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Der Schild · 1936-05-08 · 19 (8.5.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
19 (8.5.1936)
Date
1936-05-08
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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ttulttt Mt* («l Mn* rum^Wrntm. Ort**« BHmU Ilejetzgebuag uud Rechtsprechung ' Itsondrre Rücksichtmthm« , auf FrlmckiMfff« Ifa fristloser Entlass«», Privata»^st«llt«r.! tm «ammergerich» btrt am 27. Februar!,« - 23 U 1615 34 - «in Urteil «lassen. I»« irtte'ond're für diejenigen Unserer Kameraden I", Mm,»"9-i«, deren Arbeit»»ertrag an, einem!»«>«"> Grunde gekündigt worden ist. In einem I2rt Falle ill. nach den bisherigen Recht,- lurtbsttz'" der Angestellte srtftla» ohne «eitere I SttaltMablunä oder ll«b«rgong»rntschädig»ng «nt- 12 nordm Dies« Tatsache bedentet für den l otlesmei Arbeitnehmer eine schwer« virtschastlich- I «ammergkricht bat sich nun auf den Standlinft gell'llt. datz der Arbeitgeber zwar nach I wt Mt berntitigl l«i, «inen Arbeitnebmer an» einem I Mtiaen Grunde fristlo, ju entlassen, das, aber IU den Arbeitgeber unter Umständen di« Pflicht I bilik« tem Arbeitnebmer «ine angemessene Iledergang»entschädigung zu bezahlen. I I« Kamn-ergericht ist zu dieser im Wege der I bchtzekttgön,i.ng erfolgten Aurlegung insbesondere I Müiiklicht aui di« Frontkämpfer»«-«». I sch,st de; Arbkilnebmer, gelangt und hat hierzu I «ce'ibrt: hi» , k*m«t, des, der Klüger Fr»«s»lda« «» »er»**d«t »*r. D»tz auch nach der nati». wlsopeliitiftb«* Recht»»nffassnng solch« «ich«, nie, »irr Umstünden schonender zn behandele M, rt*i»l lich n. * an» den ß, 3 Absatz 2 n> 15 de» Gesetz«, per Wie derbe rftillnn, de» tzerrszdeen^entn«»." , fit »n'ert Kameraden, die al» Angestellte au» I tarn nichtigen Grunde fristlo» entlassen werden I «aitn. ergib« sich au» dieser Entscheidung di« I rnchtix« Folge, bas, die au» dem sofortigen Wegl üll de; Einkommen; folgend« wirtschaftliche Gel iebrdrng ttr! Erislenz durch di« nach der Aus- I hll»»g de; Khmmergericht; ihnen zustehend« Ueber- I pegtenllchätibung wenigsten, '«itweile aufgehoben | ckek gemildert wird. Dr. Di. Die Zahl der Berliner «ichto rischen RechkrauwLlt«. > d, der ..Zuristischen Wochenschrift" wird im fUj»nt einer Mitteilung über den Bericht der tzeckt^nwaliskammer in Berlin über' da» Jahr M di« Jybl der nichtarischen Rrcht»anwält« In >n oergongenen drei Jahren bekannt gegeben. &» 2880 Anwälten im Bezirk der Rechtoan- »ll,lammet Berlin waren am 31. Dezember 1933 US2 Aichtarier oder rund 40-». Am 31. Dezember H34 uaren von 2931 Rechtsanwälten 1092 oder JU*» nichtarilch Am 31. Dezember N3S waren ' m den 3007 Rechtsanwälten 1036 nichtari'ch oder »,4'r, ln beträchtliche Rückgang de» Prozentsatzes der otzterilchen Anwälte von 1933 bi» 1935 ergibt it, nie man lieht, darau», datz sich die Zahl M »rischen Anwälte vermehrt hat, während gleich- Mg die de» nichtarischen erheblich gesunken ist. «kannllich lind di« in ihrem Beruf ' verblielerit nichtaiichm Anwälte entweder „Altanwälte", l. h. solche, bie schon vor 1914 Anwälte waren, >dn Fronitlämpser. Der Rückgang unter n» «iqtari’di-n Rechtsanwälten Berlin, wird also, ebgesehen v»n Fällen der Au»«and«rung, aus >«» Ableben l von Altanwälten zurückzufüheen sein, »öetz die Zhhl der verbliebenen nichtarischen An- »A>« sich überwiegend au» Frontkämpfern zu- «nmenscht. 8»r die Berbältniszisser im ganzen Deutschen »eich geben di« Ziffern au» B«lin, wo die mchültnisse! besonder» gelagert sind, keinen Annmp»nkl: anderwärts war und ist di« Prozent- Mi der Richtarier in der Rechtsanwaltschaft ganz gchinger. I Brandenburg ioic'.***1'* Sonnabend, den 25. April j . 'änd jn den Räumen de, jüdischen Kulturen*» ,.n Unlerholtung^rbend statt, welcher von « Eheleuten Bruno Bendir. Berlin, deftrttten Mrte Di« vielseitigen und interessanten Darbie- «k« wie Lieber und Tänze der letzten Jahro'l1 Gitarre. Klavier und Sarophon,! are!» und musikalisch« Bartete undl.en d> -ablreiche Auditorium von Anfang m zuni Sirius,. Barlln und Mark r«£Ü.,,r' 4#*‘ Wie berett» im vergangenen Jahr nnnie auch in diesem der Setzer Abend ein« AI« Anzahl unserer Kameraden mit ihren An- £2" Dr. Hermann Pinäa». der -der Ortrgr. Tiergarten, leitete, wie voriabrsden Abend und erläutert« die Hagada -»g >bt« alten Weisen. An festlich geschmückter £5 «dmen über 100 Personen au dem ge- '«lainen Mah, im Cafck Wien teil. Dank den K /Kameraden gestifteten Spenden war möglich, «in. grobe Zahl unserer «a. *»«» und ihr« Frauen zu bewirten. Wir sagen *"'l" Stell, den Spendern und in». >1^". un'ern Kameraden Hecht Und Land»- ...Itn unermüdlicher Vorarbeit wir den ^?Vtz>>ck>»n Abend ,u danken haben, unfern ^pRtzen Dank. April hott.« *it wc Fe««d«. Mn Kam. «l,bach einen sehr aufschlutzreichen ^Ll,»b.r „Aurwanderung und Auswar^et«k»,nL" i» hären. Wir dürfen un» darauf dleserenten hier den Dan» de» "v* Auditorium» wiederholt anzuftatten. MMaldautackland Erfurt. Zum Sonnabend, dn j2. 5. 19(36 hatten •W un'«« Kameraden Mit ihrenl Frauen'zu einem Kameradschaft»«bend eingeladen^ Der Vorsitzende Kam. Dr. Curt Heilhrunn begrübt« die ^>HIreich erschienenen Kameraden mit ihren Frauen, sowie unser« kbäste. Rach dem tzedenken für unsere gefallenen Kameraden wurden verschiedene Mtfteilungen der Bundesleitung bekanntgegeben. Sodann erteilt« der Vorsitzendf dem Redner de» Abend»! Kam. Dr. Dienemlann, Berlin, da» Wort zu seineln Vorlrage: Entwicklung und Stand der Bundesarbeit. Starker Btifall belohnte den Vortragenden für sein« mteressointen Au,sühsungen. Ein« Sammlung für die Jüdischen Kriegsopfer erbrachte 18,90 RM. j Auch in diesem Jahre will »>e Ort»gruptz« wieder Kinder unserer BerlinersKameraden während der Ferien unterbringen. Kameraden und Gäste spendeten für diesen Zweck den Betrag von 50,50 RM.! Rach Beendigung de, offiziellen Teile» ^blieben di« Kameraden und Säfte bi, in die Mitternacht» stund« beisammen. j Württambarg Stuttgart. Am 9. April 1936 fand bei der Ort», gruppe StuttgaN iip RjF. «in Kameradschaft», abend statt. E» galt in erst« Linie Abschied zu rehmen von einer Anzahl Kameraden, di« un» demnächst »erlassen, um sich im fremden Land «ne neue wirtschaftlich« Erifttnr aufzubauen. Der Borsitzende der Ortsgruppe, [ Kam. Rechtsanwalt MaInz« riZI gab in ernsten und bewegten Warten der Absch:«d»ftimmung Airdruck. Zum Zeichen der Verbundenheit Mit dem RjF. wurden den Scheidenden vom Vorsitzenden Erinnerungrzeichen überreicht. : Der Vorsitzende de» Landesverbands., Kam. Rechtsanwalt Dr. Mar S) r a u b führte au», dost es in den heutigen schwierigen Zeiten erst recht gelt«, der Idee de» jRjF. die Treue zu halten, die Reihen enger zu schli«b«n und echt«' Kameradschaft zu pflögen, i Kam. D a v i d s o h n berichtete in interessanter Weise über seine reichen Fronterlebnisse. Anschliehend blieben die Kamerstden noch beisammen. tzetkbroun. Di« RjF.-Ortrarupp« gemeinsam mit der Sporkgrup« veranßaltet« Uhrem seitherigen Vorsitzenden, Kam. Eugen B ijt t a r, welcher seinen Wohnsitz in» Ausland verlegt, enien Abschied», abend. Der neue Vorsitzende. Kam. Dr. Fle- 8e n h e i m e r würdigt« die Verdienst« de» Scheienden mit herzlichen Wochen. Seit Gründung der Ortsgruppe, bei - welcher hauptsächlich Kam. Dlrtor mitwirkt«, war derselbe Vorsitzender und hat sich al» solcher di« Lieb« seiner Kameraden in ganz hervorragendem Matze erworben. Mit Rat und Tat stand «r allezeit unermüdlich jedem Einzelnen gern zur Verfügung, obwohl er durch sein« beruflich« Tätigkeit ungeheuer in Anspruch genommen wurde. Er bekleidete auch sonst noch viel« Ehrenämter in der Gemeinde, di« er in vorbildlicher Weise und vornehmster Art verwaltete, aher üebr allem stand ihm jsein „FrontbUnd", für welchen er kaum zu ersetzest sein wird. In der Ortsgruppe und im Landesverband galt sein Nun Wort, sein wohlüberlegter Rat m vorderster Lli i«. Wo,; er auf sportlichem Srbiet leistete, wl rdigte jfam. Kirchheimer al» Leiter «r Sportgruppe. Rur durch di« Tatkraft, Jnstiat v« und Erohzügigkeit de. Kam. Viktor konnten >i« Turnhalle und der schbne Sportplatz, welch« jrft di« Ausübung de» Sport» durch di« Jugend!trmöglichten, errichtet werden. Zur Erinnerung üi erreichten der RjF. und di« Sportgruppesinn ge Geschenke. Kam. Viktor erwidert« die Abschick >»- wünsch«! in schlichter, herzljcher Form. Sein Wui sch geht dphin datz im Frontbund der Frontä ist weiter! gepflegt werde und sich stet» Mna>er finden,' di« sich in den Dienst unsere» Bund«, stellen sind den ihnen gestellten Aufgaben in dwler schweren Zeit gewachsen sind. — 1 Nordwaatdautachland Bremerhaven. Die Ortsgruppe U n t e r w e s l r - Bremierhaven-Welermünd« beschlotz hr« diesjährige Winterarbeit mit einem ,Dortrog»ob nd. Redner! war Kam. Dr. Ernst Ro seht Hai, >on der Bundesleitung, der den Bericht über die Buni«»- arbeit igab. In der dem Kam. Rosenthal eig« ren ruhigen Form gab er den Anwesenden einen ßichlichen Bericht, der die Zuhdrer von Anfang > bi» zu End« aufhorchen lieft und ihnen neu« K ast gab. Der Borfitzend«, Kam. Dagobert Kahn >ad im Anschlutz noch die Erllärung ab, datz wir om fsronthund nicht mit Rullen jonglieren,!!me alschrn Versprechungen machen und daher uch kein« Enttäuschungen bereiten, aber unser Go izes für da» gesamte Judentum «insetzen. Miadaraehlaalan llntergrup»« Schwiebu». Kam»radschast»tr! s«y Ortsgr. Grünberg Schl, am Sitz ihrer Untier. Schwiebu» am 26. 4. 36: Drangvolle Engl im dämmsigen Kegelkeller, dumpses Rollen der Kegelkugeln: wie Geschützdonner in der Ferne, unlrrchdringlicher Tabaksqualm wie im Unterstand, l azu di« unau»bleiblich«n Nachmittag«» Skattisch« ' so di« Kameraden. Unterdessen Kafseetisch der Dinen. In ihren Ausführungen über „Die Kone-, r a d e n f r a u" bringt Frau Irma M » ,«r Schwiebu» Nützliches und Machdenk ich«» über zeit eemätz« Hau»halt»sührung. > Danach Kameradschastrabend mit Rekord! «uch. Fast all« Kameraden der gesamten Lrtrx nippe mit Angebbrigen sind mit den übrigen Gen e nde> mitgl'edern au» dem Bereich der Ortsgr und darüber hinau» vereint. Der Vorspruch der!l inen Ro'emarie Aeyer Ningt in den Bundesgrun au». Kam. Meyer, der rührige Obmann der ö! Schwiebu», entbietet den Willkommensgrutz. Ortsgr.-Leiter Kam. Dr. Melj» begrützt Pollack-B:«;lau und Sportkameradinnen der grupp« Breslau. Er ehrt die Gefallenen de, kriege», gedenkt de» kürzlich verstorbenen WaUnr-Schwiebu». Grotzer Deifall bei der nennung de» 66jährigen Kam. Pin Alt-Veteran von 70 71, zum Eh Mitglied der Ort»grupp«. Und dann spricht Kam. Pollack: ,,Wvau» der jüdischen Geschichte für-die ' ao 1.-0 gaben der Gegenwart und Zukunft lernen kb men indtoouiiQ in Hamburg Haut^Utl,. "Lzr .JMttzMdische Bund, jüdischer Frontfotzda'en" vamburMstitl« anlätzlich \ der Anwesenl «:t>h«ck MitzltßtzeMckr Bundesleitung Kam O. L. G. R?sk.'-D»-Wnst^rrnft Ros« nt hall, Berlin seine Milgleder zu «!u-r Versammlung «inberufen, in der ql» Mittelpunkt fein Referat von Dr. Ro'enthal über die Arbeit de» Bunde» stand. Der Vorsitzende Kam. Dr. U r i a r! erbftnete den Abend mit einem Gedenken an die 12 000 jüdischen Gefallenen de» ldeutschen Heeies und gedacht« ferner der im letzten Monat dahin- Leschieternn Mitglieder der Hamburger On»gruppe. der Kameraden Paul Jesjlurun, Juliu» Falk, Hermann G o I d m a n n, Mar B a r u ch und Fritz LSbenftein. -! Kam. Dr. Rosen« h ai l erinnerte dckran, datz er zum letzten Mal im Mai 1935 am Tag« der Verkündung de, Wehrgeketze» in Hamburg gesprachen habe, dp» al» erste» in der Reih« der seitdem oerbftentlichten -totzen Gesetz« >»ie bi»- kerige R«cht»Iag« der Juden in Deutschland entscheidend geändert Hab«. Die Wehrpf.icht! auch für die Juden sei poar beftihen geblieben, doch in anderer weis«. Da der Jude nur noch Staat»- angehbriaer sei. ohne Rfichrbürger wenden zu kbnnen, sei er nach den Bestimmungen de» Reichsbürgergesetze» dem Deutschen Reiche besonder, verpflichtet, «eil er dessen Schutzverband ängehäre. Au» dieser Verpflichtung entspringe auch seine Pflicht j»m Wehrdienst inj Kriegsfall«, dicht mehr wie früher al» «u»flutz 'der allgemeinen Wehr- Pflicht dir für all« mündlichen Bürgerlstet» al, hbchfte» Manne»r«cht galt. Gerade die Mitglieder de» Froutbuude», dr« suh isn Krieg« bewährt haben, empfänden dies« Aenderung am schm«rzlichst«n. Der Redner wie» dann «. a. auf die statiftischen Arbeiten de, Frodtbunb«, sErfoiNenen-Gedenkduch) bin, di« «» «rimäglichten, jednqeit den «achwei» für di« Beteiligüng dckr Juden lam Krieg« zu führen. Er ging auf dick Arbetten der K r i«g «- opserabteiluug d«d RjF. fdrdte ^9»- opser ein und sprach dünn a»»fübrlich über die Au»«anderung»srag«. Hierbei Mb er auch einen Uebrrblick über di« verhandlunged mtt dem jüdischen Frontkämpferbund in «uglaud fJewisd Lr-Servitemen'» Legion». Singebend wurden dann auch di« mnerjüdifchen Fragen behandelt. Kam. Dr. Uria» dankte dem Red«» ftr seinen Bericht, der in seiner Schlichtheit >da» recht« Bild von der unermüdlichen Tätigkeit der Bund«»- leitung gegeben habe. Rachdem Landecksportleiter Kam. Kttu, Lehmann noch dem '«eschäft». führer de» RjF. Kam. Leopold Jotkowitz zum Tagung in der Gr Der :iam. lort-! Veitlam. Er- «u». e n - wir Auf- Be- Bonn und Mai bend. Dant für seine ausopfenib« Mitwirkung dein such der Bonner Futzballmannschast ein von ■ al» Andenken übersandte» Gemälde übergebei auf da» kommende Meisterschaftsspiel am 10. bingewiesen hatte, schlotz Dr. Uria» den 3 Tagung d«» Lantxsvrrbündks RorLwrstdeutschland im AjT. Am Sonntag, dem 26. 4 . 36 fand die alljälirliche Tagung de» Landesverband«» Rordwestdeut! chla'nd im RjF. statt. Vertreten waren di« Ortrgi uppen Hamburg, Bremen, Kiel, Bremerbaten, Jever, Oldenburg, Al' ona, Rostock, Elm»horn und Lüneburg Der Lante;verband»v»rfitzend« Dr. Uria» danl'e den Vertretern der au»wärtig«n Ortsgruppen f ir ihr Erscheinen, besonder» aber Kam. O. L. G. R a. D. Dr. R o s e n t b a l - Berlin, der im Austra ,« der Bunt«Teilung der Tagung, beiwohnt«. Kam. Dr. R o s« n t b a l überbrachte die Grütze t«; Bundesvorsitzenden und betonte, datz ,» da» Bestreben der Bunderleitung sei, zum Zeichm der Verbundenheit möglichst al!« Land«»verbande tagunxen aufzusuchen. Er erstattete hierauf «inen geeicht über di« Tätigkeit de» Bunde», der sich im grohen und ganzen in dem Rahmen seiner Ausführungen vor der Vollversammlung am 25. April 3> hielt, aber doch rin« ganz« Fülle von Einzelheiti n enthielt welch« di« autzerordenllich wertvoll y und mühevoll« Kleinarbeit der Bundesleitung au »trefflichste illustrierten. An den Bericht schlotz sich eine au,g'dehnte Aussprache. Sowohl Fragen von grlndsätzlicher Bedeutung, al» auch di« Röte der k eineren Ortrgrupsen, der einzelnen Berufsständ« u id alle Tätigkeitcksparten de» Bunde» wurden dad i au»- sührltch behandelt, sodatz di« Tagung für a I« Beteiligten von großem Wert« war und in»b> sondere den Ortsgruppen in d«r Provinz viele Anr> gungen geben konnte. Die Verschickung von Kindern, sowohl von der Stadt auf» Land wie vom Land in di« Stadt ckird weiterhin tatkräftig ausgenommen werden. Im Landerverbandr wurde im Zergangenen Jahr« allrn vorliegenden Gesuch« entsprachen. Di« Bericht« der einzelnen Ortsgrupp m und der verschiedenen Dezernenten sür di« mam igfachen Tätigkeitsgebiete schlossen di« harmonisch un! > fruchtbar verlaufene Tagung ab. <Bon der de» Lande»-Spor1o«rbond«, berichten wir „Kraft"). /• . hören wir: gebannt und bewegten Herren» mitgehend. Minutenlanger dankbar»! Beifall. Da»' Ortsgruppenorchester zeigt an Haydns „Symphonie mit dem .Paukenschlag" und Schubertscher Missil seine Fortschritt«. Breslauer TportkameradinNen führen Fohnrnschwingen und Gymnastik vor «raft elegant in bestem Sinne, lehrreich und ayrnahmslos bewundert. . . Dann P rei »v e r t e i I u n g für da» Kegeln! Wieder stürmischer Beifall, al. Kam. Meyer- Schwiebu» den von Kam. Pinku» jr.-Schwiebua?«stifteten Ehrenpreis, eine Lriginolradierung von iefier Ury, .dem Kam. Pollack sür „hervorragendes Geisteskegeln" überreicht. Die Tagesereignis: der Ortsgruppe »werden in reizenden Liedchen von den Eeschwiftern Meyer und der Kameradenfrau Meyer te'ungen, di« die Verse oerfatzt Mite. Al'»; in allem: Schänste Harmonie, .echt« Kameradschaft. Besonderer Dank nochmals dem. Kam Pollock den Sportkameradinnen, dem Kam.^Meyer Schwiebu» feiner lieben Frau und all denen die an der umkckkigreichen Vorbereitung und' Ausge- . staltung diele» Kameradschaftstreifens Mitgewjrt». Waatdautmchland Die Speechstunden beim .Landesverband Westdeutschlands und der Ortrgr. Köln he» . RjF. werden wieder/ wie früher, jeden Nachmittag von 15—17 Uhr obgehalten und die Kameradeo gebeten, in ihren Angelegenheiten lich dieler Sprechstunde bedienen zu «ollen. Berliner Sameravschaflckabenvc m«»*,it»|K Oarlsltnkar«: l??oata«, den 11. Nat und 25. Aai. Leon. Jturfürftenbümm 155 1?^. I Ver«anr»: Dienst«-, den 1^.?tai, im der Leveqowftrafte. , 0r«»-r»ype S»dr '" Montag, den 11. Mal. 1*. 25. m den Dismarcksalen. -?reue i^runsrraiie 2>. .! Vttixt rempethof:! Aontaq. den 15 2>rai. in dcr zrondilorei elkcn. derger. rempelvvi. berliner ^kr i 0e,Bge»ppe Okt! ' Dienrtaq. den 12. Ika». m den irontondla fr ILIen, 21ndrea»strafte W. Vehirk vriedr>id»bam: Ainwoch, den 2l». Na». *m den n.r'rbia'^esi» fätmr ÄndreaetlraÄe W Aus Kammraden-! 1 und Familienkreisen 99. Geburtstag von, Frau San. Rat Blumenthal. Di« Geburtsftadl von Frau San. Rat Blumen thäl, .die 'soeben ihren 99. Geburt-log ^e^ina. ist Schudin. Sie heiratete spater - in, ein! grötzere» Städtchen^ der Provinz Posen. Ihr mit 73 Jahren verstorbener Gatte hat sich militärisch au»gezeichnet: sein Tagebuch, Orden und Dokumente werden treu bewahrt. Darunter ist ein Danlesbries vym Fürste» Bismarck. Dr. Blunrenthol halt« di« Keiege I86H, 1870 71 mit Auszeichnung mitgemachl: plastisch beschreibt er die Schlacht von König gr ätz. - Er war Adteiluügsarzt im Pommerlchen Feldart. Regt., wurde 1866 zum Stabsarzt befördert.!Jn dieser' Eigenschaft ruckte er 1870 bei dem Jnfpnt. Regt, in Gnesen ein und machte in vorderer! Linie "die Belagerungen von Slrahburg, Schlellstadt und Belsort mil. _ bsam. R Kam. D«»id Löwenthel, Berlin R. 2-i <AIlcrr Heims begeht am 9. Mai d. I». in körperlicher und geistiger Frische seinen 30. Geburtstag. Er - entstammt einer alten Soldatenfamiiie. Als 53j jähriger ipeldete er sich während des Weltkrieges freiwillig als Sanitäter und hat aus decki west- und östlichen Kriegsschauplatz in wahrer Pflichterfüllung di« verwundeten und kranken Ka neraden versorgt und gepflegt. In Anerkennung s> r seine unermüdliche Hilssbereitschait: ist er mit de. Roten Kreuz-Medaille ausgezeichnet worden. Aich das Wer kennt Siegfried Landsberg aus Lei t srieslgnd, der im Feld« "beim Inf Re^ t 'und später auch beim Inf. Regt. 67 was gäbe der Adrefi« erbeten an die Schris de» „Schild"., ohne Ehrenkreuz besitzt Kam. Löwentbal. Z w « i 2 1 des Jubilars waren Krirgsteilnehmer. ^-Kam. Löwenthal war Ehrenmitglied d«f RjF. and ist Mitglied de» Kameradlchasllichen 1994 Berlin, wo er sich der WeNlchntzun^ aller Kameraden erfreut. lOst- 144 Anleitung? Or«»grnppe Unter««'« »B «merh»r«n»Wes Unser Kam. 'Kurt D a v i d s 0 h n, de Gründung unserer Ortsgruppe angehörl,- am 27. April mit seiner Gattin seine Hochzeit. Feiern darf man eigentlich nicht denn' bei der bekannten Bescheidenheit de» paare» wurde dieser Tag nur im Kreis Familir verlebt. Ebenso mach:« der Kamen d Aufsehen von dem am 8. März, ltattg^i 25jährigen Geschvstsjubiläum senier Firma , Hau»". Der Vorsitzende mit noch einem roden überreichte zur Siiderdochzeit einen Blumengnitz mit den besten Zvünichen de» 4 , milkt, lei, eierte ilberne sagen, Judelder tem adle» ' lrienl- Kame- Heine, 1 undes H«r Beettzold Levi, Düdelsheim Ober-, Hessen), beging am 2. Mai in »oller Frisch« seinen 80. Geburtstag an der Seit« feiner edenfq!» betagten Gattin. Heute noch dem Vorstand angej hörend, bemüht er sich »tfrig um die Erhillungj der einst stattlichen, heute verarmten SynozoAens Gemeind« und ihrer Wohlsahrt-Einrichtungen v«rck Levi ist der Bater unserer zur Ortsgruppepanarr gehörenden Kameraden Siegfried und Ma Leos' und der al« Kr. Witwe unserer Kr.-O. Abrlg. angehörigen Frau Selma Münz, Düdelsbe m. 25. Gesch1st»judikiu«. Am 1. Mai könnt, unseck Kam. Mar Friedländer, Inhaber dir Fahr( ftublsadrik Hermann Münster, sein 25jährige« Ge« schästsjnbiläum feiern. Wir wünschen ihm zu seinens Ehrentage da» Allerbeste. I

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