Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 37 (11.9.1936)
- Date
- 1936-09-11
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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1936 Btf JjEWAUSQEBF^i REICHSBUNO) JQ0I8CWEB FRONTSOLDATEII E.V. (inftnuksoDUe; -fti« in /jnniLec €in Abend der KriegsopserabieNung feit unübersehbar war di« Zahl derer, »«,! Aus b'r Kriegs Opfer-Abteilung der rm>« Hannover am Tonnabend, den 5. Tepk. «solql w-i-n: der herrlich«, 600 Personen ljt«lhovrnsaal der Städlholle Hannover , s,l, dis au* den letzten Platz gefüllt. Es gal« »m! Abend zugunsten der Kriegsopfer des -le-riidandc'Riedersachsen und der Orts 'jlt «Sannui-cr zu begehen, und alle die vielen tzmmen wo'.'ten hilfsbereit dazu beitragen. gri<tzs-Or>-'r Abteilung da» Helfen zu ermög _j »oui wenigstens zu erleichtern fSänftH* de-!-inn die Festlichkeit mit dein Ein »'S Äer gi.'buen, die mit ihren Begleitern und Lizabl Sportlern und Sportlerinnen auf Nif ichlihi.-m Grün gezierten Podium Auf!0 kahT.i-... in dessen Mitte das Bild Meister -rm-jim - ..Im Müttern der Zwölftaufcnd" abstle ^i""bcn hatte. Die Erschienenen er -e den ,,!-rte'i die Ehre durch Erlzeben von PIä»c>- iodalfn in:. nun die Kameraden Mandelbrod, lfdeiri H einann das Andante a. d. Trio itlavitr. oline und Bratsche a. op. 14 Ar. 2 » Ü. .'iojait in bekannter Meisterschaft »n fchlo'.-:, sich die kurzen Worte des Kain, irlbcin ■ der all« Erschienenen, besonders Arbner kc Abends, den Kam. Rabbiner Dr. :fetl So'cnt! . Berlin und Kam. Oberlandes lenÄ-isil D. Dr. Ernst Roienlhal. Berlin, a lt :tretet jüdischer Behörden und Ber P' ' herzlichste begrüszte. km Idiü die Iki Jiaf. IIeeig lijft rb -•c* Erlebnis wurde den Zuhörern n folgende Heldenebrung durch bbiner Dr. Karl Rosenlkal vermitldll nur" so führte Kam. Rabbiner Dr. 11 . l u. a. aus, „trennen uns noch von in trfcher -n lagen jüdischer Gemeinschaft, doch in Ernst und die Weihe dieser Tage umgibt m lcbon ,.tzt". Der heutige Tag sei ebenso wie dt Rcwal. :-lag ein „Zaum hasikoraun", ein .Tag te ifrtintrnv. Man solle nicht nur vor sich in die Meft sondern auch zurück, und man büe sich erinnern an jene 2 Millionen tapferer Kw'drtn. die ihr Leben und ihr Herzblut ließen 7 Hiixa.e. Treu« und Opfersinn, in der Liede g: Hei-cst. Inmitten dieser tapferen Tchar sind! 20Ä>l-!2i'che Gefallene, die Schüller an Tchulter eit ihren Kameraden in Opsaewlllen und Einsatz tzrek-chest gekämpft haben. Mit Lust zum Leben n Hes aber auch bereit, ihr Leben für ibr in die Schanze zu schlagen, seien sie in kt K, ■ , f gezogen, beseelt von der Sehnsucht «ä k! glückliche» Friede». Wurden wir ihrer nül ge.'-ilftt, wären wir ihrer nicht würdig! flicht durch Klagen, nicht durch Jammern solle bedenk cm» Ausdruck gebracht werden,' wehmütig i wohl sein, aber nicht sentimental: denn 'bendig sei unser Tag in Hinblick auf ten, Blutzeugen des Judentums ln Nachdem der Redner das Wort Geidels zitiert hatte: „Wenn'» etwas lliger als das Schicksal, so isl's der Mut. lchüttert trägt!", beschloß er unter den ees Liedes vom Guten Kameraden, und Kriegshinterbliebenen in Zukunft gelindest! werde und somit ihr - schweren Opfer, .die sie für »e I Heimat gebracht trabe», nicht umsonst geweien seien. Hiernach erktoina nochmals sie Muuk zu W A Mozart.- ..Alleir.tta a. op. I > Ar. woratck mit dem Ausinar-ch der Fab».-n die ertrebenve Feier ihr Endf labm. f Im Anj-hluß an dieii Abendieier war dt» Kameraden und ihren Angehörigen Gcleqenhtit gegeben, im ..chkuen Hau'-" noch zwanglos bei sainmen zu semj und Gedanke» über da- Gebürte »uszutau'chen. Kam. F::tz Mendelloh»., i : Berlin. Krieg^op'ersakrl. Am 30. August d V : veranstaltete,, die Lil-gruppen Eharlottei . s b u r g und O!> gcmein'am ihre diesjährige Krie, r i opferfahrt, die s als lleberraschung für die darin! teilnehmenden ckriegsbe-chadigten Kameraden > Is Fahr! ins Bi, ue gedacht unir. Bei strahlend! m Sonnenschein vriaminelten sich die Teilnehmer l er Gruppe £it um 10 llbr in der Andrcasstr. wo ic Kraftwagen,. diein Teil der autobesitzenden Ea merade» frenn sticherweise zur Beringung gestellt batte, daraus rigrlete», sie ins Freie zu beiorde Es kalte» sich 27 Teilnehmer dort verlammi lt, die nun in g mack,licke,n Tempo über Treptr w, Adlershof, i>',ri »au nach de», Jirl. dem iehr ich ön gelegenen „W ildidnil" in Sckmiöckwitz beiördprt wurden. Die O r!-gigppe Ebarlotlenburg, deren T ilnehnierzakl dif 5i> weit überschritt, batte eii sich verdient, nahmen di Tii'- Platz. Ein Te loNrnl-urg statt, die Fi An-prachen betonte gruppe Ekarlottenburg t- Kriegsopserdezernen R-HIsanwa» Dr. dig'eit solcher Beran! de ubdraus gelungenef, dauti, und ts gab a! nicht lehr rucksebrle. Sie «ettmitzstat einer Spocthnmerniirn , Dt Stuttifarter Zsraelitiiche Gemeinde,ejt iitfl vom I. 9. 1)J36 berichtet uitler der Ilebeiich ift „Eine mutige Retluiigst.at" über «inen^Vorgang, der auch in |btr allgemeine', Preise Stuttgatts Erwähnung geiunde» -hat und in deisen Mit ei punkt unser S p o r I k a m.. Z s i A a t,h st ht, wie folgt: '• „Um So»,Nag, den, 16, August, ruderte ein Faltboolfahre, der in Begleitung ein«; Mädck rns auf dem Ae, ar p>,ddelte, unterhalb der Aec einen Aufruf an die Häuptel wurde, die Kriege schuld. Ein geleinter jüdischer So^d ch ü w i I s ch , wandte ,fc'.tung veröffentliche, dagegen und trat süi rade» ei». An einer wie!ie sich in Port ,,'lver hat mit bei, falle gemacht? Welch, oldate» ab, in dem be luden leien am japanische» om' Kriegsschaupläh zurück at, der Gefreite .§ s o r » > ich in einem Zn der gleichen Brief voller Entrüstung seine jüdische». Kriegslamesteihe, von Belegen zeigt er, Arthur gehalten haben: anderen zujamirien Auslüimie I Ml Ir I tnitte I Teilt 2 Ifnant: I Ol. .• JVri : | Alär-.i, ich die Zuhörer erneut von ihren Plätzen erl l-be- - ahrend sich die Fahnen senkten, seine st- Heldenehrung. rn die Zuhörer andächtig de» Tönen des^ - mesto a. d. Trio op. 40 von Fohannes, >1 gelauscht hatten, ergriff Kam. Dberuchtsrat a. D. Dr. Ernst Aosentkak it zu seinem Acferat: „Welche Aufgaben .-r Aeichsbund jüdischer Frontsoldaten auf ' -bitte der Kriegsopser Bersorgung?" und! - a. aus, dah die verklungenen Töne j ter ' abnis'ichen Musik die Wirkung der WoN< :m. Aabbitier Dr. Rosenthal noch veri stt: sodann erläuterte er, was man »nler » für Kriegsopfer" verliehe. Dem Reichsbunv r Frontsoldaten sei durch Staatsakt die :u„g und die Betreuung der nichlarilchen > pfer, die im übrigen vom Staat gleich und wohlwollend belmndelt würden, wie alls : n. übertragen worden. Die Gerechtigkeit oeries, den Kriegsopfern die.! nötige AnerkenI' zu zollen, und deshalb niäre ber heutige auch umso danldarer zu begrüßen, an dem ' insbesondere der jüdischen Kriegsopfer und _ Kriegshinterbliebenen gedenke. - I-r Borsihende der Ortsgruppe, Kam. Erich i t e r, gedachte in seinen Worten, die den ni:nd beschließen sollten, nochmal» eingehend derer, de, twegen man zu dieser würdigen Feier zusammengt'.-mmen sei, und er dankt« seinem Borredner da 7ir, dah er die rechten Wege gewiesen habe, Dman allen Kriegsopfern und Kriegshintesl db-benen helfen könne und helfen müsse. Kam.! ^- >ser forderte daher all« Versammelten mit Rachdiuck aus, in wahrer Kameradschaft sich mit ihrer S-mzen Person, nicht nur ideell, sondern auch finastziell in den Dienst dieser Sach« zu stellen und sich für unser« Kriegsopfer weitgehendst «lnztzl tzen, damit die Rot der Schwerkriegsoerletzien brücke iliiterli rkbcim zu nahe an das Wehr, kl»» wohl dies fl, tilg verboten ist. Zn dem sich ünmitlelbar vo: - dem HVbt: bildenden Stri del kentcrte dos Boot, ieine Znsassen tonnten sich nur noch an len eisernen Berstrebungen des W-Hr-- direkt am II verfall Hallen und gerieten in Lebensgefahr. tem Faltbootfahrer Zngenieur Z" Rath aus Stuttgart gelang es, durch jden Strudel an die ilnfallstelle beranzukommen sind sich zwischen >e» Berstrebungen so zu halten, ldaß er das Mäd-: en in sein einsitziges Boot aufnehtnen und durch d e Wirbel und Strudel hindurch! an das llfer S tadion-Znsel in Sicherheit briügen konnte, llntc' den Augen vieler Faltbootfcchrer und Zuschau r glückte es den, wackeren juügen Mann, noch ein z w e i t e s m a l mit seinem Boot bis zur rinfillsteUe durchzulommen — und statsächlich gelastg es ihm auch diesmal, den-sich an den Berstrebungen noch haltenden B«unglückten in ein Boot zu übernehmen. Zn! der Zwischenzeit oar aber das Wasser aus dem Webr aus Boot : nd Insassen so herabgestürzt, daß das Fahrzeu, kenterle und durch die Wucht! der fallenden >W issermassen total in Trümmer ging. Der Retter und der Verunglückt« fielen! ms Wasser. Wal irend letzterer «ine Rische im Gcmäuer erspäbte. vo> der aus er später vollends heraus schwamm, »< riet Isi Rath in einen S t r« d e l, aus dem er sich nur mit allen Kräften befreien konnte. Es gelang dem tüchtigen Schwinimee, wohlbehalten das Ufer zü erreichen. Sein Fahrzeug brachten die vielen Paddelbootfahrer,I die auf dem Neckar lagen und Augenzeugen det ge fahrvollen dfettungswerkes waren, in vielen Äücken ans Land".. j Wir becklückwünfchen »nsere» -spor»«»«. raden a»s da« herzlichste za seinem »eispieldaseen Perhalte» »nd fü^n Hinz», »aß dieser Bor«»»» sich »»weit »er Stelle «relgnet«. »» »or wchilgen Wochen de, jüdisch« Lehrer David «ioe Fraa oor dem Lslriaten gerettet hat. Sporttam. Rath ist üdrigent. wie »>r ,»» Stattgar« erfahre», vor wenig«», Ta^n «»« Dealschlan». »he so mancher, a » « e » n adert. Juden im rull.-japan. Atzieg Fi Igend« Zaschrif, z» »e« «rtit^ ider Jos« s Irawpeldor in Rr. 36 de» „Schild, di« ia»f einer Peröfseattich»»« brr! „c4. P«t^r»darger Zeitang" >om 11. April 1906 »er«»«, erhalten wir »on einem M'tntdeitee. Zm Merz 1906 druckte die in Pultawa erscheinend« ussische Zeitung „Poltawsl Delo" t e n 1 o nicht mehr ai > wie man die Juden Dftrowsti, Friedman l, uiw. Wofür haben d « Aus der Fro itsoldatenbewegung c es Auslandes Die jüdischen 5 lJTA. Luslbienstj tulivral der jüdische Bereinigten Staate» in der erllärt wird, „mehr a 1» w i l digung unsere demokratischen Pnr zipien zu lqmpfest". Es wird erNärt, daß dir. druck an»znl«sch«n Pazifismus nicht interfchreiden" und den Ein» (ITA.) Wien, tember wurde in Kongreß eröff, fche Gelehrte, unti vom Wiener Roll Prag, Dr. Freu Wien teilnehmen. Herren Jtzkooich- -rag Mä hierbiei gemietet, in dckm liik den!ell>en We-z zu zlen. 1 •-tia Ausftugsloka, da leinen Rametz wirl Kameraden an einzelnen I , der Kameraden! ergab ü b . n unvermeidliche i Slatlpjel, ein stnderer T--4 -.:ng spazieren, anlere unterhielten sich. Zum M:llog, Kasiee und Ab ndbrol wurden die! Kamekaden reichlich verpfleg, alle waren restlos zu ir>-' ». Auch für Bier, Zigarren und Zitaretlen w-.: ausgiebig gt'orqt. 1er Höheznintl des Tage'- -in einer herrb Herr . 1 > ..ftündigen Motorbvoifabri. die beide I rtsgruppen vereint unter na! und die uns ud r die Dakme, den Seddinst-, ,ii, Rauchlangswerd:r vorbei und zurück durch dm £deripteelanal an >en Gosener Bergen vorbei u i- , „ach Schmockmi f fubrle. Alle Te lnehmer w , : non dieser Fahr restlos begeistert. Zwiiche» Kassee uni Abendbrot sandett Dar bieiungen von Kamera >en der Drtsgruppo Ebar at gemeinen Beifall wuslvitön. der Boriitzende der Drtv Kam. Horn » n g ' sowie Trei^Tel Aviv beftehyr ) reß entlandl. Anläß i ng weist die ölterresi r orer der Röntgenol die jüdischen- Rostl i Dorn-Berlin und als^ £ pfer ihres Be Re, 37 — Sette 3 de Abordnung zu dich der Eröffnung der chische Prelle aus die ngie hin und erwähnt genologen Dr.- Mar e. "J> Dokan Wien, :uses zugrundegcgangen der Ditsgruppr £st. Kam. i'tzenlorn die "Aotwen alrungen, die - de» -wahren Fronlgeiil, Kameradschtisllichiril. und Treue zulin ander, sinnbildlich verl nperle»- Den. Veranstaltern Tages wurde herzlich gcinen Teilnehmer, der spät riedigt in ><yu Heini z» Der Fachmann für Gabardine Mäntel i Bernhard Bohrmann Herrenkleiderfabrik aschaffe;nburg i tyueßk &&(afe*t - mjf&GSSieff-“- Das „Ausdunstswisen" im Weltkrieg. :äion lurz nach dem siel te sich ein Mangel in deq zu den schlimmsten Beginn de Welttrieges der Diganilatron heran-, folgen gerührt bätt-'. Konfession wäre» die Kanoniere auf dee Soli taja Gora, auf der Tiger. Halbinsel, in den Bat erien der Land und Marine truppen? Man, behai ptet, die Juden hatten sich dem Dienst entzogen. Schade, 'daß unser unvcrgeßlicher Chef, unser 4 ater, der General K o n d r a- Leben ist. Hätte er gehört, chmüht und verleumdet, er hätte die Wahrheit z «sagt. Tagt, wer wird unter den Helden Port Afthurs genannt? Trumpeldor, Grinspun, ' Presherowski den Georgsordea 4. -Klasse erhalten? Sind das finden oder Christen? Kriegs, kameraden von Port Arthur, meldet Euch! Sagt, ob ich nicht die 4Ba irheit rede? Haben wir nicht ebenso wie unsere christlichen Kriegstamerade» gelitten? Warum sch nädt man uns? Warum per leumden uns böse?eute? Wofür dieser Haß? Warum lebten wir in Port Arthur wie Brüder zusammen — und hi r, was geschieht hier.. - Kam. Dr- E. F. ontsoldetten in Amerika. Re» Port, Augusi- Der Ere- Fronttämpserorganisation der nahm eine Entschließung an, daß die qmerilanziichcn Juden ens seien, zur B er le i- Baterlande^- oder seiner Juden' im allgemeinen einen suchen, daß Militärdienst im Gegeasatz z» jidisi »er Lehre and Idealen stehe. Die Resolution w rd zur endgültigen Annahme der Jahreshauptve: sammlung der jüdischen Front tämpser, die dem» ichsr in Pittsburgh .stattfindet, unterbreitet werden Sie ist durch «ist« vor kurzem gefaßt« Entfchließu! g der ZentrallkoNferenz amerikanischer Rabbiner veranlaßt wo»den, in der die Frage der Teilna jme von Juden am Militärdienst aufgeworfen worden war. 4. September. Am 4, Sepien ein Röntge nologenit, an dem auch bekannte jüdi r ihnen. der Primararzt Borat schild-Krankenhaus, Dr. Altschul- Wien und Privatdozent Eirler- Palästina hat eine aus den aifa, Dr. Lustig-Jerusalem und wäre er nickt in, kürzest r- ^seil bcieiligt worden. Di- «Robiimackung Hali lick planmäßig abgewii eit. abeis-als die erst n Leicktverwündeten nach ibrrr Entlassung aus d<m Feldlazarett zu ihrem Tr ippenteil > zurück wollt, n, kalten sie die größten Sc uvierigferten. wen» isr Regiment eine neue Strllung bezogen batte, was beionders in der er! en Zeit des Beweg»-i^lrcegesfast die Regel w> r. Je wect r man ia>h hinten tam. um>» gr cßcr wurde das Durc xinander. und die Baku hör der Etappenorte n-aren manchmal voll von Le cten Eriatz, Befw endeten oder -zurückkehrende > llrläubern - . die ihre Truppe nickt finden ko mten. Die Folge war daß aus a!It>r Himmel: ki> stungen 'Anfragen nari dem Verbleib der For mc lionen bei der Oberst:» Heere.-Ieitnng ankumen. 'Ran mußte hier feststellen. daß man ein weienl lictes Bindeglied zwilchen Etappe und Front? eii l organisiertes?Iu:-knnftswesen. eintach nicht in di: Recknung des Mehriröntenkrieg-- eingeietfk" h< tte. , - — Es war' nickt ganz lefcht. hier innerhalb weniger T'.ge - die Belastung der Obersten Heeres Ic itnng mit derartigen . Anfragen mar natürlich n cht tragbar --?ldkilte zu ichatten. nmiomebr a s man sicrcktcte, durch die Einrichtung von Aus lc nftsilellen der Spionage 'Borichud zu leisten. E; blieb aber doch lein anderer Ausweg, als. die e chaftung von 'Au-ckunit-'-slelle». die von der k bersten Heeresleitung mit dem nötigen Malertal o:rsehen wurden. Es wurde ein »miangreiches 3 ächichlagewerl binnen 43 S4»nden kergestel». e ne Leistung, die in -'Inbetrackt der Unzahl' von itorinatiouen außerordintlich mar. Damit .war aber erst der eine Tei der Arbeit geleistet, denn das Buch mußt? ja dauernd meilergeiiihrt werden, ibllte es nicht schon iinch weniger ^Tagen veraltet!rin. Roch dringender wurde diese Forderung in l em Maße, y'ie Irup:-eiiver>ckick»ngen von einem triegsickmuplatz zum anderen stattrandcn. Fast gglich wurden nun IVckblätier gedruckt und an ne einzelnen Auskunft ültlUii versandt. Tatsächlich nackte »ich schon nach kurzer .seit der Erfolg der leue» Organisation bcirerlbar. die-sich wabrend des tanzen Krie,ies gut bewährte. . „ Es versteht iich vor selbst, daß auch da-- A„- ^unftswesen hier und da oeriggte: davon wird «der Frontsoldat ein Lied singe» tonnen, der" nanchmäl wochenlang aus jin Deben-zeichen, aus der Heimat warten mußte. Denn auch für die ifeldpoi! war das tluslunilswclen von größter Bedeutung. Das zeigte sich besonders i„ dl» letzten Monaten des k riegcs. als die geiamte Weit front Schritt rür Sczritt zurückgendmme» wurde. Abgeicken davon, deß auch die AuslunrtssteNen zuweilen ikren Standort wech-etn mußten zunh Io nickt immer sofort iä den Besitz' der nezien Deck blätter gelangten, wgien die Truvpenvcrschiebungcn damals!o außero^ntlich umfangreich, daß die bestehende Auslunttö^rganiiation die Arbeit nicht mebr ichafsen tonnte. DK Folge war. daß iichT>as Bild der ersten Krifgswschen von neuem zeigte, diesmal nur in wkienitlich größerem Ausmaß«. Die Fälle, daß Urlauber und Geneiene nicht mehr zur Truppe zurückkamlen, mehrten sich in erschrecken dem Maße, und es ist gewiß kein Wunder? wenn io mancher an dem: Heruinfahren^in der Etappe Gefallen fand und sich schließlich leine große?Rüh<- mehr gab, keinen Truppenteil zu finden. Gerade diese letzten Kriegsmonate haben aber die unbedingt« Rotwendiglei! dines gut zunilionierenden. Auslunftswesens im Kriege Ilar gezeigt. . s. I. Ganlirieii'aBe Schau j fieklK*« be r« 1 FA.^anJeld ■- * ,, ,, . lfc.riar.*e«a« . cUalc IW-** _ ~ m n> 22?" r 8tr»*e i 79