Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 20 (15.5.1936)
- Date
- 1936-05-15
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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KRAFT )rg®n Beiblatt des „Schild" für Sport und Jugenderfüchtigung Berlin, den 15. Mai 1936 des Sportbundes des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten Jle ninellonacD \tieue Spor fBund-- Vereine ritder euin-.il bewies der Sportscint Durchschlagskraft: 3 Jü- Turn- und Sportvereine Bayerns: Raffend) irrig, Bamberg und ,Bda u, so,Wie der R u d e r c 1 u b 1925, Frankfurt .. (5., der Ruder-Club iv'iadrina" Stettin und die Sport- * ppe K i p p c n h e i m / B a d e n sind in Sporthundeingetreten. [Durch diesen Anschluß ist nicht allein zahlenmäßig, sondern auch in sport- Beziehung eine Verstärkung iseres Sport b und es zu verzeichne sich günstig auf die weitere ichc Arb.it auswirken wird. Wir alle unsere Sportgruppen, unsere Sportkunicradetf weitgehend zu stützen. : Aaschrilfcn der neuen Sportgruppen it das mute Adrcsscnverzeichms des Spört-j Knuts. i , I Leistungsabzeichen. j der Bedingungen für Radfahren. t jcwdertcv V luuncbirc«1' g Bezirktt-4. ' * h Prffoacen « : Ptfcrtr i i aho nuni » ’ »trJ. * fcC, I« uch M - * »«Sk de :k* ct » ul »etteetu. . der v t :;t or^ . ostungen siehe Merkblatt. allen Landesverbänden, aowet JcM>bmanner für Radfahren de . n Kampfrichter, wie fflr Leicht J% Einzelfahren zu >erten. d. 7 ein seine Mrcckc absolvieret j;:;:at:. daß in Gruppen gestartet und besten sind Minutcn-Abxdnde zu , 5. J Wkafea ptirtfebiihi ] fcfna der V der JL.- J «e P r i v «\ . |*itf fAo»vhr.'’ |« *»: Ma, bis l JifV1*'1« ■ob Neusec (f. IJ- ^tslasne IgHvtren »{t lÜS1« vd- ■te abkjinu •f“ auf \\ I * Sieger JSG. 33 Berliner Handball-Meister Bar Kochba Berlin geschlagen! . w eme Strecke mit einem Wend4- * Jtcse mebt vorhanden ist. soll eitle werdtyr. I zu Achten, daß bei Strecken mit Bewerber die Wendepunktkontrol e ht vorher wendet. bitte die Herren Laudevsportleiter. mir die Namen d;r kt sei:«*«:*-' L n d e M a t bekanntgeben zu wolJep. gez. Walter Priedenstein, Beauftragter für Radsport. issdirelbiingen ithletik. i 7. Joai I'? ttfrn m Koln-Mülbelm (Mbl* Fort) dir Westdeutsche* Leichtathletik - MeJMpr- Kitt, f .i^c.de Konkurrenzen kommen Dtrree: I,-- . Akt n, 400 m, 600 m. 1500 L, i m. * m! li» m 4 mal 400 m. — Veit. Hn^h, Doku» •- und 6-Kampf. > ftiae a: Id, m. 2« m, 4 mal 100 cn. — Veit, 1^. sf 1 Speer und 3-Kanpf.! * WkAatber>\Ht;t sind nur d»e ersten vier der Be >'rt einzelnen Bezirke jeder Kjon« md Mchrkämpfe Mk. 0,8t) [ -:i?ke Mk. 0,50! nur bi« rum 2 6. Mm i n) i t ' - hrtftltch angenommen.' 1 ■ ’>; fe 10 Uhr. 1 --.-. Kampfe I» Uhr. , mcr-Aii^Mbe ab 9,15 Uhr auf dem Platz. *°®*Sen ti -Jt.n^tehcnde Adresse. I» Verbaodsleichfathl. Obmann 1 |Att tjolubk-r. Dortmund-Schurer, Schurufcratr. Pf runis-Qesellschalt Augiesburg II. SchlicBfach ftv) veranstaltet uni lv36 (Pfincsten) ihr III. Ci n - - I «rnler auf rtiren PUtzen Am ' 'ubnlmie 6). * 11 % p i e I e :;1'P»cl. i Dritte» 7 ~ 7uei aciiugcnucr ocicuijunn Heiiff! Konkurrenzen erhalten Siegerpfaketten der 5 bul Nenngeld betritt Je Wettspiel and » 7 " atntnennung f«r Herren 12 RM.« für a ~ ermi 8 fgt sich, wenn die Zahlung ikkJrjJu Ul b,er cintrffh. anf je Wettspiel und iS Ttfii;'*' ftltn«nnn«* kst Herren 7 RM.. Damen lU». Henoie’^',, ^k.*1 %%b wenn dasselbe gespielt wird, [iati '*hlen. Trostrunden frei. Teilnehmern. *kwird ■«« ~*r. ,5° Clsenbahnkflometer entfernt 1 Nea.un r-< N^n«eldermUfgung gewlbrt. Ml*r sj*. *'cll,uB: Mlltwock. den ZI M>i. j A»«lo.,ri *u nur *«*eB v««*» Nennicld (». «Lne. ,"ti Mittwoch, den 27. «Ul. 20 Uhr. In der ,l ,eJ! e n : Sametot eh 14 Uhr. Sonntes und f*«t di« Tu... ,c ,um Einbruch der Dunkelheit, btobni nlchu andere* butlnvnl. Weteu fcder. 4i, .^'nchene SiUe sind neu xu besinnen. **—tu kwelmsllsem Anlrul nicht sur Stelle lautft^rlord.!. ch^n, »«»» es der rortiang dee bat agi, Jy, ' boieler. die sus rel|»Idsen Qrflndea die iS Ml der *"»'** Nschl anlreten kdnnen. wollen ddUnö.|ick„cn.nLJn* snseben nnd werden dann bis sur Ankunft beurlauht - Alls Teilnehmer AOssttiV,* * *'|"e^rlchUr zn antlleren. *u <«*.,,,'/ e ' Alle Hotel- und Privatquartiere weriMkn»z»»r .1. » besorgt. Soweit kostenlose £’•«**» ,£! Bedingung gewebt wird, wolle die* bei IW.Sf1“ »erd«, well nur eine beschrlnkte DI,r Verltgung Hehl. Bai Notel » »«rVr?^1* Prel*1**e uugefihr «neeheol Ärn Tfti.iif * “ ■ * :. Alle Mjhlielten Hr che ans fc* Weurn v.^f >n der Klsbh^te sn boschel- S wie mv'r*brt'efct Der Besuch vou Lokalsu der *bt. dcB rrseIHrss Belsemmen»sls In der Klnb- PrtT*‘e TsselsgenllnhsH «sneksrg. Mit dem Vtillen Bar Kochba /u schlagen. Irat JSCi. 33 mit Friedmanh, Wolff, Markwald, Weinstock, Henocli, Mundstpck. Model I.evy, Dorfmann, Mello und Pförtner au Vor 2500 Zuschauern wurde dieser CiroHkampf ausgetragen. Weitmaschig kombiniert JSO., ihre knappen Schüsse knallen gegen die Pfosten oder enden ins Aus. Immer wieder bricht ihr linker Flugei durch, und Mello ist es, der in der lr Minute einen Strafstoll verwandelt. JSO. fuhrt 1:0! Das Tempo laßt jetzt schon etwas nach. - B K. kommt auf. Fried mann, JSO 33, wehrt vorzüglich einen Strafstoll ab, der Ball rollt die Linie entlang — der Torrichter entscheidet: — Abwurf! — Aber dann erzielt in der 20. Minute B K den Ausgleich Das Spiel wird harter. Fast alle Angriffe enden in Strafstöße. Linen Nachschuß verwandelt wieder Mello zum Führungstor B. K. ist jetzt leicht überlegen, aber die JSO leistet glänzende Abwehrarbeit. JSO. krallt einen Strafstoß an die Latte, auf der Oegcnseite geschieht das gleiche. Dann ist Halbzeit Artpfiff! Der linke Flügel der JSO. bricht durch, Mello schießt. 3:1 für JSO! I Minute. Anspiel! Wieder bricht der linke Fluge! der JSO durch, wieder schießt Mello, 1:1 für JSO! 2 Minute. Die Begeisterung der zahlreichen JSO.-Anhänger kennt kaum Grenzen. Kuhglocken, Autohupen, Sprechchöre feuern die Mannschaft an. Schwarz-rote und blauweiße Fähncfien werden geschwungen. Da wird ein Durchbruch des B. K. unfair gestoppt. 13 Meier! Das Spiel steht 4:2. Wieder läßt das Tempo nach. Daf gleiche Bild wie in der ersten Halbzeit B K erholt sich wieder, holt auf. 4:3! Die Mannschaften ziehen abwechselnd zuruck. Von Stellungsspiel kann nicht mehr gesprochen werden. Es wird mit allem Einsatz gekämpft! Da gelingt es B. K , 4 Minuten vor Schluß den Ausgleich zu erzielen. Zweimal war es der JSO. gelungen, dank ihres vorzüglichen linken Flügels und . ihres raumgreifenden Feldspiels einen Vorsprung ht;rauszuarheilen. aber mü dem .Nachlassen des Tempos gab sie auch ihr eigenes System auf, und B. K konnte unter de-r vorzüglichen Führung der Gebrüder Spandau ausgleichen. Nun müssen 2X1U Minuten Verlängerung entscheiden. In das Spiel war eine Gedenkminute tür die in Palästina bsfi den Unruhen .umgekommenen Juden eingeschaltet worden, während die Pause durch Staffellaufe in Fortsetzung des I roffnungssportfestes des B K leider sich auf eine halbe Stunde ausdehnte Die Leistungen, die wir bei diesem Eröffnungssportfest des B. K. zu sehen bekamen, lassen es als außerordentlich bedauerlich erscheinen, daß B K die Forderung der JSO. 33 zur Austragung eines leichtathletischen Klubkainpfs, der endlich zeigen, sollte, wer über die bester jüdischen Leichtathleten verfügt, nicht ange nommen hat. Zweimal 10 Min. Verlängerung Wieder. das gleiche Bild. In der 1, Minut, schießt der linke Flügel das Sieges t o r Zahlreiche Strafstöße des B. X , der m t aller Macht den Ausgleich zu erzwingen such, zerschellen an einer Mauer von siebt n. JSO.ein Der 4 Kampf wird noch hartt r Hier und da arteP -er aus. Beide Man isclufteii kämpfen mit restlosem Linsa z Aber der Unparteiische, Stern, Oießen, |:ut das Spiel fest in der Hand und' pfeift je' z» sogar, auch w enn die Mannschaft im Vort .-il ist, ah Eine vorzügliche Leistung. Atemlose Spannung bis zum Ende; zs Kampfes Als Stern abpfeift, springen tie Massen über die Barrieren Jubelnd wird lie JSO vorn Platz geleitet, die bewies, daß ihr letzter 10:4 Sieg über B K kein Zufall v ar Endlich ist es-gelungen, unter Mundstoik« ziclbcwußter Mannschaftsfuhrung, Berl ncr Meister zu werden, lind nun geht's zur Hei :hsmeisterschaft, die den Beweis bringen .oll, daß JSO 33 z. Zt. nicht nur die beste Frauen-, so.rtdern auch die beste jüdische ‘Herren -Mannschaft im jüdischen Sport, besitzt P\ m . iPhczt DtuKmj Einer der zahlreichen Stuf-Stobt [ aus dem Spiel JSG. 33 — fe.K. Berlin Boxen I «Unter Ausschluß der CwfentKchkeit mn 19. Mai 36^ Die Vt r-.’stjtrjn*’ ,it? -.--f hi« r ui tlrr K. rjft'tiiUMi Wuppertal r.if- L.^c üor »- ialt n»> ht r it. i t harter . tm »ju*i>n- ’ U V Uwt.yuinl ei er *; r i'hefUJ. ^tTk’ uriü KifllV.-.? H»uptk vJnpfr Wuppertal« UVstdrutavhe L. V -feszxohmann h<-ut«* üif „Ständigen k'lctnring in (icmeinscfeaff m.t dem JS|R. /«>g. brachte nn Novum in der deutschen Hovvrraavtaltungco. inviftn IW» Zu«chau«r rrsehicnt-n waren, trotz. M7 Kampfe!) und borh>tchcn*lA:» ( - K ^vi:.- ,-.tvr >tart!) i^n»gramm »dgewickeit wuolv Der - KhwjihA K- «uch bei den gtzngterv technischhonen ■ und hart* Kämpfen ht tu bedauern. (>er J^V. ver'iigt au< hkckhih nach kaum hatbjahr.^vn tfc.vi; tativ stärkste Jugendbovabteiiun«' dt auch die (Juaktat der Aktiven i»t Du* Kekh*meirtt«T Wingens I, fir.; vom JTV. K-iln iJ2 hc«tntten du* /um Teil be,leutend vhwvrere Oe^ne m dvr 1. künde RtHenfcId <Dus>t!d<«i> hvuitgcr nauer treffen, mutltc »uh ab.-r-in dir 2 und 3. Kunde immer mehr in de LK:\p«ive dran wxfaft er nur mit aller An-itrengun^f - n .! hiraush«»kn konnte. l Orüneberg «hmlr Hi^-nfa.h I ilL.rtmundi l ktmde «chembar, wa> ihm' h.M laufen wäre, denn tn der i und der Dortmunder in Fahrt, di u ef herauvgeM'lt hatte. I»rr l'unkLv .riprun, reichte aber /um IhjnkNieg fur de i Kuhaupt, spiet: mit flk'it - ht« «hin zwei Verwarnungen v,cv<n Lhancen /u im>teip Kampf hra |ht langer Pause meinen ersten Kampf «rn^thaften Widerstand mt-hr Liste 2. Kunde auf. - , ßloch (Ik.rtmund) set/tc k. o *Sie7 in der 1 kiinde ub^r unu tn der gtefchen <u»eAKhtsk:a‘s« (Llherfeldj ubt» Müller II (i>.rtm|>nd) einen CT durch Abbruch i« trut vrrbe'Srit auch Gaainiwski CK4»fn > nach IVluben auspunktetc. Dal» 'man di* Hand'-.huh- .hkcht ius^vict/t.n Kunde kam fi»t ei» kenus der 1 künde Mv.ster. Kat/ - und Via »e ^t« ht Ausnut/ens *« ,ntr ' \X‘ der hafb rt« konnte ,kc:*n d gab , Mitte di i - den uminosen Haken gehinkt hit. zeigte GruneWrg flL.rtmundj gtg” rneister Hahn (Köln) Nach würge«, in slrret^Vertauf c\ Verwi rnun^en nur hagelte. Zwischenrunde um die Fußball - Reichsmeisterschaft 4----..*ftc mit einem t i-der (Köln) fort könnt»* auch Schwarz Irr L Kumt« (Etbcrit.d), der iU»met tinmad an auch d »rt lassen’' >»ll, der» ehemaligen'KakHs. Kunde hjf'.’.uhtn <». aut f1’ RjF.-S(uttgarf schlägt Schild-Hamburg 3:2 (0:2). i hCrrct ö "R'ci •’s'net.-H.ii.cKpiel. j Mcrrcn-i) .»cl.piel. 5 ' .Il'rrtn-Doppsltpiel. L 11 Klasie oder Trostrunde. I KS f ‘ » Kl»»se oder Trostrunde. J In nCl!?”: ,.h*' «ümtizer Wlttcruax). Ine ttb^fr *'r B^S'luun« Verden die etnzelspiele In I; w , o" ««'I II.:. «onM wird Ilr die Verlierer der ] t Trostrunde einselesl. nich Jtn >» Oeittschlsnd Sbltchen Reseln llt!»w 'T“"‘crbll,en- Jw«e Se2*'«lta durch Qewlnn von zwei Sitzen. l«ei«L»rs,.?‘! r" l*r ."ctlvoieie I und 3 durch drei Isanzf mti /' -Ineden. Die TuralertelluoK ist be- ISSldLT . m* dtr Wettspiele I. 2 und 3 die ISrn olllle SptelelnMsnd (6 : 5) herbeire,bun,llosen ^“«hfabrung Zlr^U *~ Spieler, die einem Ifldlkchen Die Turnierteltnni Ist berechnst, i :jnz«be zurSckzuwelten. Die Spiel- ■ i..i der vorherizen Zshluns des Nenn- «cht. Partner Ihr die Doppelspiele zuzcteili. Zweiten, bei cenlsender Betellisunz Hamburg. 10. Mai Bei gutem Wetter und gutem Besuch fand das Zwischenrundenspiet um die Reichsmeisterschaft im Fußball statt. Der Verlauf war höchst dramatisch. Bis zur Halbzeit führte Hamburg noch 2:0, mußte aber dann schließlich doch den Sieg den Stuttgartern abgeben. Unter Leitung des Schiedsrichters Grün ew a 1 d - Hannover entwickelte sich ein anfangs etwas aufgeregtes Spiel, dessen der Schied,- richter nur mit aller Energie Herr werden konnte. Stuttgart fand sich zuerst gar nicht, und trotz verschiedener gefährlicher Angriffe war die Initiative meist bei den Einheimischen Der Stuttgarter Torwächter leistete sich die merkwürdigsten Spaziergänge aus dem Tor, und so war das Führungstor Hamburgs nur eine Frage der Zeit. Als danrv Hamburg mit 1 .*0 führte, wurde das Spiel der Stuttgarter noch aufgeregter, sodaß der Schiedsrichter einen Elfmeter gegen Stuttgart verhängen mußte, eine harte, aber sachlich gerechtfertigte Entscheidung. Der Elfmeter wurde verwandelt, und Hamburg führte 2K). Die Mißstimmung der Stuttgarter gegen den Schiedsrichter ließ dann einen der Stuttgarter sich zu Protesten hinreißen, was der Schiedsrichter mit Herausstellen ahndete. So endete die erste Halbzeit 2:0 für Hamburg, und wohl kaum jemand hätte gedacht, was die zweite Halbzeit bringen würde. Die Stuttgarter rannten mit verzweifeltem Mut mit nur noch zehn Mann gegen die Hamburger Verteidigung an. die erst eine Zeitlang aowehrte, dann aber ein Gegentor doch nicht verhindern konnte. Stuttgart faßte neuen Mut, und ein zweites Tor. «ei, indem drei Stürmer den Torwächter mit dem Ball ins Tor drängten. Nach wenigen Minuten schon schoß Stuttgart den Führungstreffer,-einen Ball, den, der Hamburger Tor-. Wächter wohl hätte halten können. Nach dieser Glanzleistung der Gäste. erlebte man einen Zusammenbruch der Einheimischen, wie er wirklich zu den Seltenheiten gehört. Die Mannschaft fiel völlig auseinander, auch die einfachsten Dinge glückten nicht mehr, und die Lage wird am besten dadurch illustriert, daß der Stuttgarter Torwart von dem Tore aus mutterseelenallein mit dem Ball durch das ganze Spielfeld auf das gegnerische Tor laufen konnte und beinahe noch ein Tor erzielt hätte! (und das bei einem Meisterschattsspiel!! die Red.). Zum Schluß drängte Hamburg noch einmal, aber die Gäste verteidigten mit der ganzen Mannschaft, um den Si:g nicht mehr aus der Hand zu geben. Das Spiel zeigte Stuttgart eindeutig als die technisch bessere und körperlich mehr durentrainierte Mannschaft. Hamburg konnte eben einfach das Tempo nach Halbzeit nicht mehr durchhalten, obwohl es unter diesen Umständen den Sieg hätte halten müssen. Dem Schiedsrichter muß man das Lob aussprech >n, er das Spiel von Anfang an, als zu werden drphtc, in Grenzen zu daß hart verstand Seine beiden schweren düngen, Elfmeter und Herausstellen Spielers, ermöglichten erst den. reibung Ablauf in der zweite^ Halbzeit. Dig Meisterschaftsspielen nicht zu verme Härte führt manchmal zu nicht schöne: menten, aber beide Parteien gaben sich nichts nach. s zu iahen EnFcheicines losen in dentle Modärirt L g«i G in dvr zur 2. Rund< fkl den Ju«:vtulk«.hin /cih;t<jn Wingeiti II tk :.) und Gröabcrf (tfferrfr|j>. d/ü puch leichte B-.iur hart «chltfca kAnnen, fk-ide •■Nicolen (durch Ahhnf. h m drr I. Runde d. h. «!<• Jugendliche n.w;irlich nur nach funkten Oute Technik heften Tennenbai*n (I) rtmund) und Sfcrn (Elberfeld/ bezw. Waldhorn II J(l^>rtmun.!i und LikH* (Elberfeld) in zwei heftn» «^f-iudterten Ka«n;dvct kennen.‘ ß kennen. ’ Beide Paare Auficrdem gab h V «^f-iudtert« iti n «.kh „l’iii i r:r, h i hc 1 \ ereinajugendkimpfe. W enn etwa« die V<-ra::«tirtcjr t.b, r d Intcr/aae der -U'uppvrtaV-r < i'jitbJ'nti:«n nvtt kann, dann i%t e« da*« IWwuftt«*.* wueh« in xroftem Marie -Maurf haben und dann wie e« etwa 40 juffcnd'uhcn Zu« hau fur da« Boxen und d-n *K f «Nf^rf ijewnrhen ru haben [ erifvchicdci h.nwc^tr .Im \ . .>l »tn». fern N^. hchi.Ttcft“-ijeptben ju * tlein \Videh«n dir zu irkr'nnrn war Ttler neue f»pfttont« n-*< Drei neue RjF.-Bestleistungen! Beim Hallenschwimmfest I. in Frankfurt a. >rt hat w. Frankfurt a. M. Der Schwimms im TSV. Schild-Frankfurt seit langem eine gute Tradition. Es war darum auuh nicht anders zu erwarten, daß sein 3 Hallenseb wimmlest ein großer sportlicher Erfolg würde. Der Schwimmobmann des „Kchild“, Fritz. Basch, darf für sich das Verdienst in Anspruch nehmen, eine glanzvolle Veranstaltung mit großen sportlichen Erfolgen! in vorbildlicher Weise organisiert zu hat en In seiner Eröffnungsrede konnte Vereinsl :iter Dr Rosenfeld den Vertreter der Btudeslei- .tung des RjF., des Sportbundes u id des „Retchsausscnusses“, Kam. Dr Elsbach, den Landesverbandsvorsitzenden des RjF. Südwest Kam. Dr Felix Kauffmann und den Landessportleiter Kam. Dr. H Ma rer begrüßen. Kam. Dr. E tsbach nähr i sodann das Wort zu einer Begrüßungsrede Acht RjF. - V e r-e i n e beteiligter _ sich an den Schwimmkämpfen: Schild Frankfurt, JSO. 33 Berlin, JSV Köln 02. RjF. Stuttgart, RJF. Wiesbaden, J?jF Gießen, RjF. Mannheim utd O f f e n b a c h." Die einzelnen Renne i wie ten sich mit vorbildlicher Pünktlichkeit ab. Die sportliche Ausbeute des ijaees war außerordentlich groß. Drei neue RjF.-Best- . letstungen wurden wfgestellt: Tfschauer SlerBn) holte im 200 m-BraststhwIpneu e Zelt von 3.09 Min., Zernfk (Frankfurt) kn 100 m Kraul 1.084 Min. und die Frankfurter Damen 3x100 m-Lagenslaffel 4J5 Minuten heraus. Sehr schöne Leistungen zeigten auch die N ac h w u C'h ssch wim m e r. Die 3x50 m- Kraulstaffel und die 3 x 100 m-L agenstaffel ließen sich selbstverständlich di« Berliner Herren nicht -nehmen, während d e Damenstaffeln — wie seit langer Zeit — die Domäne dey Frankfurterinnen bneben.'Tm 10C m-Rückenschwimmen der Damen setzte sich i irwartungsgemäß Jackasohn (Berlin) mit eir er vorzüglichen Zeit an die Spitze, während sie im 100 m-Kraulen durch eine falsche Vende sich i, nji . jSpv. tvickeU M. _ selbst um den Sieg brachte: sie mußte-trotz ihrer ausgezeichneten | Zeit disqualifiziert werden und ihn der früheren Kraul-Reich'- meisterin Henry S o m mp r ‘ (Frankfurt) uberlassen. Das Kunstspringen für Damen und Herren, hei dem Oretfl W o I f-H.i rs c h e q (Offenbach), Jakoh (Gießen) und Leyser (Berlin.) besonders gefielen, wurde ' nur als Schaudarbietung durchgeführt. Berechtigten Beifall fand wieder das ausgezeichnete-F i - girrenlegen der Damen des ..Schild" Frankfurt. £ri«bajBM: _,*! et r cm : 290 m Bruat: i T ts^haucr •'Ucrl.r») {neue R jF.*8«alkfatiMg!); 2- 7ie^el jfrankftirl) )_ hetmer (Prankfurt 3.40 M.n. —» IM m Racken: 1. kaddeu—~ (Berlin) f.26.5 Min.: 2. Jakob'((Leiäxen). — 190 m Kraal: L Zernik (Prankfurt) 1.08.4 Mti. fattae R)F.>Heslleiataat!); 2. Auerbach (KMn) LU.7 "Mt4.; 3. Mannheimer (Berlin) L23 Min. — 499 m Kraal: I. Zernik (Frankfurt) 5 54 Mjn : 2. Auerbach (Köln) 6.42: 3. Mannheim (Berlin) 7.312 Min. —. ® ■ Braat lAr All« Harre* [Aber 32 J.:' I. Mannheimer (Mainz-Wie«baden),«»0 Sekii 4 Salomon <Ko|n> 44.6 bek; 3. Dr. Kronenbereer (XVie&badKn) 4n.S bck. — 59 m Kraal Iflr Alle Harra* ft bar 32 J«: ll Saloimon (Köln) und Mannheimer (Mainz-Wiesbaden) (Totes Rennen). SO m Braat Ilr Jat**4l. Ma 14 J«: 1. Stern .(Prankfun) 4.M Sek.. 2. Harborger (Prankfurt) 50.5 Sek.:,3. Acheuer (Offenbach) 51.4 Sek. — 199 ■ Braat fftr [J*ge*d!. b. 18 J.: I. Arnold (Berlin) 1.29 Min.; 2. Richter (Prankfurt) 7.31. Min, 3. Kaufmann (Köln) IJ6 Mm.U 59 ■ Kraal f. Jn*e**T.^. IS J.: 1. Kaufmaan (Köln) 34.2 Sek.; 2 Prabowakl (Berlin) 34.7 Sek.; 3. Meyerfeld (Pranlfurt) 35.01 Sek. — 3X,99 rn Bss,aia4aHaf: I. Berlin 4.28 Min.; 2. Prankfurt 4.2v Min.; 3. Köln 5.09 Min. — 3X59 ■] Kraalatalfal: 1. JSO. Berlin 1.434 Min.: 2 Köln 1.454 MinJ; 3 Scbild-Prankf. 1.557 Min. — 3X199 m Lifaasuflafr-l Berlin 4.27 Mm.: 2 Prankfurt 4.50 Mi*.; 3 Stuttfirt 5.50 Mfn. 3X199 ■ Brnsialaffal f. J*g**4t. b. 18 J.: I. Prankfurt 5.47 Min.: 2 Köln 5.620 Min.; 3. Offenbacb 6.025 Min. — 4X59 ■ Kraalstaflel I. J*|«*4I. b. 18 J.: |. Prankfurt 2.3M Mm.; 2. Köln 2.4! Min. Damen : 199 ■ Braat: 1. Wolf-Hirschen (Offenbach) 1.38 Min.; 2. Korn (Berlin) 1M23 Min.; 3. Levy (Stutteart) und Prauad (Berlin) (Totes Rennen) 1.444 Mm. — 199 m _ RAcka*: 1. Jackasohn (Benin) 1.494* Min.: 2. Schwab (Prnahfnrt) 1-506 Min.: 3. Köm (Berlin) 1.562 Min. — 199 ■ Krasli I. Sommer (Prankfi^t) 1.369 Min.: (Jackasohn- Berlin wegen falscher Wende; distanziert; Zeit: 1.269 Min.). — 89 m Braat L Jataodl. bJ 14 J.t 1. Mayer (Prankfurt- 51.6 Sek.; 2 Woffalei* (Offeiibach) 52 Sek.: 3 Röhr (Köln) 53.4 Sek. — 199 m Brast ». incantfl. b. 18 J.iJ. Stern (PrnnkfnrO 1.409 Min.; 2. Schneider (Berlin) 1.422 Mio; 3. Koch (rrnnkfnrt)" 1.48 Min. — 89 ■ Kraal I. Janandl. k 18 J.t I. Weil tPraakfurf» 40.4 Sek.; 2. Stern (Praakfurt) ^.7 Sak.; 3» Sfofnr CStnttgnrt) 51.4 Sek. — 59 m Kraal U Jn—nftl. h. M J.t L Mayer (Prankfurt 4*.? Sek :