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Der Schild · 1936-04-03 · 14 (3.4.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
14 (3.4.1936)
Date
1936-04-03
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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WWW nt bl iE len tfüft tn beiti «ÜJöm»" apQI hflmil niiti] fiil, r n - m. en, :J <1 tti tomiw ieiXrl tlebeij '2 ob kh Mte t> bd ii%| tzosss :urm| ‘Mt-I läl.l «bl tnsl aus! ausl niuf.r '»i nie j aus! i&rl ransl Hotel VIr:I das „Schild" für j Sport und Jugenderfüchtigung Berlin, den 3. April IY36 »und«« dM R^lchsjbunde» Jüdischer Frontsoldaten Sport - AosbildongsIe|irgang Jet Landosspoitverbandes «uünitiat oan btn denkbar besten äderen tim* lonnie eer Landeroerband Haben o*m «bi» 2’ März in Stuttgart feit tn e r ft* n Abgang ,ur Ausbildung von Ab eilungsjtitern abballen. 1 tain feiner löblichen Stadt die 1 lotausletzun-! fjr die .V Haltung dieser Kur e* gegeben «Kn. batte 6ie Ortsgruppe 311 11 g a 11 in •#jMenlomnen#i ler Weise bereit erllä t, ihre sämt- JL |p0rt!i(i)fn Einrichtungen untn geldlich zur fMiam ]u üe len. (Es ist deshalb i nfere Pflicht. oi an bitter i teile für diesen Ben ei* kamerad- Silber 2'trb intenbeit herzlich ju danken. ftna ein Tut} nd Sportkameradlnne i und Spott* tarraben ji.-- paben fanden sich ji m Lehrgang ji Stuttgart eil um übet die Zeit des Wochen* abes all d' zi lernen und ln sich aufzunehmen, tu flam 2p Mtlebter Halle in c usgezeichneter tii faibmä-ni'dier Wei t seinen Zög mgen lehrte. x,r Adioialuig des Programme» begann am rmiaa pi'innüJ.i 9 Uhr mit Medizinball or Rci des Ifldisdien iriDdricbcs Wir bringen nachfolgend eine Veröffentlichung de, Reich,a»rsch»sse, jüdischer «portoer. binde. In »etcher dttselbe in übersichtlicher Form alle bisher gefaxten Beschlüsse znr Rege» Inng de» jüdischen -sportbelriebe« in Dentschland zu ammenfatzk- Ta einige die'er Berlant» barnngen erfi kürzlich beschlossen «neben, ist eingehende ttenntnUnabme »»d InnehaltHng seilen» aller unserer Sportbqnd-Fonkkionär« erforderlich. Die Rnordnnn» "erden anszerdem gesondert gedruckt und unseren Vereinen;n» geben. Wir hoffen, bafj durch diese zusammemassende Beröskentlichong so manche Dille» renzen. die bisher zwischen den beiderseitigen Perbanda-Vereinen bestanden' hiben. für die - r i I' r r gar für j« Mieten cpt‘ koizrhrn.!>.:>- Saoon mtM'it •itn ipoitü.11. •T.frtbat, daß wir bii der Arbeit u n g » U e b u n g « n. rtgruppen wohl nach aber unsere Tätigte ist, den Ansprüchen Schulung zu genüg in. Kil C : . ' Nngsibun jen, Le» teidii J: ble t i t in ihrer 5 i) m n a |t i f oielgeitaltigen jatm wurde I Ädichaitlich i-r weitere Teil des T ige» auf dem iunderbar gelegenen Ijjj. Stuti.v.« ausgefüllt. Zn met odiich ausge I jndgneler -.Ir.'- auarbeit verstand es qer Kursleiter lie Ieüneb- ®tef[angsl£i:c| ptoben. Alle Sparten der Leichtathhtik wie Lauf. in all die Einze/he l> für seine Arbeit Sprung, W n und Stotz wurden danbell. Durch die Teilnahme der ‘ Ritglieber der I Stuttgarter S i-otsichule war es mdglii), alle Uebun z» mb lieh ngsarten in anschauliche - Weise praf [ llich oorjufür. en und die Teilnehme in die 6ebeimniile bet Xertmif der einzelnen Hebungen ei». | pfibrrn. Den Ad chlr.^ des Tage» bildete :«g von I mg einetz -^zeitlichen Turn- und iibebingl m umspielen, die fü r üpendig sind und die i resentlich dazu beitragen, Nt Irammgsftunbrn ein^n ibciaftei zu ffiei'e pe: bet Crgar.i Schon hier leltem Wissen t noch weit in er Neuzeit. portplatz des er Kursleiter, en, die ein irnötigt, ein* ingehend de* die Vorfüh bie Geftal Sportbetriebes luftbetonten geben. ler Samstag Vormittag wurde frei gehalten, » den 3i mehmem Gelegenheit;u geben, den attesbienft zu besuchen. Irr Samstag fegmittag „-ar ausgefüllt mit t b e Unter r i -i nteretlamen t und insbesondere mit Vortrag von Herrn Zukunft beseitigt »erden.! I Der Reichsaiisschutz jüdi cher Sportoerbande ist die Spitzen-O rgansiation des judilchen Sports in Deutschland und als solche vom Aeichssport* ührer durch Verfügung vom 28. September 1934 nerkannt. Der jüdische Sport in Deutschland wird durch en Deutschen M a l l a b i l r e i s, e. V und durch den Sportbund de» Aeichsbundes!Zü bischer irtontsoldaten e. V. reprüsen tiert. Au» diesem Grunde sind dem Aeichsausschutz lediglich diese beiden Verbände angelchlollen. Der Aeichsaustchutz beliebt aus je 3 Vertretern der beiden Verbünde. Die Beschlüsse) de» Reichsausschulses, die für die Regelung des jSportbelriebes von grundsätzlicher Bedeutung erlcheinen, lind in folgendem zusammengestellte i- Mitgürdschost 1. Mitgliedei Zeines Vereines der den Veichsauslchuh bilden >en Verbände lännen nur ^udf» im Sinne des Gesetzes sein 2. Nur Mmglieder eines Vereins der de» Neichsausschuh bildenden Verbände lind berechtigt, an folgenden Veranstaltungen teilzunehmen: 1. an Verai slallungen des Neichsausichulles, 2. an Veran taltungen der beiden Verbände, 3. an Berat slallungen von Spielgemeinlchasten, die von ien Verbänden oder ihren Vereinen gebildet sind, 4. an Veranstaltungen von Verbands-Xlereiiten. (B- Spirlbetrieb g s It ä 11 e n: in denen zwei jüdilche Sportvereine rd, aber nur einer der Vereine Sportplatz oder eine Turnhalle ehlt der Neichsauslchutz die Mit* Trainingsstätten durch den anderen Verein,, soweit die Trainingsstätten frei sind. Zll eine (Einigun | durch die unmittelbar Beteiligten nicht nkbglich so behält sich -er Neichsaustchulz seine (Entichei >ung vor. W- B » o r e t i s che m einem äuherst r. Reif über Diatomie u 'd Eignungslehrtz. In sehr anschaulicher die bei tei .'ijsübung de» Sporte* ganz besonders in An |' »ie der 2 Sntflulj au aber auch jegtttteilige es der Vortragende, die Funktionen menschlichen ttbrpeis zu erklären. pruch genommen werdenl Gr legt klar, o:t seinen belebenden lund günstigen 7en Organismus ausüat, andererseits durch unsachgemätze»! Training eine Wirkung herbeigeführt I «erden kann. Der Von Lg schlotz mit einem Hmweis auf die r»i meistet oorkommenden Sportunfälle und mit den Stair ebnen bjn, mit der ersten Hilfe, die n solchen ,Nullen am Plaste ist. Der Sa nstag-Vor nittagl sah lalle Kursiften » der 'rcu'iergültig lingerichteten Ilurnhalle der Kdilchen "emeinde Stuttgart oeqammelt. Hier oar (tielci er.beit gegel ien, ade Sportarten, die in t<t Helle sgeübt mit eben müssen,! wie Bodentarne n, träte turnen etc. m ihren Grund* Ügen lenben zu lernesn. Kam. Halle war e» l)ier| die Mitwirkungen der Sportschule möglich,! b« lurtiubrung eitler Training!* hzw. Turn*! runde eine: Abteiluifg in all ihren Einzelheiten "d in ,inie ermüdenden Vielgestaltigkeit zu wnineltj. | __ 1 fflenn ich nun ztjsammenfassenl) die Eindrücke zum Ausdruck gingen will, so **8 >ch "Nsiellen, ddtz e» zur Durchführung und! U» Eestäiluiig einet Turnstunde -her eine, Traii «g'beif. ies letzten Ende» nicht so sehr darauf »ntomm! iinzelne Könner zu Sp!||rnleiftungen her, J* *u i 4,i:n, ol, vielmehr daraus, der Uebungs, nde imabwechselnden, tjnterljalten| .." UP alle Teilnehmer befrie •8«nbea Nahmen zu geben. Gerade diesei J“ ',r -^ursleiter In ausgezeichiheter Weise ver! K "ohi in Zukunft allen Kursteil °*4>netii möglich [ein wird, da» in Stuttgart ge ** fn4 0,l* die Anregungen, I die ihnen bot] [■}. »utben, zu Hause in ihron Sportgruppen "tzdrir gend oerwerlen. ' mochte meinen Bericht nicht schlietzen, ohne r dem Kur,letter. Kam. Itzalle, für seine "^«zchchnete Arbeit, die er gelüftet Hai, meinen Dank auspisprechen und avth den Kursteil* die mtt Liebe und Begeisterung bei der waren, an dieser Stelle hchzllch zu danken, stein. Adolf Kahn, Lanaeaeportleiter. II. Doppelmitgliedschast 1. Die gl:ichzeitige Mitgliedschaft in beiden jüdischen 3p irtoerbänben ist unzulässig 2. Das i terbot der Doppelmitgliedschast gilt nicht für sog mannte Spezialvereine, (). B. Ruder oder Tennis Ort nur ein Zm übrig stimmungen Vereine), sofern an dem betreffenden Vsrein dieser Sportart besteht. n' gelten für Spezial-Vereine die Be zu (5 l, Absatz 2. .vle im der Sporfsdinic. jüdische Sportlehrer werden geschult M Au, dem Briefe ein«, Teilnehmer, an da« Sporthezemat In Xruieaarr läuft >. AC TfAttr .. _ _ _ __ -Jfaft undeaMter ran eji iudstchen Otfrtitlt(bfet« — ein eini4bri«tt (porma>«fl<ifli(äii r t’ebraana. Die?ie(w»»erlrerun»!der deutschen Juden und der Rel«»au«l»uü jüdiswer Lpdrtnerdände zeichnen re anttrörtlich für die Durchfüdrub« de, irurie». der den Manaei «n gut auägeoiidetrn südiiwrii Svort. und rurnlrdrjern öd d eilen lo i Rachsiedrnd finden unfere re fr den vrief eine» vt i Wärter», der von »er Ardeit in 2tutt«an erzädlt. . Die?ie». Stuttgart, im Februar. Am l. November 1935 begann in dem seit Jahrm bestehenden prtbppadischen und gymnastischen Institut A. Bloch, Stuttgart, der erste, ein Jahr dauernde Ausbll* dungskur, für jüdische Spottlehrer. Wir sind vorerst 12 Leute und fanden schnell dp n rechten Ton. In den ersten Tagen mutzten wir immer erst Parade machen, vorzeigen, wie vsel. »der besser,' wie wenig wir konnten. — Dann kam die Stundetchkanverlesung. Ich kam mir vor, wie der Schüler im Faust: »Mir wird von alledem so dumm Was man unter Anatochie, Derbandlehre, Pädagogik, Turnen, Bodenturnen usw. versteht, wußte ich. Was aber ist: Laltutmsschulung, Arbeitsgymnastik. Schwunggymnastik k .Mühlrad." Langsam begriff ich: Unter Arbeits* beweaunaen versteht man Druck-, Stoß-, Schlag' und Zugvewegungen, wie sie ein Arbeiter im föglichen Leben gebraucht. Diese beobachteten Bttvegungen, in aymnastische Übungen umaeseht^ sind vorzügliche Konstitutionsübungen für jeden Spott. Schwunggymnastik treibt man als Ausgleichsgymnastik für die Anspannung im Spott gleichzeitig zur Geschmeidigmachung der Gelenke und zur Lockerung der Muskeln und Bänder. Oh. theoretisch wissen wir es schon gut, aber die Praris, da« Dormachen, LUfestellunggeben usw.II E« ist etwa« ganz anderes, ob man Sport treiben kann, oder! man Sport lehren soll. Wir viel lernen, ehe wir uns vor eine SchuLlasse wagen können. Bormittags sind wir meist im Institut, treiben gymnastische] Körperschulung, Massage, Theorie'' ailer Spottarten, Turnen, auch hebräische und jüdische Geschichte. Der Unterricht teilt sich in eilte rein theoretische und die,rein spottliche Ausbildt ng. Zu den Sport fächern gehött neben den bekannten leichtatble- [tischen Gebieten Gerätekunde, 'Aetttebslehre, Berbandslehre, Theorie aller Sponatten. Wa» das alles bedeuttt? Gerätekunde braucht der Sportlehrer, weil ihm ja auch die Pflege der Spottgeräte anvettraut ist, er mutz also'ihre Bestandteile kennen, er mutz urf ihrejt Aufbau Bescheid wissen. Schließlich wird ja aüch der Sportlehrer einmal neue Geräte anschasseii müssen, er muß dann Bescheid wissen, wie sie! gebaut sein sollen, aus welchem Material sie bestehen usw. In Betriebslehre lernen lwir die einzelnen Kampfgesetze und -regeln kennen, damit wir selbst einmal Prüfungen abnehmen oder Sportfeste leiten können. Es genügt nicht, daß wir firm in allen Spartarten sind. Die Theone der einzelnen Spatten, wie Lauf, Wurf, Sprung usw. müssen wir genau beherrschen, um einen guten Unterricht ausbauen zu können.! Gegessen wird gemeinsam.^ Der Frauenbund zusammen mit dem Obertae israelitischer Gemein* den in Württemberg sorgen)für unser leibliches Wohl. Wir machen alles gemeinsam. In ganz Stuttgatt sind wir schon eU .die von der Sportschule" bekannt, wo wir auch hinkommen. — Nachmittags sind wir meist auf dem Sportplatz. Dott erproben wir prattisch, was wir theorttisch erlernt haben. Die l gymnastische Ausbildung hat Frau Bloch, die die Schule gpefa leitet, und ihre Assistenttn, Frl. Simon. Der spottliche Teil der Ausbildung, siegt in den Länden von Lexrn Edwin Lalle, bis-' her Wiesbaden. Er ist in den wenigen Monaten der Zusammenarbeit außer ein guter Lehrer auch OUffldienitteliaiigeii Westdeutsch« Voxtermin«. 19. April: Köln Zugenbvttbanbskampf Sübwest — West. 26. April: Recklinghauken. Verbands-Werbe Veranstaltung. 3. Mai: Wuppertal. Klubkämpfe: Zgd. Wupper tal—Köln und Senioren, Wuppertal Dortmund. 10. Mai: Witten. Ständiger Kleinring. 17. Mai: Dortmund. Freiluft. Klubkampf Dort , m und—Köln. 24. Mai: Herne. Ständiger Kleinring. Richt-Weftd. Sportgruppen, die gegen Unterkunft und Verpflegung: sich an einer dje'er Veranstaltungen beteiligen möchten, werden gebeten, sich an den Unterzeichneten zu wenden. ' Welche Nicht-Westdeatschen Spottgruppe« grben an de» Psiugstt«geu Westdeutlcheu eusnablmgnn« schäfte« Smrtmöglichkeit? R o I f B i s ch o f s w d r d e r, Dortmund, ib^ie» Hellweg 91. ■•■y* Vorschau Bestrafungen: '' I Strafen, die über Vereine oder Einzelinitgliever verhängt werden, werden o»n den Verbänden gegenseitig anerkannt. ]2 Wird ein Verein aus Gründen, der Disziplin ap einem Verband ausgeschlossen, so! kann »r-etst nach einer Sperrfrist, von sechs Mohaten in den anderen Verband ausgenommen wetjden. - I '*; klerbandswechsel: I 1 Uebertritte von Vereinen oder Eiuzelmit!miederii des eisten Verbandes »um anderen Zterbaud lind nur zuläilig, wenn der Verein oder da» Mitglied o/dnungsgemäh au» seinem bisherigen Verand bzw. Verein ausgeschieden ist insbesondere iusien alle finanziellen Verpslichtunoen gegenüber en, bisherigen Verbände bzw. Verem erfüllt sein. _ Rur unter dielen Voraussetzungen treten olgende Sperrfristen ein: , ] sur die Sportarten Fütz* unp Handball ein- Uionat, für alle anderen Sportarten zwei Monate, zerechnet vom ersten Tage des aus > die ordnungszemajze Abmeldung folgenden Moriats. Der Reichsausschutz behält sich v«r, auch längere Sperrfristen für Einzelmitglieder zu Joerbängen, insbeiondere bann, wenn disziplinäre Äpltrasungen vorliegen T 3 Die Werbung von Sportvereinen und Sportlern mit unzulässigen Mitteln' ist verboten C- Sonder-BestimmuNgen: I. Klein-Gemeinden: : Für Orte, in denen eine Zweiteilsung des Sport belriebes nicht'möglich oder unzwejckmähig ist, gilt iolgendes: .] Die Sportler, die sich aus weltanschaulichen Gründen dem Verband, denf ihr Verein angehört, nicht anschliehen können, sollen berechtigt sein, als Gäste ohne Tragen dies Verbandsabzeichen» bei sonstiger sportlicher Gleichberechtigung am Sportbetrieb ihre» Verech» teilzunehmen, sofern sie zugleich Mitglieder des andern Verbandes sind. Der Reichsausschutz behält sich die Entscheidung von Fall zu ftall vor, auf «selche Orte di^le Regelung anzuwenden ist il. R e u g t ü n b u n g e n: j In Städten, in denen schon eist Verein besteht, darf eine Reugründung nur ich iEinvernehmen beider.Verbände erfolgen. Die Zustimmung mutz erteilt werden, wenn der neu zu gründende Verein mindestens 30 Mitglieder umfaht?. X- In Ausnahme» und Ztpeifelssällett entscheidet der Reichsausschuh. f . Achtuntz, Berlin! '3m 5. 'April 19.V> f,ndet auf dem äpvrtplaD Oruiw wa!» die Endtampfeum die Berliner e i ft t r fcbMt statt. - ig$ fpIfJen die tkrste ^rauen.^anddall-Aannfcdaft unserer geaen Var zroedda.^aloay; sowie die ilrste MsMner.Aandoall'Nannfedaft der evenlau» -egen die tkrste von Var »yGda.^atoad- Darüber hinaus ist e» rstvqlikd.'dap auch da« Jrerster fchaftsfpiel im .^uhbaU zwischen beiden Aannfchaften au» aekragen wird. * tf« lämpfen um 2 Ubr die jtrautix. um Udr du Männer Handball, um 4J<> Udr die Münner .rufidau Vei der »ampfsrarike beider Mannfidaften ist mir ichweren und fportlich tnterestante« Sämvie» hu regnen Kameraden Berlins, unterstitnt Eure Sporewr dnrct» Eure 'Suwefendeir: Minden weiht neuen Sportplatz ein. ■3m 5. 3l5nl puu iindet anlahliid der äinweiin neuen, ^pdrtplase« unterer eppreatuppe nMn fei »ende tSJetttampfc ftati. _ 1. $ u ft P a 11 : 3<hil»-Jreinen e gram ipertar. den 2: 13 Uhr. 2. 7} ttf u n » Narrenturnen: »fine der Beileg luplfttien Jurnneaen Peutfkvland»: r-aiinop.’t IS Udr. - - 3. ,?u»bal( : »lbiid-2»reme» I qesten ipi-.iar. i'Ptni den: Jb Udr. ' Zn Ändetraidt dieser Erbft-2rerans>alluna »»d der »>,-». durit, entsredeuden jreften ist »adlreeedsre 7»elrilia«na aaet senmerabro drinaendtt tnsüniebt. ernSiaa, de» \ -3pril » I're*»en Sonntag, 5. -April: Sedild-Dreoden gegen Sa»iId-».-eip- »>g, SedUd-'kta»: sarlntztämple um die Mi S.-3R e l fe» r- ( d) a f I Sachsen. lOJfl Ubr tzerrendandvaa; IS Uhr T'amenBanbban; IIhe tzerrensusidaa. Anschiiesren» ln den. Itäumen Roritzser- I k: Zdreiovertundung und Beisammensein. - _ «iarmstadt “ 2ter»an»«fpiel der .Liidweftd. Ardeiloaemeinitall' 3 u b all : IS..U) ubrf 7ti,r. Darmsiadt 1argen ,» piiehen I. . »ränlsurt a. N. Verdandospiele. .ru.stdali: K Ubr: Philanibiopin trandurt Slduier B aehen 3-ipT1. fffenbaeb fttmler Ir. ItJS Ubr: Schild .rrantnirt Schiller 11 gegen Pbilantbee- Pin Frankfurt Schüler lj -: I3.3u Udr: 7»ar reo>i>da Uraiik surr 2 gegen Schild .^ranttur» 2: ISJO Ubr: 2»ar reochda .rranrfurt 1 gegen Schild Frankfurt I Importplan i«n »er.baufrr Strafte). Sonnabend, 4. ütprss. 2».-3i> Ubr< Arier aniakli» de« »ebnjäbrsgen Judiläum« de« IS7>. Schild.^rantsurt >u, Veresnoban», ttschrrecheimer pandsreasie 27 tgrantsurr. voge>. * Hanau 2>erdand»sp>el. 3 n b b 111: >5 iii Ubr tirP -UI genseldoid I gegen 2»ar urochdg .rriedderg I. Rain» Perdandosprel.?> a n d d g I i : II Ubr: 7S| 3 ... a Tarnen A gegen 7!t,r. pgemsiadt Tarnen A Mannheim r DerbanbffPiele. 3u üball: n Ubr: TSi.t. üann beim 2 gegen iSatoah Karlfrube 2: 13 Ubr; 7?|J. 7i>bnn» ' gegen?ar leochba TKannbeim 2: 14.4S Ubr: M|,r. 2tanu beim Jugend gegen Sar irochdg Mannheim 3ugend lb Ubr: 3t|ä. TBormS | gegen 2>ar Jtodiba 3Kannbeim I Sksrndach . Uerdandospiele. J u |i b a 11 : Ü.4.‘ Ubr: Par »ochda Offenba* cmütrr A gegen?£irP. Cffenbam iAulet A a n b b a 11 : II Ubr: Par kkochda Cffenba<b yierren : gegen Schild ssranksurt -errep 2. SenNgar« 1>erdand»spiele. ,y u fr b a 11. , perdu*: \i,v Sr»" gar« I und 2 gegen /»akoad Srurrgarr I und 2. * a n b ball; Si.'V. StuttgaN jSerren I gegen N|.t. Ulm Herren I. Wieodaden Serbanb.fpirl. fi a n b b a I I : Ni.r 2iire«bade,i .lugend gegen Darmsladt.Zugend. zu einem guten Kameraden geworden, iinser »Onkel Ed", wie wir ihn nennen. Ernst Lehmann, Heidelberg, einer der wenigen jüdischen akademischen Sportlehrer, kommt regäl mäßig Mittwochs und Sonntags,-um mit uns zu arbeiten. Wir haben bei ihm Schwimmen (praktisch und theoretisch), Geschichte der Leibes Übungen, Svortdvgiene. Lierr Dir. Karl Adler gibt uns Bildungslehre (Pädagogik) und Munt erziebung. Das zweite Fach isi für uns wichtig, weil Begriffe wie Ndvthmus, Takt usw. für uns - von Bedeutung sind." Anatomie haben wir bei einem hiesigen Arzt, Lebräisch und jüdische Geschichte von Fachlehrern. Jetzt zieht uns oft der Wettermann einen Strich durch die Nechnung. . Da. machen wir auch nachmittags Theorie, um im Sommer noch mehr im Freien sein zu können. Auch die Abende sind nicht immer frei. Schwimmen, Boxen, Thor. Sonst kann .man arbeiten oder spazieren gehen. Oder wir hocken auf der Bude eines Kameraden, wenn dieser gerade ein Paket von ^Muttern" bekommen hat. Wie man sieht, müssen wir eine ganze Menge lernen, ehe uns am 1. November 1936 die Reichs Vertretung gemeinsam mit dem Reichsausschutz jü bischer Sportverbände die P r ü f u n g abnimmt. Aber es sind auch die Ouellen da, aus denen wir schöpfen können!! H«o,io. ' Haaptscbrtftlaitiiaf und verantwortlich für den redaktionellen Teil Dr. Ham Vollender», Berlin-Vilmendorf; für den Anzeigenteil: Or. Martin Benaki; Bertft« WM. Druck: Buchdruckerei R. Scherte, Barlin SW. D.-A. IV. Quart 1939, 16413. I

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