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Der Schild · 1936-02-14 · 7 (14.2.1936) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
15 (1936)
Issue
7 (14.2.1936)
Date
1936-02-14
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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PV |0(. LiötDlO floUÖÖH Vst irden 19 da i grbl> •Jim tfonntoH, den, 9. Februar I j>r. Ludwig Holländer im Alter von Inad) langem schweren Leiden in die E I dcrufcn. Schön seit einigen Fahren l I deii idn genötigt, in den Nubesiand Ivon der Bühne des jüdischen Leben«, leine Hauptrolle gespielt, abzutreten. Br, Holländer, 1877 in Berlin erst in München, dann in Berlin selbst,! k-reikig Fahre lang Syndikus und ~ ^enträlvcrcinö- Unter seine Acgide der Ausbau der CB Festung und die I des Bhilo-Berlage». Sein austercsr 79issen, seine; denkerischen Fähigkeiten I ,che« Formatl und seine menschliche I »cherten ihm den achtungsvollen Trespe t I „ifricblige Sympathie auch der andere, 1 Gruppen und Organisationen. Hier sincrkun-i gcsigttet, daß er dem Bundeyo l i^jF. bis in die letzten Wochen hinein I Interesse cntgiegenbrachtc und eine Koke I nir unsere Arbeit bekundete. er in nun in die Sciiar derjenige , her (outen jüdischen Geschichtsepoche deren Flamenin der Geschichte der Fut» n lands lebendig bleiben und stets in senken ^gehalten werden sollen. i. >6, wurde i8 Fahre» r ngkeit adle Krank und damit ,uf der er V n T>< rs 11' ren, war mehr als ekler des ällt u. a. Gründung deutliches sein erd, önlichkeit und die jüdische» die Be rgan des ein reges Schätzung Männer gegangen, Deutsch bei» Fl» B,e Beisetzung sand am Februar i» Weinen i.e statt. Pie ausserordentliche Bete liguug all derer, die Ludwig Holländer die letzte» Ehren er iveijcn wollte», bestätigte die Bercbrung und Bank l>arkc>t, deren der Bcrblichcnc sich im Fudentum Deurscvlands erfreuen durfte Bie?> lucrprcdigt dielt Nabbinfr Br. Baeck, der die Dre >c als Leit »oliv diese« Lebens und Wirkens berausbob. Xechlsanwalt Br. .Rrembach Essen widmete Lud! wig Holländer de!» Flachrus de« Präs diuins des oB >uid des geschäftssilbrenden Anschusses des Hi?.; Herr Br. Stcinbarter sand al > Sprecher der engeren Freunde und der Berbind, ng Licaria Ml,»chen eräreisende Worte des Absct,eds. Musik Berlin. F» der Stzliagoge C reime strafe« ooranllallele di« Winteish Jüdischen Gemeinde für ihre Ronzert. das von Leo R o p f mit dischc » Chor- und Orches! nigung unker solistischer Mitw Hermann $ d, f n und Alfred M i ausgelührt/ wurde. Aus dem r, gramm seien zunächst zwei vorzu gene a cäoprlla Chöre hervorgetzo Wer letutl eine» Kaineradcn aus München, der von 1917 bi» Matcrialabgabcsiellc eines englischen lagers in d r Nähe von schon war? an die Bm desleirung -erbeten. Zda - l von Oscar ffiuttmann gesetzt s fches „Schlaflied" umd eine wir s, tonung von Leo Rops, „Schoschanat f sodann diö oortreffIidien jolistischfn gen. die ju. a Hermann Scheu wundervollen Ronzertarie von Alfred Wilkenberg jnit der F von Beethoven boten, beide recht wer^egleitet^oin^rchefter. das A!o, -d,r ienburger ilfe der Mitajrbeiler ein einer F ü e r v e r e i if-tuiifl von tenb « rg Pro gesun den: ein %■ A*,‘- -;.M Max Liebermann (Selbstbildnis von ,Zum Gedächtnis des vor einem Jahr heimgegangenen groben Kün: Liebermann, dessen Schaffen auch mit dem Reichsbund jüdischer Frei hat das Museum der jüdischen Gemeinde zu Berlin eine Lieberman l die wir noch eingehender zurückkommen wer I 1 128) ‘ pbot. Abraum tlers und Menschen Max dntsoldaten verbunden war. Ausstellung eröffnet, auf i > eichen $ lich nenswerle eigene Barbieiung de» ,,SaIlarello7 Geismar in der IPI9 Gefaijgencn Nachrichten oftjüdi me Ver Faakob": Leistun mit einer art und Romanze cfnerkennens als erwäh SCHÖNBERGER CAB« Mainz am Rhein Der köitlidte deutsche Sekt IaMpOaat Hnshaoltaas > Ikwimni «aUfoaM «athaM> AriwtltoJL Fna Hcitha W toter, twltea (SOvai), SooflcflstnS« 17. j Familien-Anzeigen | (»rzL Dam! auisprt<£*. Arthur Joia.iti . Nach. I Paristed.Vis.RM ®S. I Pragkd.VtonRM22.ao I »Oteie alle anderen Reisen I REISElOM PUU0E1 IT«, n I b« i«aa Eignung prüfen lassen für Ausbildung. Lehre ' Auswanderung durch PsychotachaiscbM Labgritariim RONS UibnIUetr. M. CI Steinpl. 7042 Itftm -cuiuiviMUH v1" Mwuiiut'iioi aus Mendelssohns „Fialienischer Sinfoni/ beisteuerte. Direktor Heinrich Stahl benutzt»' die Gelegenheit dieses Abends, um in wao nten. gehaltvollen Worten die Leistungen a I derer zu würdigen, die sich in selbstloser Arl um das Winterhilfswörk unserer Gemeind verdient gemacht haben. Ein zweites Ronzert! für die im Weste wohnenden Helfer, daö ein in der Haupt lache schon von anderen Veranstaltungen he ■ bekanntes Programm hot. fand in der S» nagoge Fasanenstr. stat^ Ham. L M Rene Madrigal-Vereinigung. Dirig.nt: Rani. Dr. L. Misch. Das erste diesjährige Ronzeit der „Neuen Madrigal Bereinigung^ bedruteie in jeder Beziehung einchi vollen Erfolg. Da- Programm war anregend und interessant zr» sommengestrllt und wurpe im allgemeine., vo znglich aüsgeruhrt. eingelcitel mit einer der vergeistigte Dr. Lie VoNragstolge wurde 4^iedergabe des 92. Psc^l nies von Franz Sch »bert/dessen Bariton So o Leo B a r c-z i n s t i übe: nommen hatte. Bqmerkenswerl war hierbei.' dasz der Psalm i, wurde, was in der zu wichtigen Festst der Ursprache geiungö» Vrosydil und Deklamatii n llungell lkiejegenheit iw Dann folgte eine (Gruppe von Romvosition, n lebender jüdischer lonsetzer: die Frankfurter Rompi nistin N o s u R u 11 m a n n war len Chor aus „T vertreten: E i l ( n durch eigenartige chen, deren stark leren batte Entwicklung noch G e r h namhasje Ci e i fl-f : mit einem stimmungsoe! es Rnadeil. L'vunderhor," i u I m a n n - B i; o n n liest l^hörr und Lieder aufhqr-, mpfundene. charaktervolle: Gestaltung sehr v el Gutes von ihrer 2 populär gehaltencn Chöre» Erfolg, von v|hr Friseur' noppnin ■, g- Schnell - Gut - Billig lugiburger Str. 02, an der Ansbacher Str. Privatsdiule Pelteson Berit« W is, Pariser Strafe* 4. J 7 «77» •riiMnK iar Knaben ns« UbM VI-U.H lyiaal für MUUchan Sprach-*,t »«slich 10-11 Mode - Konfaktlon - Kehlame - Zeichnen unlcrricfetat Voemitla« — Abend HEISCHT CSU (ICial), Wllmeradorl H»b*eiolternda«M» 1*1 . J 2 0,1» 0720 CWRURBfSCHE luan- Ohraa- Braat - Horrakturan »> Privat'Klinlk Dr. med. SPANIER Karlsruhe Telefon: 2417 Margarete Bornstein Begründt Tinanzitrungen » Vermittfungen jeder Art Btrlin W/5. Kurfürsttndamm 5/ J4 /79J erhoffe» lassen. Schlie.stlläi ard Goldschlag nsir nen das „Türmerlied" (aus „Faust"! wiederholt werden mutzte. Ob es nicht noch etwas zu früh war. den jungen Alfred Nosbach herauszustel en? Gewitz. die sympathisch timbrierte Tenorstil nme und der sehr musikalische Vortrag gibt zu weitgehenden Hoffnungen Anlatz. Aber in der Uebergangslage ^igen sich noch betenk liche Mängel, auch sitzt die Stimme noch licht ganz richtig. Bei der Intelligenz des Sünzers und bei fortgesetztem Studium wird es ein Leichtes sein, dies« Mängel auszuglei hen. Fk^enfalls war das Debüt Nosbachs von starkem Beifall begleitet. Nach einer ausgezeichneten Bearbeitung des Chores „Die Ehre Gottes" von Beethoven, für a cappellä Chor gesetzt von R a m. Misch erklang Schuberts grobe Rantate „Mirjams Siegesgesang", deren Solopart von T j e a Bieber mit schöner Stimmentwidlung und innigem Gefühl gesungen wurde. Die i,än gerin mützte allerdings auf mehr Nesoianz in der tiefen- Lage achten. Wie schon ge aab, war die Veranstaltung ein Ebrenabend für die Madrigal-Vereinigung und für ihren b'eitor Ram. Dr Misch R. W Ersurt. In dem Rultürbund-Ronzert am 1. Februar d F. spielte der Geiger Boiris Schwär; mit einer unerhörten Bravour und Musikalität, wie ma» sie . nur «lte» zu hören . bekömmt. Sein Vater F o sleph Schwarz, am Flügel ei» ausgezeichneter Begleiter, spielte austerdem die b molk > 2o „ale von Chopin mit reifer Rünillerschaft. Das ergriffene und degestlcrle zahlreidik Publikum zollte rauschenden' Beifall. €fn Kamecadengruh - Vo» einem früher in S»dweilde»tschla»p tätige», vor . zwei Fahren ausgewanderlen Bundestamerade» erhielten wir aus 9iortamerika ein Schreiben. u>eI<Hks io beiiyiel Haft den Rameradschaftsgeilt des NjF. atmet, dast wir es auszugsweise >in>ere» Lesern 'als ° „Rnmeradengrutz vo» drausten" zugänglict nia chen wollen. Der Rainerad schreibt: .. Fch selbst bin kbo» mel» als »wei Fahre weg von der Heimat und trotzdem in es mir. als wäre es gestern gewesen, liniere Er Ziehung, »»ser Erlebnis und unier Opfer linder mit ehernen Rette». Da liegt ja die wnze Tragit, wenn man a„ch>mit dem Aufba, lei »er neuen Eristenz seine tägliche Blühe hat. Ab und zu komme ich -hier mit alten Ra , ineraden zusammen, wo wir gemeinia»' mit ehemaligen Gegnern im Felde heitere lind bittere Erlebnisse austau'che». lind wen. Sie--! die Mentalität der Amerikaner kennen so wissen. Sie. wie fair gerade diese zu uns sind. Fch wüniche Ihnen urtö ollen Ra me roden die Rrast. alle Fährnisie und Ent läuschungen in gleicher Wei>e wie bisher zu bestehen, und Sie dürfen versichert sein, dast wir Angehörige des'Bundes, die drausten le ben. in gleicher al/ter ,<reundi'chafl zu Ihnen stehen. > Juden vor Verdung Die Sondernummer zum 2Ajährigen Gedenken der Verdun'Offensive 1916 ist in Vorbeneitung. Wir bitten die Kameraden, die hierfür in Text ioder Bild qtwas beizutragen haben, um bal dige Meldung. Die Schriftleitung. ff | Unsere fff^mrmlvfrJrmtungJuT 1 erlin in! . vuaxi« wwoawrafvvrirvivng iut i tcriin in : i Aoio-Oieii nid rette* Pit wolle I und aimtl. einschlägigen trtikelo | liegt in den Händen des Ka neraden j Adoii «Kaper«, Dem ■ wss i rrjeHrMiWiHMMaMr lZ.Tel | Mttn an Aalragm an Aaftrift V Sonnt, Hartz. Giehen a. 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