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Der Schild · 1929-12-20 · 52 (20.12.1929) · p. [Seite]

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Journal
Der Schild
Volume
8 (1929)
Issue
52 (20.12.1929)
Date
1929-12-20
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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fttteaeS octaeffen: erhoben und zuverstchtlich zogen wir «ine stunde joÄer .nach vorn" in den Grabe». — Nicht immer ist die Welt der Psalmen uns so nab. Aber das vortresfliche Buck von Svanter kann unS auch in der geaenivärtiacn Zeit den aanzen Sckan rrliaiöser Erbauuna und menschlicher Erhebung wi'der vermitteln, der in den Psalmen umschlossen lieat. .Dieses Ruch möchte zur Bersenknng in die Gesühlstiefe und dichterische Schönheit der Psalmen anregen." DaS gelinM dem Bersaller in vorzüglicher Weise. Sr ledrt uns jede» einzelnen Psalm als ein Kunstwerk erkalten. Er gibt zuerst den hebräischen, dann den deutschen Tert und lässt hiernach eine vertiesende Betrachtung solgen. eine »Einfühluna". die uns die ganze Schönheit, die dichterische Sraft and die religiöse Inbrunst dieser Gtrleu her Mcnschbeitsliteratur erschlicitt. Wer voi. Svonier sich in di« Welt der Psalmen einfübrön lästt. wird mit Ueberraschung gewahr werden, das, die Psalmen nickt nur den Geist ibrer Zeit atmen, sondern das, üe auch uns Heutigen unendlich gegenwärtig sein können. Er lehrt die Psalmen, individuell« Acusterungci» jüdischer Frömmigkeit, aus ibrer Zeit verstehen und schasst gleichzeitig, fast wie ungewollt, oft eine so l bendiae Beziehung zur Gegenwart. das, dicsealtc religiöse Lorik dadurch modernen Menschen nickt nur „genießbar" wird, sondern auch der Eindruck absoluter Zeit- und Lebensnahe entsteht. Darum darf dies Buch auf das wärmste emvfotlcn werden, es sollt« in keinem jüdischen Hause fehlen. Druck und Ausstattung ünd vorzüelich und machen das Werk auch äußerlich zu Gefchenkzwecken bei «fest- und Kamilienfciern geeignet. Wohin dies Buch kommt, dort svrudeln Quellen lebendiger Arömmiakeir und jüdischer Zuversicht. .Lege lauschend dein Lthr an den Boden dieser alten Dichtungen. und du wirft ein glühendes Menschenber, durch di« Kerne der Jahrtausende Sachen hören!" 2 Di« Lehre» des Judeutnms nach de« Quellen. Herausgegebcn vom Verband der deutschen Juden. S. Teil: Judentum und Umwelt, bearbeit« von K. Bamberg« r. Leipzig. Gustav Engel. o..J. (1829). öl« Seiten, drei» 7.50 RM.. für Mitglieder der Gesellschaft zur Körderung der Wissenschaft des Judentums '''—5Tft^ften einstigen Frontsoldaten da« Psalmbuch DvanierS eine Quelle der religiösen Erbauung und menschlichen Erhebung, so dürfen wir den Swlustband der .Lebren des Judentums" einen Born des Wissens und der Belehrung nennen. Mag Svanters Buch jedem ein,einen unter uns und seined Kamille ein Krende- und Kriedensspender sei», so wirb der S. Band der .Lehren des Judentums" vor allem denen unter uns unentbehrlich sein, die dlS/K ü b r e r unseres Bunde«, seiner Landes- und QrtSvercinc. oder als Redner und Schriftsteller den schweren Samvf acgcn die antisemitischen Borurteile und Angriffe zu führen haben. In 4 ärgsten Abschnitten wird das Berbältnis des Judentums zur Umwelt dargelcgt. Der erste behandelt dir .Abwehr fremder Anschauungen" , «heidnische, griechische, christliche Vorstellung«»», jm »weiten werden die .Abweichungen der christlichen Religion vom Jiidemum iw den Grundgedanken" dargestellt: der dritte bringt di« Abweichungen in den .Erscheinungsformen" und der lebte endlich gibt eineil ausführlichen Ueberblick über den .Einflutz des Judentum« auf die Seltkultur". Eine Reibe hervorragender Mitarbeiter — u. a. Elbogen, Baeck. I. Gnttmann. Makower — gewährleisten das Riv-iau des Werkes, mit bellen Beröffentlichuna der .Verband der deutschen Juden" üch ein unveraänaljches Berdienst erworben bat. Die fünf nun abgeschlollenen Teile dieser wichtigen Publtkation ünd eine unausschöpfbare Kund grübe des Wissens. ' Hier finden wir alle, die wir den Samvf um die Ebre unseres jüdischen Namens, um unser» blanken Schild führen, da« Rüstzeug! und die Waffen zu unserer Berteidigi-ng. Mag man auch in diese« Bande wie in den früheren einzelne Ausftellungen machen können, der Gesamteindruck ist vorzüglich, und jedem, den es nach ernster und vertiefender Belehrung verlangt, darf bas Werk mit bestem Gewissen emvfohlen werden! Nachruf! Fm hohen Alter von 83Jahren verschied unser letztes Ehrenmitglied, Herr Plorilz Kahn Mitkämpfer des Krieges 1870/71, Inhaber vieler Orden und Ehrenzeicheta, einer der letzten Chambordkämpfer. Wir werden unseres alten Kameraden stets in Treue gedenken. Reichshund |Qd. Frontsoldaten Ortsgruppe Mainz Hungaria Restaurant „Spolarich“ Budapesler Straße 9 ■ «r Eine Sehenswürdigkeit! Die Hervorragendste KQcbe Berltils Unübertreffliche ungarische Spezialitäten Die vorzüglichsten Weine aus der : Königlich ungarischen Staatskellerei Allabendlich Zigeunermusik Nebenzahl i Silbermann’s Restaurant TaubenstraOe 35 Tel.: A4. Zentrum 382<> unter Aufsicht des Rabbinats der Israelitischen Synagogengemeinde Adass Jisroel zu Berlin haben nach Erweiterung aller Räume ihren Beiten eleganten restsaal eröffnet! Erstklassige Koche, Gedeck nach^Yahl 1,80 RM Annahme von Familien' und Yereinsfestlich- Keilen in und ander dem Hause zu solulrn Preisen ADOLF Ökonomie Logenhaus II. O M. W, KletststraQe 10 Telefon: B5 5756 Srle ih al en Größen VEIT Restaurant Metropol Ber ln Rosentfiaier Str. 14 Telefon: Dl 8908 Mittagu. Abendtisdi 1V2 ErstW Ausrichtung von Hochzeiten und Festlichkeiten jeder Art. Unter Aufsicht der Jüdischen Gemeinde Berlins. — StadttcUcHe- — 1^2 Wir beklagen tief den am 1t. 12.erfolgten p Stzliche i Tod unseres lieben Kameraden Saliy Hamburger Wir verlieren in ihm ein m treuen Mitkämpfer, immer bereit, sich mit seiner ganzen Persönlichkeit für unsere Sache einzu>etzen. Er war uns ein Kamerad im hehrsten Sinne des Wortes. Reicbsbund Jüdisch. Frontsoldaten Ortsflnrae Etta I.andgeriehtsirat Dr. Dienemann und Fratl Erna, geh Wegner, zeigen die Geburt ihres Sohnes Wolfgang Cottbus, den 6. Dezember 1928 an. Grabdenkmäler Altmann & Gerson HMgliad dn BiF. ’ BERLIN -WEISS ENSEB, Lothringenstraße 23 Fernruf: E6 Weißensee 3154 Ia Mastgänse Pfd. 1,40 Ia Stopfgänse Pfd. 1,45 ff. Stopfgans-Liesen Pfd. 1,90 ff. 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