il in. \)t i trat -I gn.bes judstch Jahre, nerken >ung K'njunltur Ma/nwer! t^rbebii-txr Aesteii e'mhri Julius der ju . adek an die- E? b a u . de nierl'.at'Iene ein-ublenden lleberst"u :er, dei-.n ein'.ei:. :de. cksteilung Staat:---ann. Sckinitst-'i-c tl llein eine beispiklkatle L-'i-Iu-g ., ' -llüre für sich barst'ltt. r und -. dm A..l r i r ' I. U eim ii-.n. e m«t hat «ine glor eiche Attacke geritten, für die da» Vaterland dem Regiment« immer dankbar sein wkd. E» ist die» eine Waffentat, die ewig in der Geschichte oerzeß hnet sein muß...." Und dann, z» sei« in Gefolge gewendet: „M «in« ' lese Attacke nicht ger «e-itz, ob wir dann Kam. Dr. E. F. von Kamerad zu Kamerad <3Plr bitten, bei Anrvenen aui dem ^Zriefumsedlaa d c derreffenbe Zimmer ^u^u.icden, da wir die trieft v n 4 e d f \ n 11 weirrrleiren. Angebote: ^edeur. Trlkorwarenfadrir rsurnda. nur r für 7t)urttr'm! »ra und Vaden det ^rofs«»'ren. ^.,r^nd.nn'<rn ». aroken i ctaUqcskdäfren <lur eknaeiudrren Vertreter, welker.beste < riolqe austreiien kann. Zerren ntit eiacnem Cluto bevor h u,r. ^lnaebore unrcr Auiaäbe ron Xeierrnhen. Vertreter für modernen. le>ci'rverk.n»fl.?retiamean»rel ä i.'arn bobe Drovtston aeiu.i't. nur von >ram. erber.. Ne den Verkauf von Xeklanre stvon rraknfci' durcbaefübrr i aben. 3?f>5. — Vurvbalter, , bewanden m ^arrorvekbncbbai t tna und -Vradnivefen. iur xeioniauvarenarofrbdla. "» > berstblesten per fofor.r aenur>r Vertreter iiw Verkauf e:ne» n.euen inuia. Vestrablunae» t ppararean Vnvare m Ven»n werken acitid't. J l<. J,ux icituna einer t.'ekrwerlfratr wird ein Lcdiofsermeifter »nd zur Rettung eine» Umscdulunaslcbraanae wird ein * cbloster, der die -ekamre 2luroaen^ und lFtekrrofclnve,ül'ct'nik deberrscbt. in Veriin zun»?!ovember aeiucl't. -An- »edote mit. i.'eben«lauf. ^euanisabfdwlsten und ozebatt»- . nfprutben. A 1^. 'iunae «ameradentoeftter wird zur örlernuna de» >>au». i att». defonder» aucb der ^rucbe. ,n aurem .^aufe auf- . enommen. ^keines r^ebair. -?7!add'en dorbanden. -A ISri. Junge» MSbehen lür »auebalt m ^ilreldeurscbland ae- ^t!e-enhrtt ztskriermma b. »oa^en» geboren. "A Wcfucfce: zeam. fukbr für ttjtä|>r. Tocbrer grelle al» ^au»to«t»rere r»öai. Rheinland oder Ä)estfalen. Sunnit daiur sram. ' olbrer in fein.?»au»b. auf. ^ou. .^amkllenaniml. Gute Denretuage« für i-rrumpfwaren. ^rrrckwaren. Oberhemden, Binder gefügt. 1i*l. Kamerad, au« der Testtrwarenbrancde, fua,t Vcttxctva* I »ftungsfähiger Fabrikanten für -Trtrreldeukf.i'land oder ) . rankkun am Main. 2 1i»2. Aa«»daltftell«»g oder Aufwartungen ab?'ovember von; berliner Kameraden gesucht, and) Stppuixfiwfcn und . enfrerpuyen. D lS.1. Ba»fsa«h»a»», 41 bi» jetzt in jettender ^teUung bei t roßdank tätig gewesen, sucbr Ltelluna. lr'4. Bamttob, 40 X, bi»her selbständ. spezial,st der Herren, f »»fektto« ». Maßdra»«de, perfekt in Mapnebmen M,p nprode. sucht Wirkung»kreis. V 1^. 5triegsves«-Sdt-r, Kamerad su»r LtellPug al» Dortier, ^a»s«eister oder -oteldtener, üdernimmt aucb cand- und v artenardeiten sowie ernsache Vüroardett. Evrl. Mrthilse d^r «kbefrau im Lausbalt. 5 IW. , Ba»ta»gesrevrer, 36 sucht Liellung in Bankgeschäft i o »er Industtteunternehmen. V 20l. SchweeErtea»deschLd. Aamerad, Verlust d. linken ft »ttl. Erscheinung, l» Referenzen, sucht Tierrrauen»stellg. nt« Kaution 500 1U00 RM, evtl. Beteiligung oder Der. ti etg. f. t.'eben»mtttel u. Konfitüren f. Sroß-Tzerlin. I* JrtJ. Sporrkamerod, Aah»««ch»tter mit eigenem Laboratorium. f< lbftändtg in allen Arbeiten, such« als Selbständiger oder » > Angestelltenvertzältnls gleichartige Arbeit. D 203. Angebote an dl« Redaktion, Berlin D 15, Kurfürstendi mm AXi. , eehrfteAd in LerrenbeNeidung».Branche von Kam.-Sohn, tt der z. At. die Aandelerschule besucht, per 1.4.37 in 0 wrschleften oder evtl. Rtederschleften gesucht.' D 207. »am., » A., sucht rStigreit al» Eldauffe« u. Dagen— pf «aer oder «portterfte«». «vtk. Mitarbeit der Eyefrgu al > Räberin o. dgl. D 2«. HMptoebrifUettanf und verantwortlich für den redalctioaeilen Teil Cr. Hans Wollen her g, Bertin-Würaersdi tf; für den Anzd^nitdl: ür. Martin B tnski; Berlin W 5a Qiack: Bochdruckerd R. Scherfc, Berlin SW. O. X. III. Quart 1936: 13 858. i

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.