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Der Schild · 1936-09-25 · 39 (25.9.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
39 (25.9.1936)
Date
1936-09-25
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Bt&ktt dh ^SdttUT tdr Sport und Jm Q«rtta, dM 2& 8«plainb«r 1 l*lc»»st>undM JOdlsctm ProwHold»itn 74 ■ HP > W« . li* ir sdniien den Nachwuchs :*s St rieh h «Mem t •b OM.llll, I V«‘ W rnmt £■» wie klein die Auswahl gedgneta Persönlichketfefl | vt. Autofahrt nach Bad Hoobnrg mit von uneraden zur Verfügung; gestefltea nach Sabbath-Ausgaag unterbrach die nreilie. Nach einer schlichten Mahlzeit Die Autofi S^ortiumera t wmt <Mn ' ina OatM Mit zn den wichtigsten Indischen Sportbewegung g I lag und Heranziehnng juj tioriricbvtuic «neu i | ichflpfertech« Mitarbeiter, and Schu- Panik- V« zu jen, i ocginbntoe Zafü beehr die in Sportgrappcn und _ risch tätig ainn» wheen. da& Itthigter Führernntnren immer _ _ I Dieser immer stärker fühlbar werdende iFölrermangel wirkt sich * I pfindlich bei unseren Orofi I Frage da Fi lassere Vereinsleiter darum schon seit einiger I Zeit, ohne daß man bisher zu! einer pr*k- I Beben Lösung gekommen wäre. I Wenn der vielseitigste Verein da Sport- Ibundes, der TSV. Scnild Frankfurt, auf Iden verschiedensten Qebieten, sportNch und | organisatorisch, in den letzten Jahren bahnbrechend gewirkt hat, so blieb a gerade lanch ihm iwssismsn, in der Frage jd« Fnnh* Itionärsebuiung einen neuen Weg< zu weisen. Sein Weg — darüber sind sich Seine Leiter von Anfang an klar gewesen — war rin -Experiment, ein erster Versuch, zu dessen OeHngcn man seine wegsekanenden Initiatoren aber beglückwünschen] darf. Der eiste Lebrknrs für Fnuktlonlre ln I Form eine» Schulungskurses auf Sportkamerad- I ichaftlicher Basis war ein voller j Erfolg. Er | bat nadt dem allgemeinen Urteil' aller Teflsehmtr nickt nur einen gewaldgrin Wtanenastoff vermittelt, sondern darüber hinaus den I Konnten die zwei Tage in Bad Hombwjg Izu einem wirklichen Qemelnschafts- |erlebnis gestaltet. I AU. sich die 30 jugendlichen „Funktionär^ ■wärter“ am Sonnabend nachmittag im Fechtsaal da TSV. Schild versammelten, da bezeichnete es Vereinsleiter Hans Orünebaum in seiner Eröffnungsrede als den Zweck des Kurses, einen Einblidc in das Getriebe da Vereins zu geben; es sollte aber «ich gezeigt, werden, was der Funktionär an. Arbeitslasten und Pflichten auf sich nimmtv die aber wiederum nicht dazu führen dürfen, •kh eitel herauszustellen, sondern dazu verpflichten, noch mehr Sportkamerna zu sein da bisher. Der organisatorische Leiter des Koma, Erich Birkenstein, hatte für die rioze Dauer eure strenge DbzipHhsr- und Hausordnung ausgearbeitet. Dr. E. Langenbach gab als erster Refe- I rat eilten iuuppen, glänzend formulierten Ab- : rill der „inneren“ Vereinsg.eschickte: i entsprechend der Oeschtchte der Vcichuarta-1 dang warm» die geistigen Orundlagen da TSV. Schild ib Kinddes Reicüebundes 1 jüd. Frontsoldaten die Orundnätze da ■ Disziplin, der Kameradschaft and [EfiMatzberdtsebaft. Da Redner erklärte das Wachsi tum da Vereins aus den Zeitvertilltnlaen; und zeichnete die gewaltige organisatorische Leistung da Verehülettung beim Aufban der vielen Abtellmmms. Da narrt Aufbau mit ihrer vielen KMateMl durch eine sirfnahmebereite and aufnahmeftblge Nachfolgeschaft sei mir dann »ögHeh, wenn derjenige durch; das eigene Brbpld Ehmatxbcrcitechsft beweise, der das Konfsiando führen wlIL — Landes- Hortleiter Kam. Dr. Heiner Mayer stelte h> seineip Vortrag. der besonder» tteMr Eindruck hinteriidj, ®e Stellung den Vereins z« den rinderen Organisationen dar. Inder Verein, so führte er ans, sei ein Lebewesen, das steh entwickelt, mit Geburt und Höhepunkte*. Wie jedes lebeaesen bedeute da Vnnto an sich befrachtet ■Kitts und Johtene seinen Lsbenstnhalt erat da OemsinSthatt. in der Verbindung mH derea UbewraenTSo fflpc WdS beuten Sprach. Ji die rörmrtMentiig abwanu: „Sage mit, min Du Dich zur Lfmwdt kt, und kh werde Dir sagen, wer Du .ZeWdstete da se gewesen; später sprach 'H»a im Dr. Ros entlud fesselte dann alle wr bk in die späten A rat von Dr. Hermann Weil über lerbau und Charakter" mit ^Vorführungen. Die tief durchdachten lagen Dr. Wells — auf die wir noch besonders eingehen werden — stellfen an die Aufnahmefähigkeit da Znhöra gewaltige Ansprüche! drangen sie doth weit m die noch Wenig geklärten Zusammenhänge da Jugcndpsychologie, ein. Die Schwierigkeit für den Obmann, in den wenigen Stunden da Trainings und da Wettkampfe» ein seelisches Verhältnis zu den ihm anvertrauten jugendlichen zn Hoden, winde offenbar. Da Redner forderte zur Erreichung eines rach harmonischen Verhättn&ses von Führer Und Oeführtem die Kenntnis einiger wesentlicher Tatbestände da Jugendpsychologie, die das Besondere da jugendlichen Entwfcfcnnigsphasen in Oegensatz zu da Verfassung Erwachsener stellt Es bestehen im- : lösbare Verkettungen zwischen Körperbau und Charakter, und der gerade im jüdischen Sport immer wieda zitierte Satz „mens sana in corpore riano“ bewahrheite sich auch in seiner Umkehrung: Nur eine gesunde, den Fährnissen des Alltags standhaltende Sale wird den Mäulchen in den Zustand versetzen, sieh körperlich den Erfordernissen da Tages entsprechend! suszubiJdcn. Da Sonntag begann um 6 Uhr früh mit einer ausgiebigen Morgelgymnastik im Freien, an da sich alle, Referenten und Karsisten, beteiligten. Dann begann die große Reihe von Kurzreferaten, beinahe an die 20, über fast alle im TSV. Schild betriebenen Sportgebiet«, Ober Schwimmen, Ti Vorführungen auf da Matte itein, Walter mann, Oerd Stelzer, Boxen, Judo, Schwaathletik, Radsport, Rudtm, Tennis, Tischtennis, Faßball, Hand! all, Hockey, Ski, |ei<fatathletik, Schach, Rei en, ~ teilweise mit praktisc len da Tafel, am Gerät o ler Sprachen hier: Erich Birk sied enstein, Roh. Sachs-H :DkL Walter Outheim, E nil Hohn, Paul VoHweUa, H ins Basch, Dr. Kurl Frankel. Einige weit« re grundsätzliche Referate dienten da Ein! eitlicnkeit da weiteren Sportart, eit. So late W. Frieden*tein einen neuartigen Plan Über die künftige Durchführung der Abteitnngameisterechajften — auch iit Rasensport — vor. Ueber die Funktionen ler Veremsgeschäftastelle und ihr Verhältnis ann Obmaim wurde Klarheit geschaffen. Leol Weiß stellte die schwierige Arbeit da jüdischen Presse und die Aufgaben da V« refnszeitungen dar. W. F r i ed enstein bei orte die Teilnehmer übirr Propaganda (ragen und die Vorbereitungsa (beiten vor großen Veyanstaltungej. Der Abend va State dann noch einmal sämtliche Kursteilneh scr bei einem gemütlichen Zusammensein. V Jrher hatte a noch eine freie Aussprache gegelen, die ein wirklich produktives Ergebnis na fte. Es wurden in lebendiger Weise Fragen geteilt und beantwortet; die Wichtigkeit einer verstärkten Jugendbetreuung und entsprechend e Maßnahmen wurden besprochen. Vereins beiter Hans Grünebaum zog am Abend nechmal in yiner kurzen Rede das,Fazit des Kuises, dann erhielte» die Kursisten ihre Diplome. Mehr als die theoretische Belehrung tattif die kameradahaftüche Art da ganzen Organisation > (— übrigen* strenges Rauch u td NHcetinvabot usw.l —) da ständige enge seelische Kontakt und da wertvolle sichken tenlemen ab Mensch und Kamerad zu dem Erfolg da Funktionirachu- Iung b«igetrag«n. l. ... Lw. Sport'rfer Woche Pforzheim unyfteg | Heidelbag. Die SpotWnm* Ptonhriw capfiu »>> iucr *aimi«nmr»«n. St w» St iwtüa luwihiakrt wank, Pterfrfktatofe Da zweite FUßbmll , ln Sfldwesfdenteckltefd! ebmduft“ vi Da gew. snburg. ohne Vabands^iel-SonntagT der . beim mußten große , Schild (IckSc Vcfintuag RtehMctei Crgebob ff HcMef Stuttga F rankf Aacüaf Schild Mi Ergebnis von Schild Frankfurt AH. gndtiageo geben. | . Gleichstand — 22 (ltzl) — gab WüALM?* wurde. Mam sah «in Inner fair« Spiel, te dem der bette Mann auf dm Felde ->■ na Hridtboi aad criklte da <3:2). wikread «dae ente Vtr- Cfak akg«*. I.—AJSV„ PkznaseiB L, vit au» de« Vtu ätmtm Hkler* BOtrMtte, «im deid» Om bfltterte »tt Bride i hteftrn MM he Stattgarti Jagcsd die a .im gegen ■tedt «mg«trage* I. Kid« wmt L KaaSta ’Jtmmtk bartoTgotedem ja ra» " ^**5* .r? < - i da WdrtaBer . r**?.**..*? r' J*“ _ ..j B.u- .a wa klusa m anaaw» a»a , te Mstetegari'! Itaem.'fcte at^ Bcccfaase %wkchca jMIte aatf L KaaSta?)■—■* dSt OtwaM Mdaiafta kataa aad walk ml Sm 3* <fca EktaacVr Eine Enttäincbung war «He Form da ISpV. Offenbach, da te Wiesbaden kM riWte erstes» Mannschaft durch aate aerfahma gegen die Sportgrupp« Mainz mit H Toren verlor. Dm Spiel da Reserven agab Jg 2.-0) 730 Da<msti beUf zum' — mif ren «mag die SBorfmtepe! .Frachhttzrt |; nicht * ‘ zwei Spiel *ttaa Im St ttStm >»»«»»«, dar (0:2) SUditrink IMtr m s» »itfahw ann ■arJakrt t I ri- . r-Z-. iwevn« vcm mm aw nak M «acWm» ■ « h dte PunkteraSt mH 1 h, an btt, lun sernene» zwei Frankfurter r ~ j-rua1 / "J1: r iHtebzeit das Fei» fetea war» l rietet!). Die D*rauttdter Jagend äwwk mjSSSss m i wmTm i Vabandmpiel nicht aogetretea. te» .T!"”11!1 ».'fH ■—?***MF wir zu dem Vabandmpiel - vom tuaadub KrihntetteL «ÄTi TaS das dawSwt« CiaS aal aad S vdkn _ jea Nas- Schka aa um. - IS ' - * . - . ...k.n,.i.i .u5*aW ÄT* K? Jr. KaTlärR« k laaaad-V#**alt»vlal •Uirätii aaaak m» «kam - Tai?' Slratataa Ttwmtnttaftl ArrMiSM 'mit ManntJSß^VArtr Vereinsmeisterscfiafte?» vom Mitrclrhcin Zum Abschluß da Laicbtathletiksaison trafen sich die mittelrheinischen Großvereine noch einmalin Aachen, um den Manrnchaftsmeista da Bezirks zu ermitteln. 10 Mannschaften hatten gemeldet und es gab vor zahlreichen Zuschauern harte und erbitterte Kämpfe, ohne daß jedoch die Leistungen bei der außerordentlichen Beanspruchung da Besten auf besonderer Höhe. lagen. Den Wanderpokal da Bezirks, den da ITV. Köln verteidigte, gewann diesmal Aachen und auch m der Klasse B setzte sich Aachen vor Köln- Die, Kölner batten allerdings auf einige ihrer baten Leute verzichten müssen und auch sonst noch Besetzungnschwierigkeiten gehabt. Die Aachener gewannen mit Ausnahme da Kugelstoßens, sämtliche Wettbewerbe da A-Kbsse und auch in der Klasse B Lagen sie mit zwei Ausnahme» stets vorne: Leo Salmang konnte sich nicht weniger ab viermal in die Siegalbte einzeichnen, Ernst ' VoS war zweimal auf dem ersten Platz. Erstmalig wurde der Dreisprung eingeführt, den Leo Salmasg mit II m gewann. Aachen und Köln gewannen die übrigen Wettbewerbe in gleicher Anzahl. Die Art da Ansschreidung brachte a mit sich, .daß viele jugendliche in die Mannschaften eingaeiht wurden und diese schlugen sich ganz gut, so daß vom Nachwuchs noch einig« zn erhoffen ist. Im Gesamtergebnis da Kusse A siMte Aachen mit 10 500 Punkten vor Köln mit 8567 Punkten und M«-Gladbach mH 7042 Punkten. Das Ergehn» da Klasse B war: 1. Aachen 7334 Punkte, 2. Köln 6374 Punkte, 3. M.-Gladbach 5164 Punkte. Bei den Franca gab es einen harten Kampf zwischen Aachen und Bonn. Köln trat ohne. Edith Herz an und war infolgedessen aussichtslos. Die Aachen«rinnen gewannen durch Ebe Levy die 100 m '(13,8), sodann siegten sie in da Staffel und sicherten sich einige gute Plätze. Durch Gretel Hirsch lag Bonn im Hochsprung, Diskuswerfen und Kugektoßen vorne, den Wertsprung gewann Bonn durch Abbag. Ganz knapp siegte Bonn im Gesamtergebnis mit 25/ Punkten vor Aachen mit 248 Punkten und Köln mH 130 Punkten. Go Offizielle PlWeffmfea Schach kn „Schild“. Schach als Sport soll jetzt im Sportbtmd eine besonders rege Pflege erfahren. In einzeln en Sportgruppen, besonders im Süden des Reiches, bedeutet das keine Neuerung, denn dort herrscht schon seit Jahren ein reger äidverkchr; ia Frankfurt a. M. z. B. untertt der -TSV. Sehtid sehe» lange eine fast 10CH Mami starke Schachabteilung und im Frühjahr konnten wir erst über den erfolgreichen Start da großen südwestdeutschen Sehachtaga berichten. ,. j— Diese rührige Arbeit verdzmet der Sporthemd in erster Lime der Initiative des Scnild- Scbachobmattoa und stellvertretenden Schachobmaisa für Südwat, Jak. Sandei (Frankfurt), und der Sporthemd kannte denn auch | keine geignetere Persönlichkeit für die Wahl lema K elcbso ba ann cs -für Schach finden. Die Ernennung Sandeis nun Reichsobmann für Schach bt amt vergangene Woche erfolgt, und wie wir erfahren, beabsichtigt Sandei, schon jetzt mit da Organisation da Schachbetriebs ia den einremen Sportgruppen zu. beginnen. Es wäre wünschenswert, wenn alle Sportgruppen, die Schach treiben oder in denen Sportler Interesse für das „königliche Spiel“ habest diese organisatorischen Vorberatungen dmrh Ihre Mitarbeit rarterstutzen wollte» und denn neuen Reichsobmann Jak. San de 4 Frankfurt a. M, Friedbcriandstr. 52 entsprechende Angaben und Vorschläge unterbreiten. L w. ßpmtiahra As«. Sportlehrer» «macht. Wie suche» für ritte unserer Sportgnmpen «ne* 6pnrttebr*r (evtl. Sportlehrer»). Duseihe sM i» sripem bisherige» wirtschaftliche» Bfruf . untergtbracfH, werde» and außerdem Sjimtuati nicht «tarn tenatatetegai mit Angabe da gewünschten wfetechaftikhc» Roritka msd da bbhe mR 1 r- Jwj -eng IIUIkok wVQCK. m» SfrM%M*Srbateo. le» an die Geschäftsführung erjgen ■g da Dte m teh* fSrnTSm tm-tSmrnJm. mm den FiV mit hrinen refv-- Zt Wr Vi iiiag»— n* Sm »Ssmmrnä SS 14 rn iMk rtAhi**»»- «Ft M'St Ute' Tm AnGlN Ifi da „Schild“ Heflbroa», VUsi ahdauer, Heilbronn »Mh "Mni U «ri» -te< wmrtSK «4# MW STmT •fern. Madt tfilWt «rihutTlürtäteu»«. -«»■* *. •a» «ei MoHmtSSaSSi 1 Pmektth ä«* «He»: «y.i«.,» *>^...äye3!&£rtraSB Vas

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