Der Schild
- Journal
- Der Schild
- Volume
- 15 (1936)
- Issue
- 17 (24.4.1936)
- Date
- 1936-04-24
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/4911661-5448578-5449591--164-4915840- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Organ Oes Sportbundes de Beiblatt des „Schild'' für , Sport und Jugenderfüchtigung Berlin, den 24. April 1936 Reichsbundes Jüdischer .Frontsoldaten OffizielleNiflelinngen Die Leichtathletik-Saison beginnt iÄ'e,chmh»M.R>>ch»m,V<rschi!»». aic Itrmin >'u!t unter Rrichsmeisterfchast ifl *(br .itMultin de.' 5. Juli und ÜLt Cirt in Bnlin stall. sämtliche Lande» „bände mh di» 14 Juni ihr. Landes •£iw zu ermitielp und d.ts. mit genauen Per ^lanaaben und LeiHungea dem Sportdezernat , | >ni d 3.;u melden. Mel ' „ die;iv.:ei tiniaufen, werden nicht mehr -«rlgnnl Spondezemal behält sich im Lin Imnlnn«'!: d.'m Reichsodmann für Le.cht* Miil d: - der Teilnehmer vor. Es sind i-Urnde ..irtenjen vorgesehen: “«Tn ■ ' i"' *<■». "»>. IM». 5UUI Seiet, 4mal liul 4i«).Sftft.2lafffl, -la-bspeung. E£„unl > ... i.ri-tficn,?i»fu*ipftftn. .»perm-erftn f"i Seift. 4mal WU-Selet-^laffel. .«.iitninj .., liviunj. Jtuaelftoüen, I>l»Iu*wetfen, i' l tut Sännet! lüü, bUO Seiet nwiDruiu J'OU ii'Tilmv JtuAflftoftth und X'ieluereetfen.?rttf 11!f i ult ,(Nutn: 10» Seiet, JUell- '’vj4t"f:. ,■ aif Seht(jmp(»i>n(urten|fn vetdielei •'ro ViF'i f f ifilnabme an -Slnielfcnturte men. <»t. «inti irdf, r teiiiunaen de» Borlampfe». Tie einnin ätaii.-n f.e ifdiflampfe« d,w. Dteikampse» ntrtn »!'i » p»>l den ifinstl(»n(urrfn)tn au»- *jnut?un'i :f BtipfleaunA det keilnedmet Ift ftei.?;btuif<bu"* mfolae det atoften leilnevinet :u»l nur ir. im uetnigem Safte gegeben werden. Io!«t e« nein - .f- > >4. daft sieb die delteslenden Be reine ran!- etblnde leben |eft* mir dee .ttnanmna de, ibter leilnebmer delaslen. gez. W. Beek. Sportdezernent. ' .;e;. Hans Bernhard. IfrlZ-:obmann für Leichtathletik. Irr Lasdesporlleiler Buden teilt mit: j»m Bezirlsobmann für Leicht rlhletik wurde >iam. Julius Strauh, Karls nie, J'ismard-ir. 4, ernannt. — Bezirtsob nun für Fuhball ist Ham. Dr. Hans ftoe|I, JRannlici'n, (fi. 3.20. »Ie diel 2rorIarten betreffenden Briefwechsel Ni nnmitieiiar an die beiden genannten Harne* fiten zu ienden. ge,. Adolf «ab» Ter Sooridezernai teilt mit: Ter bisherige üeitioimc : 'ur Boren, Ham. Harl Eohmann, Hili«, bat j. fl ml niedergelegt. Alle den Bor- ■pert ieueiitnien Angelegen heilen sind bis auf Keiloes an tv- Sporldezernat zu richten. Betrifft: Lcistungsabzeilhen. Mr macken nochmal» darauf ausmerksam. Ml im Merkblatt zu unserem Leistungrab» lacke, rin Truckfedler unterlaufen ist. In der L«Mißimg für da» Leisk»NO»abzeichen s»rR San er (Silber) ist das Sch» im» fi e r 1 00 m irrtümlich in die Gruppe V Mieuommen worden. Diese llebung gehört »bie Gruppe IV. Wir bitten um genaueste taftinq. ktiflopgsprtifunlf in Berlin. tie SHitglieter unserer Berliner Bereine tönnen Mai ihre Prüfung für da» Leistung» «Meidjen des Sportbundes auch in Leicht cidleiil adligen. Tie Prüfungen finden regelmähig m dem T.'orlplatz Grunewald, und zwar jeden rimstag uns Dounerstpg von 5—7 Uhr nach fntiajs uni jeden Sonntag Vormittag von •.. W Uhr .statt. Meldungen und Abgabe der .«liungsiormulare erfolgen bei dem Zeugwart der arm. aus dem Sportplatz. 8rtr. Rrichsmeiftrrschaft im Turnen. wir machen nochmals alle Landessportverbände «auf ausnielkiam, datz bi» zum 1. Mai lliZS die A u s sch e i d u ngr k ü m p fe der -"»lilparlriedände erledigt sein müssen. ktlldessportocrband Kurhessen-Waldeck. ualteste d*:- nach Frankfurt a. M verzogenen 7*J*v ^r- Mart Grünebaum, Hassel, übet* J”«! nun-,ei« der Ham. Dt. Artur Stein- Parkstr. 53, bas Amt des Landes* »Mleilers ifte Hurhessen-Waldeck. Wir möchten ym Derithleii, auch an dieser Stelle nochmal» llibeit^^ünebaum für seine bisherige dlstr kurze Zeit trennt uns noch von dem Beginn der Bahnsaison für »niere Leicht athldten. Ich halte es deshalb fui angebracht, schon jetzt aufiuzeichnen, welche Ari eit zu leisten und weiche Wege einzuschlagen i nd. um, die vorjährige Organisation weiter ouszubauen und, die Leistungen in unserem Sportbund weiter zu Heden. Auch in diesem Jahr iollin unsere B eich» m ei It erschuften wieder der .Höhepunkt für unsere Le chlathle* t e h sein, sie sollen als das Zi 4 angesehen werden, auf das hingesieuert werlien muh; Hi diesem Termin Müllen unsere Läufer und Werfer sich in ihrer Höchstform ^»eiinden. Dieses Ziel zu erreichen, darf yicht nur der Ehrgeiz unserer Aktiven sein, sondern hier must ein jedes Mitglied unseres Bundes, an welcher Stelle er auch stehen möge, sich in den Dienst unserer Sporlidee stellen. Ein jeder möge mit hellen, das, dieser Tag der Aeichsmeister^chaft ein. Ehrentag für unseren Sportbund werde! Mit die gröhte Beranlworliing in diesem Jahre ruht m. Eauf den Tschultern de» Leichlalhletik-D b le ule. Don diesen inüisen weitmöglichst Kurse eingerichtet werden, iit denen snitemati'ch trainiert wird, in denen das ' aurgewertet wird, was im vorigen Jahr int Ettlinger Kurs oorgezeichnet wurde. Die einzelnen Spitzenkönner müs'en im Interesse der Gesamtheit Trainingsgemein'chaflen ihrer Vereine leite», den andern ihre Erfahrung und ihr jiönnen zur Verfügung stellen, um hierdurch das gesamte Leistungsniveau zu steigetn.rDurch das Anlegen einer Rekordliste ist es uns im vorigen Jahr gelpngen, unsere Leistungen auf allen Gebieten nicht unbedeu- -tend zü verbessern. Durch diese Tabelle ist es allen Obleuten sehr leicht möglich, selber Schlüsse über die Fähigkeiten ihrer Aktiven zu ziehen resp. Spezialisten ist bestimmten Hebungen heranzuziehen. Viel ernster und gewissenhafter als früher müssen wir an die Arbeit gehest, denn durch das olympische Jahr, in dem wir uns jetzt be finden, ist das Hauptargument besonders auf dje Leichtathletik gerichtet, da bitfe das Glanz* ItÜck und der Kernpunkt jeder jJlnmviade ist. 'Wir wissen natürlich ganz genau, das, wir die bfi uns erzielten Leistungen nicht mit denen vergleichen können, die von den Besten der Zvelt erreicht werden. Aber diese müssen für »114 ein Ansporn sein, denn jeder Rekord, der in unserem Sportbund in vielem Jahr nau aufgestellt wird, bringt uns einen weiteren Schritt vorwärts, unsere jüdische Jugend ,i: hartem und ehrlichem Kampf zu erziehen. Wenn unsere Sportler beinahe täglich sich durch ihre intensive Mitarbeit am Auslvu un se»e- Svortbundes betätigen, so muszte es füi diejenigen aus unseren. Reihen. di,e nicht mehr leide? sich die Rennschuhe anziehend eine selbst verständliche Pflicht sein, auf ändert Art und Weise die Bemühungen unserer aktiven Mt glieder auf das beste zu unterstützen. Kein. gutes Sportfest kann reibungslos ohne geeig nete Schiedsrichter durchgefühn werden; hier könnten alle welche genügend sportlich vorgebildet sind, un'ere? Jugend helfen, sich volllommen auf ihre Leistungen zu könzent rieten und sie von einer zeitraubenden und mühevollen Organisation zu entfalten. Und um wieviel mehr würde die Freude unserer Jugend an der Sportausübung gehoben wer de», wenn sie sehen würde, dab ihre Arbeit auch anerkannt und gefördert wird! Es mühte eigentlich selbstverständlich sein, dah alle un sere Sportfeste von ust'eren Mitglieder» rege!- mähig besucht werden, jum un'ere Aktiven durch Beifall und Interesse! zu besseren Leistungen aniulpornen. Nur, «mr lich selber, an - Wettkämpfen beteiligt hat^ kann ermessen was es bedeutet, auf einem vom Publikum gut de suchten Platz an den Start Zn gehen und wieviel interessanter hierdurch jede Veranstaltung wird. Ich richte deshalb den dringenden Avvell an alle Freunde: helft unserer jüdischen Jugend in die'er für uns so schweren Zeit, jeder an seinem Platz, jeder so gut er kann. Wenn alle dies beherzigen und bei etwas gutem Willen ein «o^nig Zeit und Interesse für unsere Idee aufbringen, so werden wir auch in diesem Jahre wieder vorwärtskommen und hoffentlich durch unsere Leistungen beweisen köttnen. dah wir weiter gelernt und an uns gearbeitet haben. Ham Bernhard Reichsobmann f. Leichtathletik Leichtathletische Meisterschaften des Bezirks Mittelrhein in Aachen ptt drei Veztrk« d«s wrftd«vr<<d«n eandes^vorrvcr Mnhctf fuhren am 17. auf Anordnung des?cr dandsatdtettkobmannes ihre' leiihtathletticden CRciftrrsctfaften durch, per Bezirk -Rtttelrbetri hat tue feine» tu-tr Lportaruvve Aachen Übertragen, die'ste im idnllifch aeßegenen Aachener?ttoifcftahton uir Adwickluna bnnaen trieb. Auster den {^elfterfcbaften der^ Leichtathleten kommen auch die für grauen u*t> Auaennlche >nm Aus traft, fo dast Aachen am 17. CTal euie GrostveranftaUtung fepen wird. * So. RjF.-Gruppen berichten: Schwimmen ISG.-Echwimmer imponier, n in Breslau. Den Schwimm-Städte-Wettkomi f Berlin—Breslau gestalteten die JSG.er zu einei i groben Erfolg. Sie siegten überlegen mit 71:51 Punkten und konnten sämtliche Männerstaffeln an sich bringen, während bei den Damen der 2-:B.-Bre»law die 3mal 50-Meter-Kraulstafel und die 3mal tü0- Meter-Liagenftoffel zum Erfolge gestalten konnte. Im Kunstspringen beaelsterte wieter Leiser <ISG. 33) durch gut aurngesuhrte Sprünge. Löoi <JSB.- Breslau) war hier beachtenswer. Das Streitentauchen gewann Lasowski (RjF.-Breslau) in der guten Jett von 48.8 Set. Die Dermftaltung wurde von internen Kämpfen umrahmt und zeigte, daß derISB.-Breslau über gutes R ichwuchsmaterial verfügt. Zwei Wasserballspiele t eendeten die gelungene Beranstaltung. JSlS-<3 siegte gegen 8SB.*Bre»lau 4:0, während si h Bar Kochba- Hakoah-Berlin durch den RjF.*! ireslau, der erst seit kurzer Zeit eine' Wassrrballm innschaft hat, mit 6:3 Toren geschlagen gab. Erge misse: «:IZ.r Sin.:V.N.-iSatoab S'.^r Sin. imalwo-Sfiet. l’aAtnftaflf! fflt packen: I. ZLo. ftl.,,4 Um.'.’. I: J. 3itft. 2. l’ascnflafftl Tür Werten: I. jii«. 1 Stn.; 2. ZS». 2 *:2J.I Stn.; J. Z-v. 6:24,1 Sin. 4ma, M-Seltr.?ruftftaffel I Tarnen: t. A-LA. 3:»/,s Sin.; Sch»i««-Städie-lraW pk: |u Wnlen. Z2». S3 Berlin 71 Bunfle; ZSB. «Bar Nocdda Latoah 3 punlle. — 4b fiaffet kür Betten: I. 32®. 33 «:CM Btedau M Punkte; a> 1(1». Seiet-Brust. ,4 Sin.; 2. ILB. Duerste Schwimmfest des Landessportverbandes Ober- Schlesien Im Hallenschwimmbad in Hlndenburg wies einen eindrucksvollen Besuch auf (über den Verlauf wurde bereits berichtet). Archiv BUd 3inal SO-Seter-maulftaffcl für Damen: 1. 3c B. Stn.; 2. 3S®. 2:21,2 sin. wasietdall: 3^>s. .13 4:U. 3nterne lüelllampfe de« 3cB..Breslau: W Seiet Brust Nnaden: I. «oldinann 46.6 2t(. . 5mal ZOSelet Btuststaffei.Sddlben: I. 3^B. I 3:35,4 Sin. M Seiet 5etau|.3uaend:l. cdiüftan 0,5 3ef. — ln» Seiet Brust. ' ' * . ..— "> Seiet Süden- >» Seiet Brust tltecfenlaudien: . . _ » Seiet maul jmaSrn: I. -Sbrabam 2 5(1,2 ccf. ■ BlafleebaU: 21ae Jtodt ba^ftaroüb-Berlin: Ttl.^.-Breelau 3:5. Handball Reichsmeifterfchifks- Zwischenrunde. Aachen schlägt Darmstadt 4:2 (1:1)! Wie auch im Fuhball zeigen die Ergebnisse der Ausscheidungrkämpse um die Sportbund- Aeichsmei st etschast im Handball, dah in diesem Jahr durchaus nicht dje favorisierten Mannschaften sich für die Endspiele qualiftzieren, sondern, dah sich die Kampfstärke auch der übrigen Sportgruppen im Reich so gebe s s e r t hat, dah der Wettbewerb di» zum letzten Kampf offen bleiben kann. So ist letzten Sonntag, einer der heihesten Favoriten, der RjF. Darmstadt, durch seine Niederlage gegen den RjF. Aachen ausgeschieden. Man darf nach dem Spielverlauf in Darmstadt, mit Recht sagen, dah mit Aachen ein würdiger Aspirant auf die Reichs* meisterschaft aufgestiegen ist. Man hatte den Aachenern vorher keine grohen Siegeschancen eingeräumt; umso angenehmer war man durch die wirftich überragenden Leistungen der Siegermannschaft enttäuscht. Die Darmstädter hatten zunächst den starken Wind zum Kunde»* genossen; der Spielverlauf, der ein ungewöhnlich schnelje» Tempo hatte, war aber trotzdem ziemlich ausgeglichen. Die stürmischen Durchbrüche von Lippmann und Halberstadt wurden immer wieder durch geschidte Abdeckung vereitelt, und der ganz hervorragende Aachener Torsteher war. nicht zu überwinden; er hielt auch die gefährlichsten Bälle. So kam es denn zum Gleichstand bei 1:1 bei Seitenwechsel.. Beide Mannschaften hielten naturgemäh da» anfangs angelegte Tempo nicht weiter durch; die Darmstädter halten sich aber verrechnet, wenn sie geglaubt hatten, sie hätten jetzt gewonnene» Spiel. Auch jetzt bewiesen die Rheinländer weiter ihre grotze Klasse, ihr gläntenbes Zusammenspiel, und eine grofje- Sicherheit »es Schluhtrio». Ein wettere» Tor der Aachener wird »war gleich wieder aufaeholl. Nachdem der nicht so sichere Darmstädter Goalmann noch zwei Photo, M*rtia Diubjt li. Chaim. Handstand am IlcxlTreck (Von.den Berliner Ausscheidung».Kämpfen im Turnen) iiiiiitiiuniiuiiinmiiiiiiiininiMiiKtiiiiniiiiiiiiiiitiiiiiinuimiiinMMHfast unhaltbare Treffer verpaht hatte, zieht Aache:, aber fast dje ganze Mannschaft zuruck, beichran! sich auf die Defensive und fp-e.t so auf Halles de» Ergebnisses von ^:2. Der jeftt einietzendt starke Regenfall und der sturmi'che Wind Iaht dij deprimierten Darmstädler, bei denen es auch as der gerade bei solch enticheidenden - Kämpfen um umgänglich notwendigtn Einigleit und harmoni'chen' ^juiammenarbeit mangelte, nicht mehr zu -Erfolgen kommen. Vereinzelt drohende Harten und klein», llnlportlichleilen eritjckte der sehr energische ^chiedj, richtet Stern (RjF. Giehen) -im Heime. — j Da» norau»AfAanarne Sbiel der lineiien SSeiteninanJi fdiafi de« | 3. Daen> siad 1 aeaen 2 * 11 ( ,t t a n I surr Herren III, da» bet piasoetein mir : 2 12 : )i loten gewann, wat kein Benuft. San (ai> auf beiden teilen tecdl Imwarve Veislunaen. Bet. den '.sttntmrteln muftre man einen mangelnden Namdieinsan Itiiisieten dagegen wat idt ,-tütmtt 2Ualict (A u 1 b c 1 m lübtiaeii.» det 2. Botftnende de» Beteln»! mn fernen ineat al« ■ 4d 3abten bet -dllesie veidet Sannfebaften buteb ie)» . fabelbafte« teefemfdje« gönnen und feinen tftnfan eine ah aenebme Ubertaftbuna. -ft wat bet Pefie^Sann auf dein Diafte. 1 n* f Krefelds Damenelf^ errang die westdeutsch« Meisterschaft. .Da» Enttchkidungsspiil, um die we'-tdeutiche Damenmeillerfchaft wurde' Karfreilag aui - du: :* schönen Aachener Platz ausgetrageu. Wenn tftfi.i auch erwartete, dah die in aujsteigender Form be kindlichen Krefelderinnen liegen wurde», Io ühsr raschle aber doch der klare Sieg der nieverrkrinilchen Mädel», die mit nicht weniger al-: 4:0 sich eriliital. den Titel einer westdeullchen Meiilermannichail heimholten. Die Krefelderinnen waren techni-ch besser, zeigten auch da» zügigere Spiel,- wahrend h>e Bonnerinnen sich einseitig auf ihre Halblinke Trrsde Seligmann einstellten.' Da» erste ajor enllland au einem „Irrtum" von Marga Ro-e.riiock, die de» Ball neben das Tor gehend wähnte,' auch der zweite Treffer war nicht unhaltbar. So wechjelie. , inan 2:0 und die Bonnerinnen, waren durch sohhe Tore nicht wenig deprimiert. Krefelds Elf da gegen fand durch den Botiprung die nötige Ruhe und bei weit de'ierem Zulammenspiel kam' ne durch Lilo Wüllner, die auch die.beiden ersten Trerftr geworfen hatte, zu dem klaren Sieg. Undnun wollen die Krefelderinnen auf die Reichsmeiiterlchuil zusteuern. - Die Damen der 3§(9. 33 wußten in Bonn ju begeistern .Eine Besichtigung der Rheinmetropole Köln am Karfreitag, der Beethooenstadt Bonn am Samstag,- ein würdiger Empfang am Samstag abend im Bonner Gemeindehaus, Sonntag ooimiliag Aus flug ins Siebengedirge mit Besteigung des Drachenfels, "Das wurde den von der rheinilchen Galt freundschaft begeisterten Mädels der Berliner JSG. 33 geboten und sie bedankten sich am Lsjer sonntag durch ein herrliches Handballspiel, tlsicht nur die Bdnner Mädels, sondern auch die Hand baller au» Bonn und M. Gladbach konnten von den Berlinerinnen lernen. Es war einfach „knorke", wie sie mit dem Ball umgingen, das ganze Spielfeld benutzten und durch weitmaichiges Angriffs spiel die Bonner Deckung ausrollten; dadurch immer und immer -wieder Wurfgelegenheilen schaffend. Lilly Henoch zeigte sich als die. eigentliche Führeri» der Elf, wenn sie auch naturgemäh rein spielerisch weniger in Erscheinung trat. Da» taten Golde,. Lindentann, Ilse Levy und zeitweise Inge Meilo mehr, ohne dah jedoch die anderen merklich zu. rücktraten. Rur Vera Göldwasser wollte mehr auf eigene Faust schaffen, störte dadurch das Manu schaflsspiel und wurde schliehlich vom Begleiter ab * berufen! Derartige» imponiert immer. Die 10 Ber Ifneihtnen dominierten "weiter, gegen da» ge-taue Flügelspiel waren die Bonnerinnen machtlos und auherdem hatten die Berlinerinnen auch törperliihe* Vorteile. Die Bonner Elf lieh es an Flcih..ynd Aufopferung nicht fehlen, doch damit allein konnte sie nicht» ausrichten. Die Ersatzverteidigung schlug sich verhälinismähig gut, am besten war die Läufer, reihe, doch der Sturm blieb - schwach und steifte - der Berliner Tprhüterin keine Aufgaben. Die Bonner Torhüterin wurde dagegen reichlich be schäftigt, da» eine oder andere Tor wäre vielleicht auch zuvermeiden gewesen, doch da» 5:0 (2:6) zeigt den spielerischen Unterschied gerecht auf. Die S»Nd»sller ans vsa, Mb M. Gladbach lieferten sich, mit je einigen Ersatzleuten antretend, einen harten und schnellen Kampf, der sich, im Gegensatz zum Damenspiel in typischer Weise meist auf den inneren Linien bewegte. Die Bonner hätten eine blendende zwette Halbzeit, in der sie nicht: nur den 2:(f Pausenvorfprung der M Gladbacher stuf*