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Der Schild · 1936-05-01 · 18 (1.5.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
18 (1.5.1936)
Date
1936-05-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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DIE /. J K)rg>n des Sportbundei Beiblatt des „Schild" für Sport und Jugenderfüchtigung Berlin, den 1. Mai 1936 des F^eidhsbundes jüdischer Frontsoldaten _Je fflHclIIHMÜtfi . Mt*oai>l iw Sportbnndl Lumcistcrschalten im Fechten. . 31 M'ai 1936 wird in Offlenbacli I Au ein IReiche-Fecht Turnier '’durchgeführt, W.U„ als R * i c h « m e i s t e r sc h ä f t durch- |"£“t wird i Ausgeschrieben lind Florett- Kt«pl« lur Anfänger, Fortgeschrittene, Da- Herren.. Knaben und Mädchen »owie lubeU amlp I e für. Herren. Fechter und Malerinnen.!die Mitglieder unseres Sportbun- BL sind kSnnen Meldungen abgeben an den Ifccrtksmeraden Hans Stark;, Offenbach, Kaiser- |draBe 40.; I Abschreibungen zu den badischen I fildlanf me it ferse halten 1936 | 1 des R- J, F. Landesverband Baden am 10. Mai, 14 Uhr, Ihrchfefübrt bei der Ski- und Wanderhütte in Ivetaatreck bei Bühl vom Tumclub Karlsruhe Wieder großer Boxerfolg in Köln Siegreiche Reichsmeister Unentschiedener JugcndverbanJskanipf 1)403 L I* a.’#1 Hrt^-n i.%' iWirht . iijlldw . »t|l|ilcW Jv(i Tc. jatmf " ipon “ettl rr*ilcDj A i ^rr»*r «*■ I iM.-.r]:, j \,,r. tS J»hft an auf«*rt* /.Ja* T.» rjf(• ti VmO Meter; | ji/eT;.!. I? 14 Jahre. I.VK> Mtlrr 3,. I..I. ir* 17 Jahre. ViOO \l+t<»r: Meter; l, vi 1- H Jahre. 1500 Metier, j. ml. V* IT Jahr«*, SV« Meier BrbllmniuBKt n ii\ n I •itid alle MitKlIeokr i nach den A W Jt J F und IC der li 8 I< für die Sietfrr IMplonitj aangeu* h‘n'7tl -. ife und M*nn»rhafUlA|ifv grwcrtrt. jjw Midi.-Ief:!• «trlit aus I Teilnehmern, wimm dir «.!,« 3 V-Sirt'i werden. . , . Vfjt r*eiö* r, fuf Kin/eiwettkampf d<r Jugendlichen Ulfe, fuf akthr lutmn und Herren, aowle alte Irrte* V» Hftr für M-i.n-chaflbkLmpke I RM. pro i 1'^ Meldegelder Müd gleich») Hl« mit den Uti2cr«ß .«'.den an Herrn Jullu» ftray», Karl« r\B*- 1. Mal. I r.*M Bi»mafeK»'r\B^ T. I wjltK'Hliifl ’-r- I)ien«tag. den 5 I NAftmfMur.tm können nicht he I* Mr'rJ&ftn e- •» 4" richten unter I I R- . - - . L* a ■ t .1 , fc. ttag« 12 I hr herUckfticht^gt «erden. («etiurtiiirf-tlraS« II zwei Telinrb esyerbands ter Angal>e ü’Jil ä* Fii!. -'rauS. Karlsruhe, Heclhi VeNkki»p!4 ru denen nicht mindesten« i |e*äf.'!r * d. t**hilt »Ich der ilurch'flhrendr Ver fl* vor. •.; rj zu lassen. |ütr Leichtathletik-Obmann des Lan<f Baden. , ' gez. Erich StrauB. | I 1)4 Leichtstbletik-Obmann für Läden wurde |a der „Kraft“ vom 24. April irrtümlich an- 1 'en. Dieses Amt bekleidet nicht Kamerad Ijalm» StrauLi. sondern Sporlkaira. Erich |Str4Q B . Karlsruhe, Beetnovenstr. .11, p. Wir um Kenntnisnahme. i Sportleiter Beckum i. W. her ad Hermann Stein wechselt seinen IVohnsitz. JZum neuen Leiter der Sportgruppe Imrde Kam. Erich Stein. Beckum, Nord- [ strafle 53 ernannt. Neae Anschrift des Bezirknnportlqitern WectlUa. DiAse lautet mit sofortiger Wirkung: I Reiter L e v y. Münster, Albert-Leo-ISchlageter- IttrtUt 44 Köln. Der neue Leiter der bewahrten Kölner Boxstaffel zog am Nachmittag des 19. April in, Gemeinschaft mit dem Verbandsboxobmann eipen Kampftag!auf. wie ihn selbst das verwohnte Kölner Publikum selten zu sehen bekommen bat. |n 15 harten, erbitterten und dännoch fabelhaft fairen Kämpfen maßen sich nicht nur die Kejchsmeister mit der westdeutschen Elite, sondern daneben gab es Kample des westdeutschen Nachwuchses und last not le.yst einen Jugend- Verbands- Ksmpf Westdeutschland gegen Südw.e s t d e u t s c'h 1 a n d um einen, vom westdeutschen Verbandsboxobmann gestifteten P eis. Neben dem hervorragenden Sport verd ent vor allem die ausgezeichnete technische L »itung der Veranstaltung volles Lob. die das gi oße Programm ohne Stocken und reibungslos dirchführte und auch sonst auf der Höhe war. Der große Saal der Rbeinlaridloge war beim Ende brechend voll, so daß auth der Veranstalter -wofhl auf seine Kosten gekommen seilt dirfte j . Die Kampfe : Einleitend machte im Pap ergewicht Ttnnenbaum (Dortmund) gegen Rosenfeld (Koljij eine recht I gute Figur, lief d inn aber in einen rechten j Geraden hinein, dir ihn dermaßen erschütterte, daß der Ringrichter |auf Anraten des Ringarztes den Kampf a ibrach. Einen vorzeitigen Schluß fand auch dir folgende Bantamgewicht^kampf zwischen Schwarz (Elberfeld) und ßauty (Düsseldorf). Ip der 1. Runde schon brach der Ringrichter den h ampf wegen zu großer Überlegenheit des \ /upperstädler» ab. Im Weiter standen sich k osenfeld (Düsseldorf) und Gasiorowski 2 (Eft erleid) gegenüber. Nach einier schönen ersteh l unde ließ das Tempo merkjlich nach. Tz hz ~l lichter Vorteile des Düsseldorfers gaben dije l unktrichter, die sich auch sopst manchmal veitippten, ein Unentschieden. 'Ebenfalls in d<r I. Runde endete ein weiteret Weltergewicht!- I ampf1 zwischen Stutinski (Elberfeld) und Half (M.-Gladbach), da der Ringrichter auch hier < en Gladbacher itark angeschlagen aus den Ring schickte.' i t Mit einem Papiergewichtsbampf begann d^r ugendverbandskampf zwischen Fuchs fEIherleld) und Kaufmann (Phi)an(hropin Frankfur ). Die beiden Jungen, die zusammen kaum einen Rentner wogen, begeistertendie Zuschauer Zu immer neuen Applausserien. F., der mit verletzter Nase in den Ring gegangen war, wurde nadeln seines Vereins, worauf der Ehrenpreis des Klubkampfes vergeben wurde. Die Westdeutschen verzichteten mit sportlicher Geste zugunsten ihrer südwestdeutschen Gäste. Die Hauptkämpfe begannen mit den Fliegengewichtlern. Reichsmeister Wingens (Köln) hatte es nicht so leicht, wie erwartet, um gegen Bloch (Dortmund), die Punkte zu gewinnen. Wenn der Dortmunder erst lernt, seine Reichweite auszunutzen, dürfte mit ihm sehr zu rechnen sein. So ließ er sich zuviel auf Keilen ein. worin ihm der Meister klar überlegen war und auch den Sieg nach Punkten davontrug. Den schönsten Kampf der Veranstaltung zeigten die Federgewichtler Eisenberg (Darmstadt) (Reichsmeister 35) und Waldhorn (Dortmund) (westdeutscher Meister 36). W. greift beherzt an und kann die ersten beiden Runden Punkte sammeln, da er weit häufiger und klarer trifft. Aber zu Beginn der Endrunde erwischt ihn der Altmeister klar am' Kinn, und W. muß die schützenden Bretter aüfsuchen. Bei 8 wieder hoch, gelingt es ihm. über die schwere Minute zu kommen und im Endspurt’ wieder kräftig mitzuschlagen. Das Kampfgericht gibt ein unverständliches Unentschieden, das scheinbar vom Eindruck der letzten Runde'herrührt, aber keineswegs gerechtfertigt war. Leichter hatten es «m Bantam und Leicht die Reichsmeister Langmann (Frankfurt) und Grüneberg (Köln), um über die Brüder Rosengarten t und 2 aus Witten siegreich zu bleiben. In der 3. bzw. 2 Runde gaben die Wittener den schweren Kampf auf. Meister L. sollte sich das Reden beim Kampf abgewöhnen. ebenso das ..Wilde-Mann-markieren“. In Westdeutschland haben wir hierfür nicht viel übrig. 1 | Die Sensation war aber unbestreitbar der Schlußkampf. Meister Gähn (K ö l n L der vor sri! s genund). iaropf. ngt Beginn aus Anlaß s e i li e s 50. Iv a m p f ehrt wurde, stand gegen Klinger (Dort Der Dortmunder geht sogleich-in den Nah wo er der Überlegene ist. Plötzlich gel Lahn, auf halbe Distanz zu gehen. Ein i echter Haken schmettert gegen Klingers Kinn, u ld der Dortmunder muß down. Wohl kommt < zweimal hoch, aber dann muß der Kampf vollkommener Verteidigungsunfähigkeit brochen werden. Dauer 107 £>ek. Dei brandet über dem Ring zusammen, Li Kölner erfahren, daß ihr Kritisches: Die Organisation war vorbildlich. noch wegen abge- Jubel Is die ieblii« gewonnen hat. De RjF.-Sport hat Zuwachs | Sportgruppe Neheim/Ruhr gegründet Am 19. April 1936 wurde in Neheim eine I *<ut Sportgruppe ins Leben gerufjen, die so- I hrt mit 2^ Mitgliedern ihre Arbeit! aulnehmen I konnte. Als Leiter der Sportgruppe wurde von I jkr Leitung des Sportbundes Kam. Arthur IGrüneherg. Hachen. Krs. Arnsberg, er unat. | Netter RjF.-Verein in Breslau i S" neu gegründete Jüdinche Tennia-Club JUu-Weiß-Gold“, der sich zum größten Teil us Mitgliedern des „Rot-Weiß^^Sreslani zu- “f“*nsetzt. hat seinen Spielbetrieb auf den ™*itn ^oenickestraße, an der Hohenzollern- ■*uä«. ausgenommen. . oeuanmeldungen sind zu richten an den Schriftführer des Clubs. Herr Felix Ja ff 4. | »«lau I. Wall.tr. 21. j, *‘r begrüßen diene jüngsten Kinder unseres oporthundes und hoffen auf gute Weiterent- Mchling; I -' I -r* üoopit Ben Eastman zur Olympiade 7 '‘taten Zweifel über dai Comeback von »“.ftantman sind nun auch behoben. Der tltrhkordmann hat seine ersten Rennen hini«z'uerzielten Zeiten von 126.4 und *nuten lassen erkennen, daß Eastman ™W*hh wieder seiner alten Form zuateuert. “** b00 Meter wird Amerika in Berlin viel jali in Los Angeles gerüstet sein. ep. tyt in Hochlorm ,J®*'|den internationalen Tenniameisterschai- Ml ä **r*g, »n denen u. a. Auch Fred Perry gelang es dem bekannten Tennis- Hecht, seinen Landsmann Menzel ^**1 i *n<^ ü : 2, 7 :5, 6 :2 zu schlagen. Das!l*l im Männereinzel bestreiten Hecht Ring- Die erste! lamen- Handballraannschaft der RiF.- Sportgruppe Krefeld wurd westdeutscher Meister nac i durch Sieg RjF. - Spor Bonn (4 :0). Aufnahm telba Entscheid gegen die Handballern n Die Krefel i men müsst gegen die Damen antr: 1936 gegen gruppe unmitdem irr gsspiel i Donner nen. er Dari nun Berliner ten. rsrry. ep. ’ Menzel schlagen perry - Hughes ®n internationalen Tennismeisterschaften uT^g gelang aa dam hervoregenden Doppel jjJlageo 8n,el die Engländer Perry—Hughes zu in der 2 Runde erneut verletzt, worauf der -Ringrichter den Kampf stoppte. Singens 2! (Köln) konnte sich im Puoiergew. C n Rohr (Ph. Frankfurt) eine Runde behaupten, mußte aber in der 2, Runde die Segel streichen, so daß der Verbandskampf 4 :0 für Südwest steht. Das erste Unentschieden des Verbandskampfes! gab es im Papiergew. B zwischen Treitel (Schild, Frankfurt) und Kilatzki (Köln). Beide zeigten wenig saubere Schläge, eher viel häßlich« Wühlerei. 5:1. ' j Auch der anschließende Fliegengewichtskampf zwiechen Grüneberg (Elb.) und Heinemann (Ph., Fr.) endete unentschieden, trotzdem der Elbcrfelder mit seiner langen Linken den stfirtnisek angreifenden Frankfurter u. A. klar ausgepnnktet bette. 6:2. In Berger (Dortmund) ständ im Bantam ein zweiter Klinger gegen Rosenzweig (Ph-.Fr.). Wie sein älterer Vereinskamerad ist der kleine Dortmunder ein richtiger Wühler. Mit dieser Taktik hatte er bei seinem Gegner Erfolg und konnte Punktsieg buchen. 6:4.!m Leichtgewicht fightete Goldstein (Köln) voin erstes Gong weg seinen Gegner Dach vom Schild (Fr.). Der Frankfurter schlägt »war sauberer, aber nicht so häufig und muß dam Westdeutschen den knappen Punktsieg überlassen, der das Remis das Verbandskampfel mit 6:6 herstellt. * Nach einer kurzen Pauae überreichte der Frankfurter Mannachaftsführer dem ausgezeichneten Ringrichter Kam. Hirsch aus M.-Gladbach sowie dem Westd. L.V.-Bozobmsnn Ehren¬ Auftmhuu Bcoim* richter bis auf kleine Nebensachen in den ersten Kämpfen ausgezeichnet. Die Pu ik triebter haben zum Teil scheinbar Nachhil eunterricht nötig. Das Publikum war auch so. wie es sein soll. Vor allem die starke Frankfurter Kolonie' erfreute durch erfrischende Z^ischenlufe. . Der Sport war vor allem bei den Jugendlichen mindestens zufriedenstellend. Die Breit inarbeit beginnt ihre Früchte zu tragen. Die Reichsmeister und ihre tapferen Gegner zei| ten die gewohnte Qualität. Kleine Mängel - lie sich zeigten, werden auch noch abgeschliffen werden. Der Boxsport im Sportband des RfF. bat eine Saison dae Aufunn Aushaus hinter i ich, die im jüdischen Sport Deutschlands einzig dasteht. In sechs, sieben Wochen schließt die Saison 35-36. Es geht in den Endspurt. Er heg iah ver heißungsvoll. tremor iensis. Bezirk „Industrie“ tagte Dortmund, 19.4.36. In dem großen ) hiesigen Gemeindehauseshatte der! bezirkssportleiter Dr. Mayer-Sch Witten, zur 2. Tagung'des Industriebez rl geladen. Erschienen waren 25 Vertri t- •inzelnen Sportgruppen. Man begann i li kar Verspätung, da die Schnecverwtl große Zugverspltungen verursacht hat; mußte daa Programm in allar Kürze werden. Nach Begrüßungswerten - Sportleitera and eines Vertreters der gajß den Dortmunder Sport gruppe kamen nie des idnstriearte, ks einer der it Stärkungen en. So Abgerollt Baz.- tgeben- Üe ein- Drei Nennungen, drei Meister Bei den Wiesbadener W aldlauf Meisterschalter) Links: llellmut Bauer, jGlehen (6000 m 1. Preis) Mitte: SuftOppenheimer,Gieften(2000m 1. Preist Rechts: Günter Jakob. Gießen <1700 m 1. Preis) zelnen SpartenqbleutA zur . Ablegung ihres Rechenschaftsberichte«. Infolge des Mangels an Sportplätzen erfühlten -leider die Sportarten, die im Freien betrieben werden, einen gewissen Rückgang. Es spricht aber für die sportliche , Begeisterung und Schaffensfreude aller Sportler^ des Bezirks, daß dieser Rückgang in .den nicht an einen Sportplatz gebundenen Sportarten zumindest ausgeglichen wurde. So ist vor allem im Geräteturnen ein beachtlicher Auf Schwung zu verzeichnten. Aber auch im Tischtennis und Boxen wurden schöne Fortschritte gemacht. DA auch die Finanzlage und die Mitgliedejrbewegüng sich erfreulich anläßt, darf man beruhigt in die Zukunft sehen, zumal _ im Bezirk jetzt nach einigen reinigenden Gewittern eine — wie auch der anwesende Landessportleiter Bendix. Köln, es anerkannte -- besonders wohltuende und erfrischende Atmosphäre herrscht tremoniensL Kegeln Pokelkegeln in Hamburg. Zum ersten Male veranstaltete der „Schild" in Hamburg ein großzügiges Pokalkegeln, zu dem sämtliche Hamburger jüdischen Kegelklubs eingeladen waren Wenn auch nicht alle dem Rufe folgten, so war die Beteiligung von sieben Klubs und nahezu hundert Keglern doch für den Anfang sehr zufriedenstellend. Gekegelt wurde in der großen - Sporthalle, die bisher -den meisten jüdischen Keglern fremd wa?t So konnte es nicht ausbleiben. daß ein Klub gewann, der dort ständig seine Abende »bhält. Gewertet wurden bei hundert Wurf pro Manjn je die besten sechs Mann aus jedem 1 teilnehmenden Klub. Nur der sie gende Klub erreichte den Durchschnitt von sieben Holz je Wurf. Für die Einzelkegler waren, noch schöne Preise gestiftet worden, die Preisr» Verteilung wird aber erst nach den Feiertagen stattfinden. Um die Organisation hatte -ich Kam. Max Hirsch hervorragend verdient ge „ macht, so daß sich der Massenbetrieb reibungslos abwickelte. Kre«-hnU-.i-: I Cut II,-Ir 1-T.' c. l-u-1,-1 11',- I W,,I,a ’rull-t l*uv \|»n IUI.' 4117 fc.nr,-ike«:,-r: I. Markom»/ 7is, c. Art-npHin 71«. :t) tomtnburit un«i w.,:rt j,- - FuBbaN-Reichsmelsterschaft Vorschlußrunde Breslau — Beuthen: Uneat- - schieden. Nach dem regnerischen Wetter des Sonnabends gab es am Sonntag ideales Fußballwetter, und die 600 Zuschauer, die nach dem R. J. F.-Sportplatz gekommen waren, sahen einen Kampf, der von Anfang bis Ende nicht hätte dramatischer sein können. Wie bei Punktespielen im allgemeinen, so wurde auch bei diesem Kampf hart um den Sieg gerungen, doch hatte Schiedsrichter Bieber aus , Berlin das Spiel gut in der Hand. Die Beuthener fanden sich schneller und kämpften mit großem Einsatz. Nach viertelstündiger Spieldauer erhielten die Gäste einen Strafstoß, den der rechte Verteidiger Blandowski knapp unter die Latte setzte. Der Breslauer Sturm hatte allerdings auch gute Chancen, die er aber durchweg' ausließ. Außerdem, hatte auch der „Gästetorwart reichlich Glück, und so wurde beim Stande vörr 1:0 für Oberschlesien, die Seiten gewechselt. Die Beuthener zogen einen Läufer in die Verteidigung zurück und verlegten sich auf Hai- - ten des Ergebnisses. - Allmählich wurden die Breslauer besser und zwangen die Beuthener. in die Defensive. Aus einer Drangperiode heraus . erzielte der Breslauer, Mittelstürmer Stern im Anschluß en einen Strafstoß durch Kopfball den verdienten Ausgleich. Trotz vieler spannender Momente verliefen die Schlußminuten torlös. Es blieb bis Schluß der regulären Spielzeit beim 1:1. Nach kurzer Pause ging es in die Verlängerung. und die Spannung unter den Zuschauern wuchs. Alle Spieler kämpften mit vollstem Einsatz um das siegbringendc Tor Denn es war klar, daß der Sieger werden würde, dem es gelang, das Tor zu erzielen. In der dreizehnten Minute der Verlängerung gibt es einen Elfmeter für Beuthen. und alles glaubt den Kampf entschieden; aber der von Blandowski unheimlich scharf’ geschossene Ball geht an den Pfosten. Die zweiten 15 Minuten verliefen euch torloe, und so blieb es beim 1:1. Erst ein neues Spiel, diesmal in Beuthen. wird die Mannschaft ergaitteln, die des Endspiel um die Reichsmeisterschaft bestreiten wird. Bei Beuthen hatte der Torhüter einen guten - Tag, und auch der Mittelstürmer konnte gut Die Leichtathletik-Saison befinnt! Jeder Leichtathlet lerne aus dem Sportleltladen Bei Voreinsendung vom nur MM 1,19 I wird er portofrei übersandt vom Sportdezerj| nat des R|P., Berlin W15. KurfüntendammJOO

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