Mannheim
Compact Memory

Der Schild · 1936-09-25 · 39 (25.9.1936) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
39 (25.9.1936)
Date
1936-09-25
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/4911661-5448578-5449635--376-4916032
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Li. -»»»>" >«5 Sr. 39 — Sri « 7 HERAU8OEBH1 REI0HS8UN0 J0t>t*OH« A r«N IV. Uwfm Lote« Bml *»«»» Mnb*t| Bml «**Ä. Mnt«| ledorfti>el»i»| FerienliUftwyrk 1936 IfHtdersaehaen ,^tk0kdrntli«h« LandesverbmidstrgunL : tan»«. Am Sonntag, dem 6. September fand in Hannover «ine aufeerorbentlio« b« Lande,verband«, statt, b|» f«|t allen Vorständen der Bezirk,- und Ortf Istippen 1 «sucht war. AI» Bertreter der Bunde- IJjjiag nahm Jtam. Oberlandesgerichtsrat a. ft. S o («nt b a 1 an btt Tagung teil. I faQ kurzer Begrüßung seiten» de, Borsitzendeii temrraten Fuerst und stillem Gedenke» unseres »fcllenen Kameraden folgte der Bericht de, Kami, ft. Rosen Idol. in dem er die Arbeiten und «uf[ utn iti Bunde, innerhalb de, jüdischen Kreises A der Umwelt in großen Züge» behandelt«, Line anschließend« Aussprache bracht« neben Ein Irotz erhtblicher Schwierigkeiten ist e» dank der Opserw.lliglbit jüdischer Menschen auch i« diesem Jahr gelun zeu, während der Ferieü Kinder au« den stetnm,Uern «re,lau, in landschaftlich schine und gesund» Gegenden der Provinz zu bringen. ^'"der haben sich .außerordentlich wohl gefühlt und gut erholt und di« Feriecheltern haden sie in rühr, »der Weise betreut. Manch nützliche. A»»gedehnte Wand irungen im schönen Eulengrdirg«, Sportspiele a f dem Gelände der Reichendache« Sportgrupp«, g meinsame» Schwimmen brachten Abwechslung in'"l a» groß« Ferienprogramm. Mift ganz besonderer Aufmerksamkett' wurden di« Frettagalend« ausgesta itet. , 74 Ferienkinder au, dem Landesverband konnZen Kameraden richten sich berett» darauf ein, den Messe-Montag-Abenh beim Frontbund zu verbringen. Geschenk haben sie ihnen noch auf b:n '4B«g ge. ouf bi*-* tt»b»I'JP8, Aeriensreud« und geistige geben. Auch an dieser Tstelle sei den Gastoedern «"e,cherung siyden. Den Helfern ii Reichenbach in Glvgaft, Grünberg. Ram»lau und besonder» den Ehepaarbn Erich W, Meitze hcrÄichst gedankt m i n»I i ist der Daii.t der Kinl '"1 di« sdrgen mancherlei Anregungen sowohl für jUmeraten al» auch für die Bundesleitung. i Heben der Aussprache über die allgemeine Lag« ' tttt die Tagung aber auch den Ktzmeraden aus ur Provinz die Müglichkeit gegeben, an zwei! Zeranslallungen in Hannover teilzunehmen, näm-s ich an der Abendfeier der Kriegsopferabteilungj |» Vorabend der Tagung und am Sportfeste »serer in den V.T.H. im Sportbund vereinigten, > ö^ttler und Turner. — Er war die Absicht de, i SM|:|rnt(i, auf diese Weise unseren Kameraden! o»»al eme Abwechslung und Anregung zu bieten, I he o»llig gelungen ist. I Westdeutschland j ■ Zserlohn. Am 15. d. Mt», feiert« der 1 Bor | | Haid« »vierer Ortsgr. Kam. Hermann Cohen i ttita 60. Geburtstag. An Stulle des z. Zt. leider erlranlten Ehrenvorsitzenden Kam. Hartu»nn überbrachte der 2. Bors. Kam. Kahn, n Begleitung sämtl. Vorstandsmitglieder die herz!, ud innigsten Glückwünsche der Ortsgruppe und Ui Landesverbandes. Er wies in seiner Ansprache e»i die großen Berdienst« hin. die sich - Kam. koben um die Ortsgruppe erworben hat, ganz de- «der, ab>r aus dem Gebe e des Sportes: ist « loch einzig und allein seiner Tätigkeit zu ver- »enffn, daß in Iserlohn überhaupt die Möglich lei gegeben ist, Sport zu treiben. Dafür sei ihm lickt allein der Reichsbund sondern di« ganze I Gemeinde zu Dank verpflichtet. Kam. Kahn üderj reichste im Romen der Ortsgruppe ein Angebinde »d im Au-trag« der Landesverbandes ein Ehren ihlom T.e Glückwünsche der Dunderleitung chien Karn. Cohen direkt erreicht. Ta, Vertrauen der Gemeinde hat Kam. Cohen chon vor Jahren in den Gemeind eaorstand beleg t und Ka Kind« und ihrer , Zn der p o r"t h » r b »r g e Reichend«» Eltern gewiß. Für dbn Landesverband ist da, (Culef Halen während der groben Ferien 3 "tonnen de» Ferienhrlfswerke» 1938 der schönste und eine V ädelgruppe aus Br«slau und allen [**r **'* 8trade ip der. Jetztzeit nicht leist,'en Teilen der Provinz Aufnahme gefunden Zn diesem 1 Vorarbeiten GemeinschastMager, bas kein Erholungsheim mit ' Auch unser« Kritgsopser-Abteilung " ' ' —' •*' ~ . konnte dank der gütigen Mithilfe de, jüdischen Wohlfahrtsamtes emile Kriegsbeschädigte und Kriegshinterbliebene grün Erholung auf» Land bezw. in Kurhäuser zur Mesterheistellung ihrer Gesundheit schicken. Aber mit diesem Fekienhilsswerk ist di« soziale Arbeit insbesondere dertLrtsgiupp« Breslau nicht beendet. Der Herbst ajiät heran und die Bor arbeiten zur Eröffnung Ider Kameradenspel s u n g 1936 37 sind in vollem Gang«. Im vorigen Winterhalbjahr wurden I ca. 250 Miltagsportronen löglich aurgegeben In Idiesem Jahr weiden sicherlich noch viel mehr Gesuch« «inlausen. Der Reichs bund jüdischer Frontsoldaten, der kameradschaft liches Zusommenstehen auf sein« Fahne geschrieben hat, wendet, sich im jüduchen Gemeindeblatt Breslau in einem besonderen Ausruf an seine Mitglieder und Freunde. Möge dieser Ruf nicht ungehörk verhallen, damit Pedstrstige gesättigt werden können. Hauspersonal! und sonstigen Bequemlichkeiten sein soll, haben >i« Zungen, und Mädel, Stunden kameradschaftlicher Geselligkeit verlebt, die sie nicht so schnell vi rgessen werden. Begeistrrte . Brief« von Eltern und Zugendlichen an d e Geschäftsstelle geben stund« davon, mit weist er Dankbarkeit man es begrüßt, dag auf dies, Weis« den Kindern beso ider, au, den kleinen Ortschaften das Zulamn.eisein mit ihren jüdischen Kameraden au, den gröhrren Städten ermöglicht wird. Gern unterwarfen s ch alle den notwendigen Arbeiten, der Stubenmd Küchendienst klappte unter Aussicht de, Herbergsvater, und seiner Gattin vorzüglich. Tja, Lagerbuch mit seinen Zeichnung in und Zn- ' viel gesunden Humor " Der Fachmann für Gabardine Mantel Bernhard Bobrmann Herren kielderfabrik ASCHAFFENBURG schritten zeigt Kenntnis von alle! Znfassen Selbstverständl und gibt der prachtvollen Ttiiiimung, die beherrsch.«. Es!ei chleit erwähnt, dah stets! unter ärzllicher Aufsicht stand. Ort rufe». Die noch lange Zafz Hern». Die anstalteten am n r d! kurz als Herberge mein! rad«! ten mieraden,! infchaftlich« >etz, die hi. sgruppe hofft den re an ihrer Spitze zu Kameraden der Ortsj kuppe oer Warn. I > lehen. Cohen Mittwoch, den 28. 8. «inen Ausflug zur Rosenau bei Werden. (Züdis je» AltersheimZ Besond, rs erfreut waren di« rwerbslosen Kameraden, denen die Fahttkosten m d da, ge- Kaffeetrinken von and« ren Kämehierfür Patenschaften übern, mmen hat- >gespendet wurden. Krefeld. Unfer dem Motto „2 I u Besinnung'! fand unfer letzter Kan rradschafts . abend statt. Kam. L e o q hatte «in« 1 folg« zusammengestellt, die in hohem ck laste dieser Aufgabe entsprbch. Fräulein Rosa G hatte den musikalischen Teil übernommen an ausgewähltest Klavierwerken ihr Hope» techni alten unser sch«. Können. IFrl. G. stammt aus l mer Krefelder Soldgtenfamili«: ihr Bater ist Für unsere Kriegsopfer »de der Ehrenmitglied, Leteran und 1 Schwiegersohn soldaten, ein Sohn ist g> Gedicht« zum Bortrag, „Schild" erschienen und schlag s. A., Arthrtr und Reinhold Samuelso! Der Adend machte melten Kameraden «ine Kam. Dannenberl stehenden Feiertagen ab Wünsche au». n 1878,71, seine 5 Söhn: ren im ^Weltkrieg Frontällenz. Kam. Leoy bracht« di« im letzten Jahr im n Kam. George A. Doldilbergleit, Lis« Lewinneck, n versaht waren. , uf die zahlreich versamtiesen Eindruck. ^g sprach zu, den devorn Kameraden die besten Dortragrm n i ch e r und zeigte Gelseotirche». Wir gebfn die Kameraden der Mittwoch abend am Log«, Bahnhofftraste 14, Der erste Mittwocha durch di« grost« Anzahl roden, wie sehr dies« Wir hoffen auch durch dies« radschastsgeist zu pflegen roden, die nach Gelfenl i rt,grupp« >e»dhierdurch bekannt, dah sich jeden Stammtisch in der Amostreffen. ' Stammlisch bewies der anwesenden Kamechtung begrüßt wurde. Einrichtung den Kame- und bitten all« Kämekommen, uns zu Ei! rti KrieqL-Opfer-Fahrt in die Heide. b»»»»ver Der Wettergott hatte anscheinend de» Eimsch, zum Ausdruck zu bringen, wie gut er es mit fc» Kriegsopfern meinte, denen er am Sonntag, ml 13. Teptember 1936 anläßlich der Heideuhrt der Kiiegs-Lpfer-Abteilung der Ortsgruppe hennooer, die von Kam. Walter Wirtheim mit mn ihm eigenen Geschick vorbereitet war, noch «en deirlichen Sommertag bescheert«. Deshalb mrschle denn auch schon bei der Abfahrt freudige -timmung. Man liest sich Zeit und fubr im >m-Tempo in di« Heid«, die sich oor^ihrem verblßhq,, »och einmal in ihrem wunderschönen ftnlkl-lilst Ciewand« präsentierte. Bei der Ankunft a der Heide zwischen Bennemühlen und dem de» Minien Wailerwerk „Berkhof" oerteilten sich die » äsahrtteilnehmer über «in« große Strecke in Minen Gruppen und Grüppchen. Um 1 Uhr war »ntreien zum Mittagessen im Gasthaus Golter- »<Mn m Elze. Bor Beginn des gemeinschaftlichen «rnhie, ergrijf Kam. Wirtherm da» Wort; ,. Woche zurückliegend« Veranstaltung der nriegs,Opfer.Abteilung in der Stadthalle habe kam «rülicn Charakter getragen, während der Üa 8,' dem Frohsinn dienen solle. Er freue Z. io viele Kameraden den an sie ergannicht ungehört verhallen liehen, be- /4enu>S!l ihre Wagen zur Berfügung gestellt und ^.^"üb-Opser-Abteilung auch andere finanzielle «fenslütziingen hätten zuteil «oerden lassen, um J* Knrg-brschädigten, Kriegerwitwen und den -cstorbener Kameraden einig« sorglose 5*1™!« bereiten. Diesen gütigen Helfern sprach 7^- Wirtheim den aufrichtigen Dank der Kriegs- ^Pfrr-Abteilung au», aber auch all denen, die zu Tage» durch Rat und geführt werde, »och müsse man auch di rch Taten kin Kameradschäftsgesühl beweisen. De: heutige tag sei ein schone, Beispiel der „Kai leradschaft her Tat", aber ln erster Linie gebühr« lem Kam Hirt heim der D«nk nicht nur aller Fahrt eilnehmer, kfrchen besuchen. Niederschlesien Beleg. Am 13. Septer her fand di, sehr stark besuchte Monatsoersammlu ig der Ortsgruppe statt. Rach der Gefallenenehru g begrüßt« der Ottsgruppenvorsitzend. Kam. Sruno Friedländer insbesondere die aurwärtij en Gäste und die MitwUHjnni irr iqm niu|i IIUI uun 0ui;u r,,n»»,tr»u»» in»uc|cmvsav dk aa«wuui| sondern auch derl gesamten Ortsgruppe d rfür, daß glieder der Sportgrupp«, er in -solch vorbildlicher Weis» wie heut,, so auch Der Pressewart der Si ottgrupp« erstattete der sistts, die Znteressen unserer Kriegsopfer w hrnehme. Versammlung «inen aussü >rlichen Bericht über die 1 letzten Großveranstaltung»! der Sportgrupp«. Au» viesem verdient hervorgehopen zu werden, daß di« r»ii gw — U w^w^ttilung der Sport zrupp« im Mannschastrwettkampf gegen di« Br«, lauer Schachvereintgung «in höchst ehrenvolle, 3:3 zerausholen konnte. Di« Zugendgrupp« ist zu neu m Leben erwacht. E» wird an di« Eltern appelli!rt, ihr« Kinder zu uns zu schicken. Inschliestenb Landesverband«, referierte «r s Riederfchl sien da«I«ute »e«n«rn »er ftribri«*« »«« K -V.-Ad>«Uuna Crtiat. Äannowr »elchnklen Sc litt [Slttbclm krecht«». Kam. Srich »iajer INnlri, Sam. ßtl» Mendelf-d" «Mille, und deren Feauen. l Vitt: Kam. Fritx Mendclwbtt!rj 8u>ki Gelingen de, "tt beigefragen haften. nan, Cr ich Glaser bracht« hierauf u. a. zum ü“ttMdaß .Zkameradkchakt" sehr oft im Mund« i < .! . < i / ‘.unke allicator ° » h I r. »«- i . drrwarrn UNSERE VBRKAUrSOESCHAFTE. Twill null UIE.I.W Ai HlOrt.MII H<w»,tfi «||b.<».i. ftmun»* « , *• «»».IMwtrfiUl MIwi iM. RoM U ■•••• Uawow* --1- Ollukick a.H Zm Rainen der Kriegsbeschädigten antwort«!« Kam.!" Loui» Abt mit einem reizenden, selbst verfastten *}1 4 8 Gedicht,lin dem er den Dank Aller au»sprach und .1 r mit Nachdruck daraus hinwies/ dah auch bi« kriegsbeschädigten Kameraden jederzeit treu zu chrem Bund«, zu chrem Reichsbund jüdisch« Frontsoldaten ftehchr und stet» zur Stell« sein würden, wem, fl«!!^m^gemeinsamen. Essen bekam di« Ruh« auf den wiederbezogenen Plätzen in der H«rd« natürlich besonder» gut. zumal « die Sonne immer nochr recht gut meinte. Umso willkommener war dann! dek Kaffe«, der di« Gemüter bald wieder zu neue»! Leben erweckte; man stärkte sich erneut und liest! sich auch den vorzüglichen Butter- und PslastmeN-Kuchen munden <«inigen Kameraden» frauea schl Mutt« Goltermann sogar da, Rezept dazu; verraten haben) Hiernach verschafft« man ssth schleunigst wied« etwa, »»«gung au, der Kegettmhn. Doch wie alle» mal rin End« hat. so mustle man schließlich dar-n dwrrn«. von der: i^d. Abschied »u nehmen, und rüstet« fich denn auch in de»> Bewnßtsrin, «inen wirklich herrlichen Zar verlebt zuhaben, aa dessen (fetaienmg mon noch ton^ zeh en wollte, gegen */i7 U^tÄ^cng‘s^,m Breslau, über bat Themc: „Unsere jüdische Arbeit im Neuen Zähre". - i on Anfang an zog er di« Anwesenden in dea Bai n seiner fesselnden Ausführungen und reicher B ifall zeigt« ihm, wie gern et in Brieg gesehen st. — » Anschließend an da» R ferat fand noch eine Aussprache statt. Bayern Wllrzbnrg. Die Ortsgrup * hielt am 21. Septemb« eine gut besucht« ve sommlung ab. E» galt erster Linie von dem voi Würzbürg scheidenden ~°”“'-|«n 1- Vorsitzende > Kameraden Mar lbschied zu nehmei. * Kam. Zustizrat Dr. S! «r n hob di« kameradschaftliche Vorzüge und di« auß«ordentiich« ««schicklich kett. mit der Mar Wolf die Ortsgrup leitete, hervor. Zn vier Kri« »jahren hatte «r seme Pflicht getan; sein Wunsch, Kampfftieg« ru werden, war nicht in Erfüflnng gegangen Pflichttreu« war ihm immer Leitfaden. Ein« Plakette de» Bundesvorsitzniden und «in Abschieds «schenk d« Ortsgruppe ehrt« diesen vo bildlichen Kornraden und Freund unser« Sache. Al» 1. vorsitzend« wurde ' üftftrat Dr. Stern, al» 2. Buesitzend« Ernst ich kost berufen, im übrigen bleibt d» Vorstand unv«ändert NUttetdeefchUnd Leipzig. Uns« -erbst-Piess«.Abend war wied« ausgezeichnet besucht; »ir konnten »chilhiia» Kam «öden d« verschiedensten Ortsgruppen sowie ausländisch« Freund« «Mo, «en heißen. Der Saal de» „Schloßkeller" w« j überfüllt. Dies« Messeabend — da» sah man wieder —. ist tatsächlich Tradition geworden, »ser« Freund« un» Wir hatten die Freude, unseren Bundesoorsitzen, den Kam. Dr. Löchensteln, b^i un» zu i«h«n, der üb« die Tätigkeit de, Bünde» und der Ortsgruppen berichtet«. Auch an^biefer Stelle sei ihm nochmal, herzlichst gedankt, dtß er sich uns, trotz groster Beanspruchung, wieder zur Verfügung gestellt. Der reu« Ortsgruopenvorsitzende. Kam. Recht/- anwalt Dr. Richard Cohn, de! sich an diesem Abend erstmalig den ' Leipziger ui d auswärtigen Kameraden vorstellen konnte, leitete mit einer Begrüßungsansprache de» Abend «in Den llnterhaüungsteil bestritt der Vortrags, künftler Fritz Dachauer mit selb! verfaßten Gedichten und Vorträgen, -den mulika ilchen Teil die Kapelle Selig. - Gesellige» Beisammensein ließ die Stunden schnell vergehen, und so trennte man sich ejit lange nach Mitternacht. -- sAuf Wiederseften zur Früh jahrsmess«! j Aus Kameraden• und Familienkreisen Kam. Julian Lehmann 51) Jahre. Am 3. Oktober 1936 tritt unsei lieber Kam. Zulian Lehmann, Hamburg, übet die Schwelle des 50. Lebensjahr«».- Kam. L«!imann, über dessen bemerkenswerte Laufbahn als langjähriger jüdischer Schriftleiter und nahmhi fter Sportjournalist wir au» anderem Anlas' vor einiger Zest berichteten, ist, wie bekannt, einer der führenden Kameraden in Hamburg und im nordwestdeutschen Landesuerband, tu welchem er das Am« de» Landessportleiters, bas auch Nie »ersachsen einbeschließt, inne hat. Wie einst al» Fiontkämpfer im Weltkrieg, so hat Kam. Julian Lehm ann nach dem Kriege im Neichsbund jüdischer Frontsoldaten seinen vollen Einsatz geleistet. Wir danken ihm heute dafür und sprechen ihm uns« e herzlichsten Glückwünsche für sein« fernere Zutun t aus. Wltzeuhaufe». Der Ren i« Mott, Kugelmann, begeht am 23. September stinen 81. Geburtstag in geistiger und körperlich tr Rüstigkeit 5 Sähoe waren an der Front, von penen 4 Mit glieder des Reichsbundes sind. i d t, Vete- Znhaber der ^om 29. Sep- 'tesfrische die Düsfelborf. He« Adolf Goldsch ran von 1878 71 und langjähriger Firma Isidor Goldschmcht. begeht, temb er in seltener Rüstigkeit und Gr Feier seine, 85. Geburtbtage». Geschäftsführer de» >, Kam. Pollock, Bilterfelb. Am 1. Oktober feiert die Firma 2. Jarosch Nachf. ihr - SO jähriges Geschäftsjubiläum. Im Jahre 1886 von Herrn 2. Jarosch!«gründet, wurde sie im Jahre 1911 von dessen leften, Herrn William Wolfs übernommen, der im Jahre 1916 vor Perdun gefallen ist. Sein« Witwe fühtte sie. bi» 1921 oeiter. Seit 15 Jahren, ist alleintget Inhaber Einser Kam. Wolf Wolfs. MaiAz. Am 17. September konnte detz seit nahezu 78 Jahren str Mainz ansässige Herr 'klbert Beck semeu 90. Geburlrtag feiern. Bon ihm waren während de» Weltkriege» insgesamt 8 Söhn« im Feld«, von denen 6 in der öst«reichis hen Arme«, einer in der deutschen Arüwe und «in« bei dem deutschen freiwilligen Sanitätrkorps in Ostpreußen standen. Zwei dies« Söhn«, hierunter der Sanitätet, sind infolge ihrer im Felde ,ug«zogen«n Leiden verstorben. Di« Mainzer Ottsgruppegratulierte dem Jubilar durch «in Schreiben und ließ gleist zeitig «inen Geschenkkorb überreichen. D« alt« jerr konnte in gut« Nüftigkest, seine 'Pfeife rat chend, di« chm in reichlich« Zahl zu Teil w«t enden^ Besuch« empfangen und war üb« di« »ielen' ihm überrrichten Geschenke sehr «freut. Wi - wünschen Herrn Leck an dies« Stell« nochmal, einen angenehmen Lebensabend. «rifsurilrchea. Am 23. September, oollendet« Kam. Siegfried Schürmann fein 5<. Leben», jahr. Al» Ersatzreservist zog er mit dem ' in» Feld und wurde am 28« Februar Anb«» schuwr verwundet. Er «hielt da» und da» verwuudeteuabzeicheu. Wir I. R. 13 1915 bei E. «. II. wünschen nuferem treue». « Pr».' kreegsbeich. Kjemeradeu, noch^n»p^«^Iahrr«hnt » gleich« Rüftiqkrit. -<-*-W- «» ■- nna VMionici vor oni Dr. Hm Volltibtr dort; kür des Aasclf Bcsakl; Bette W Sa Dracfct BackdrackcMl R. a-A. 0. Quart. 1938: 15

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.