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Der Schild · 1936-06-12 · 24 (12.6.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
24 (12.6.1936)
Date
1936-06-12
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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T [y KN BttSdyUb HERAUSQEBE». REICH8BUNP JODIBCHEW FBOHTaOLDATtN EV. t Kr. M - CrMc S ■ <tm Mitt.lpun« b« Abend, stand Dr. Dien.mann. Mit- «mdr,"itun«... üb« „Entwicklung und gab un, flenntnl» pon Kji,. Entwicklung b«* Bund« und feiner Wkmatt'?.»« und ibeener ftinfid,». <kr w, Notwendigkeit der Schaffung de, * „„j, dessen Entwicklung. Die «us* "f«haae und Fühlung mit der englisch* " Lonllimpferorganisation fand Erwähnung. 10?., jj[j der Bundesarbeit, da, der ' ^»de zeichnete, ein abgerundete, und zeigte Le7di«keil und die Leistungen der Bundes* *(i<S)« Beifall lohnte den «ebner. fft jöt(t5enbe der Lrlsgruppe Kam. Adler der Versammlung au, und ge* .wilere treue Mitarbeit an den Zielen de, — Simtkadrn- und Familienkreis«». Kam. Albert Kober, feit MF" der die'igen Crtsgr. unser unermüdlich! Bors., vollendet am heutigen 12. Juni § Lebensiabr. Von einer offiziellen Feier .der seit entsprechend, abgesehen, doch hören 2, chm die Vund«Ieitung in Anbetracht . *ei6ienlie die Ehrennadel überreichen läht. IL Kei Ce»*. Berlin 9154, «ater unseres ■Jr^dTuraben Arthur Cohn (Crtsflr. Zoo), J* «m 16. Juni leinen 80. Geburtstag. «. Weser,\ W». in Lder*Ingelheim I«ei» Mutier unteres Kam. Martin Mayer, d Ortsgruppe Lud tMitgründer der Orts* — -diaeldeim a. «kein) begeht am 20. Jum kHwerlicher und geistiger Frische ihren 75. Ge* Lm Drei Lohne und zwei Lchwieger* ^do Jubilarin haben den Weltkrieg an der l mttgonachl [fe* strther Friedlünder, Berlin, verdientes dei Ortsgruppe Liegfried, feiert am Soldatische Erinnerungen quer durch ein Jahrhundert (V) Ein Kgl. Hannoverscher Zager.! (I. Fortsrtzungi Cerl Oberarzt der Jäger, dei dem er sich zurückmelden muhte, verordnete ihm in bekannter Fürsorge für die ihm anvertrauten Jägnsüh« Waschungen n^it Spirits «l, er mit der Flasche in, Zimmer kam, wurde er, bei dem bei Jägern stet, oorhajidenen Interesse für Flaschen, sofort nach dem Inhalt gefragt. „Kiimerr", sprach einer, al, er prüfend an der Flasche gerochen, „Kinner,, dat ff Spirtu, obsolutichohn, den kenn eck, eck hebbe! all mal twe Mahnt in so'ne Deftillatschohn arbeit, da kann'n den schännsten Stuck von maken. paßt I mal up". Und nachdem er mit sachverständiger Miene den Spiritus mit Wasser gemischt, lieg tr da, Prodult seiner Geschicklichkeit schmecken. „©oi j fermosen Stuck, dat reine Gotleswurt", da, war das einstimmige' Urteil. Der hannoversche Soitat erhielt damals monatlich 2 Taler und 2 Groschen, wovon noch allerhand Abzüge gemacht wurden. Kein Wunder, daß die vom Himmel gefallene Eitragabe mit Jubel degrüht wurde. Täglich wurde eine neue Flasche geholt, seldsfverständlich, i wenn der Arzt nicht da war. Bi, ein« Tag« ein s Donnerwetter dem Lazareltgehilfen auf den Kopf fuhr und die schöne Quelle versiegte. Ein schöner Sommermorgen vor dem Schloh Mosttbriilant. Eben war der Jäger Steinderg auf. Posten aufgeführt, al, au, dem nahen Bosquett Sonnabend, den 13. Juni d. I., leinen 80. Geburtslog. Wir gratulieren herzlichst. Emmendingen. Herr Mae DoldschmidI, der der Ortsgruppe des 9ijF. als treues Mitglied S Gründung angedört, feierte dieser Tage mit er Gemahlin die silberne Hochzeit. Wir beglückwünschen Familie Goldschmidt zu diesem'Tage. tm Herr, eine Damej-am Arme fühlend, auf du, Schloh zukam, « war der K ö n, i g mit einer der Prinzessinnen. Steinberg rief die Wache 'rau, und stand mit „gepflanztem Gewehr" neben dem Schilderhaus. Georg V. fragt« Corpora! und Wach!- Mannschaft nach Namen, Heimat, Dienstzeit und dergleichen. Dann stellte er sich dicht vor Steinderg auf. Der war nun toirNich sonst nicht schüchtern, aber, berichtet er, doch etwa, befangen: . »3ä> batte nämlich, eh* ich aufzog — Schnaps getrunken, ein kleines bibchen ntir: Nasser «ab es nicht UN» bas Nom. misdrot mar Io schrecklich trotten. Da ich nun nicht annehmen konme. baß ber stönig auch schon etwas derartiges »u sich genommen batte so stlrchtet« ich, dag St. Majestät in der schönen klaren Lpst da« riechen kbnnte und diel« deshalb den Airm etwas an.* ckroddem ersolgten seine Antworten so vroinpt, dag her stönig wohlwollend fragte -*>aft du nicht Uns! ,« avanrierenk* .Rein, Mairfiä«, ich Mächte dei meinem öirlchäs« bleiben und ich bin ein Zud«.* Der Rachsah war eine große Dummheit von mir, vollständi« unlogisch, da tatsächlich schon mehrere jüdische Soldaten dei un» »u Unterosst,irren avanciert waren. Ader es gtdt Augenolitte im »den, wo der Mensch noch dümmer ist als gewöhnlich, und es war das erstemal, das, ein ttönig mit mir sprach. Der sddniß hatte sich dei meiner dämlichen Antwort hoch ausgerichtet und äußerst schars klang seine Frage: .Wirst du schlechter dehandel« wie »eine christlichen Itameradenk* .Durchaus nicht, Majestät*, beeilte ich mich so bestimmt wie möglich zu ankwotten. .Run. da» soll in meiner Armee auch nicht sein, also überlege dir das noch einmal*, grüßte mUitärisch und entsernie sich mit elastischen Schritten und die Drlnzeß ttipvelte graziö« nebenher.* Mit Liebe und Anhänglichkeit erzählt Steinberg von den Offizieren, die sich ausnahmslos bei ihren Jägern groher Beliebtheit erfreuten. Schlehen war die Hauptsache' und hierbei wieder da, Tretfen. „Lassen Sie nur den Leuten ihren Wilddiebsanschiiag", pflegte der Hauptmann zu sagen, „w e n n sie n u r g u!t schießen!" Au,' den besten Schützen wurde eine Scharsschützen-Abteilung gebildet, au, jeder Kompagnie 10 Monn. Auch Steinderg,. der! sich die Kompagnie-Prämie erschossen hatte, wurde ihr. zugeteilt. Born am Krazen ein Waldhorn a», weißem Metall war ihr Abzeichen. Die Entlassung kam, im nächsten Jahre ein Manöver alt Reservist. Tonn, im November 1883. schwirrten die ersten ZSeriichle von einem Keieg mit Dänemark in W Luft herum. Endlich da, ersehnte Wort: Mobil! ,flnd al» an einem schöne:! hellen, Wintermorgen da» Davaiilon aus dem plan srond, unser Commandeur vor die Front svrengend, den De« -n ,o« — -Dor euch' Senkt'» Gewehr! Mi« halben Delel-n« links schwenkt Bataillon D-Ublirtritt — Marsch!*, al: wir mit klingendem Spiel, begleitet von lausenden vor Zuschauern. zum Bahnbof marschierten, da hätte mir ei >er Millionen dielen können, ich tolle zurüttdleiden, ste wären mir nicht med»-gewelen. wielein ausgrdustete» Si. ist n paar Monate später allerding» hätte ich e» setivn de ieutend billiger getan, aber wer konnte da» auch adnen. d. ß die Geschichte einen solchen erdfrmlichen Berlaus für un» nehmen würde.* Preuhen und-O> st erreich scherten sich deck Teufel-um den Bl nd,.'-schlugen die Danen allfine und kümmerten li<> nicht um die Hannove rayer rind Sachsen. Die ourden immer tiefer nach Holstein hinein verlegt, zogen mil 80 scharfen Patronen herum und aßen den Bauern die „Knüste" auf. E, war eine langw:i!ige Sache. Etwa, Abwechslung brachte der Piltchr mit Oellerreichern, di, verwundet in den Hoipilälern des Hinterlandes lagen. „Kamra > Hannover" war ein ge n gesehener Gast. Stembesgs besonderer Freund wl r der Corporal Ferenu vom Karonini-Regiment, eil biederer Ungar. Er verzählte ihm von seinen Kßnipfen in Italien unh rauchle dabei seine gelihbte Virginia. Al, sie eines Tages über Gewehre lptachen und der Hannoveraner dem preuhüchen Zundnadelgewehr vor allen anderen den Vorzug g<fb, wurde er sehr erreg». „Zs flch nii domii. macht Preih vtllen Lärrem mil Zindnodel ''einigte,, is sich nir damit, Kommirbir unsrige i, sich bestes Gewärr auf Welt Balsa inaneika leremtete!" Armer Ferenz, Du warst kein Hell'eher. zwei Jahre später siegle das - Züntmadelgewehr niik Langen gegen die Kammerbüchte Fabrikation und Großhandel Textilien II liner Seidengarnfabrik N «S Ifriedridi-Krause- Ufer 21 25 IMm iMnjlinzgarne lUuidtt- Kinstseiden •rllNkrmiiuK i». l>wn!i»uao Nähseide „Salome rrrTLEWY & STRICH it!!«.!..«. 1 ' Berlin, KBpenicker Strafie 152 |lapea fir Koottwoll* nd TaA-Fabriken .immiiHiiiiimimiiiintmmnHiiifitimiiiifiHHtifini^ Gebr, Tietz 1 Berlin C j ki»Ue >U»te M Frankfurt a. M. Milourludatrik« M43 Kurzwaron / KnOpf« Schnallen / OUrtal tW4!;!i;n:!!iiiiii[imuttiiiimiiiinniiit0HiWffltmiwiFt R. Zernik A. G. teSii.ta.sa.» {ES5rfVo*u- »»»>»»ll»»I»»»»»»»»«>«»l»»»»tt»»r»e»>l Weinberg & Gutmann | Gardinen- und Dekorationsstoffe BERLIN C 2 Klosterstr. 87 . J.S.Dispeker TuchgroBhandlung seit 1833 MÖNCHEN, Kaufinger StraOe ». III H. & J. Gutmann München Kurzwaren-BroBhandlung Bekleidung I Cerfamäntel BERLIN WS Krontnstr. 38 Tott Xe arm GEBR. CERF G. M. B. 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