Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 42 (16.10.1936)
- Date
- 1936-10-16
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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*• "Nken fftraufn lun« vd •'Berlin taberc brandig 'it. D 15. », M f>4 nsta ind r<Bi atfar^e c Ä HERAUSGEBER: REICHSBUND 3ÜDISCHER FRONTSOLDATEN E.V. Mit den offiziellen Mittellosen der Kriegsopfer-Abteilung / Mit der illustrierten sLort- und Jugendbeilage „DIE KRAFT" lg und Verlag: Berlin W 15, Kurfürstenjiamm 200 fkdclhbund jüdischer;oldaten L V.). Samra.-Nr. J 1 —8571. Postskheik: Berlin 70 H2. Telegrammift: Schüdkamerad. Redaktionsschluß: jeden biensjag vor Erscheinen. Für me und Rücksendung unverlangt eingehenidef Mai4 kripte wird keine Oeübernommen. Be! Nichtlieferung ohne Verschulden kein Vergütungsanspruch. 42 15. Iahrqanz Hnmln-f «» .ie. inei 3 284 oten <885 018 n?l f 5^541 □ biik i kel I K6I tät'.iit «;n. i( Sa«i n'.ii tr anm|j f ’fiajfn iii ■: jurud :n. »aii fein t-ce, ' erleöi ii den pnläitn •ü4 I Jidj ör f.&rlin. i |m: i mi hat der gudeii, fuhr Direktor Stahl fort. ’ n de: .lauft )«nuit der vorjährigen und »Mi t ■■ It>in:|ertiilfe vie.es geändert Wir haben der Spender uns oerlaisen sehen "sen und habe: aus der anderen Seite durch '« imgiauv.ich r Weise vergrdtzerle A beitslosig- » »ne. den Fnden mit BerHältniisen;u rechnen, ■** un:ere Aüigabi nur grbtzer und schwerer machen. Ii® ^be: und Spenden solle nichts mit Mild» .>u tun baden, sondern ein Bekennt» li zur % 11 u 51 n s fl e m t i n f d) a f t bar» Unere Brdürstigen follen wis'en, datz he dUHd«:eli,.igi mil den Spendern und Gedern sind, ° dag der lOenieinschaftssinn in unserer Religion 'd «erade an beim Denken an diejenigen, die es ,'L daben. in . besonderem Matze zeigen muH. Mdlückhch wies sodann Direktor Stahl aus die lÜMfdltr [•nliKArtlnl ih Ki«t«r j(j{ K)llt' — ••‘•iin im uti HcgciUDaiuyc ■ Jtit viel B,s*.rherzlicher zusammenstehen, um uns EÜw*1 “l,,r r*e W®<r*n Probleme, die uns hinwegzuhelfen. Wir müssen erkennen, Aw» k e i n eT Z e i t zum Politisieren ^°«»Z>ah uns kein Unterschied der Weltanschauung I . darf, datz mir vielmehr alle nur von •er 'Sufgabe lunb einer Pflicht uns leiten D?1 dürfen: uns gegenseitig beizustehen und gegen» d zu Helsen. Wir müssen den Organisation»!, i. - ,u negen. Wir müssen den Organiiauonen.? °'t Ausreise unserer Menschen, sei es nach »uaitina, sei es nach anderen Ländern über se«, ^dslichei, mit Dankbarkeit gegenüberstehen. Wir ober andererseits auch erwarten, datz bei »di Organisationen nicht» anderes als die Mtiiaiiiigseit zum Helsen grundlegend und motz- >ik Die Zeiten sind zu ernst für uns. Preis 20 Pfennig 1 Bezugspreis: R.V 0,55 im Monat, zu/ügl. Postbestellgeld. Anzeigenpreis: Die 12 gespaltene Millime er-Zeile RM 0,1^. Stellenangebote u. -Gesuche. Familienan/eigcn RM 0,10. An/ei;en$chluß: jeder} Dienstag vor Erscheinen. Man verlange genauen Anzeigentarif! i nzetgenverw.: Hepa- Verlag Hen-ki 4 Pakuscher, Berlin W 50, Regensburger S raße 21. Ftrnspr.: B 4 Bavaria Ö097.— Postscheck: Berlin 32 529. KSrjdjeint wöchentlich Berlin. 16. DKt. 1936 Feierliche Eröffnung Jüdischen Winter-Hilfe leitet qra-c: Kundgebung wurde am vorigen nuj die ,• iri'.h« Winterhilfe 1935 1937 in Senavio» -1 chrinzrezenlenstratze feierlich e. jAblre: itzemeindenitglieder, viele Pr jüöi'iu:t lüemeindelebens und der grntz,:, icüsneii. darunter für den Reicksdund Köm!»:: gen ket Punde-vorsihende Mat». I Ütoeiilf'! nahmt i an der Feierstunde teil, Iter die '!• rarstalter auch 330 Hilfsbe I.'ktige et: halben hatte >. um auch auf d e'e p, die Pcandenhelt zwischen liebenden' und d» den zu -«'tiinbei. Lin Drge'.präludiüi», und PSI! S' n::r Lowenstefn unter Begleitung »das S:. irbunft Crthelier vorgetragene Han Arie iben der .Vier den weihevollen (füll Tari gab- Rabbiner Dr Leo Baeck tiückdlick aut die zahlenmätzigen Ergedniis: tar nori e i „V.br zum ersten Mal von Zuden t.aden in, e! :en?N Breis durchgeführten Winler- 7ie'e Hu tun,; war nicht etwa der Ausdruck ISohlit :u ■(., geschweige denn eines Reichi» den ladiichen Mreisen. Wenn man dedaß üd.i die Steuerleistungei für die jü* : ttminbri vielfach verdoppelt weiden mutzfen i so man.det Erwerbende Heule nicht mir für landein!- ari i für fünf Familien zu ‘sorgen . kann man >ril erme'sen, in wie Hohem ILirade -rülungen für die Winterhilfe, für Opfer Spiel mit Aorten - oder S^iel auf dem Sportplatz? .'(rbtt und innere Viewihhelt Zeugnis " uen Arbeit sich znwendend, wies sui hin, datz in diesem Winter zeigt werden müsse, datz die Be Hilfsarbeit nicht 'ein ciomaiiges iondern ein dauernd wurmendes »and und Leistungsfähigkeit sind ngen. Trotzdem känn« erwartet latfächüchen Leistungei nicht ge-!n ^sm Helsen wird unser ^iuden es,» wir helfen i, diesem Winter n. dann beweisen wir, datz wir t>elchehens sind, b a ii d e 1 n d e IÜelnn bi^' jiit'ii'htM .‘rroiitielbnten in Deullchb^ feit ,fc aus ben Sthitzo tgrabeir zurück fh t un> »ich _jnm, Reichsbnnb zusammen H'f:en.lbein Sport ihre tätig« '.'luiinert* ifc t geschenkt haben, so lag ber (ürund rin fürs sie (ehr nahe; sie hatten bie Be ln na eines gestählten ttörvers. bea 'Wert ii> inierjen Man.::s<baftsgei!tes in Tagen iiampfes unb Stunbe.t ber (''efährbung ihren, flnb bie Rawenbunq dieser t£rfahruhflifür bas Snbenlum erfämtleii iie als roa(en|tlid'. Aus solcher Erkenntnis henius rief ber irronlbunb seinen Svorlbunb ins Lchen; aizf ben (Orunblageit seiner jubischen unm isolbajifchen Haltung schuf er bie grotze fporksiche Orqaniialion ^zur nutzeren und -'in tterenj Ertüchtigung einer Tugend, bie sich in hacktest Zeilen bewähren soll. Eiis grotzer, von Zahr zu Sahr anwachsenber TPl! ber ijübischen Zugenb folgte bem Ruf fb teihtei fick» in bea Svorlbunb ein. Dqs 1934 brachte die Begrtinbung de; »sausschuffes jüdischer Svortverbaiibe in welchem unser Sporkdund als gleichbeteckitigker und minbelkens gleichftarfer Partner mir pent deutschen Makfabi Rreis zusammen alle i gemeinsamen sportlichen Belange und ,3ragtn beb jüdischen Sportlebens in Deutschlanb iordnet. Ein solches Zusammenwirken der berbe t an S sich selbständigen jüdischen Sportvefbaiide. idas natürlich beiderfeidg ein de diilgungsloien Respektieren der unterschiedlichen tfeziiiüiungca und lfeberzeugungen voraussetzl. haben wir! stets als ein . lehr begrützenswertes Sgmbol bdlrachlet. bas sich beispielhaft von f cf a nn belii nfere Arbeit! Hiernach war alio der rmell wiederhergeilfl l^nahme de; gemeinsameil ' v o r 1 p l a t, jedoch weilp Reichsausschutz jüdischer alten. Bet dem ^nlerp Sport- und - Rai Entwicklung dieser chen Leben entgegengep uns, nunmehr mit Aussprache int Rei BortDcrbänbe jetzt zu gewünschten E r ge Ij |cibe Berbänbe haben m 1. 'Jlooeotber alle gen, bie zwischen ihn«: einigen. Und. was die lliovember 1936 an wiij r f e d r zwischen ben ben unteren a u s n d lufgenommen. lieber« perrdefchlüsie unterbunlft Berlin und Leipzig, ifche Soorkjugend äfte wieder in fvortlichcti genüber dem Spiel, mf |viel in der Rampfbahn sieren - Rechte und w diichei Befriedung u B zui fr i b( r 1. v u a äd in itib ttr (f;e bti l-en uni 16 baiüi, iit.ltrjai -itze >de der Züdisch ii Eemeinde or Heinrich Stahl, gab der ckü-druck, datz das Werl der 3ü SPiit.e:l.itf t in diesem Zähre gelingen werde, "i e- -ah gezeigt hat, datz sie fint letzten " me ‘lirl zu lei-ten vermochte, als selblt Cprimiite: geglaubt hatten. Der Reichsleitung Jtrüri i •'B rff5 de; Deutschen Bolle; sprach reilor Sia'M. lei aufrichtigen Dank dafür aus, >e vudisch« Winterhilfe den Aufbau -die iraiuilttng einer OrganilatioN in vollem Mange nr. I origen Jahre wieder geftattet hat. kei deii auf njancheii anderen fäebictett des iii bisslejt Lehens anzufindenden Zersplitterung fiegenfätzlichkeit unterschied-: Ein Snmdoi datz! der jüdische Sport tatsächlich da; äs wir irronlfolbalen darin immer sahen: ein iideales| Mittel, um unsere jüdische S u g>e n d. , mag sie auch rm tOrunbsätzlichen und Weltanschaulichen verschsebenen Richtungen folgen, die; ihre Berechtigung haben, a u f dem Sportplatz in fairem ünb fr eblidvent!ll>e 11 [1 re i t zusammen 1 u ji if h r e n und bamit bea (0 e m e i ii * schgftsgedanfen in ihr bewirkt zu er hallen. nt Sahre^1936 tauchten leider zwischen den ibeibenj Berbänben sportlich: Differenzen auf. Unser Wunsch, die Mannfchaften unseres So.'ftbundes und des Mallabi auf dem Svorlpla z! einander recht häufig begegnen/zu sehen, wusbe durch Sperrmaknahmen des Deutschen Mafsadi.Preises, insbesondere durch sein Sv eloerbotgegen die SSE,. 1933, Berlin, den aröklen Berein u.rseres Sporldundes. de einfrachligt. Es ist unseren Lesern bekannt, datz die seit Mai 1936 unter» nochptenen Bemühungen, den Makkadi zu einer Aeitkserung feiner Haltung zu bewegen. oer> gebjjch verliefen. So hak dann der Sport bunb, um unserem Wunsche nach sportlichem Zusammentmrken der beiden Perbände gro heran Nachdruck zu verleihen, schlietzlich mit einer- Soielsperre gegen den ganzen Deutschen Matzabi-Rrfis geantwortet, deren ausschlietz ljches Ziel es war. den Frieden und die Zufammenaifbeit auf de;r ganzen Linie endlich wiedierherzustellen. Dankenswerterweise legtfi'sich di^ Berliner Jüdische Gemeinde ins Mittel und -[teilte sich als Schlichter zur Berfüguüg. Anfang September gab sie in der Presse Remttnis von der Beseitigung der Differenzen zwischen den beiden Berbänden und setzte hinzu: „Die Berhandlungen über die Wiederaufnahme des Spielverkehrs werden in Rürie int Reichsausfchutz jüdischer Sportner* bänlfe aufgenommech'. de oftjn ieft [ui M feh mc psr i we tat i gel i bü PO sei geis Re gee i'ani u deik> riebe zwar uinälhit!t, die 'IBieljer- Spiels aü i bim ren Berhandlungen Sportperbänbe ptriie, bas weil über njernbentreii: hiniu« gelegenheil im jjü rächt wirb chilenzu könne chsausfchutz jubi vop uns «ritrettten n i s - geführt »ak: lich verpflichtel. Ibis sporl[ichen Ein|zel noch' scknveblen,! zu Hanpliache Hl. rsom bann der S p iie I IBähreiib bie Berbanbh faufnahme de; Svielver! e bereits, zu dem von endlich erreichten Zie te und fand die Akli akkabikreiie; ein a n b e| bas ber Agikalio n ernsthaft nach Beirfe chologische Augenblick le glücklich gewählt warl i gerade in dielen Wockiq et überslulei hat. wi tfen: bezweifeln wirb in| t Makkadi bitbei a e Agitation durch 'iler1 Zeitschriften,usenbung hen unseres Sportbunh jflnet waren, bie faire menarbeit beider Berbck bie lieferen llnH;-- Mallabi Sperr unb a .tur, Ilarzuitelle::. ol-tr tanute; wieberhöll nur''1- , rrelieii ~ nen, datz m iubi-'cer P M'wequnq be:- '.Uiaüabi -inarr-e zn allen anncu : : bewegungen -nck; aeru’cn, bie ein ' Port ge! .:bi i-, ick-en ‘1o 1 i f i! 'e uuii-.l'e Srpca-.c-l Valin! p>e!>a-h B> -Tie jüpii-.h: Sr'N >-n rej v»e icniitalen Tu .;rr Sv- :t ‘.•.'iei-.-i!':n i. L heu, e -ii.l'J '-Herba.t uu;;r. '.--ne-e.,: pan uai'ii!: ii. Nich>ipc't!.':a.. de-.en QX\ Anfang a. - .na-i' '.i'.gel iPort nicht um b:? - o:!t:s iv*ir n, io um der --i-.'i'.ziNi!;:n '!« mil nv Sporlget-antens p>- -mirtl« :!'» tr<rfc t ton. zu propgai- Z uvi: "cm riit-t eublati b:- 7>BE. „Mac.- " i" 'U, puni 19361. > VUINI r>cr z. v iji i reinen des.-Mallabi h m s I os wieder II dort, wo er durch n war. wie ». a. wirb nunmehr die er Berbänbe ihre n Wettkampf mei-en. tz Zlvorten tritt bas wieder.in fein: |rb bem (i'-eiil itt.ter bierten.. tae-t über bie Wieebrs noch ickiwebte u.is eritrebten ufia geführt zu habe:. ilal de; Deulichrhi res Betäliauiige fr. Ob freilich-, wega bann . itreble. bpr r jene Agitation; mit ber ber Mal« i das ganze Reichs man bezweifeln |tn miiiie-t, datz bi: Indien Methoden, loinmlucflsei'nlnbun n. a. nt. in bie es hineinzutragen, u id friedlich: Zu nbe zu fordern. ber der Makkadi * ifb ie Parole aber, unter back Ganze abrollen lietz, klie Parole „M t k k a b i r u f t zur Einhej " iii... ein Spiet mit Worten! 4Pas sich dal inter verbirgt, hat ein! führender Makkadi,Tn nktiohär in einem Zeitungsaufsatz deutlich gerng klargeitelli. Di: „Einheit" de; Makkadi lä lft auf... Gleich schaltung des Svortbunde; hi dem Sportbund das - lieb er bi?tcn, in den Makkadi!k?< treten, dann wäre ja die -i höntte Einheit da. Da» seitens des Svortbunle; auf diesen von ihml nicht ernst zu nehme,it :n lBorfchlag, da-'- Cpfer seiner jüdischen He lerzeugungen unb Oirunbfäfie zu bringen, kes " ' Ifljen ko hinaus, man macht nswürdige ' An:r i-eltverband einzu n« Antwort er fol^n konnte, ist eine Si lbstverstänblichkeil. Sit es dem Makkadi nicht im die „Eitzheil", wähl aber — wie uns — um bie Einigkeijf im jüdischen Svortlelen ernst, so mag erlauf das Spiel mit Wollen in Berfamm-» lutigen und Artikeln — rigunsten de; gemeinsamen Spiels auf deji- Sportplatz — verzichten. Hierauf allein k imcknt es an. Man kamr. ja man, soll in befer Eintracht ,u sammenarbeiten. ohne datz Btrbände seine Gesinmliig preizugeben Btt braucht. Und es ist im gegenwj der Beziehungen vielleicht als »atz wir Über jsührungsfragen und der» gteickun streiten dürften. Wir müssen wissen und danach handeln, datz jeder, dem heute, Ri t; in der jsseneinde, sei e; in einer Organisation, ein« tebeide Stelle obüezt, - keine andere Pflicht hat und |." “*•"*— f d) all i zu dicj.cii. <_■» ....... -,— , auf unseren Beistand durch die Jüdische Winter» Hilfe rechnen, jetzt in diesem Lande für sollen da» Bewü une Parole gilt, durch Ausharren sich zu bewähren Und demji Eiasicht und friedlicher Erkenntnis zuiführen. Mit dem Schtutzsatz au» der oeij Nang die Feierstunde erheb. einer der beiden. ßrtigen Stadium nicht überflüssige tztsein haben, datz Juden nur eine isnd Standhaftigkeit nigdn, dxm e» an fehlt, solche zu» Eroica von Beetho- Znb au». i er grunblcav :v 11 •uri.ri . ' .! •■ laschen bem Makkabi Sport n,n: - c -ii. - ----- . Sport treffend fe-tae'>:<! , wirb, gi!: für den lUiattabi auch aenemiber «nie rer Sportbe weaiuia. Hni, r SportluinD in I'beni) b c w:> i; I > u b i i d-, wie er ii<h zugleich bemüht auhehalb jeder iiibii+en Parteivolink stellt, o. mtkämpfcri'che Haltung zielt überall auf die Ileberorbiiung der ('"omeiiThhrTMi'eo, bie!ln lerordnung be> Eiazelne» unter das >üanz: hin. Sie ~. loiberitrebt -er AiiiipalNing ber i'H-meiiiid-aiien ii Parteien unb SntereiienariiPien. D as i-'t au.h bie Hai tu na des Reichsbunees jubiicher ,rroni iolbaien und 'eines Sportbunves. 7'iisbe-onbere im äiibentniii -:-!l nach unserer 'Boriiellnng a e r a b e ber S p o r t zur Heber»; Windung ber Politisierung und de; Parteidenkens in der Surenb beitragen- Sportliche Erziehung in unserem <0 eilte iit vorzüglich geeignet, um die Zuiend vor ertremeu Ideologien und radikalen Phantastereien ' zu -schützen. Gewisse Borgänge in bieiem Sommer haben liniere Meinung, den Sportbund ebenso wie es beim örpntbiinb 'eit seiner lüriinbiina oberste Richtlinie ist -au; allen internationalen Bindungen und politischen Ber» flechtungen fernzuhalten, n.ur -u be-tdrlen per mockit Ebensowenig wie innerhalb de; Svoil bunbe; etwa z. B. beiien zianisti'ch eingestellte Mitgliebef eine weltanschaulich: Agitation, da für aber um so intemiper Sport treiben bür fen, genau io wenig.kann unb wirb der Sport bunb als G> anzDs innerhalb orer auher halb des Deutid-en Reiches organiialori-ck-: Beziehungen eingehe >. die ihm zwangsläufig politische Binbungen auierlegeii wurden. Dagegen sind sportliche Beziehungea, ein reger, lebhafter Svielverkehr mit den Bereineu .des Makkadi auf denjtibiiiben Sponolatzen in Deutschland uns erwünscht. Wenn wir somit die gruabiätzlichen H n terschjebe ber beiden jüdischen Soorlbewe gungen in Deuii'chlaub aufgezeigt haben, i'o find wir die letzten, die bas «ic me infame verkennen ober unterschätzen. Zm tfieaemeil, wir hoffen, datz bas jetzt im Reichsausschutz zwischen den beiden. Berbänden erzielte Ein Verständnis zu einer sehr regen ifnb gedeihlichen Zusammenarbeit führen wird. Wenn jeder der beiden Berbänbe bei dem anderen die 21« schiebeuheit ber Heberzeugung ehrlich refpe! Iie« und künftig sein Hauptaugenmerk auf die sportliche Gemeinschaftsarbeit richtet, statt die Beziehungen ganz überflüssig durch Agitation zu belasten —bann sehen wir zu unserer Freude den Zeitpunkt gekommen, da statt des lähmenden und mitunter vergiftenden Spiele; mit Worten das gemeinsame Spiel auf dem Sportplatz eine schöne, Wirklichkeit ist und — bleibt. Die. Beseitigung der Differenzen zwischen Makkadi und Sportbund, die Wiederaufnahme der Svielverkehrs vom I.Ro» vember 1936 an bedeutet uns mehr als eine nur-fportliche Formalität: aus ritterlichem Wettstreit, aus gemeinsamem Spiel. auL jüdischem Sport soll in der Jugend beider Ber» bände das Bewutztfein erwachckn, datz sie zusammengehärt in e i n c r j Gemeinschaft de, Stamm«», te* Glaubt»», be» Schicksal».