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Der Schild · 1936-05-01 · 18 (1.5.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
18 (1.5.1936)
Date
1936-05-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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\lljc4c£^So&f^Bit xaneuzeitliche Infanterie Regiment. »! W '«Bfcminum'ffcunfl de, 3nfanteri«fflim*iU, 2m »cttfrifBf «ne enlsthetdende Wandlung .,*) früher ein* einheitlich in- IW «T Focknaiion — der niedrigste gemischte bekanntlich die Division —. so oer- , jekt die verschiedensten Eonderwasfen in J wurden schon kurz vor dem Kriege den Lisakeriereoimentern Maschinengewehrkommaealirderl, aber da, Maschinengenrehr fern ba*nU nicht mehr als Hilirwafse, son- -u al« -qupnvaise der Inf. angesehen werden. ■L »richrunyen des Weltkriege, haben dann zu krlennmisl acliihrt. datz die Infanterie ohne o'^en nicht auskommen kann, besonder» al, ml»er Seile die Kampswagen auftauchten »n ich n wahrend de» Kriege, den Regidir Il> icnannten Begleitbatterien zugeteilt, t geldc .ichuvn ausgerüstet waren. « Der Weg «rforörrtc eine weitere schwere Wastrtz wurden der Infanterie Minenwerser oei-i >!> die Doihcr zu den Pionierbataillonen gehört viele vielialtigkeit der Kampfmittel mutzte uuh auch eine Erweiterung de» Nachrichtenuie« inncidalb de» Regiment» zur Folge haben, dem Sftege l.tzte sich diese Entwicklung lost, g nicht, in allen Ländern den gleichen W^g, ilz typ! ch 'ür da» neuzeitlich« Infanterie- »m kann in etwa folgende Zusammensetzung Das l R a menl gliedert sich in drei, zuwer Püiailionc. Da» Bataillon hat schützenkoinpagnien — d. h. Inckompagn en im alten Sinne —. eineMa - diaengemehrkompagnie und einen tichrichienzug. Ide«1legi>m ni unmittelbar unterstehen eine H »kilwerä, r k o m p a g n i e , ein« Kampfs aenadw,!i r k o m p o gn i e — kurz als Lmpaxnse d. zeichnet —, eine Radsahri ipagnic. einen Kraftrodmeldezug, iKeiletzug und einen Nachrichtenzug nompachi!. zcr'älli in drei Züge zu je drei pen. über die Zusammensetzung der Grupps dmis in Nr,.? de» „Schild" berichtet worden, ur nssh-ifti!- hervorgehoben, datz jede Grupp« i, d:( Kompagnie also über neun leichte -nfliniäir< verfügt. Dem Kompagnie, und Zugführer uiiterltehi je ein Trupp von Mel. llompaani:- bzw. Zugtrupp genannt. Diit ngerv.nelemipagnie gliedeN sich ebenkall» ist jed-'i ,:> vier schweren und überschweren en. Zn- - Züge haben zweispännige Fahrsdir drille, als Begleitzug bezeichnet, oier- 2f :c Änenwcvserkompagnie hat vier je zwu und drei leichten und mittleren Die vollmotorisierte Takkompagnle ist in je Z llclnkalibrigen Abwehrgeschützen eingeteilt. - tznsichien darüber, inwieweit e» zweckmäßig Infanterie möglichst viel Sondertruppen ein»!dew. -gehen heute noch stark auseinander, am en gehl hierh:i da, S o w I e t h e « r. Die Zunsttzunq des rusiiichen Infanterieregiment» al» ci iriincs Beispiel wiedergegeben. Da» ni gliederi sich i^ drei Bataillone zu drei nkompagn en. Die Kompagnie ist mit neun n und pvei schweren Maschinengewehren und Äranaimeri. rn ausgerüstet Jedem Bataillon «n lakzug zu zwei Geschützen und ein Rach- -nzui, Unrer'iellt. Beim Regiment befinden sich Kachrichieiikompagnie, ein Flak-Maschinenhtsup, eine Batterie mit sechs kur.zrohrigen, ^-Intanieriegelchüfzeb, ein Pionierzug, ein lchutzzug, ein Zug al» Stabswache, eine Dirtrnkompaa- .. eine Sanitätsabteilung, eine Bete-!.'Erching idas Infanterieregiment hat allein fast ^ostrdel und eine Abteilung für Propaganda. n»e weitere Frage ist die, ob die Sondertruppen >oalaillo„en oder »mittelbar den Regi- " unterstellt werden sollen. Den ersten deschreiikt man in Österreich, wo zum wot eine sogenannte Kommandokompagnie ""! uch au» einem Stabrzug, einem Icle- -«enzug. einem Pionierzug. einem Minenwerserpnd tmem Begleitgeschützzug zusammensetzt, nd dir Reqimenlsstab nur über einen Tele» einen Auilläverzug und einen Metzzug W. Iy den incisten Heeren hat man jedoch die » Eiiflkilung gewählt, die eine einheitlichere ausbildung gestattet, besonders dann, wenn oataillon» eii SOdwestdeutschlar d Atn 'Sonntag, 19., Aprll 1938, besuchte der Bor» sitzende de, Landesoerbande» Südr n-ftd^utschlond. Kamerad Dr. F «1 i!x K a u s s m a n n, die Hnn^ rückgruppe. Trotzdem er durch den gewaltigen Wettersturz mit großer Verspätung eii tras. hatte sich in der Synagoge ly Kastellaun eine stattliche Anzahl! Kameraden mit ihren Frauen zusammen» gesunden. Bei den grotzen Schneeverwehungen, die an diesem Tage im Hunsrück herrschten, war diese» zahlreiche Erscheinen ein Beweis für da» starke Zusammengehörigkeitsgefühl unter den j omeraden und ihre Anhänglichkeit zum Bunde. Kam. Dr. Kausfmann sprach, nachdem der Bor» sitzeyd« der hunsrückgrupp«. Kam Äser Forst, die Erschienenen mit ein -r Ansprache begrübt hatte, über Sragen der Zeit, ins besondere über die Probleme der uswanderung. Seine durch reiche, Material belegten Ausführungen fanden arotzc, Interesse. In anschließender persönlicher Lurfprach« vermochte Kam. Dr. Kausfmann Auskünfte und Rat zu ««eilen. Bad Kreuznach. Aul der Rückreise von seinem Be- B bei der Hun»rückgrupp« «ras sich der,Vorsitzende Landesverbandes Südweftdeutschlano mit den leitenden Herren der Ortsgruppe Kreuznach, um eine eingehende Aussprache über schwebende Fragen der Bunderarbeiten zu führen. Kam. Dr. Kausfmann nahm hierbei Gelegenheit, seine bereit» schriftlich übermittelten Glückwünsche zum 89. Geburtstag de» Ortsgruppenoorfitzenden, Kam. Simon H e i l b r o n. noch einmal persönlich auszusprechen.! Pommern - Stolz» L P. Unsere Ortsgruppe veranstaltete vm Mittwoch, den 22. Aprll 1938, eine MH gli» der - Versammlung, die überaus stark besucht war. Da» Reserat hielt Kamerad Dr. Dienemann- Berlin. Der ungemein lehrreiche Lortrag fesselte die Kameraden vom ersten bi» zum letzten Wort. E» wurden auf Grund dieser Aufrüttelung nicht nur neue Kameraden ausgenommen, sondern e» wurden auch iiir 7 RM. Kriegsopsermarken vertrieben. - Eine Neuerung wurde bobln getrosten, datz der Vorstand al» solcher aufgelöst wurde, und nur »in Kamerad, dem sowohl die Kafsensührung al» auch die Schristführuna übertragen wurde, al» Leiter der Ortsgruppe vorfteyt. E» ist hiermit eine einheitliche Führung erzielt worden. i! Die Mitglieder blieben noch in angdregter Unterhaltung zusammen. Westdeutschland Köln. Der Kamerad!chaftsabend -de, RjF. am 14. Aprll stand im Zeichen der I u g f n d. Der Iuaenddezernent ^» R,F. Dr. P « r l,| behändeste die Stellung der jungen Generation vojn des Frontkämpfers au». Er nchtete atz die Alten den Appell, der Iutzend durch Disziplin eitz gute» Beispiel zu geben, an die Jugend di« .Forderung, diszipliniert Der Lande»verband«l«iter Mittelrhein de» „Ring", Erich Franken, ging davon au», daß die für die Jugendbewegung charakteristische i Protesthaltung gegen da» Einzelgängertum heut« auch der älteren Generation eigen sei. Di« Wesensq« der jüdischen Jugend drücke sich innerhalb der Sesamlbestrsbung durch einen ftärkeren Aktioismu» aus. Für die erneme Begegnung mit der Religion bedeute da» Ab kehr von zu nicht» verpflichtenden umüüisch moderner Feierstunden und Hinwendung zur Beschäftigung mll den realen jüdischen Geistesgutern. /Bei der Biwung einer neuen Gemeinschost müsse man statt eine» ungeistigen Proleiarierleben» da, geistige Leben tätiger Menschen erstreben. Dem oft zitie«en Frontaeist kommt dabei die Ausgabe, kämpserllche, Beispiel zu sein. zu. Die Bonner Singschar unter Diarga Rosenstock umrahmte die autzerordenllich gut besuchte Beranstal-j «ung mit einer Reihe sicher musikalisch dargeboiener Lieder. ' I Unsere Dole« „ tarn De tirtirt U»tze»lM. l>r«»ir Kol (Mm< Mnt«|. M (m)n, tai Okb Omf Wutttn Berlin und Mark Kameradschaft»«! den de. 2Rat 1U<. — Besinn adeäd« 8S ilbt oftssrn»»« Dre»p«,»r Bei»! Bezirk Nordes,! Sonnabend, den 2. Mai, tn.den BcrvUna-.zesilalen. Swdnhauler Allee Ä>.! »»grnppe Bayer», > Sonnabend, den 1. Mal, 0«1«ala,aft»adend Im BrllberoerrinShan«, «urillrstenftrabe 11^ 116. Sjtt»«rnpp« Syarloriendnrs! Ronra«. den S., II., 2f. Mal. lm käst Clon, nur. sürsiendamm ISÄIS6. ' ksr«agr»vp« rier,ar«e,i Monta», den «. Rat, In der Kondttorsl Aansa. Alrnadursrr Strafte IS. pirnotaa, den IS. Rat, Ueveyon-strast». yrregruppe Slld: r Ronta«, den 4. Rat, II. Rat, 16. Rat..IS. Rat. In drn Bt«niaras>»rn, Reue Srtlnstraft« I l ' remyeldos! Ronlaa, den 16. Rat, tn der tkondttoSet allen, deryer, Tempeldol. Berliner Straß« 3». 0 t tin Trausaal der!vna»o,e Bezirl Niederschlesien Innerhalb de» Landesverband» fanden c m Sonntag, dem 28. April, eine Reihe von Beransiastungen Itatt, die so eindrucksvoll verliefen, datz über sie an iieser Stelle noch ausführlicher zu beruhten sein wird. „ Während In Breslau ein. glänzend or< anisie«es Kinderschauturnrn sind die Zwirhenrunde um die Re ich» ^utzballmeist ersch a ft im R j F. stattfand, wä«eten Ort»- und Sportgruppe Beleg mit einemsehen»we«rnSchauturnen auf. In Schwiebu». einer Untergruppe der Onsgruppe Grünberg, war der Saal anlätzlich eine» kameradschaftlichen Zusammentreffen» überfüllt, und e» sei zunächst nur ganz kurz gesagt, datz-eine solch« Beteiligung in der Provinz, gemessen an den vorhandenen jüdischen Menschen, bisher wohl nirgends erliest worden ist. So wird im Landesverband Riederschlesien kamei! raüjchaiiliche Zusammengehörigkeit in oorblldlichor Weife gefördert! - I - Baden Karlsruhe. Zum Abschluß der Winterzeil hat die Ortsgruppe Karlsruhe die Kameraden mit ihren Damen zu einem Kameradjchoflsabend am 20. Aprll eingeloden und dazu den Kameraden Alired Nassauer au» Franksu« a. M. gewonnen, der.Ernste» und Hellere» au» feinem Tagebuch in Krieg und Frieden" zum Lortrag brachte. W a » Nostauer bot, war durchweg künsllrrisch empfunden» und gestal- - lete» eigene» Erleben. Die einfache und sympathische Art, wie er e» bot, war KünsUertum im edelsten Sinne. Schwer zu sagen, wa» am meisten gefiel. Seine sein nuancierten ernsten Darbietungen in Prosa oder Poesie oürr seine glänzend beobachteten heiteren Gedichte und Schilderungen. Mit chirklichcr Meisterschaft verstand er, in den Kameraden durch seine Darbietungen' Erinnerungen an das eigene unoergetzlich« Erleben wachzuruien und auch für die Damen fand er viel Ansprechende». Ergreifend sein „Villa des roses", treffend und packend feine Schilderung Brüfleler Leben» während der Kriegszeit. Sein „Essig" war ein Mcisterstückchen seinen Humor», mitreitzend sein Appell ^Kameraden". Sein Gedicht „Hoheit in der Fremde", seinem Sohne gewidmet, griff un» tief an das eigene Herz. So bot er seinen Zuhörern in seiner schlichten A« sein Beste» und der reiche Beifall zeigte chm^datz sie ihm dafür dankbar waren. — Ein gemütliches Zusammensein schloß sich an. G. Kriegsopfer-Recht ' krieg»beschädigte Hausbesitzer. welche Steuervergünstigungen gellen heule? Für Kriegsbeschädigte bestehen beim Erwerb, Desitz usw. eine» Grundstück» besondere Lergünstigungen, die im solgenden kurz zusammengestellt seien, soweit sie heute noch in Geltung sind.. In Betracht kommen von den einzelnen Steuerarten Gnmderwerbsstkurr, Grundoermögenssteuer und, We«- zuwachssteuer. Daneben gellen neuerding» besondere Vorschriften, die den Bau eine» sogenannten steuerfreien Eigenheime» zum Gegenstand haben-, diese Vergünstigungen kommen jedoch allen Errichtern zugute, während die Dergünstigunge.n, die Kriegsbeschädigte genichen, auch dann zur Anwendung kommen, wenn e» sich nicht umein Iteuersreie» E'genheim. sondern um ein Haus handelt, da» kein steuerfreier Neubau ist. Wa» zunächst die G r p n d e r w ar b » st e u e r betrifft, die bei Erwerb eines Grundstück» zu entrichten ist. so ist bestimmt, datz ein Kricgsbeschädiaier, der mit Hilfe einer Kapitaladsindung ein Grundstück erwirbt, die Grunderwcrbrsteuer nur von dem Teil de» Einheitswe«e» seine» Grundstücke» zu entrichten hat, der den fünizehnsachen Betrog der Kapitalabsindung übersteigt. Diese Bergünstigung kann auch, wa» vielfach nicht beachtet wird, von Witwen und Hinterbliebenen eine» Kriegsbeschädigten in Anspruch genommen werden. Nach emer im Reich»- stcuerblatt verössentlichten Durchsüch-ungsoerorünung zu dieser Frage (RSiBl. H'35 S.-97) werden diese Vergünstigungen aus' Antrag auch dann gewähr», wenn dem Kriegsbeschädigten oder den Hinterbliebenen eine» Kriegsteilnehmers eine Kapitalabfindung mangels Mittel nicht gewährt worden ist Weiter ist angeordner worden, daß die Vergünstigungen bei der Grunderwerbssteucr auch n a ch I r a'g - l i ch gewäh« werden können. Insbesondere ist dies der Fall, wenn die Kapiialabstndung erst nachträglich für ein bereit» bezahlte» Grundstück gewäh« und zur Bezahlung des Kaufpreises oder der Schulden ver wendet wird, die der Käufer zur Tilgung des Kaufpreise» ausgenommen hm. Zu beachten ist, datz Anträge an die Steuerbehörden um Ermätzigung der Grunderwerbssteucr nur einen Zweck haben, wenn ihnen eine Bescheinigung de» zuständigen Houptversorgungsamte» nach amtlichem Muster beigefügl wird. Die W c r t z u w a ch »ft c u c r, die ebenfalls iur Ermätzigungen ist Frag« kommt, wird bekanntlich auf den Unterschied zwischen Erwcrbrprei« und Leräutzerungsprei» erhoben. Die Vergünstigung für Kriegsbeschädigte besieht bei dieser Steuer in folgendem. Handelt e» sich um den Verkauf eines Wohnhauses an Kriegsbeschädigte oder Hinterbliebene von Kriegsteilnehmern, die auf Grund der Kapitalabfindung Grundstücke erwerben, so kann aui Antrag eine Ermätzigung der Wertzuwachssteuer bi» aus 50 v. H gewährt werden. Vorausictzung . bis aus 50 v. H. gewährt werden. Voraussetzung für die Gewährung ist oder, datz der Veräußerungs- Preis mit Rücksicht auf dir Perlon de» Käufer» wesentlich ermäßigt worden ist. Die Entscheidung über die zu gewährende Ermätzigung trifft da» zusjändige Fknanzomt. Schließlich kommt noch eine Ermätzigung der Grundvermögens st euer in Frage. Im wesentlichen gilt hier dos bei der Grunderwerbssteucr Gesagte. Kriegsbeschädigten ünd ihren Hinterbliebenen kann auf Antrag die Grundoermögenssteuer einichlictzlich der Gemeindezuschläge erlassen werden Der Kreis der Begünstigten ist jedoch nicht so weil gegriffen wie bei der Grundcrwerbssteuer. Dr. E. Roth. Nachruf! Sad Kreuznach. Am Mpn'lag, dem 20. April, wurde unser Kamerad und Ehrenmitglied, He« Isaac Roienberg, zu Grabe getragen. Dib Ortsgruppe verliert in dem Dahingeschiedenen einen guten Kameraden, der stets ein treuer Anhänger unseres Bundes war. Die Kameraden der Ortsgruppe ließen es sich, nicht nehmen, fast restlos an der Beifetzungrfcier teilzunehmen. eines Regiment» In verschiedenen »illi'gen. ' «m.°uh-il!ch diele» da» marschierende Regiment anderen Eindruck als früher. Be- »6« 3ahl der Fahrzeuge bedeutend kbqrschen von den -Fahrzeugen der be- ■swm»n «ni motorisierten Kompagnien hat auch lw?5a!rtit.n? Erweiterung erfahren, besonder» die 1^7 „7',^"ch'?waqen. Der kurze «»rblick dürfte amb zeigen, datz der Gesechtswe« de» neuzeiti hl, ■ Imf!lfrf.Bimfnl» unendlich viel größer ist °er,eßer Regimenter, di« 1914 ins Fell» zogen. ALLIGATOR*^/ 1 0 » * i t% d gute lederwurtn UNSERE verkaüfsoeschäfte. I ü** '*■ ^Wieinl« U 43 I , * *-ßl‘!<oh«t«*»e 115 •••«. Uabttkmmta I» Am HaaetWtnturflO Becke«, yeneenl« 4> PiMkleit ».M. Betäub« U Teekele. Of(eefceche.M Aus dem künstlerische/| Schaffen ftöaigtiwrg L pr. Das Krdyt-Ouarttt spielte! Da, sorgsälttg ausgesuchte Programr brachte je ein Werk von Haydn, Schubert, Borodin Da» Aus-einander-Abgestimmtjeinl der vier Künstlei (Boris Kroyt, Eharlotte Sellomonski-Rosen, Wernei Lywen, Godsried Zeelander) ist Io wundervoll, das dieser Abend wieder eine grotzz Freude und eii großer Trost in schwerer Zeit wurde. Die Helle kristallene Klarheit Haydn», bu beseelte Schwer mut Schube«» und die samtene Wärme Borodin^ fanden in! diesen vier jüdischen Musikern ein- Wiedergade, wie ' sie reiner und schöner in de ganzen Stell wohl nicht mehr gegeben werden kann. Der ^Beifall war derhalS auch von stürmischer Herzlichkeit erfüllt. lev. Vühnenbllder und »ostüwetztwürs«. In -de! Wandelgängen de« Berliner Sulturbundcheater aber Bühnenbildner Heiyr Eondell dt oürfe für di« bisher oufgesüyrten Theaterstück« und Opern. Die Mllglieder des, Kullurbunde, bi kommen in dieser Schau einest »egriss von di Wichtigkeit de» bildenden Künstler» für da, Theatei Der Erfolg Max Reinhardt, ist nicht zum g^ ringsten Tell auf die Mitarbeit Ernst Stern, ur" anderer Maler zurückzuführen.! , Die Arbeit «in«, Bühnenbildner, sur die Kulturbundbühne ist keine leicht«. Vte nicht altzu große Bühne stellt ihn für «Uder. st.B. zu .Lärmen", vor ein« schwer« Aufgabe. Anerkennen mutz mast, datz e, Londell gelungen ist. dem Berliner Pubsikum, da» an Ausführungen auf..rLumlich großen Bichneii gewöhnt ist, durch beschickte Raum» austellung und eindrucksvoll« Hintergründe raum» lich grotze Wirkungen oorzuzaichern. Zetchnerklch und farbig gestaltet Londell die Figurinen do« am besten, wo er gar« frei arbellen kann und wo ihm — der Herr Regisseur nicht dazwischensunktt bei den Entwürfen' zur „Kleinkunstbühne" und" zu dem „vsttichtn Bilderbogen" ist alle» prickelnd und unbeschwe«. Bon den Figurinen zu den Stücken stehen di« zur „Fledermaus" ohne Zweifel an erster Stelle. Mit welchem Übermut, mit welch vornehmer Grazie sind hier die Figurinen im Geist« Strautzscher Musik entstanden! Di« zu „Lärmen" fallen — im zeichnerischen Ausdruck — dagegen ab Auch sehr amüsant die Figurinen zu .Figaro» Hochzeit", charakteristisch die zu .Hoffmann» Erzählungen"; da» Märchenhaft — bizarr« ist aber nicht so gelungen wie bei denen von Scheurich zu Reinhardt» Inszenierung. Sttlecht im Geist« der Dichtung die Figurinen zu „Jakobs Traum", zu „Ieremio»" und zu „Samson und Dallla". viel Fantasie, Farbenkläng« und durchdacht« Raumeinteilung ist in den Bühnenbildern. Amerikanisch grotesk zu „Bronce Exvretz", stilvoll da» Musikzimmer der Antonia zu ,H.-'fmonn» Erzählungen , gut da» spanisch« Kolorst - „Larmey", von vorzüglicher Bildwirkung der Pu^ pektentwurs zu .Figaro» Hochzeit". Di« Bühnenh.der zu den biblischen Stücken versuchen formal dem gewaltigen Swfs der Bibel nahezukommen, und man muh anerkennen. daß diese schwere Ausgabe von dem Bühnenbildner Londell in den meisten Fällen gelöst vjurde. Kam. je. und Daraw Kreuydere«. Lt« acdcnt«. um« dem Br«- «ettoret de« R»t»«,»dandc« IÜdlfchcr »ulturdaiwe. et« «etz» Illdtschc Teeisrupye ü> «rd»«r«n etittrn Dcuft«. tend« und euch «m Hustende »u »estteren. Rech »«iret* - i Berliner SMrt muß men ihr, wie eilen Bestreun Beedrettun, hennontfch« KSryerkulrnr, dazu entricht« «wa tsOniebcn. Oes euch noch nicht ellr» Bor- »tMet«« «elineen oder leer« DolttommenheU — e« «er doch »eniieend Si»lü«l»»«, de« eine» «u dedeutet. Der «Sen» zerfiel In tfmtn ernsten tu dem des tchwer« modern« »uldsuasten, nach Netzstches und moderner RuM »ur.«»lrnn« rem, und'tn «Inen deileren. der dt« «isenllichtn rialflfchrn lenftormen udereus erfeule euedeulete. PI« »ruvoentän,« n-eren ^chdvtun»«» Zlf« Bordemder»««. die Loli de,egen waren von idren teweilieen Tänzerinnen seldft komponier«. Zm ersten Teil hod sich deraue tin .Jemenitischer Tan»- i Porvtdea Krause), eine „Suitenach Bach tBordemder»«, iSoldmann, Krause), «ine aueaezeichneie .Anllaa«--. der schmieelamen Uone Soldmann nach Rach-, inaninoss, ungemein auedruekSvoll im Srwachen au« der Srarrdei« zum Bälde« der Rnklaae, und die .Beillertn-i - )tse ' Bordepiderse« nach'der Sufi! 2B o l f ( o h n « : deren ersolereiche itraussildrun- ISZ6 im Kullurdund Siannover stairaelundest darre. , - Roch aliiillicher war der »weile Teil, in dem sich die Tanzgruppe odUig sreigespiell oder oielmedr sreigelanz» dakle. Pa muhte ein» „Razurtanach Moszkowski tBoo-- - demderge, Soldmann. Kraus«) und «in lemveramenlooller .Rulgscher Tanzi-Auerdach, Soldmann. Krause» wiederdoll werden. Sin Paeapo erzwang auch der Schlager de» Tdend«, eine „Polkanach der Musil Deinderger«. in der die Damen Auerbach, Soldmann und Krause, unler Zuftilsenadme lilndtich-diedermeierlicher Kostüme und dereit« in die Panlomime üdergrden», IN üdermüliger Laune »ine ländliche Szene, Berspollung und Bersddnung einer PorkschSnen. sedr »üdsch zur -Parodie aus weidlilti« Trampeldasrigtei« au«aestall«l. »orsüdrren. Da« zahlreich erschienene und sedr interessierte pudsitum seierre denn auch seine erst« Tanzgruppe, der wir, wie gesagt, alle» Sure wünschen. — Kam. I,. st „cherr Direktor-- dir,« Borschnft - Ran kann «egen da» Senre sagen, wa« man will; eine« oder muft man dieser von Rax Sdrlich und Will» Rosen geschriedenen!>>«pue attestieren: Sie bat Tempo un» Schmift! In vierfacher Tigenlchaft. al« künsUerischer Leites. -Sutor, Regilseur und Kauptdarfteller deedr« sich Rax Sdrlich ft« dem Pudlitum darzudieten; dazu zeig« er tn der Rachrlokalszen« ein seinempfundene« schauspielerische« Kadinerrstüit. Um ihn und mit ldm agiert ein Snsemdle, dessen Sesam», letftune besonder« In der Spern-Parodie .Weifte« Ttvftlfur Wirkung kommt, und da« mir seiner Spieltreudigkeir chnell da» parket« ln Stimmung dring«, lllire Arnstein ldie reizen» au«sedende Larmonlkeftlagerin). Nutd Lednder», Tdea Stuckenschmidt, die Tänzerin Tkuth Sklarz. Fritz Dachauer «mir -einem sicher arftust voraetragenen Ldanson .Rummelvltztz-1, Jost Srnesto Lewv. Leinz,R»<r und leoi vot leae« die beiden Pianisten Werner Bar und Igend SeglückSe«. da« eine» «tosen un» Sefchmatk geftttzrtr« KleinkuiKtdahne de« Knl- Send »esklel tn trara ernsten turbunde«, die euch eure kulturelle Rtstton in unserem »derne stu«drurk«tanz nach deutitzen Leben erfüllt: Menschen für drei Stunden, -fryh zu machen

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